Talira Tal - Die Gilde der Rose -Engelsmagie-

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Ich bin immer noch im Jahre 1561 gefangen und auf der Flucht vor der Medusa. Zu meinem großen Glück taucht meine Mutter wieder auf und mit ihr jede Menge Probleme. Ich erfahre, wer ich wirklich bin, und muss eine Entscheidung über Leben und Tod fällen. Wieder einmal ist es Zeratostus, der mein gefährlichster Gegner sein soll. Die Uhr tickt, und was macht meine große Liebe? Er genießt die Annehmlichkeiten der Hölle in vollen Zügen. Wird er dem Glanz ganz erliegen, oder gibt es noch eine Rettung für ihn und unsere Liebe?

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Ehe Natalja sich versah, war sie davon gestürmt. Fragend zogen sich die Augenbrauen der Medusa über der Nasenwurzel zusammen. Was ist ihr bloß eingefallen, dass sie so Knall auf Fall fortläuft und mich allein lässt? Mit Sicherheit werde ich es später erfahren.

Die Medusa bekam nicht mit, dass Apollonia sich noch einmal zu ihr umdrehte und ihre Hände gen Himmel streckte. Sie flüsterte etwas, das Natalja nicht verstehen konnte. Augenblicklich fielen tausende rote Rosenblätter auf die Medusa und blieben auf ihr liegen.

Die Gorgone war wie erstarrt. Sie sah nicht, dass ihre Geliebte ihr einen gehauchten Kuss zuwarf und dann endgültig verschwand.

Angeekelt befühlte Natalja die für sie stinkenden Rosenblätter und seufzte laut. »Die Aktion wäre ja eigentlich richtig süß, wenn es nicht ausgerechnet Rosen wären.«

Sie verdrängte die Erinnerung, die sie mit dieser edlen Blume verband, und begab sich in eine echsenartige Starre, um die Ruhe zu genießen und sich von dem Schrecken zu erholen.

K A P I T E L 6

Dortmund, Anno Domini 1561

»Du bist Zeratostus‘ Tochter, oder korrekter gesagt: Du bist die Tochter des Dämons Elat.«

-Bam- Die Worte trafen mich wie eine Kanonenkugel. Um mich herum drehte sich alles. Der Zustand erinnerte mich an meine erste Zeitreise, damals, als ich auf dem Scheiterhaufen gestanden hatte und meinem Tod geradewegs ins Gesicht geblickt hatte. Schlagartig wurde mir übel. Ich presste mich noch dichter an die Eiche. »Nein, ihr müsst euch irren«, keuchte ich. Mein Atem ging stoßweise, und meine Gedanken überschlugen sich. Am liebsten hätte ich mich an Ort und Stelle in Luft aufgelöst und nichts mehr von alledem gehört. »Nein! Nein! Das kann nicht wahr sein! Mein Vater ist ein Engel. Ich bin mir da tausendprozentig sicher. Er war es gewesen, der mir im Wald beim Pilze sammeln geholfen hat, als ich den Abhang hinunterfiel. Ihr müsst euch dieses Mal irren!« Mit Wucht hatte ich mich von dem Baum abgestoßen und brüllte meine Worte geradewegs hinaus.

»Freyja, so beruhige dich doch«, zwitscherten die beiden Vögel wie aus einem Schnabel.

»Nein, ich will mich nicht beruhigen!« Sekündlich steigerte sich mein Zorn. »Warum erzählt ihr mir diese Lügen? Ihr könnt nicht Blitz und Donner sein. Genau, so wird es nämlich sein und deshalb habt ihr auch Hekate angegriffen. Ihr seid Boten der Dämonen.« Es gab nur diese eine Erklärung für mich, und diese schleuderte ich den beiden Vögeln gnadenlos entgegen.

Sie saßen stumm und betreten vor mir, wechselten untereinander Blicke und erklärten dann: »Wenn du uns nicht glaubst, solltest du mit Katharina sprechen.«

»Haha, der Witz war gut. Aber ihr wart auch schon einmal besser.« Ich konnte mich nicht beherrschen und sprach geradewegs das heraus, was mir auf der Seele brannte. Mein Sarkasmus schäumte regelrecht über. »Pff, ich soll ein Baby befragen? Sonst habt ihr keine Wünsche, was?«, fuhr ich sie weiter an und überlegte, was ich ihnen noch an die Köpfe werfen konnte.

»Nein, sie meinen mich.« Die Stimme war unverkennbar, die da direkt hinter mir erklang.

Ungläubig fuhr ich herum und stand einem riesigen Drachen gegenüber. Ich taumelte zurück, hörte das wilde Flattern der Vögel, als ich gegen den Baum knallte, auf dem sie gerade noch in Ruhe gesessen hatten. Aber wäre der Baum nicht gewesen, wäre ich wohl hingefallen.

Völlig erstaunt starrte ich den gigantischen Riesen an, den ich etwa auf zehn Meter schätzte. Die Bäume um den Drachen herum bogen sich zu den Seiten. Das war nie im Leben Großmutter Katharina, obwohl das Wesen sich ihrer Stimme bediente. Dieser Drache war grau und schimmerte in violetten Tönen.

