Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Wir kamen ins Grübeln. Aber nach Abwägung des Für und Wider blieben wir bei unserem Wunsch nach einer Hündin. Das teilten wir Ende Februar Familie Beier mit. Jetzt ging es in die nächste Runde. Herr Beier hatte uns darüber informiert, dass er sich jetzt umhört, wo eine Hündin trächtig ist oder ein Wurf geplant wird. Wir hatten ja noch etwas Zeit. Eine Hündin trägt ungefähr zwei Monate, wie bei Menschen schon mal ein paar Tage mehr oder weniger. Dann sollten die Welpen mindestens acht bis zehn Wochen bei der Mutter bleiben, bevor sie zu den neuen „Eltern“ umziehen können.
Ende März klingelte das Telefon, und Herr Beier teilte uns mit, dass in Koblenz Mitte April ein Wurf erwartet würde. Die Hundeeltern seien von guter Abstammung, sodass wir davon ausgehen könnten, dass gescheiter Nachwuchs zu erwarten wäre. Also hofften wir auf diesen Wurf. Die Spannung stieg.
Mein Mann hatte Anfang April Geburtstag. Sein letzter im aktiven Berufsleben. Es wurde natürlich gefeiert, und immer gibt es Probleme mit den Geschenken. Dieses Jahr hatte ich mich schon gewundert, warum keiner bei mir nachfragte, was das Geburtstagskind sich wünschte. Umso erstaunter waren wir über den Einfallsreichtum der Gäste. Die Augen meines Mannes wurden von Geschenk zu Geschenk größer.
So etwas hatte er noch nie erlebt. Wenn es sonst Bücher, Museums-Eintrittskarten oder Grappa, seinen Lieblingsschnaps, gab, waren es diesmal ein Edelstahl-Futternapf für den Hund, eine Bürste für den Hund, ein Kamm, nicht für meinen Mann, nein, natürlich für den Hund. Ein Buch mit dem Titel „Der Golden Retriever“ war auch dabei. Das Buch kannten wir schon, Sie wissen ja, die vielen Bücher der Familie Sohn. Aber dieses gehörte jetzt meinem Mann. Die anderen Bücher mussten wir ja wieder zurückgeben. Tja und zum Schluss gab es noch ein Fahrrad, denn Hund und Herr brauchen ja Bewegung. Eigentlich hätten wir den Gästen, da der Geburtstag ganz im Zeichen des Hundes stand, Hundekuchen servieren müssen. Davon haben wir dann aber zum Wohle der Gäste Abstand genommen.
Es versteht sich von selbst, dass das Hauptthema des Abends Hundegeschichten waren. Es ist erstaunlich, was man plötzlich von den Leuten so alles erfährt, was früher kein Thema war. Äußerst amüsant. Nun war die Aussteuer für den Hund fast komplett. Hundedecke, Halsband und Leine waren auch schnell besorgt. Was jetzt noch fehlte, war der Hund.
Am 17. April rief Herr Beier an. Jetzt ist es soweit, dachten wir! Aber leider war es keine schöne Nachricht. Der Wurf in Koblenz war da. Sieben Welpen, nicht sehr viele, aber auch nicht unnormal. Aber, und das war das Problem, nur eine Hündin war dabei, und die wollte der Züchter selber behalten. Schade! Herr Beier wollte weiter Ausschau halten. Zwei Tage später rief er wieder an. „Sind Sie bereit, nach Schweden zu fahren?“, war seine Frage. Ein toller Wurf von einer bestens bewerteten Hündin. Viele Auszeichnungen auf Ausstellungen, aber das war uns doch ein bisschen weit. Also ging das Warten weiter.
Ende April ein Wurf in Aachen. „Die Jungen habe ich gesehen, damit können Sie keinen Blumentopf gewinnen“, war seine Botschaft. Nachtigall, ick hör dir trapsen, was ging da in seinem Kopf herum. Hatten wir nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht, dass wir keine Lust hatten, auf Ausstellungen zu gehen. Sollte sein Einsatz nur darauf zurückzuführen sein, dass er insgeheim doch hoffte, unsere Meinung würde sich ändern? Das mussten wir klären. „Lieber Herr Beier, bitte akzeptieren Sie doch, dass wir nur einen Familienhund haben wollen, ansonsten nichts.“ Seine Antwort lautete: „Sie wären nicht die Ersten, die Ihre Meinung ändern, wenn der Hund erst mal da ist. Warten Sie es doch mal ab.“ Okay, wenn er meint. Seine Suche ging weiter, und unsere Spannung stieg wieder an.
Lange hörten wir nichts. Wir hatten schon Sorge, er hätte es sich doch anders überlegt, nachdem wir noch einmal unser Desinteresse an Ausstellungen kundgetan hatten. Mitte Mai, es war mein Geburtstag, immer noch keine Nachricht. Jetzt wollten wir wissen, was los ist, und riefen bei Beiers an. Wir erfuhren von Frau Beier, dass ihr Mann mit einer Hündin in Schweden war, um sie dort von einem Rüden decken zu lassen. Wir sollten uns keine Sorgen machen, wir wären nicht vergessen. Wenige Tage später rief er an. Er wollte wissen, ob wir noch ein paar Wochen länger auf einen Hund warten würden, denn wenn das mit ihrer Hündin geklappt haben sollte, könnten wir von diesem Wurf eine Hündin bekommen. Für uns hätte das aber bedeutet, mindestens bis Mitte September warten zu müssen. Nun gut, wenn wir vorher sowieso keinen Hund bekämen, würden wir das auch überleben.
