Herbert E. Große - Wir hatten einen Berg in den Pyrenäen

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Wir hatten einen Berg in den Pyrenäen: краткое содержание, описание и аннотация

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Karl, ein sehr erfolgreicher mittelständiger Unternehmer, gerät nach einer anstrengenden Verhandlung an seine psychischen und physischen Grenzen. Deshalb überträgt er das Unternehmen an den Sohn Adam. Seine Ehefrau kann ihn zu einem längeren Aufenthalt auf dem eigenen katalanischen Bauernhof, ihrer ferme, überreden.
Gleich nach der Ankunft in Südfrankreich erfahren sie, dass die Gemeinde ganz dringend ihr Grundstück benötigt. Als Ersatz erhalten sie einen ganzen Pyrenäenberg mit Turm und Schutzhütte, einer refuge. Dort oben gibt es jedoch weder elektrischen Strom noch einen Internetzugang. Auch ein Telefonieren ist nicht möglich.
Aus den Langzeit-Urlaubern werden Aussteiger mit allen gewollten und ungewollten Folgen und Problemen und der Erkenntnis, dass ein richtiges Aussteigen gar nicht so einfach ist.

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Bonjour madame, une bonne chose qu'ils sont encore une fois “, sagte lächelnd die Kassiererin des Supermarché . Ilse fühlte sich wohl, wieder einmal hier in Frankreich zu sein; es war einfach schön. Keine Hektik, geduldiges Warten an der Kasse, wenn einer vergessen hatte, sein Obst zu wiegen oder eine Kundin mit der Kassiererin ein kleines Schwätzchen hielt. Als Ilse mit ihrem Einkaufswagen den Supermarkt verließ, traf sie den Bürgermeister, der ganz dringend seinen Besuch ankündigte. „Madame, ist es ihnen recht, wenn ich noch heute bei ihnen vorbeikomme. Es gibt sehr wichtige und dringende Dinge wegen ihrer ferme zu besprechen.“ Ilse erinnerte sich wieder an das Telefonat mit dem Bürgermeister und war mit dessen Besuch einverstanden, ohne vorher Karl zu konsultieren. Beim boulanger und in der boucherie wurde Ilse ebenso freundlich, wenn auch unverbindlicher begrüßt, weil man ihren Namen nicht mehr kannte.

Bonjour monsieur Karl , bitte entschuldigen sie meinen Überfall“, sagte der Bürgermeister, der vorzüglich deutsch spricht. „Was verschafft mir die Ehre ihres Überfalls, monsieur le maire ?“, fragte Karl und bot dem Bürgermeister einen Platz auf der Terrasse an. „Ich habe leider keinen Aperitif, aber ein deutsches Bier kann ich ihnen anbieten.“ Der Bürgermeister setzte sich etwas umständlich auf einen Stuhl der noch nicht gesäuberten Terrasse; man sah ihm an, dass er sehr aufgeregt war. „Hat man ihnen denn nicht ausgerichtet, dass wir dringend über den Verbleib ihrer ferme sprechen müssen?“, begann er das Gespräch; er drehte aufgeregt sein Bierglas in der Hand. „Nein, wer hat es denn versäumt, mich zu informieren?“, wollte Karl wissen und erfuhr, dass monsieur le maire im Büro seiner Firma angerufen, aber keinen Rückruf erhalten habe. „Ja, ja, auch ich habe ab und zu Probleme, mein Büro zu erreichen“, sagte Karl fast flüsternd und dachte dabei an die Autobahnraststätte. „Was gibt es denn Wichtiges?“, fragte Karl und lächelte, weil er keinerlei Ahnung hatte, was der Bürgermeister eigentlich wollte. „Als deutscher Unternehmer werden sie bestimmt Verständnis dafür haben, dass ich gleich zur Sache komme und vergesse, dass ich ein französischer Bürgermeister bin. Nächsten Mittwoch läuft die Frist für die Genehmigung der Zuschüsse aus Paris ab.“ „Na gut, aber was habe ich mit den Zuschüssen aus Paris zu tun, monsieur le marie ?“ „Sie scheinen tatsächlich nicht zu wissen, in welcher Situation die Gemeinde und ich sind, lieber monsieur Karl.“ „Also wenn sie pleite sind, kann ich ihnen und der Gemeinde sicherlich nicht helfen, weil ich zwar ein erfolgreicher Unternehmer bin, aber so reich, um sie zu retten, bin ich bestimmt nicht“, antworte lachend Karl. Der Bürgermeister raufte sich die kaum noch vorhandenen Haare und sagte: „Lieber monsieur Karl, wir brauchen dringend ihre ferme , oder korrekter gesagt, ihr Grundstück.“ Karl schaute seinen Gesprächspartner unverständlich an und fragte, ob sein Grundstück nach Paris verkauft werden müsse. Der Bürgermeister verstand noch immer nicht, dass Karl nicht wusste, um was es ging. Aus seinem Jackett holte er einen großen Lageplan und breitete diesen auf dem noch nicht gesäuberten Terrassentisch aus. „Sehen sie, dies hier ist ihr Grundstück. Und dahinter will die Gemeinde ein neues lotissement mit über dreißig Wohngrundstücken errichten. Das geht aber nur, wenn wir über ihr Grundstück alle Versorgungsleitungen laufen lassen. Wir brauchen also dringend für die Infrastruktur des neuen lotissements ihr Grundstück, das wie ein Flaschenhals für das gesamte Wohngebiet ist. Das ganze Projekt ist nur mit Zuschüssen aus Paris realisierbar. Aber die Frist für die Beantragung der Zuschüsse läuft nächste Woche ab.“ Karl sagte, dass er nicht ganz folgen könne. „Ich kaufe mir ein Grundstück weit entfernt von der eigentlichen Gemeinde, um ohne Nachbarn in Ruhe leben zu können, und jetzt wollen sie es, um eine belebte und unruhige Gegend daraus zu machen“, stöhnte fast schon Karl und der Bürgermeister sagte: „Ja, aber wir zahlen ihnen einen ordentlichen Kaufpreis oder bieten ihnen fünf Baugrundstücke als Gegenleistung.“ Karl verschluckte sich an seinem Bier und fragte ganz direkt, ob monsieur le maire ihn auf den Arm nehmen wolle.

