Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Herr Sohn und mein Mann führten ein längeres Gespräch, in dem mein Mann von Herrn Sohn noch ein paar Tipps und Tricks mitnahm. Unsere Telefonrechnung war in diesem Monat um einiges höher als normal. Damals war nicht nur der Golden Retriever ziemlich unbekannt, auch die Telefonflatrate gab es noch nicht.
Die Zeit verging, nichts tat sich. Inzwischen war es Ende Juni. Die Welpen waren vier Wochen alt. Was dachte sich Frau Bourry eigentlich dabei, uns so lange schmoren zu lassen. Wir spielten mit dem Gedanken, jetzt doch mal anzurufen. Aber wir zügelten unsere Ungeduld weiterhin schweren Herzens.
Inzwischen ist es Ende der ersten Juli-Woche. Freitagabend. „Jetzt reicht’s“, sagte ich zu meinem Mann. „Wir sitzen hier auf heißen Kohlen, nun komm schon, nimm den Hörer in die Hand und ruf mal an! Wir müssen langsam wissen, wo wir dran sind. Es kann ja wohl nicht sein, dass Frau Bourry anruft und sagt: ‘So, morgen können Sie den Welpen holen.‘ Wir müssen uns ja auch ein bisschen darauf einrichten.“ Aber mein Mann blieb hart: „Ich rufe nicht an, wenn du nicht warten kannst, dann rufe selber an!“ Das ließ ich mir nicht zweimal sagen.
Es dauerte und dauerte, ich überlegte schon einzuhängen. Dann kam jemand an den Apparat. Hoppla, eine Männerstimme! Warum auch nicht? Es wird wohl einen Herrn Bourry geben. Ich sagte, wer ich bin und worum es geht. Ich fragte nach Frau Bourry. „Die ist mit dem Tierarzt im Welpenzimmer, die kann jetzt nicht“, hörte ich aus dem Hörer. Dann vernahm ich im Hintergrund eine Stimme, auf die Herr Bourry reagierte. Er schien die Sprechmuschel zuzuhalten, weil ich nicht verstehen konnte, was er sagte. Plötzlich eine Frauenstimme am Apparat. „Ich hatte Sie doch gebeten zu warten, bis ich mich melde. Der Tierarzt ist da zum Tätowieren, ich habe jetzt wirklich keine Zeit. Ich melde mich morgen bei Ihnen.“ Klatsch! Ich hätte gerne mein eigenes Gesicht gesehen. Wahrscheinlich sah ich wie ein begossener Pudel aus. Damit aber nicht genug, mein lieber Mann fand tröstende Worte: „Du bist es selber schuld.“ Ich war „begeistert“ und zog mich mit einem Buch in meinen Schmollwinkel zurück. Der restliche Abend verlief äußerst ruhig.
Samstag, früh morgens! Das darf nicht wahr sein, ich hörte das Telefon läuten. Welcher „Geisteskranke“ ruft denn um halb acht bei einem rechtschaffenen Menschen an. Ich werde einen Teufel tun und jetzt ans Telefon rennen. Aber es läutete erbarmungslos. In Gedanken zählte ich mit: 14, 15, 16. So langsam stieg die blanke Wut in mir hoch. Total verschlafen fragte mein Mann: „Wer ist das?“, drehte sich um und schlief weiter. Meine Antwort: „Wenn ich jetzt an den Apparat gehe, kann derjenige was erleben.“ Gesagt, getan. Ich schoss aus dem Bett. Ich nahm den Hörer ab und polterte sofort los: „Ist das nötig, am Samstagmorgen so penetrant irgendwo anzurufen?“ Ich erstarrte vor Schreck, nicht etwa die Polizei, nein, es erklang ein mittelprächtiges „Guten Morgen, Bourry“. Wie war das mit dem begossenen Pudel? Dieses Mal Teil zwei. „ Mein Gott“, erwiderte ich, „was sind Sie früh dran.“ Und prompt bekam ich die Quittung. „Daran müssen Sie sich gewöhnen, wenn der Welpe erst bei Ihnen ist.“ „Na klar“, antwortete ich, jetzt hell-wach, „ja wenn er da ist, aber noch ist er nicht da“, konnte ich gerade noch reagieren. „Aber darüber wollte ich ja mit Ihnen reden“, sprach Frau Bourry weiter, als wäre nichts gewesen. „Wie meinen Sie das?“ fragte ich, als hätte sie von IT, dem Außerirdischen, gesprochen. „Haben Sie ein wenig Zeit, dann könnten wir jetzt über die Einzelheiten sprechen“, sagte Frau Bourry. „Ja klar, ich würde nur gerne meinen Mann dazu holen.“
„Wenn es jetzt nicht passt, kann ich gleich noch mal anrufen“, schlug Frau Bourry vor. Ich konnte jetzt einen Kaffee vertragen und machte den Vorschlag, selber in ein paar Minuten zurückzurufen. „Na gut“, erwiderte mein Gegenüber, „tun Sie das!“ Es ging alles in Windeseile. Meinen Mann aus dem Bett gescheucht, Kaffeemaschine angestellt, gewaschen und Zähne geputzt und etwas angezogen. Wie wenn eine Stoppuhr lief, ging alles in hohem Tempo vonstatten. Knapp 15 Minuten vergingen, und wir saßen mit einem großen Kaffeebecher in der Hand am Telefon. Selbstverständlich übernahm mein Mann das Gespräch. Er hielt den Hörer etwas von seinem Ohr weg, wir saßen auf dem Sofa, und ich konnte mithören und auf eventuelle Fragen reagieren.