Mit meinen Urlaubsplänen für Juni, bei gleichzeitiger Betreuung unseres Familienzuwachses, schien das ja sowieso nichts mehr zu werden. Doch es kam alles anders. Die Hündin war leer geblieben, und somit waren keine Welpen zu erwarten. So fingen wir wieder von vorne an.
Wir dachten schon darüber nach, ob wir nicht noch jemanden, der sich auskannte, um Mithilfe bei der Suche bitten sollten. Dann endlich tat sich wieder etwas.
Herr Beier hatte auf einer Versammlung von einem zu erwartenden Wurf Ende Mai gehört, im hohen Norden in der Nähe von Flensburg. Das war eine Entfernung, die zu bewältigen war. Außerdem hatten wir Freunde in dieser Gegend, bei denen längst mal wieder ein Besuch fällig war. Wir bekamen den Namen von der Züchterin, Frau Mary Bourry, offensichtlich eine Engländerin.
Man unterscheidet beim Retriever zwischen englischer und dänischer Linie. Es würde zu weit führen, darauf näher einzugehen, denn ich will ja kein Buch über Hunderassen schreiben. Wir bekamen die Telefonnummer und sollten in den nächsten Tagen dort anrufen. Von wegen in den nächsten Tagen. Herr Beier hatte das Gespräch noch nicht ganz beendet, wählte mein Mann schon die Nummer. Verdammt spannend, was würden wir wohl jetzt erfahren? Das Klingelzeichen war zu hören, einmal, zweimal, dreimal, da wir höfliche Menschen sind, legten wir nach dem achten Klingeln auf. Schade, leider keiner da. „Vielleicht habe ich falsch gewählt“, tröstete mein Mann sich selbst. Also versuchten wir es erneut, und diesmal ganz langsam. Unsere Spannung war kaum zu ertragen, noch einmal, wieder nichts.
Das nützte alles nichts, wir mussten uns noch etwas gedulden. „Wir versuchen es heute Abend noch einmal“, ermunterten wir uns selbst. Gesagt, getan. 17.30 Uhr, jetzt wollten wir es wissen.
Spannung, es läutet, zweimal, dreimal, Totenstille. Plötzlich erklang aus dem Hörer: „Bourry!“ Vor Schreck versagte meinem Mann fast die Stimme. Aber er fing sich schnell wieder, ein Räuspern, und los ging‘s: „Ja, guten Abend, entschuldigen Sie bitte die späte Störung.“ So ein Blödsinn, es war früh am Abend oder später Nachmittag. „Wir rufen aus der Nähe von Köln an und haben gehört, dass Sie Junge erwarten.“ Mein Gott, was soll die Frau denken, mein Mann sprach, als hätte er noch nie telefoniert. Aber erstaunlicher Weise reagierte unser Gegenüber sehr aufgeschlossen und konterte perfekt: „Nicht ich, aber eine meiner Hündinnen.“ „Ja, wir hätten gerne eine Hündin und wollten fragen, ob das wohl machbar ist?“
Da wurde die Stimme am anderen Ende schon etwas merkwürdiger. Sie sagte ziemlich forsch zu meinem Mann: „Wie stellen Sie sich das denn vor, ich kenne Sie doch gar nicht, ich kann Ihnen am Telefon nicht einfach einen Hund verkaufen.“ Alle Achtung, das saß! Mein Mann suchte nach Worten. Mehr entschuldigend als informativ sprach er weiter: „Aber Herr Beier hat uns doch gesagt, dass wir bei Ihnen nachfragen sollten.“ „Ach so, Sie sind das, ja da hat er von gesprochen“, so Frau Bourry weiter, „ja den Herrn Beier kenne ich gut, wenn der Sie an mich verwiesen hat, sieht das schon ganz anders aus.“ „Kennen Sie Herrn Beier persönlich?“, fragte sie weiter. „Ja, ja“, reagierte mein Mann, wie aus der Pistole geschossen. „Seit über einem halben Jahr sucht er mit uns.“ Das war falsch, denn er suchte für uns nach einem Hund. „Da er bis jetzt aber noch nicht das Richtige gefunden hat“, sprach Theo weiter, „gab er uns Ihre Telefonnummer.“ Frau Bourry überlegte. Dann sprach sie weiter: „Wie können wir das denn machen, ich würde Sie ja gerne mal kennen lernen. Ich sehe mir die zukünftigen Hundebesitzer gerne vorher an, um dann aus dem Wurf auch das richtige Tier auszuwählen.“ „Kein Problem“, erwiderte mein Mann sofort, „sind Sie am Wochenende da, dann kommen wir vorbei.“ Der Mann hat Nerven, mal einfach vorbeikommen, immerhin gut 500 Kilometer, dachte ich so für mich. Aber wenn es der Sache dient. Frau Bourry schien beeindruckt und meinte, dass sie uns die Strecke nicht zweimal zumuten wolle, es würde reichen, wenn wir die Strecke fahren würden, um den Hund abzuholen. Dann klärte sie uns über ein paar Dinge auf.
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