Klaus M. G. Giehl - tornissinrot

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Unverhofft findet Gerhard Sinrot, Manager bei einer Frankfurter Bank, den Beweis für die Theorie, dass sich bei einer Entscheidung die Realität bei x Entscheidungsmöglichkeiten in x alternative Realitäten gabelt: Er begegnet Tornis, seinem Doppel, der durch einen Kurzschluss zwischen frisch gegabelten Realitäten in Sinrots Realität gerutscht ist. Zum Kurzschluss kam es nach der Entscheidung über einen Kredit, die fatale Folgen haben wird. Geschockt von dem Ereignis – sei sein Zwilling wiedererstanden, oder leide er an Schizophrenie?! –, erholen sich die beiden schnell und wollen das Problem gemeinsam lösen.
Während Sinrot weiter der Banker bleibt, der er war, entwickelt sich Tornis zum Künstler, will Gemälde schaffen, die die Welt bewegen. Mit der Lösung ihres Problems feststeckend, entdecken sie, dass ihre Frau und deren Liebhaber (für diesen war besagter Kredit bestimmt) sie ausbooten wollen. Das Schicksal – die Harmonie verloren, die Sicherheit dahin! – nimmt seinen Lauf, wobei sich zeigt, dass sie nicht allein sind mit ihrem Problem: Auch ihre Frau ist ein Doppel. Und die Doppel doppeln sich! Wird es den Doppeln gelingen, in ihre Realität zurückzukehren? Oder wird am Ende, wie es Tornis einmal formuliert, nur das kurzschlussfreie Nichts bleiben? Das unerregte Dunkel? Oder ein einziger Haufen (tornissinroter) Fleischgrütze?

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„Ja, ja, das ist meine!“, sagte sie hastig und tat einen Schritt nach vorne. Unsicher die Hacken aneinander reibend fuhr sie fort: „Ich weiß wirklich nicht, wie ...“

„Ist schon gut“, blickte Sinrot auf, lächelte wieder und näherte sich ihr drei Schritte.

Frau Messerschmidt nahm betreten die Tasche entgegen und stotterte, diese vor sich festkrallend:

„Jedenfalls vielen Dank. Also ich weiß echt nicht, was mit mir heute los ist!“

„Wie gesagt: Das kann jedem passieren“, fing er sie gewohnt empathisch auf und dachte: Hoffentlich haut die gleich ab, denn Mayer müsste jeden Augenblick hier auftauchen!

Frau Messerschmidt und Sinrot sahen sich an. Er fixierte sie mit höhnisch glitzernden Augen. Sie versuchte, seinem Blick auszuweichen, und endlich tat sie ihm den Gefallen anzukündigen, worauf er so sehnlich gewartet hatte:

„Also, ich geh dann mal besser.“

„Ich denke auch“, lächelte er nachsichtig, „Und eine ausgiebige und erholsame Nachtruhe wünsche ich Ihnen!“

Sie nickte und huschte, die Tasche vor den Brüsten umklammert, aus dem Raum. Sinrot tat zwei Schleichschritte auf die Tür zu, reckte seinen Hals und sah ihr nach. Sie hatte das Foyer durchquert und verschwand in Richtung Aufzüge. Als er den Türgong hörte, blies er erleichtert die Luft aus, schmiss die Tür zum Foyer zu und begab sich gemessenen Schrittes in sein Büro.

Dort setzte er sich an seinen Schreibtisch, schaltete den Laptop an und lehnte sich, die Hände hinterm Kopf, in seinem Sessel zurück. Abwesend betrachtete er unter schlaffen Lidern heraus den Nachthimmel.

Das war gerade noch mal gutgegangen! , dachte er. Es klopfte. Zu guter Letzt! Das war Mayer, diese Tranfunzel.

„Herein“, rief Sinrot, nun gänzlich gelöst, und den Raum betrat ein kleiner, untersetzter Herr Anfang sechzig mit einem dünnen Lockenkranz zwischen der fettigen Glatze und dem speckigen Nacken und einem Gesichtsausdruck, als wundere er sich ständig – wie Sinrot empfand – über seine eigene Blödheit. Dieser unterdrückte das Grinsen, das sich ihm aufdrängte, weil er sich Herrn Lippert dazu denken musste. (Die beiden erinnerten Sinrot an Pat und Patachon.) Sinrot stand auf, knipste das Licht an und sagte, gelangweilt auf den Aktenschrank zeigend: „Da, schauen Sie sich mal diesen Salat an.“

Sie gingen zu Sinrots Aktenschrank, der neben der Tür zum Boudoir stand. Der abgebrochene Schlüssel steckte ostentativ im Schloss. Herr Mayer kniete sich, ob seines Bauchs wie ein im Schlammloch steckender Bulle schnaubend, davor und kramte, sich wie im Wehenschmerz zur Seite krümmend, ein Schweizer Messer aus der Hosentasche. Die Operation begann.

„Sie haben sich ja ganz schön Zeit gelassen“, kommentierte Sinrot nach einem Moment.

„Ich musste mir erst Werkzeug für diese ungewöhnliche Aufgabe besorgen“, entgegnete Herr Mayer mit einer Miene an dem Schloss herumstochernd, als hätte er gerade – in ärztlicher Tätigkeit wider Willen – eine Hämorrhoide zu inspizieren.

„Ach, dieses Schweizer Messer?“

„Genau“, schnaufte Herr Mayer, sich erschöpft über die Stirn wischend.

„Na, dann machen Sie mal!“, lachte Sinrot und dachte:

Dieser Mayer war ja nicht minder inkompetent als Lippert. Sofort morgen würde er die Kündigung für die beiden auf den Weg bringen, denn noch einmal würde ihm die Unzulänglichkeit dieser Herren kaum nutzen.

Sinrot setzte sich an seinen Schreibtisch und „studierte“ ein Dokument. Die Ereignisse gaben ihm zu denken:

Diese „Dopplung“ zu verbergen? Nicht leicht! Und wesentlich: Da es nur eine Vita Sinrot gab, konnte es nur schaden, wenn andere mitbekämen, dass da plötzlich ein zweiter war. Das würde ihn als Geschäfts– und Privatmann diskreditieren! Von den rechtlichen Folgen gar nicht zu sprechen! Im Grunde war jeder Vertrag, den er bis dato geschlossen hatte, ungültig! (Seine Miene verfinsterte sich.) Vielleicht sollte er sein Neben–Ich einfach loswerden! De–realisieren, sozusagen, mit einem netten Kügelchen zwischen die Äugelchen. (Er grinste.) Und dafür könnte man ihn noch nicht mal belangen, denn ein solcher Sachverhalt war maximal und auch bei bösem Willen nur unter „Selbstmord“ zu subsumieren, und der war im deutschen Rechtsraum straffrei! (Sinrot wiegte zweifelnd seinen Kopf.) Nein, Derartiges ließe er besser bleiben! Trotz der „vorteilhaften“ Rechtslage. Er konnte nämlich beileibe nicht beurteilen, wie dieser Eingriff in seine „alternative“ Realität eben die „Seine“ beeinflussen würde. Womöglich gäbe es dann weitere Realitätsstörungen und aus den Gedoppelten würde Nichts! Nein, er musste sich etwas anderes einfallen lassen. Etwas Praktikables. Etwas mit dieser – mit seiner ! – Realität Kompatibles. Etwas, das vor allem mit „ihm selbst“ kompatibel war und weitere Realitätsstörungen vermiede. Punkt.

Doppelpunkt?

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