Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Der Spruch „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ kommt wohl daher, dass ein Tier von der Gewohnheit geprägt wird. Man sollte sich möglichst vorher Gedanken darüber machen, welchen Lebensrhythmus man selber hat, damit man die Gewohnheiten, die das Tier erlernen wird, mit dem eigenen Rhythmus überein bringt. Nicht der Mensch muss sein Leben auf das Tier einstellen, sondern das Tier auf seinen Besitzer, natürlich unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Tieres. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Hund trotzdem seinen Auslauf braucht, wenn Sie mal ein Wochenende verschlafen wollen.
Es folgte ein weiteres Frage-und-Antwort-Spiel. „Wollen Sie mit dem Hund auf die Jagd gehen?“ Der Retriever ist ja ein Jagdhund, ein sogenannter Apportierhund. Der holt nach dem Schuss das erlegte Kleinwild, egal ob ein Hase oder eine Ente ist. „Übrigens“, sprach Frau Beier weiter, „der Golden ist eine absolute Wasserratte. Der riecht Wasser aus der Ferne. Keine Pfütze ist ihm zu klein. Wenn man ihn lässt, liegt er schneller mittendrin, als Sie reagieren können.“
„Jagdambitionen haben wir nun wirklich nicht, diese Fähigkeit braucht er nicht mitzubringen“, erwiderten wir. „Dann sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass der Jagdinstinkt nicht zu sehr ausgeprägt ist“, erklärte uns Frau Beier. „Das kann man, da die Veranlagung dazu durch die Eltern vorgegeben wird.“ Wenn also beide Elternteile gute Jagdhunde sind, hat möglicherweise auch der Welpe diese Fähigkeit.
Nein, wir wollten einen reinen Familienhund, mir schwebte eher vor, mit dem Hund eine Ausbildung zum Rettungshund zu machen. Wir haben Zeit, und dem Tier bekommt es gut, wenn es eine Aufgabe hat.
Herr Beier kam zurück, seine Hundemeute im Schlepptau. Jetzt nutzten die Hunde die Gelegenheit, und jeder einzelne versuchte, etwas Zuneigung von uns zu erhaschen. Sie drängelten sich förmlich um uns herum, damit jeder ein paar Streicheleinheiten mitbekam.
So viele Hände, wie wir jetzt gebraucht hätten, hat kein Mensch, also versuchten die sieben, sich gegenseitig in die beste Position zu bringen. Da die sieben für uns alle gleich aussahen, wussten wir gar nicht, wen wir bereits gekrault hatten und wen nicht. Schließlich sollte keiner zu kurz kommen.
Die Beiers hatten da keine Probleme, der Reihe nach stellten sie uns die Hunde vor. Dabei erfuhren wir, dass es fünf Hündinnen waren und zwei Rüden. Für jeden Hund hatte Frau Beier einen richtigen Stammbaum angelegt. Tolle Wandbilder, auf denen man genau ablesen konnte, welcher Hund von welchen Eltern oder Großeltern abstammte. So wie man das auch von Familienstammbäumen kennt.
In diesem Zusammenhang kam die Frage, ob wir eine Hündin oder einen Rüden wollten. Wir tendierten zu einer Hündin. Herr Beier gab uns aber zu bedenken, dass es sinnvoller ist, wenn man sich umsieht, was im eigenen Umfeld überwiegend vertreten ist. Er sagte, dass es ratsam ist, keine Hündin zu nehmen, wenn in der Nachbarschaft überwiegend Rüden sind. Das könnte zu Problemen führen, wenn die Hündin „heiß“ wird. Es wäre durchaus denkbar, dass sich in dieser Zeit alle Rüden aus der Umgebung vor unserem Haus ein Stelldichein gäben. Das wäre allerdings ein Problem. In unserer Wohnanlage sind wir sowieso die ersten, die sich einen Hund anschaffen wollen, was ja, wie erwähnt, nicht unbedingt auf vollkommene Gegenliebe trifft. Aber das soll uns nicht daran hindern, im Gegenteil. Womöglich wird es Nachahmer geben, wenn dieses Tabu erst einmal durchbrochen ist. Aber auf keinen Fall wollen wir Ärger durch fremde Hunde heraufbeschwören. Also werden wir uns kundig machen, welches Geschlecht in der Straße und der näheren Umgebung überwiegt.
Es gibt Leute, die sagen, ein großer Hund in einer Etagenwohnung wäre Tierquälerei. Wir wohnen auf der ersten Etage. Was sagen die Beiers dazu. Die Antwort war überzeugend. „Ein Hund, egal ob groß oder klein, braucht seinen Auslauf, wenn er den zur Genüge bekommt, legt er sich zu Hause auf seinen Platz und gibt Ruhe. Da spielt es keine Rolle, wo die Wohnung liegt oder wie groß sie ist. Außer dass der Hund das Treppensteigen nicht so gerne hat und es dem Rücken nicht so guttut.“ Viel mehr ärgert die Beiers, dass es Hundebesitzer mit Haus und Garten gibt, die sich nicht die Freude machen, mit ihrem Hund spazieren zu gehen, sondern die Türe zum Garten öffnen, und das war‘s dann. Das ist eher Tierquälerei. Diese Antwort hat uns doch sehr beruhigt, und das Argument können wir aus unserer heutigen Sicht nur unterstützen.
