Jean-Pierre Kermanchec - Blaues Netz

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Der Fischer Marc Gourin, musste lange auf die Flut warten um vom Aven ans Meer zu gelangen. Er befand sich gerade an einer engen Stelle des Aven, als er den Eindruck hatte, einen menschlichen Körper am Ufer zu sehen. Eine alte Eiche, mit ihren weit ausladenden Ästen reichte bis ins Wasser des Flusses. In einem ihrer Äste schien sich eine Leiche verfangen zu haben. Er alarmierte die Gendarmerie von Pont Aven. Wenig später war auch die Kriminalpolizei aus Quimper vor Ort. Schnell stand fest, der Mann war nicht hier ermordet worden. Spuren führten zu einem Felsen, aber auch der scheidet schlussendlich als Tatort aus. Seltsam, keine weiteren Spuren deuten an, dass der Körper vom Land an diese Stelle gebracht wurde. Warum macht jemand sich die Mühe, einen Toten auf einen 10 Meter hohen Felsen zu heben, um ihn dann wieder ans Ufer zu schleppen? Der Felsen ist nur bei Hochwasser vom Fluss aus zu erreichen. Kommissar Ewen Kerber steht vor einem Rätsel.

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Crayont informierte, wie abgesprochen seinen Kollegen. Sie wollten sich am Hauptbahnhof von Rouen treffen. Der Zug nach Rouen fuhr erst in etwa dreißig Minuten ab. Kapitän Aziz war in einen Zeitungskiosk gegangen und hatte sich eine Ausgabe der Ouest-France gekauft. Crayont beobachtete ihn von draußen und folgte ihm anschließend wieder.

Crayont hatte sich überlegt, dass sie die knapp 70 Kilometer von Le Havre bis nach Rouen in einer Stunde zurückgelegt haben müssten. Dem Fahrplan konnte er entnehmen, dass die Fahrt mit der Bahn etwas mehr als fünfzig Minuten dauern würde. Damit hatte sein Kollege genügend Zeit nach Rouen zu kommen, falls nicht etwas Unerwartetes passierte. Er stellte sich in einem gewissen Abstand zu Aziz auf den Quai und wartete mit ihm auf den Zug. Kapitän Aziz stieg nach der Einfahrt des Zuges ein und setzte sich in ein Abteil zweiter Klasse, Crayont ließ sich zwei Reihen dahinter nieder. Er konnte Aziz so genau beobachten.

Aziz schlug seine soeben gekaufte Zeitung auf und schien interessiert die Artikel zu lesen. Crayont hatte keine Ahnung, ob Aziz überhaupt französisch sprach. Dann fiel ihm ein, dass ein Großteil der Nordafrikaner die französische Sprache beherrschte, weil ihre Länder früher zu den Kolonien Frankreichs gehört hatten. Der Kapitän hatte durchaus ein nordafrikanisches Aussehen, stellte Crayont fest, so dass er davon ausgehen konnte, dass der Mann der französischen Sprache mächtig war.

Als der Zug in Rouen einfuhr, erhob sich Aziz und strebte dem Ausgang zu. Auch Crayont stand auf, blieb aber etwas weiter hinten stehen. Aziz verließ den Zug und ging in Richtung der Schließfächer. Der Kapitän stellte seinen Koffer in ein Schließfach und ging dann zum Ausgang. Sie verließen den Bahnhof und befanden sich nun auf dem Place Bernard Tissot.

