Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.

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Ein ganzes Hundeleben lang.: краткое содержание, описание и аннотация

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Mein Gedanke ist mit diesem Buch, einem am Hund interessierten Menschen, nachvollziehbar zu erzählen was es bedeuten kann, einen Hund zu besitzen. Aber ebenfalls nachvollziehen zu können, wie wertvoll die Erlebnisse mit dem vierbeinigen Freund sind.

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Zum einen wüsste sie nicht, wie der Wurf ausfallen würde. Eine Vorbestellung für zwei Hündinnen hätte sie schon. Es müssten in diesem Wurf also mindestens drei Hündinnen sein, damit wir auch eine bekommen könnten. Dann erklärte sie uns, dass der Welpe möglichst morgens, am Tag X, abgeholt werden müsste. Dies hatte den Grund, dass der Hund sich ein wenig an die neue Situation gewöhnen sollte, bevor die Nacht käme und das Tier sich alleine überlassen bliebe.

Dann sollten wir ein guterhaltenes Frotteehandtuch mitbringen. Sie erklärte uns, dass sie jedem Welpen ein Handtuch mitgibt, das den Geruch der Mutter und Geschwister hat, um dem kleinen Wesen noch etwas Heimisches mit auf den Weg zu geben. Unser Handtuch sollte dann im Austausch bei ihr bleiben. Falls wir mit dem Auto kämen, sollten wir Vorkehrungen treffen, damit dem Hund auf der Fahrt nichts passiert. Aber wir sollten auch darauf gefasst sein, dass dem Kleinen bei der Fahrt schlecht werden könnte. Wir verblieben so, dass Frau Bourry uns informiert, wenn der Wurf da ist. Der Zeitpunkt war für den 29. Mai berechnet. Es bedeutete noch gut zehn Tage warten. Aufregende Tage. Immer wenn das Telefon läutete, glaubten wir an die erlösende Nachricht.

In der Zwischenzeit hatte ich noch einmal über meinen Urlaubsbeginn nachgedacht und den Termin auf frühestens Ende Juli, Anfang August verlegt. Zum Glück gab es wenigstens damit keine Probleme. Im Grunde hatten wir aber ein gutes Gefühl. So nah waren wir noch nie an unserem Ziel. Wir hofften, dass es dieses Mal klappte.

Die weitere Zeit war mit Vorbereitungen für die Abschiedsfeier zur Pensionierung meines Mannes ausgefüllt. Tag um Tag verging.

Heute war der 29. Mai. Sollte unser „Ersatzkind“ schon geboren sein?

Irgendwie versuchten wir, uns das vorzustellen. An die Geburt unserer Tochter erinnerten wir uns, als wäre es gestern gewesen. Aber das ist ja was ganz anderes. Ich habe als 12- oder 13-jährige einmal dabeisein dürfen, als kleine Ferkel zur Welt kamen. War das zu vergleichen? Jedenfalls hatten wir ein schönes Gefühl der Vorfreude.

An diesem und auch am nächsten Tag hörten wir nichts. Unsere Gedanken kreisten aber ständig um das gleiche Thema. Heute war der 31. Mai. Ein altes Lied besagt, am 30. Mai ist der Weltuntergang, sie war natürlich nicht untergegangen. Ob denn unser Welpe schon das Licht der Welt erblickt hatte. Zu gerne hätten wir bei Frau Bourry angerufen und nachgefragt. Aber wir wollten uns ja nicht unbeliebt machen, also verkniffen wir uns einen Anruf. „Geduld, nur Geduld“, sagten wir uns immer wieder. Ein weiteres Sprichwort besagt: „Was lange währt, wird endlich gut!“

Aber dann, abends um 20.10 Uhr, klingelte das Telefon. Beide stürmten wir zum Apparat. Mein Mann, der sonst immer ruft: „Gehst du?“, war schneller. Ich merkte die Fröhlichkeit in seiner Stimme. „Guten Abend, Frau Bourry, ach ja, das ist aber schön, ja wirklich, und, alle gesund? Ach wie schade, das tut mir aber leid. Das ist toll, darüber freuen wir uns aber sehr, natürlich, das verstehen wir ja, ist gut, Frau Bourry. Ja natürlich, Frau Bourry, okay, Frau Bourry, bis dann. Und noch einen schönen Abend und vielen Dank für ihren Anruf, Frau Bourry.“ Mein Mann hing den Hörer auf und schwieg.

Ich hatte alles gehört, aber nichts verstanden. Alles Mögliche konnte ich mir aus diesen Gesprächsfetzen zusammenreimen. Aber was war denn nun wirklich die Botschaft dieses Gespräches? „Nun los“, drängte ich meinen Mann, „nun sprich schon, spann mich nicht so lange auf die Folter. Was ist, ist der Wurf da, hat es geklappt, nun sag doch schon was!“ Ich ärgerte mich, dass unser Uralttelefon, im Vergleich zum heutigen Standard, nicht über eine Mithörfunktion verfügte, dann wäre ich jetzt schon schlauer. So musste ich förmlich betteln, bis er sich endlich bequemte und mir erzählte, was er gerade erfahren hatte.

