Karin Kehrer - Lilie und Drache

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Kann ein Lied die Macht der Dunkelheit bannen?
Er ist der Oberste Wächter des Lichts – der Letzte eines einst sagenhaften Volkes. Doch sein Herz ist gefangen in der Finsternis. Kann die Liebe ihn vor dem Verderben retten, das in ihm selbst lauert?
Sie war einst mächtig und gefürchtet – doch sie hat einen unheilvollen Bund geschlossen.
Sie ist nur eine gewöhnliche Sterbliche. Doch in ihr ruht die Hoffnung auf die Zukunft der Welten. Ein magisches Pergament gewährt ihr Zutritt in ein fantastisches Reich. Ist sie bereit für die Reise in die Dunkelheit?

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„So und nun keine Ausreden mehr. Ich möchte endlich wissen, was mit dir los ist. Du schleichst neuerdings herum wie ein Gespenst, träumst schlecht …“

„Aber …“

Sheila wedelte mit der Hand. „Denkst du, ich kriege es nicht mit, dass du immer wieder Albträume hast? Außerdem sprichst du im Schlaf.“

„Tut mir leid. Ich wollte nicht …“ Carys senkte peinlich berührt den Kopf.

„Du kannst ja nichts dafür. Diese Rigips-Wände sind nun mal ziemlich dünn. Es ist nur manchmal ganz schön unheimlich. Du brabbelst unverständliches Zeug, aber es klingt, als hättest du wahnsinnige Angst vor irgendetwas.“

Carys zuckte mit den Schultern. „Ich hatte das schon als Kind. Das kommt wahrscheinlich von zu viel Fantasie. Hat zumindest meine Mutter immer gesagt.“ Ein leiser Schmerz wehte durch ihr Inneres. Die Erinnerung an ihre Mutter hätte sie gerne verdrängt.

„Echt? Scheint mir eine ziemlich armselige Erklärung zu sein. Hast du schon mal daran gedacht, dir professionelle Hilfe zu suchen?“

Carys zuckte mit den Schultern. „Doch. Aber es hat nichts gebracht. Es kommt und geht. Wenn der ärgste Stress vorbei ist, wird es sicherlich wieder besser.“

Sie wich Sheilas forschendem Blick aus. Ganz stimmte das nicht.

„Und was ist jetzt mit Mark Hanson?“

Carys zuckte zusammen. War es so offensichtlich?

„Nun guck nicht so. Ich habe dich gestern beobachtet. Es war alles in Ordnung, bis sein Name fiel. Du warst plötzlich bleich wie Hamlets Totenschädel, als Derek die Neuigkeit bekanntgab.“

„Das ist nicht Hamlets Schädel“, sagte Carys automatisch.

„Lenk nicht ab“. Sheila sah sie mit gespielter Strenge an. „Du weißt, was ich meine.“

Carys seufzte. „Also gut. Es wird ja sowieso herauskommen, also kann ich es dir genauso gut jetzt sagen. Ich rede nur nicht gerne darüber. Aber vielleicht ist es besser, wenn du es von mir erfährst. Dann musst du dir die wilden Gerüchte erst gar nicht anhören. Ich war mit ihm zusammen.“

Sheilas blaue Augen wurden kugelrund. „Was? Du warst … mit IHM, mit Mark Hanson???“

„Pst! Muss ja nicht jeder wissen!“ Carys warf einen verstohlenen Blick in die Runde. Aber anscheinend hatte niemand Sheilas Ausbruch mitbekommen.

„Und? Wie … ich meine … das ist doch kaum zu glauben! Mark Hanson! Mit dir! Warum hast du nie etwas erzählt?“

Carys lächelte bitter. „Naja, ich rede wirklich nicht gerne darüber.“

„Ja, schon klar. Also war es eher unerfreulich? Das verstehe ich nicht.“

„Hey, er ist kein Halbgott oder so. Nur ein Mann, zugegeben, ziemlich berühmt, aber in Wahrheit …“

„Was? Immerhin sieht er traumhaft aus, ist der gefragteste Shakespeare-Darsteller überhaupt, sein Hamlet ist Weltklasse!“

„Er ist ein Idiot. Ein eitler, selbstgefälliger Idiot.“

Sheila starrte sie entsetzt an

„Nun sei nicht so schockiert.“ Carys hätte gelacht, wäre ihr die ganze Sache nicht so peinlich gewesen. „Natürlich sieht er umwerfend aus und die Frauen laufen ihm scharenweise hinterher. Deshalb war ich auch so durch den Wind, als er sich plötzlich für mich interessierte. Ich konnte es gar nicht glauben.“

Sie schwieg, verlor sich in wehmütigen Erinnerungen. Er hatte beinahe altmodisch um sie geworben, ihr Schmuck und Blumen geschenkt, sie zum Essen ausgeführt. Geiz konnte man ihm gewiss nicht vorwerfen.

Sie schrak auf, als der Kellner die Bestellung brachte. Tee und Schokomuffins.

„Was ist passiert?“ Sheila stach in den Kuchen, ließ die Gabel in der Luft schweben und sah sie erwartungsvoll an.

„Ich romantischer Trottel dachte, er wäre die Liebe meines Lebens“, sagte Carys leise. „Es war wie ein Traum.“

Mark war ein wundervoller Liebhaber gewesen. Hitze stieg in ihr auf, als sie daran dachte.

