Talira Tal - Die Gilde der Rose -Engelsmagie-

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Ich bin immer noch im Jahre 1561 gefangen und auf der Flucht vor der Medusa. Zu meinem großen Glück taucht meine Mutter wieder auf und mit ihr jede Menge Probleme. Ich erfahre, wer ich wirklich bin, und muss eine Entscheidung über Leben und Tod fällen. Wieder einmal ist es Zeratostus, der mein gefährlichster Gegner sein soll. Die Uhr tickt, und was macht meine große Liebe? Er genießt die Annehmlichkeiten der Hölle in vollen Zügen. Wird er dem Glanz ganz erliegen, oder gibt es noch eine Rettung für ihn und unsere Liebe?

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»Axara wurde von dem Baby gefesselt«, erklärten sie mir, ohne dass ich weiter nachzufragen brauchte.

Ich antwortete nicht und lauschte, was sie mir erzählten: »Du weißt, dass das Kind eine Mischung aus Dämonenblut und weißem Hexenblut ist. Das Böse hat eine starke Kontrolle übernommen. Auch wenn deine Schwester noch sehr klein ist, besitzt sie bereits große dunkle Macht. Wir möchten dir jetzt etwas verraten, was dich schockieren wird. Setz dich besser, Freyja.«

Mein Magen fühlte sich wie zugeschnürt an. Was für Grausamkeiten werden sie mir anvertrauen? Mein Körper fing unkontrolliert an zu zittern. Ich lehnte mich schutzsuchend an eine dicke Eiche. Die raue Rinde in meinem Rücken schenkte mir Sicherheit und Halt.

»Die Geschichte hat sich wiederholt. Es ist nicht das erste Mal, dass Zeratostus es geschafft hat, sein Blut mit dem der weißen Hexen zu mischen.«

Ich spürte, wie mir vor Verblüffung der Mund aufklappte und ich wild mit dem Kopf schüttelte, als wollte ich mit meinen Haaren lästige Fliegen vertreiben. Was sagten sie? Das kann nicht sein! Es hieß doch immer, dass es diesem widerlichen Kerl nie zuvor gelungen war. Stimmt das auch nicht? »Nein«, stammelte ich und erntete sofort einen strengen Blick der beiden Vögel.

»Doch, es ist ihm bereits einmal gelungen. Aber er weiß es nicht. Damals hat sich deine Großmutter geopfert, um das Böse zu besiegen.«

Die Worte, die unerbittlich auf mich einprasselten, ergaben keinen Sinn. Hilflos zuckte ich mit den Schultern. »Oma hat sich geopfert? Von was sprecht ihr? Zeratostus hat sie auf den Scheiterhaufen gebracht.« Meine Stimme wurde immer leiser, weil ich mich an diesen schrecklichen Tag erinnerte.

»Ja, das hat der Dämon veranlasst. Aber das meinen wir jetzt nicht. Freyja, du musst jetzt sehr tapfer sein.« Sie benahmen sich ganz anders als sonst. Ich hatte das Gefühl, mit Fremden zu sprechen.

Was um alles in der Welt wollen sie mir erzählen? Mein Herzschlag schien für einen Moment aussetzen zu wollen, als ich eine Antwort erhielt, die mich umhaute, wie noch nie etwas zuvor in meinem Leben.

K A P I T E L 5

An einem Wasserfall in Dortmund, Anno Domini 1561

Ja, sie hat den Titel Göttin wirklich verdient. Wie hypnotisiert starrte Apollonia ihre Geliebte an, während sie ihr Kleid richtete, das an der Seite zerrissen war, weil die Gorgone wieder einmal zu stürmisch war. Ich kann die Augen einfach nicht von ihr lassen. Sie ist perfekt! Die Hexe, deren zusammengekniffener Mund meistens Verbitterung spiegelte, musste bei der Erinnerung der vorausgegangenen Stunden selig lächeln. Ich bin glücklich. So ein intensives Gefühl kannte sie bisher nicht. Es schien ihr regelrecht Flügel zu verleihen. Apollonia war Liebe nicht gewohnt. Sie war das einzige Kind eines Schmieds und seiner Frau, die in der Amtsstube beim Fertigen von Schriften half. Eine Arbeit, die keine Frauen verrichten sollten. Da Elisabeth Schmidt aber über umfangreicheres Wissen und Können als der ehrwürdige Ratsherr verfügte, durfte sie die Arbeit gegen einen üppigen Verdienst heimlich erledigen. Ihrem Gatten war das nicht recht, auch wenn ihm das zusätzliche Geld zupass kam. Immer, wenn Elisabeth arbeitete, musste er sich um das Balg kümmern. Apollonia war ihm lästig. Verbrachte er doch seine freien Stunden lieber mit Saufen und anderen Weibern, die er zum Glück durch das viele Geld, welches seine Gemahlin nach Hause brachte, bezahlen konnte. Mehr als einmal war es vorgekommen, dass er vergessen hatte, sich um seine Tochter zu kümmern. Auch Elisabeth ging alles andere als herzlich mit dem Kind um. Schon in frühen Jahren weckte sie das schlafende Kind, indem sie ihm Ohrfeigen versetzte. So aus dem Schlaf gerissen, verlor das Mädchen immer mehr das Urvertrauen in die Personen, denen sie am nächsten sein sollte. Kein Kuss in all den Jahren, keine sanfte Umarmung, wenn, dann in der Form von Schelte und Schläge. So konditioniert war es kein Wunder, dass Apollonia sich schon früh der dunklen Seite anbot und in die Dienste von höllischen Kreaturen trat. Dann lernte sie die Hexe Emilia kennen, die ihr eine ebenso strenge Lehrherrin war und sie in die satanischen Künste einführte. Als sie sich so viel Wissen angeeignet hatte, dass Emilia ihr nichts mehr beibringen konnte, opferte sie das Weib zu Ehren Luzifers und trank ihr Blut. Dabei tanzte und betete sie zu dem Herrn allen Übels, hoffte auf seine Aufmerksamkeit und Anerkennung. Das war der Beginn ihrer Hexenkarriere, die sich trotz ihrer Bemühungen und ihrer schwarzen Ader bisher in Grenzen gehalten hatte. Jedenfalls empfand es Apollonia so. Sie wollte mehr und hatte jetzt an der Seite einer so bedeutenden Persönlichkeit wie der Medusa eine Chance, vom Höllenfürsten wirklich wahrgenommen zu werden. Nur allzu gerne wollte sie endlich Aufgaben für den Teufel höchstselbst erledigen. Sicherlich würde Natalja ihr bei der Vermittlung behilflich sein. Sie hatte doch, wie sie gesagt hatte, einen ausgezeichneten Draht zu ihm.