»Freyja, erkennst du mich wirklich nicht?« Die Stimme war gütig und sanft und passte so gar nicht zu der imposanten Statur des Drachen. Dampf strömte unaufhörlich aus seinen Nüstern.

Sicherlich träume ich das alles nur. Ich zwang mich, in die großen Augen zu blicken. Dann entdeckte ich etwas, das mein Herz tief berührte. In den Seelenspiegeln des Drachen konnte ich meine Großmutter, die ich so sehr liebte und verehrte, erkennen. Der Drache sprach die Wahrheit.

»Wieso bist du so schnell gewachsen?«, fragte ich, immer noch verwirrt.

»Ich komme aus der Zukunft«, antwortete sie mir und knickte die massigen Vorderbeine ein, bei dem einer so dick wie zwei Eichen nebeneinander war.

Meine Gedanken schlugen immer noch Purzelbäume. Ich konnte nur noch an eine Sache denken. Ich will die Wahrheit über mich erfahren!

»Blitz und Donner …«, stotterte es aus mir heraus.

»Ja«, brummte sie.

»Sie erzählten mir gerade, dass ich …« Meine Stimme versagte, und so sehr ich mich auch bemühte, wollten diese Lügen nicht über meine Lippen.

»Sie klärten dich darüber auf, wer dein wahrer Vater ist«, ergänzte stattdessen der Drache, und ich konnte nur stumm nicken. Tränen rannen über meine Wangen. Sie darf es nicht bestätigen. Oh, bitte, große Göttin, lass es nicht geschehen, betete ich inständig.

Der Drache schwieg. Ich suchte seinen Blick und sah so der unheilvollen Wahrheit geradewegs entgegen.

»Sie haben recht«, brach sie endlich das Schweigen und zerstörte damit jegliche Hoffnungen, einem Irrtum aufgesessen zu sein. »Elat ist dein Vater. Schon damals war es ihm gelungen, sein Blut mit unserem zu mischen. Es war ein großes Unglück in unserer Familiengeschichte. Alles drohte unterzugehen, und das Böse hätte die Oberhand beinahe gewonnen. Mir blieb keine Wahl, ich musste handeln.«

Geistesgegenwärtig schüttelte ich den Kopf und strich mir die Haare nach hinten. Nein, nein! Das träume ich doch alles nur! Meine Gedanken fuhren regelrecht Achterbahn. Er kann nicht mein Vater sein. Es sprach doch so vieles dagegen. Meine Beine zitterten so heftig, dass ich den Halt verlor und mich mehr fallend als freiwillig auf dem Waldboden niederließ. Ich war unfähig, ihr weitere Fragen zu stellen. Aber das brauchte ich auch nicht, denn der Drache sprach weiter: »Es war grausam. Damals betete ich zu der großen Göttin, so wie ich es dich gelehrt hatte. Gaia kam tatsächlich zu mir, und ich flehte sie um Hilfe an. Sie gab mir eine Antwort, die alles andere als ein Happy End versprach.«

Wovon in aller Welt spricht sie? Das kann doch nicht meine Geschichte sein. Meine Gedanken schienen ein einziger Chaosstrudel zu sein. »Aber ich verstehe das alles nicht. Wann und wie ist es passiert? Warum spüre ich nichts von meinem dunklen Erbe? Mama hat es nie erwähnt, weiß sie es überhaupt?«, fragte ich ungläubig.

Der Drache schüttelte den massiven Kopf. »Sie und auch Elat haben es nicht mitbekommen. Es war nicht leicht gewesen. Ich musste ihn austricksen. Er weiß nicht, dass er dein Vater ist. Ich lenkte ihn mit allerlei Zauber ab. So konnte ich verhindern, dass sich das Böse in dir ausbreitete. Mir gelang es sogar, dass es vollends aus deinen Adern verschwand.«

Eisige Kälte hatte mich gepackt, und ich konnte ein wildes Zittern nicht unterdrücken. Fröstelnd schlang ich die Arme um mich.

»Die Göttin erklärte mir damals, dass es sehr schwer werden würde, die Mischung des Blutes rückgängig zu machen.«

»Stop!«, unterbrach ich sie. »Die Informationen sind zu viel. Sie wollen einfach nicht in meinen Kopf. Vielleicht bin ich auch zu dumm. Bitte erkläre mir, wie es passiert sein soll. Ich habe geglaubt, Mama wäre mit mir vor ihm aus Dortmund geflüchtet. Wie und wann sollte er sie denn geschwängert haben?«

Ein lautes Seufzen kam von dem Drachen, und mit einem Gurgeln hüllte mich ein Schwall dichter Rauch vollkommen ein. Ich hustete und hoffte, dass die Sicht sich bald wieder klären würde.

»Er hat ihr Gewalt angetan. Ich löschte dieses Trauma in ihr und pflanzte ihr stattdessen eine Erinnerung mit einem Engel ein. Sie fiel aus allen Wolken, als sich die Dunkelheit in dir offenbarte. Ich hatte keine Wahl, das war mir ziemlich schnell klar. Ich tat das einzig richtige, was die Mutter allen Seins mir erklärt hatte. Ich opferte mich für dich.«

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