Anni Leineweber - Ein ganzes Hundeleben lang.
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Also fassten wir uns ein Herz und riefen bei Familie Beier an. Wir sagten, dass wir von ihrer Golden-Retriever-Zucht gehört hatten und wir schon ein paar von ihren Zuchtexemplaren kennen lernen konnten. Wir erzählten, was wir schon getan hatten, um uns auf einen Hund vorzubereiten, und dass wir jetzt der Meinung waren zu wissen, dass wir einen Golden Retriever wünschen.
Frau Beier hörte uns geduldig zu und sagte: „Was sollen wir das alles am Telefon besprechen, am besten Sie kommen zu uns, und wir können alles in Ruhe bereden." Gesagt, getan. Ein Termin war schnell gefunden, und wir freuten uns auf den Besuch wie Kinder auf Weihnachten.
Familie Beier wohnte etwas außerhalb im Bergischen Land. Das einem Bauernhof ähnliche Anwesen entpuppte sich als Paradies für Hunde. Platz ohne Ende, Auslauf erster Güte. Hier konnte man sich als Hund nur wohlfühlen.
Aber weit gefehlt. Die Hunde, genau sieben an der Zahl, lebten nicht in diesem tollen Gelände, nein, es waren Familienhunde. Zu unserer Begrüßung waren nur zwei erschienen, der Rest hielt sich in der Wohnung auf. Oder besser gesagt, im Wohnzimmer. Wir trauten unseren Augen kaum, als Frau Beier uns ins Wohnzimmer führte. Auf dem Sofa lagen zwei und schliefen in den abenteuerlichsten Verrenkungen, halb auf dem Rücken, lang, alle Viere von sich gestreckt.
Zwei Sessel befanden sich im gleichen Zimmer, nicht für die Gäste. Sie ahnen es schon, je ein Golden hatte es sich darin gemütlich gemacht. Tatsächlich lag auch einer auf dem Fußboden. Die beiden, die zur Begrüßung erschienen waren, kamen jetzt mit ins Wohnzimmer, und einer verschaffte sich liebevoll auf dem Sofa zwischen den anderen beiden Platz und machte es sich dort auch noch gemütlich. Der siebte und letzte hatte mich auserkoren und suchte zu meinen Füßen ein Plätzchen. Der war gar nicht dumm, er wusste, was er wollte. Immer wieder stupste seine tiefschwarze Nase mich an und forderte auf diese Weise Streicheleinheiten ein. Es versteht sich von selbst, dass er nicht lange betteln musste.
Das Ehepaar Beier und wir nahmen auf einer Holzbank an einem langen Tisch Platz. Wir tauschten einige allgemeine Belanglosigkeiten aus und kamen zum eigentlichen Grund unseres Erscheinens. Zunächst sollten wir erzählen, wieso wir einen Hund und nicht etwa eine Katze oder einen Vogel wollten. Es fiel uns gar nicht auf, dass Herr und Frau Beier nicht nur sehr genau hinhörten, sondern auch auf Zwischentöne achteten und danach gezielt die eine oder andere Frage stellten.
So ganz nebenbei fragte Frau Beier mich, ob Dunkelblau meine Lieblingsfarbe sei. Es stimmte. Ich trug eine dunkelblaue Hose, eine helle Bluse und darauf eine ebenfalls dunkelblaue Weste. „Das werden Sie sich wohl abgewöhnen müssen, sehen Sie sich Ihre Hose an." Tatsächlich, die Hosenbeine waren voll von Hundehaaren. Meine spontane Antwort „Es gibt ja Waschmaschinen“ hat Ihr sichtlich gefallen. Sie sprach weiter und ließ uns dabei nicht aus den Augen: „Daran werden Sie sich gewöhnen müssen, Hundehaare überall. Es wird nichts mehr so sein, wie es war. Wenn Sie aber irgendwo hingehen, lassen Sie den Hund am besten zu Hause. Bei fremden Leuten wird das nicht so gerne gesehen, wenn man außer dem Gastgeschenk auch noch ein paar Hundehaare hinterlässt." Theo reagierte prompt: „Wo wir hingehen, geht auch unser Hund hin, wann immer es uns möglich ist." „Aber gewiss wird es auch Ausnahmen geben, wo es wirklich nicht möglich ist, den Hund mitzunehmen“, konterte Frau Beier. Herr Beier ergriff das Wort und beruhigte uns: „Kein Thema, das ist etwas, was der Hund lernen muss, aber auch ohne Probleme lernen kann."
Somit waren wir bei einem ganz brisanten Thema. Wir als zukünftige Ersthundebesitzer hatten keinen blassen Schimmer von Hundeerziehung. Aber, so kann ich heute mit Recht sagen, wir hatten ja die Beiers. Die nächste Frage mit Hintergrund folgte: „Haben Sie Kinder?“
Wir erklärten unsere Familiensituation und bekamen zu hören: „Wenn Sie Ihre Tochter mit Liebe und Konsequenz erzogen haben, wissen Sie auch, wie man einen Hund erzieht." Damals habe ich gedacht: Wie kann man das vergleichen? Heute bin ich um einiges schlauer. Einem Menschen, der mit Tieren nichts im Sinn hat, darf man mit so etwas nicht kommen. Entrüstet wird er sich dagegen wehren, ein Tier mit einem Menschen zu vergleichen. Aber jeder, der ein Tier hat, egal was es ist, ob ein Hängebauchschwein oder ein Hund, ob Katze oder ein Kaninchen, wer dieses Tier in die häusliche Gemeinschaft aufgenommen hat, wird mir recht geben, dass es da sehr wohl viele Gemeinsamkeiten gibt. Aber nichtsdestotrotz gab Herr Beier uns den dringenden Rat, eine Hundeschule zu besuchen.