Zum Glück kam in diesem Moment Ilse von ihrer Einkaufstour zurück. Als sie in die Zufahrt zur ferme einbog, sah sie das Auto des Bürgermeisters und staunte nicht schlecht, dass dieser bereits vor ihr da war. „Na, der muss es aber eilig haben“, dachte sie und erinnerte sich, dass sie Karl vor diesem Besuch noch gar nicht gewarnt hatte. Sie entschuldigte sich für den unsauberen Tisch und dass monsieur le maire lediglich eine Büchse Bier angeboten bekommen habe. „Madame, ich bitte sie. Ich habe sie, beziehungsweise ihren Ehemann, überfallen; offenbar kannten sie beide meine Probleme nicht. Sie wollen bestimmt meinen Vorschlag in Ruhe besprechen. Ich lasse ihnen meine private Telefonnummer hier. Rufen sie mich bitte an, wenn sie alles besprochen und eventuell eine Vorentscheidung getroffen haben“, sagte der Bürgermeister und verabschiedete sich, ohne sein Bier ausgetrunken zu haben.

Ilse schaute ihren Ehemann fragend an. Karl trank sein Bier aus und sagte: „Oh Mann, der hat ja ein riesiges Problem und wir sind sein Flaschenhals.“

Ilse verstand noch immer nicht, fragte aber nicht, weil sie wusste, dass Karl, der ständig mit seinem Kopf schüttelte, ihr auch so alles erklären würde; er musste nur seine Gedanken ordnen.

„Stell dir vor, ich habe mich ganz umsonst mit der Sense gequält. Das macht jetzt die Gemeinde für mich und du brauchst auch nicht das Haus gründlich zu säubern. Der Bürgermeister braucht dringend unsere ferme .“ Ilse schüttelte jetzt nur noch mit dem Kopf und wollte wissen, ob Karl betrunken sei, was dieser energisch bestritt. „Aber du hast recht, vielleicht versteht man das alles nur, wenn man besoffen ist. Lass uns einen guten Schluck Rotwein trinken; dabei kläre ich dich auf.“

Voller Erwartung holte sie eine Flasche Rotwein und zwei Gläser.

„Wenn der Preis stimmt, sollten wir unsere ferme aufgeben. Die Gemeinde braucht dringend unser Grundstück, um ein riesiges neues Wohngebiet zu erschließen und dabei drängt die Zeit.“

Ilse schaute erschrocken und bat um nähere Erläuterung.

„Hinter unserem Grundstück will die Gemeinde ein neues lotissement mit dreißig Bauplätzen erschließen und bekäme dafür Fördermittel aus Paris“, erklärte Karl.

„Ja und?“, fragte, Unverständnis zeigend, Ilse.

„Das Problem für die Gemeinde besteht darin, dass über unser Grundstück sämtliche Versorgungsleitungen laufen müssten.“

Ilse fragte, nichts Gutes ahnend: „Warum denn gerade über unser Grundstück?“

Karl wusste längst, dass Ilse es verstanden hatte.

„Ein anderes Grundstück für die Errichtung der Infrastruktur kommt nicht in Frage; ist nicht möglich. Und unser Grundstück ist quasi der Flaschenhals für das Neubaugebiet.“

Ilse war dennoch erschrocken und fragte: „Und wie ich dich kenne, bist du bereit, der Gemeinde unser Grundstück zu geben. Dabei habe ich mich so auf ein ruhiges Leben mit dir ohne Sorgen um den Betrieb gefreut und es so sehr gewünscht.“ Als sie das sagte, hatte sie Tränen in den Augen.

„Wer anders als wir, ein Unternehmerehepaar, sollten mehr Verständnis für die Nöte des monsieur le maire haben? Man muss doch nur ein Problem einen Augenblick mit den Augen des anderen sehen. Wären wir hier noch glücklich, wenn wir unser Grundstück nicht zur Verfügung stellten?“

Ilse konnte wieder lächeln, als Karl das sagte; war es doch achtenswert.

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