Es waren tolle Neuigkeiten, die Frau Bourry uns mitzuteilen hatte. Die Welpen hatten sich besser als erwartet entwickelt. Die gestrige Untersuchung war ein voller Erfolg. Die Kleinen seien schon richtig flügge, sodass sie in Erwägung zöge, die Welpen schon mit acht Wochen abzugeben. Noch bevor die Frage kam, ob wir das möglich machen könnten, hatte ich gerechnet. Das bedeutet Ende Juli oder, genauer gesagt, heute in genau drei Wochen. Mein Mann antwortet ruck, zuck: „Für uns kein Problem.“ Schnell wurde der Termin besprochen, samstags morgens, bis spätestens elf Uhr bei ihr.
Einige Punkte folgten im Schnelldurchlauf. Denken Sie an das Handtuch. Sie brauchen für den Welpen nichts zu fressen und zu trinken auf der Fahrt, das verträgt er nicht. Treffen Sie Vorsorge, dass der Welpe gut die Fahrt übersteht. Eventuell sollte jemand mit dem Tier hinten sitzen, damit er sich nicht so einsam fühlt. Es kann sein, dass er Angst hat. Bringen Sie ein kleines Nickituch mit. Kein Halsband, das ist noch zu früh. Durch das Tuch gewöhnt er sich daran, dass er etwas am Hals trägt. Lauter gutgemeinte Ratschläge, für die man dankbar sein kann, wenn man keine Ahnung hat.
Natürlich wurde auch über Geld gesprochen. Die Summe, die wir für unseren Golden bezahlten, ist heute kein Thema mehr. Allerdings sollte es jedem klar sein, dass gute „Ware“ auch ihren Preis hat. Ein verantwortungsbewusst gezüchteter Hund, der nicht im Hinterhof, als eine Rasse von vielen, gezüchtet wurde, hat seinen Preis. Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe. Gut vorbereitet, zählten wir die Tage, bis wir endlich unser „Abenteuer Hund“ starten konnten.
Unsere Freunde in der Nähe von Flensburg wurden über den Termin unseres Besuches informiert. Sie freuten sich mit uns, aber auch darüber, dass wir uns mal wieder bei ihnen sehen ließen. Der hohe Norden ist ja doch etwas abgelegen, um mal eben vorbeizukommen. So schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe.
Meinen Urlaub konnte ich ohne Probleme zum passenden Zeitpunkt antreten, und so lief alles wie geschmiert. Unsere Wohnung haben wir vor unserem Start auf Hundetauglichkeit überprüft. Bodenvasen oder teure Perserteppiche sollte man vorsichtshalber in Sicherheit bringen, hatten wir aber keine. Der neue Mitbewohner ist wahrscheinlich sehr ungestüm, aber mit Sicherheit nicht stubenrein. Pampers für Hunde gibt es nach meinem Wissen nicht. Allerdings würde ich sie auch nicht für sinnvoll halten. Im Vertrauen gesagt, für unsere Tochter gab es auch keine Pampers. So etwas kannte man zu dieser Zeit noch nicht. Aber wir haben sie auch ohne „stubenrein“ bekommen. Aber Spaß beiseite. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Welpe nicht sofort seine Verdauung oder seinen Harndrang kontrollieren kann. Wie schnell er aber sauber wird, liegt zu einem großen Teil an seinem neuen Besitzer. Darüber später mehr.
Nun endlich ging es los! Wir fuhren am Freitagmorgen nach Flensburg. Der Verkehr war zum Glück nicht so stark, sodass wir gut durchkamen. Unsere Freunde erwarteten uns bereits mit Kaffee und Kuchen. Wir hatten einen schönen Nachmittag und Abend. Aber so ganz waren wir mit unseren Gedanken nicht vor Ort. Die Spannung in uns war spürbar und nicht zu übersehen. Wir waren froh, als es Zeit zum Schlafengehen war, damit endlich der langersehnte Tag anbrach.
Dann endlich war es soweit. Nach dem recht frühen Frühstück, das ich samstags noch nie zu so früher Zeit ersehnt hatte, sind wir gleich aufgebrochen. Natürlich nicht, ohne uns zu bedanken. Aber vor allem nicht, ohne uns zu entschuldigen für unsere geteilte Aufmerksamkeit. Aber unsere Freunde wären keine Freunde, wenn sie das nicht verstanden hätten. Sie machten uns sogar noch das Angebot, die Kleine zu holen und zurückzukommen, um dann erst morgen, Sonntag, zurückzufahren. Doch das lehnten wir ab. Es wären zu viele neue Eindrücke auf einmal für die kleine Motte gewesen. Wir wussten ja nicht, was alles auf uns zukommen würde. Zum Glück!
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