Nun brachte Frau Beier gleich ein weiteres Beispiel. "Was machen Sie, wenn Ihr junger Hund beim Spaziergang nicht hört und nicht kommt, wenn Sie ihn rufen?“ Instinktiv sagte ich: „Ich versuche, ihn einzufangen." „Prima“, sagte Frau Beier, „die Jagd beginnt. Etwas Schöneres, aus der Sicht Ihres Hundes, können Sie gar nicht tun. Der wird laufen, was die Pfoten hergeben, das ist ein tolles Spiel, welches Sie gewiss verlieren werden. So lange wie ein Hund laufen kann, halten Sie niemals mit. Ich gebe Ihnen den dringenden Rat, auch wenn der Hund Ihre teuerste Krokodilledertasche im Maul hat, drehen Sie sich um, und laufen Sie in die entgegengesetzte Richtung! Der Hund will ja gar nicht von Ihnen weg, der versteht das Spiel nur anders, als Sie glauben."
Ganz abgesehen davon, dass ich keine Krokodilledertasche besitze, habe ich diesen Satz nie mehr vergessen und schon x-mal an andere Hundebesitzer weitergegeben. Für meinen Mann und mich war es aber nie eine Frage, ob wir so etwas wie eine Hundeschule brauchten. Wir sind der Meinung, dass viele Probleme von vornherein ausgeschlossen werden könnten, wenn ein Hund und auch der Besitzer lernen, was der eine von dem anderen will. Die überwiegende Mehrzahl an Problemen ist auf „Bedienungsfehler“ wie beim Computer (ein blöder Vergleich) zurückzuführen. Nein im Ernst, das Wichtigste ist, dem Hund klar verständlich zu machen, was man von ihm verlangt. Ein klares, unmissverständliches Kommando, nur damit kann das Tier etwas anfangen.
Darüber reden wir aber noch später. Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, weitgehend alles auszuschließen, was zu Konflikten mit unseren Mitmenschen führen kann. Im täglichen Leben wird man so oft mit schlecht oder gar nicht erzogenen Hunden konfrontiert. Wobei das Hauptproblem aus meiner Sicht bei den uneinsichtigen oder gleichgültigen Hundebesitzern liegt, die wegen falsch verstandener Tierliebe der Meinung sind, dass ein Tier alles darf. Oder noch schlimmer, die sogar den Irrglauben vertreten, mit Zahlung der Hundesteuer sei alles abgegolten.
Wir waren der Meinung, und das hat sich bestätigt, wenn der Hund gut erzogen ist, haben wir mehr Freude an ihm, und er hat mehr Freude an uns. Wenn wir nicht mit ihm schimpfen müssen, fühlt er sich auch wohler. Somit ist ein Zusammenleben wesentlich angenehmer und lässt sich dauerhaft aufrechterhalten. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hunde im Tierheim unter irgendwelchen fadenscheinigen Gründen abgegeben werden, weil Mensch und Hund nicht mehr miteinander auskommen, weil man, wie man heute sagen würde, sich auf den Geist geht oder es zu stressig geworden ist.
Aber zurück zur Familie Beier, bei der wir noch zu Besuch sind. Frau Beier, erfahren mit unwissenden „Möchtegern-Hundebesitzern“, kannte alle Situationen und hatte einen kleinen Imbiss vorbereitet. Die Zeit verging wirklich wie im Fluge, und so folgte die nächste Demonstration. Sie bat uns eine Kleinigkeit mitzuessen. Das Angebot nahmen wir gerne an. Aber siehe da, keiner der anwesenden sieben Hunde machte Anstalten zu betteln. Der eine oder andere wagte einen kurzen Blick oder hob mal die Nase, um zu erschnüffeln, was es wohl Gutes gab, und das war‘s. „Donnerwetter“, reagierte ich, „die wissen aber, was sich gehört.“ „So soll es sein“, erwiderte Herr Beier. „Wie wollen Sie sonst mit Ihrem Hund zum Beispiel ein Restaurant besuchen?“ Wo er Recht hat, …..! Anschließend stand er auf, gab ein kurzes „Aber jetzt“ von sich, und in Windeseile verwandelte sich das schlafende, fast träge Rudel in ein quirliges Durcheinander, was nicht schnell genug zur Türe hinauskam. „Futterzeit“, sagte Frau Beier und erklärte uns, wie wichtig es ist, Futterzeiten oder Gassi-Zeiten nach Möglichkeit einzuhalten. Klar kann es auch mal Verschiebungen beim Füttern geben, wenn man einmal länger unterwegs ist. Längere Zeiten zwischen den Hauptmahlzeiten kann man aber gut mit einem großen Leckerchen oder einer Möhre überbrücken.
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