„Also, es ist so“, legte er sichtlich gerührt los. „Der Wurf ist da. Heute um sieben Minuten vor halb drei ging es los. Es gab 12 Welpen, erstaunlich viele, leider ist einer kurz nach der Geburt gestorben. Es sind vier Hündinnen dabei, und somit bekommen wir auf jeden Fall eine mit.“ „Juhu“, jubelte ich los und dazwischen. „Wir sollen uns aber jetzt noch etwas gedulden, bevor wir Genaueres erfahren. Die ersten Tage muss sie sich intensiv um die Welpen kümmern und wenn sich die ersten Unruhen gelegt haben, ruft sie uns wieder an, und wir besprechen die Einzelheiten.“ „Wir sollen also nicht ständig anrufen und fragen, was die Kleinen machen?“ „Wir sollen auf ihren Anruf warten.“ „Ganz schön hart“, sagte ich. Wenn die Frau wüsste, wie aufgeregt und gespannt wir sind. Das ist wie Weihnachten, die Geschenke liegen unterm Weihnachtsbaum, und man muss erst noch in die Christmette.

„Aber nun sei mal nicht ungerecht“, ermahnte mein Mann mich, „es ist doch schon toll, dass sie uns gleich darüber informiert, dass der Wurf da ist, und uns die Zusage gibt, dass wir an unserem Ziel angekommen sind. Wenn jetzt nichts Außergewöhnliches mehr passiert, haben wir in spätestens zehn Wochen Familienzuwachs.“ Das war uns ein Glas guten Wein wert. Wir saßen noch bis spät in den Abend im Wohnzimmer und machten Zukunftspläne. Als mein Mann der Meinung war, dass wir jetzt doch mal langsam zu Bett gehen sollten, sagte ich „Nein, du musst erst noch mit dem Hund raus“ und grinste mir einen. Das war der erste Vorgeschmack auf das, was uns demnächst erwartete. Aber noch hatten wir ja Schonzeit. Jedoch an den Gedanken konnten wir uns schon mal gewöhnen. Das wird eine ganz schöne Umstellung werden, wenn wir demnächst auch die Bedürfnisse unseres neuen Familienmitgliedes berücksichtigen müssen. Aber wir wollten es so, und noch verlief unser Leben in gewohnten oder in fast gewohnten Bahnen.

Es hatte sich schon was geändert. Schließlich war mein Mann inzwischen im Ruhestand und konnte sich morgens, wenn ich mich aus dem Bett quälte, noch mal umdrehen, was er auch sichtlich genüsslich tat. Er erledigte zu Hause dafür am Tag schon Dinge, die sonst üblicherweise für abends oder das Wochenende liegen blieben.

Das hatte auch sein Gutes. So verging die Zeit, Woche um Woche. Langsam wurden wir wieder ungeduldig und fragten uns, warum Frau Bourry sich nicht meldete. Sie hatte von den nächsten Tagen gesprochen, nun waren es schon über zwei Wochen. Aber was soll‘s, sie hatte gesagt, dass sie anruft, dann wird sie es auch tun. Wir hatten ja keine Ahnung, wieviel Arbeit auf einen zukommt, wenn man so einen Haufen Welpen zu versorgen hat.

Mein Mann kam auf die Idee, bei Familie Beier anzurufen und ihnen die freudige Nachricht mitzuteilen. „Schön, das ist eine gute Nachricht“, fand Frau Beier. Wenn Sie die Kleine haben, können Sie ja mal bei uns vorbeikommen und sie uns vorstellen.“ „Das werden wir gerne tun, denn wir verdanken Ihnen ja ganz schön viel.“ „Das können wir gar nicht wiedergutmachen“, war die Antwort meines Mannes.

„Ach wissen Sie“, kam es aus dem Hörer zurück, „wenn Sie nur halb so zufrieden mit Ihrem Hund sind, wie wir es mit unseren sind, ist das Dank genug. Das ist ein gutes Aushängeschild für diese Hunderasse und somit auch für uns. Für uns Züchter und Tierliebhaber ist es wichtig, dass die Tiere, die wir züchten, in gute Hände kommen, und die Besitzer anderen vermitteln, wie zufrieden sie sind. So hat dann jeder etwas davon. Durch ihre Einstellung werden andere Menschen auf diese Rasse aufmerksam und werden sich dafür interessieren“, erwiderte Frau Beier. Das konnte mein Mann nur bestätigen. Gute Erfahrungen und das Glück der Familie Sohn mit ihrer Schila hatten uns ja erst auf den Golden Retriever aufmerksam gemacht.

Daraufhin nahm mein Mann nach dem Gespräch mit Frau Beier den Telefonhörer gleich noch mal zur Hand und rief Familie Sohn an, um auch ihnen die schöne Nachricht mitzuteilen.

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