Frau Beier wollte noch von uns wissen, ob wir uns klar darüber sind, dass ein Hund auch Kosten verursacht, zum Beispiel die Hundesteuer, eine Haftpflichtversicherung, unbedingt empfehlenswert, heute sogar Pflicht. Sollte der Hund mal jemandem ins Fahrrad laufen, und der Fahrradfahrer stürzt, kann das teuer werden. Oder der Hund kann jemanden anspringen und Textilien verunreinigen oder, oder, oder. Hinzu kommen die Futterkosten. Die Zeiten, in denen der Hund von Resten aus der Küche ernährt wurde, sind vorbei. Aber ganz wichtig und unter Umständen erheblich sind die Tierarztkosten. Dafür gibt es zwar auch Versicherungen, aber das muss jeder für sich entscheiden. Jedenfalls braucht der Hund seine regelmäßigen Impfungen. Vor allem wenn er mit auf Reisen geht, sind gewisse Impfungen zwingend vorgeschrieben und haben ihren Preis. Tja und krank kann ein Hund auch mal werden, da ist man schnell ein paar hundert Mark, heute Euro, los. Aber darüber waren wir uns im Klaren. Was das Tier braucht, soll es haben, wie jedes Familienmitglied.
„Wollen Sie eventuell mit Ihrem Hund züchten oder auf Ausstellungen gehen“, waren die nächsten Fragen. „Nein, ein ganz klares Nein“, konnten wir dazu nur sagen. Wir waren einmal auf einer Hundeausstellung in Dortmund, weil wir dort eventuell Kontakt zu einem Züchter aufnehmen wollten. Das hat uns überhaupt nicht gefallen. Darüber kann jeder denken, wie er will, aber für uns war das nichts. Die Beiers gingen regelmäßig auf Ausstellungen, weil es für Züchter wichtig ist, dass ihre Hunde gut bewertet werden, was auch okay ist, aber bitte, wir wollen es nicht.
Tja und Züchten, nein, auch das entsprach nicht unseren Vorstellungen. Zum ersten, weil wir glauben, dass eine Etagenwohnung dafür wirklich nicht geeignet ist, und weil wir nicht wüssten, welche Aufgaben wir da zu erfüllen hätten. Frau Beier war zwar der Meinung, dass man das lernen kann und sie uns auch gerne zur Seite stehen würden, aber wir lehnten dankend ab.
So langsam ging unser Besuch zu Ende. Alles, was wichtig war, hatten wir besprochen. Wir wussten aber immer noch nicht, wie wir jetzt an einen Hund kommen. Das Ehepaar Beier erklärte uns, dass wir mit unserer Einstellung und in unserer Situation die idealen Bewerber sind, aber dass sie für den angegebenen Zeitraum, ab dem wir einen Hund haben möchten, keinen Wurf erwarten.
Wumm! Unsere Gesichter wurden lang und länger. Die Enttäuschung war nicht zu verbergen. Aber Herr Beier holte Luft und sagte: „Ich werde mich darum kümmern.“ Rufen Sie uns möglichst bald an, und sagen Sie uns, ob es bei einer Hündin bleibt oder ob es doch eventuell ein Rüde sein soll. Dann höre ich mich um und informiere Sie darüber, wann und wo ein Wurf zu erwarten ist.“ “Toll, Herr Beier, das ist ein Wort, danke schön!“ Das war ein gutes Ende eines schönen Nachmittags. Er hatte sich gelohnt. Nun mussten wir nur noch auf unseren Hund warten. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.
Das große Warten.
Das neue Jahr war schon zwei Monate alt. Die Entscheidung war gefallen, wir blieben dabei, wir wollten eine Hündin.
Unsere Spaziergänge entwickelten sich zu reinsten Tierexpeditionen. So wie wir früher durch unsere Tochter Kontakt zu Menschen mit Kindern bekamen, so richteten wir nun unsere Aufmerksamkeit auf Hundebesitzer in unserem Umfeld. Es war uns bislang nicht aufgefallen, wie viele Hunde tatsächlich in unserer Nachbarschaft lebten. Zwei Terrier, beides Rüden, die aber ständig wegen ihres störrischen Wesens an der Leine gehalten wurden. Ein Collie, eine Hündin, ganz lieb und gehorsam. Ein Pudel, schon älter, jenseits von Gut und Böse. Mit allen diesen Hunden dürfte eine Hündin keine Probleme bekommen. Ein Pekinese, mehr Schoßhund, der leider kaum laufen durfte, weil sein Besitzer ihn zum Pieseln immer auf die Wiese trug und von dort schnell wieder zurück. Das Geschlecht blieb uns ein Rätsel. Eine „reinrassige Promenadenmischung“, ein Rüde, kastriert, ebenfalls kein Problemhund. Ein kleiner weißer Spitz, lieb aber absolut unerzogen, ein Rüde. Ein Dalmatiner, sportlich, gut erzogen, Rüde, aber außer Kontrolle, wenn ein fremder Hund ins Spiel kam.
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