Ihr Blick blieb an den kirschroten Lippen der Geliebten hängen. Dieser Mund konnte wahre Wunder bewirken. Im Moment spiegelte er dieselbe Glückseligkeit, die sie auch empfand. Sie musste sich zügeln, sich nicht erneut zu der Geliebten hinab zu knien und ihr einen Kuss zu rauben. Sie ist so atemberaubend schön! Ein Seufzer aus ihrem tiefsten Inneren suchte sich seinen Weg und fuhr über ihre Lippen. Natalja räkelte sich nackt auf einer großen Steinplatte im warmen Sonnenlicht. Die unzähligen Schlangen, die sie statt Haaren trug, aalten sich ebenfalls im Sonnenlicht. Apollonia mochte den unheimlichen Gesang der Tiere. Er gehört zu dir, Geliebte, dachte sie verträumt. Die todbringenden Augen waren mit einem weinroten Seidentuch verbunden. Apollonia wusste, wie gefährlich ihr Blick sein konnte. Natalja hatte es ihr an einem Hirsch demonstriert. Mit nur einem einzigen Blick hatte sie das stolze, aus dem Gebüsch springende Tier zu Stein erstarren lassen. Danach durfte sie ihr die Augen verbinden und …

»Woran denkst du, meine Süße?«, unterbrach Natalja ihre leidenschaftlichen Erinnerungen.

»An dich«, antwortete sie wahrheitsgemäß.

Natalja verzog den sinnlichen Mund zynisch. »Das geht aber nicht, Frau Schmidt. Sie haben auch noch andere Pflichten, als mich zu beobachten.« Sie lachte laut und strafte so ihre eigenen Worte Lüge.

Aber Apollonia ging dennoch auf ihren Vorwurf ein. »Ja, du hast recht. Ich muss den Kerl aus meinem Haus irgendwie loswerden. Kannst du ihn nicht ...?«

Der Kopf der Medusa wandte sich in ihre Richtung. »Ich kann doch nicht Baron Karmath vernichten. Er ist doch ein Berater von ihm …«, dabei klopfte sie mit der flachen Hand auf das Felsplateau, um zu zeigen, dass er, den sie meinte, in der Unterwelt lebte.

Apollonia lachte verlegen auf. Sie spürte, wie Hitze ihr Gesicht flutete.

»Aber nein, Herrin. Ich würde doch nie daran denken, den Baron beseitigen zu wollen. Es ist schon tragisch genug, dass der Dämon …«

»Es ist nicht mehr zu ändern«, fiel ihr die Medusa geradewegs ins Wort. »Vermisst du ihn etwa?«

Apollonia hatte nicht erfahren, wie die Existenz des Dämons, der vor der Medusa ihr Liebhaber gewesen war, ausgelöscht wurde. Der Baron und Natalja hüllten sich über sein Ableben in Schweigen. Es wäre ein tragischer Unfall gewesen, mehr wusste sie nicht.

Verlegen fuhr sie sich durch ihr strubbeliges Haar. »Nein, natürlich vermisse ich Zeratostus nicht. Ich meinte den Werwolf, der da unter meinen Dielenbrettern hockt, rumstinkt, und den ich auch noch füttern muss.«

Die Medusa lächelte ihr versöhnlich zu. »Ich verstehe dich und verspreche dir, dass ich mir etwas einfallen lasse, damit du den Stinker loswirst.«

*

Urplötzlich schnappte Apollonia nach Luft und verkündete: »Wir sehen uns später. Ich habe etwas Wichtiges vergessen.«

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