Nachdem Aziz den Bahnhof verlassen hatte, sah Crayont, wie er auf einen Passanten zuging und ihn ansprach. Der Angesprochene drehte sich um und zeigte mit der Hand in Richtung der Innenstadt. Aziz bedankte sich und folgte nun der Rue Jeanne d´Arc. Crayont rief seinen Kollegen an, den er mit dem Wagen auf dem Parkplatz unmittelbar rechts neben dem Ausgang gesehen hatte an, während er gleichzeitig Aziz folgte. Er bat seinen Kollegen, sich möglichst hinter ihnen zu halten, falls Aziz in irgendein Fahrzeug oder Taxi einsteigen sollte. Crayont blieb mit ausreichendem Abstand hinter dem Kapitän. Doch Yussef Aziz machte keine Anstalten ein Taxi nehmen zu wollen. Er ging geradewegs ins Zentrum. Nach etwa achthundert Metern bog er in die Rue du Grand Horloge ein. Er benahm sich wie ein gewöhnlicher Tourist, sah sich die schöne astronomische Uhr auf dem Turm an, ging zurück zum Marktplatz, spazierte durch die Hallen und ging gemächlich zur Kathedrale und zu der Kirche Saint-Ouen. Danach spazierte er noch willkürlich durch die Innenstadt, bevor er sich am Marktplatz, in das Restaurant «La Couronne» setzte und etwas aß. Crayont kannte das Restaurant von zahlreichen früheren Besuchen, sowohl dienstlich als auch privat war er des Öfteren in Rouen gewesen. Es war das schönste und älteste Gebäude am Alten Markt von Rouen und gleichzeitig das älteste Gasthaus Frankreichs. Er spürte ein Hungergefühl und entschied sich, auch etwas zu essen. Er folgte Aziz in das Restaurant.

Es war inzwischen 16 Uhr geworden und es hatte sich nichts ereignet, was auf den Austausch von Informationen oder geheimen Treffen hindeutete. Der Tag verlief weiter in dieser Art. Nach dem Essen wanderte Aziz wieder durch die Straßen, sah sich die alten Fachwerkhäuser von Rouen an und ging dann wieder zum Bahnhof, holte seinen kleinen Koffer und ging erneut den Weg zurück in die Innenstadt, in das Hotel Mercure, nahe der Kathedrale. Er hatte dort wohl ein Zimmer reserviert.

Nachdem Aziz auf sein Zimmer gegangen war, trat Crayont an die Rezeption, zeigte seinen Ausweis und fragte den Portier nach der Buchung. Als er die Auskunft erhalten hatte, dass Monsieur Aziz nur eine Nacht hier verbringen wollte, entschloss sich Crayont, seine Kollegen anzurufen und die weitere Observierung rund um die Uhr zu veranlassen. Er konnte alleine nicht sicherstellen, dass er ihn stets im Auge behalten würde. Ein Wagen mit zwei Mitarbeitern des DGSE wurde vor dem Eingang postiert, ein weiterer sollte den Hinterausgang bewachen.

Die Aktion entpuppte sich aber als vollkommen überflüssig. Kapitän Aziz verließ das Hotel nicht mehr. Er war gegen 21 Uhr hinunter ins Restaurant gegangen und danach wieder auf sein Zimmer zurückgekehrt. Am nächsten Morgen verließ er das Hotel kurz nach 10 Uhr und ging erneut zu Fuß durch die Stadt. Diesmal ging er in die Rue Martainville und besuchte den Aitre Saint Maclou, nachdem er zuvor die Kirche Saint Maclou, in der Rue Damiette besichtigt hatte. Die nächsten Stunden spazierte er bis an die Seine, dann zurück zum Bahnhof und fuhr nach Le Havre zurück.

Crayont war sich sicher, dass Kapitän Aziz in Rouen keinerlei Kontakt zu irgendjemandem aufgenommen hatte. Wenn er etwas mit dem Falschgeld zu tun hatte, dann war der Kontakt jedenfalls nicht in Rouen erfolgt. Dennoch ließ er ihn überwachen, bis der Kapitän wieder auf seinem Schiff war.

Das Entladen war rasch vorangegangen und die neue Fracht schnell an Bord. Wie geplant, konnte das Schiff am Nachmittag des vierten Tages den Hafen wieder verlassen. Kapitän Aziz ließ Kurs auf Brest nehmen und die Reise zurück nach Shanghai nahm ihren Anfang.

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