Jean-Pierre Kermanchec - Blaues Netz

Здесь есть возможность читать онлайн «Jean-Pierre Kermanchec - Blaues Netz» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blaues Netz: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blaues Netz»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Fischer Marc Gourin, musste lange auf die Flut warten um vom Aven ans Meer zu gelangen. Er befand sich gerade an einer engen Stelle des Aven, als er den Eindruck hatte, einen menschlichen Körper am Ufer zu sehen. Eine alte Eiche, mit ihren weit ausladenden Ästen reichte bis ins Wasser des Flusses. In einem ihrer Äste schien sich eine Leiche verfangen zu haben. Er alarmierte die Gendarmerie von Pont Aven. Wenig später war auch die Kriminalpolizei aus Quimper vor Ort. Schnell stand fest, der Mann war nicht hier ermordet worden. Spuren führten zu einem Felsen, aber auch der scheidet schlussendlich als Tatort aus. Seltsam, keine weiteren Spuren deuten an, dass der Körper vom Land an diese Stelle gebracht wurde. Warum macht jemand sich die Mühe, einen Toten auf einen 10 Meter hohen Felsen zu heben, um ihn dann wieder ans Ufer zu schleppen? Der Felsen ist nur bei Hochwasser vom Fluss aus zu erreichen. Kommissar Ewen Kerber steht vor einem Rätsel.

Blaues Netz — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blaues Netz», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Ich habe noch eine Frage, Monsieur Crayont. Ich arbeite seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll mit meinem Kollegen Paul Chevrier zusammen. Ich gehe davon aus, dass ich ihn bis zu einem gewissen Grad in den Fall und seine Hintergründe einweihen darf? Alles andere würde die Zusammenarbeit nur erschweren.“

Crayont schien angestrengt nachzudenken. Dann blickte er zu Ewen Kerber auf und meinte:

„Lassen Sie aber den Zusammenhang mit dem ESM beiseite. Ansonsten ist es in Ordnung, wenn Sie ihren Kollegen über die Zusammenarbeit mit Medernach und der Identität von Charles Morgat informieren. Aber bitte informieren Sie auch ihren Kollegen darüber, dass er Verschwiegenheit gegenüber Dritten bewahrt.“

Kerber nickte und fand dieses ganze Geheimdienst-getue für überzogen. Damit war das Gespräch beendet. Kerber erhob sich und verließ das Büro von Nourilly und machte sich auf den Weg zur Crêperie du Frugy. Er musste in die Rue Ste Therese fahren. Das kleine, von außen eher unscheinbare Restaurant war bekannt für seine exzellenten Crêpes und seine angenehme Atmosphäre. Das Restaurant lag hinter der Präfektur des Departements du Finistère, daher waren dort auch häufig die Beamten der Präfektur anzutreffen.

Sein Gespräch mit den beiden Herren hatte doch länger gedauert als er angenommen hatte, so dass Carla bereits im Restaurant weilte als er eintraf. Von der Filiale der BNP Parisbas, bei der Carla arbeitete waren es circa zweihundert Meter bis zur Crêperie.

„Ich freue mich, dich zu sehen!“ sagte Carla als Kerber an den Tisch trat. „Ich dachte schon, ich müsste alleine meine Crêpes essen.“

„Ich hatte noch eine Besprechung mit Nourilly. Du weißt ja, wenn er ruft, dann ist es immer dringend.“

„Und, war es dringend?“ Carla sah Ewen fragend an.

„Nicht wirklich.“ sagte Kerber und wechselte das Thema. Er nahm die Speisekarte zur Hand und überlegte, welche Crêpes er wohl heute essen wollte.

Kapitel 6

Corentin Murat stand immer noch in seinem Atelier und malte wie ein Besessener. Die bereits fertiggestellten Bilder standen an der Mauer hinter seiner Staffelei und waren mit vergleichsweise wenig Farbe bedeckt. Rote breite Pinselstriche führten quer über die Leinwand. Die davon abgehobenen grünen Farbflecke schienen verloren auf der Fläche.

Corentin hatte, seitdem die beiden Polizisten ihn bei der Arbeit gestört hatten immerhin sieben neue Kunstwerke geschaffen. Sein Pensum war allerdings noch nicht erreicht. Es mussten noch sechs weitere fertig werden bis zum Abend. Für die nächste Lieferung nach Peking brauchte seine Galerie in Paris 50 Bilder. Dafür würde er immerhin ungefähr fünf Millionen erhalten. Als er vor zwei Jahren mit dem Malen begonnen hatte, fand er eine Galerie in Paris für eine erste Veröffentlichung. Er wusste bereits, dass alle seine Bilder verkauft würden, aber die Galerie ahnte davon nichts. Er leistete eine Menge Überzeugungsarbeit um den Galeristen dazu zu bewegen seine Bilder auszustellen. Erst als Corentin garantierte, 30.000 € zu bezahlen wenn die Galerie nicht auf ihre Kosten käme, sagte der Galerist zu. Corentin Murat stellte dann seine Bilder dort aus und bereits bei der Vernissage kaufte ein Chinese alle Bilder, obwohl die Preise bei etwa 10.000 € pro Gemälde lagen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Die Galerie bekam einen Vertrag mit einem chinesischen Händler und der kaufte alle Bilder von Corentin auf. Als der Galerist ihm andere Künstler vorstellen wollte, die auch auf dem chinesischen Markt Erfolg haben könnten, lehnte er kategorisch ab. Es mussten die Bilder von Murat sein, was anderes kam nicht in Frage. Der Galerist konnte sich den Erfolg von Corentin Murat nicht erklären. Er verstand genug von Kunst um beurteilen zu können, dass die Bilder von diesem Autodidakten nicht gerade umwerfend waren, aber sie kamen scheinbar sehr gut an bei den chinesischen Käufern. Diese waren bereit, schon nach wenigen Wochen das Doppelte, das Dreifache und jetzt bereits das Zehnfache der ursprünglichen Preise zu bezahlen. Wenn es so weiterginge, dann würde dieser Corentin mit seinen Preisen an die alten Meister herankommen, für die man bekanntlich Millionen auf den Tisch legen musste.

Corentin Murat sah auf seine Uhr. Es war inzwischen kurz nach 15 Uhr. Er hatte noch einige Stunden Zeit, die Lieferung für den Abend fertigzustellen.

Nachdem er sich aus der Küche Wasser und ein Stück Baguette geholt hatte fuhr er mit seiner Arbeit fort. Gedanklich war er allerdings bei seiner Schwester, die in Mexiko lebte und die er schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Früher fehlten ihm die Mittel um sie zu besuchen, jetzt fehlte ihm die Zeit. Sobald er aber die Vereinbarungen mit den Chinesen beendet haben würde, wollte er nach Mexiko reisen.

Seine Schwester Monique lebte schon seit Jahren im Umland der Hauptstadt Mexiko City. Sie war nach ihrem Kunststudium nach Mexiko gereist um an der dortigen Kunsthochschule ihre Studien zu vervollständigen. Wie das Leben so spielt, lernte sie einen mexikanischen Maler kennen und verliebte sich in ihn. Nach der Heirat begannen sie ein Haus zu bauen, auf einem hoch über der Stadt gelegenen Grundstück. Seine Eltern waren Bauern gewesen und hatten ihm das Land vererbt. Anders als in der Stadt, die beständig unter einer Glocke von Abgasen lag, war die Luft hier draußen frisch und angenehm. Von dem Hügel aus konnte man die Hochhäuser der Millionenstadt Mexiko City sehen. So angenehm die Luft hier draußen war, so nachteilig war die Lage die Infrastruktur betreffend. Strom, Wasser oder Abwasserkanäle gab es nicht. Die Elektrizitätswerke hatten auf ihre Anfrage hin nur geantwortet, dass sie wohl noch warten müssten, bis sich weitere Menschen in der Umgebung niederließen, damit sich eine Stromleitung rentieren würde. So war ihnen nichts anderes übriggeblieben, als einen Brunnen zu bohren und ein Leben ohne die Annehmlichkeiten der europäischen Zivilisation zu führen. Damit war allerdings auch klar, dass sie weder Telefon noch Computer betreiben konnten. Einen Kühlschrank oder fließendes warmes und kaltes Wasser gab es auch nicht. Das Leben war das eines Ureinwohners vor mehr als hundert Jahren. Irgendwie gewöhnte Monique sich aber an dieses Leben. Die beiden bekamen zwei Töchter und als die Mädchen in die Schule kamen, nahmen sie ihre Ponys um die wenigen Kilometer zur Schule zu reiten. Ein alter VW-Käfer, den sie sich nach ihrer Heirat gekauft hatten ermöglichte, dass sie regelmäßig zum Einkaufen fahren konnten. Ohne die Möglichkeit Lebensmittel gekühlt zu lagern, waren sie beinahe täglich auf frische Lebensmittel angewiesen.

Die nächsten Nachbarn wohnten ungefähr einen Kilometer entfernt und auch sie lebten so wie die beiden Künstler.

Beim Bau ihres Hauses hatten sie bereits eventuell fortschrittliche Entwicklungen mit eingeplant. Das Badezimmer war weitgehend eingerichtet und auch die Stromleitungen waren installiert. Es fehlte lediglich der Anschluss ans Stromnetz.

Als einige Jahre später eine Stromleitung unweit ihres Hauses gezogen wurde, aber immer noch kein Anschluss für ihr Haus vorgesehen war, legte ihr Mann eine eigene Leitung, über etwas mehr als dreihundert Meter und schloss das Haus somit an die Trasse an. Der Anschluss bestand aus einer Art isoliertem Haken, der über die Leitung gelegt wurde und der jederzeit rasch wieder entfernt werden konnte. Der Strom war natürlich geklaut, was ihn nicht weiter störte. Er hatte jahrelang gebeten, ihm eine Leitung zu legen.

Die anschließende Bitte an die Telefongesellschaft nach einem Anschluss wurde sofort erfüllt und keiner kam auf die Idee, nach dem Stromanschluss zu fragen.

Nun konnten sie sich einen Kühlschrank zulegen und ein Telefon, einen Computer und einen Boiler für die Warmwasseraufbereitung. Damit trat ein wenig Normalität in ihr Leben. Seltsamerweise hatten sie sich so an das Leben ohne diese Annehmlichkeiten gewöhnt, dass sie weiterhin beinahe täglich in das nahegelegene Dorf einkaufen fuhren. Telefon und Computer fanden schnell ihren Platz in Moniques Alltag.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blaues Netz»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blaues Netz» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Jean-Pierre Kermanchec - Der Tote von Trévarez
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Das kalte Herz von Concarneau
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Weiße Rosen aus Névez
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Die schwarzen Männer
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Das Grab in der Ville-Close
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Belon-Austern
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Die Spinne
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Ligurischer Urlaub
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Möwenspur
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Schnee auf Ouessant
Jean-Pierre Kermanchec
Jean-Pierre Kermanchec - Das andere Quimper
Jean-Pierre Kermanchec
Отзывы о книге «Blaues Netz»

Обсуждение, отзывы о книге «Blaues Netz» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x