„Er war gut“, sagte Sheila vergnügt. „Das dachte ich mir immer schon. Er hat dieses gewisse Etwas.“

„Tja, das Problem war nur, er konnte dieses gewisse Etwas nicht auf eine Frau beschränken. Wäre doch jammerschade gewesen, wenn er es sich wegen einer bei all den anderen verscherzt hätte.“ Carys lächelte bitter, in Erinnerung an die Demütigung, die sie erleiden musste.

„Ich glaubte die Gerüchte über seine notorische Untreue nicht. Ich wusste zwar, dass er vor mir andere gehabt hatte, aber ich dachte nicht, dass er gleichzeitig …“ Sie atmete tief durch. „Er hatte neben mir noch eine Affäre mit Cheryl de Vere.“

Und sie musste es auf eine dermaßen demütigende Art und Weise erfahren, dass ihr jetzt noch übel wurde, wenn sie daran dachte …

Er hatte sie an ihrem Geburtstag erst zu Mittag angerufen, obwohl sie schon seit dem Morgen auf seine Glückwünsche wartete. Sie plante, an diesem Abend eine Party zu geben. Nichts Besonderes, nur ein paar gute Freunde. Und Mark. Malte sich das so schön aus, dass dies der Anlass wäre, ihre Beziehung offiziell zu machen.

Stattdessen teilte er ihr mit, dass er nicht kommen könne, dass er anderweitige Verpflichtungen habe. Cheryl habe ihn eingeladen.

Sie war noch so dumm gewesen, zu insistieren, er könne diese Verabredung ja absagen, als er ihr die schonungslose Wahrheit offenbarte. Er sei schon länger mit Cheryl zusammen, er habe nur nicht gewusst, wie er es ihr, Carys, beibringen könne. Dass ihre Beziehung nur eine kurze, vergnügliche Affäre für ihn gewesen sei und er eine Wette gewonnen habe, dass er die scheue unzugängliche Schönheit aus Wales knacken würde. Sie wollte es immer noch nicht glauben, brachte ihn dazu, sie anzuschreien. Ob sie denn so dumm sei und nicht begreife, dass sie ihm im Weg sei.

Carys zog die Schultern hoch und drehte die Teetasse in ihren Händen. Selbst jetzt tat die Erinnerung an diese furchtbare Szene noch weh.

Sheila öffnete ihren Mund und klappte ihn wieder zu. Natürlich wusste sie, wer Cheryl de Vere war. Die wunderschöne blonde Schauspielerin spielte ebenfalls hauptsächlich Shakespeare-Rollen und war gleichzeitig mit Mark vor einem Jahr engagiert gewesen, auch wenn sie nicht zusammen in einem Stück aufgetreten waren.

„Ok, das ist stark“, murmelte sie endlich. „Aber er ist nicht mehr mit ihr zusammen.“

Carys lachte bitter. „Nein, natürlich nicht. Er wechselt seine Geliebten wie seine Rollen. Und jetzt kommt er wieder. Und ich werde für seine Kostüme verantwortlich sein.“ Ein Schauder erfasste sie und Tränen traten in ihre Augen. Undenkbar, ihn wiederzusehen und so tun zu müssen, als wäre er ihr egal …

Sheila ergriff ihre Hand. „Das ist ja echt scheiße. Du musst da durch, oder?“

Carys schluckte. „Ja. Muss ich. Obwohl ich mich, ehrlich gesagt, momentan am liebsten einfach nur verkriechen würde.“

„Oh nein! Du schaffst das schon. Es ist ja noch genug Zeit. Vielleicht hast du bis dahin gelernt, damit umzugehen. Oder du lernst jemand anderen kennen und vergisst diesen Mistkerl.“ Das war typisch Sheila. Immer positiv gestimmt. Sie war derzeit Single und genoss ihre Freiheit.

„Ja, mag sein.“ So ganz überzeugt war Carys nicht. Marks Verrat hatte eine tiefe Wunde geschlagen. Dabei hatte sie bis jetzt geglaubt, einigermaßen darüber hinweg zu sein.

Sie nippte an ihrem Tee, der inzwischen Trinktemperatur erreicht hatte und kaute auf ihrem Muffin herum. Sie hatte keinen Appetit mehr, aber sie wollte sich nichts anmerken lassen.

„Hör mal.“ Sheila beugte sich vor, fasste wieder ihre Hand. „Ich weiß, dass du deinen Job liebst. Du darfst nicht wegen dieses Kerls aufgeben. Außerdem sind wir beide ein absolutes Dream Team. Ich wäre dermaßen sauer auf dich, wenn du alles hinschmeißen würdest, du hättest nur mehr Albträume!“

Carys musste lachen. Natürlich stimmte es. Sie konnte sich keinen anderen Beruf vorstellen. Es war immer wieder faszinierend, wie sehr ihre Kostüme die Menschen verwandelten. Wie aus dem netten, ruhigen Don Peters der feurige Petruchio wurde, oder aus der freundlichen Margret Helm die intrigante Lady Macbeth. Natürlich hatten die Kostüme nur einen gewissen Anteil daran, aber er war wichtig. Und sie liebte es, ihre Fantasie spielen zu lassen. Sheila als ihre Assistentin kannte inzwischen jeden Winkel der Bühne genau, wusste, wie das Licht eingesetzt werden musste, um die Darsteller am vorteilhaftesten zur Geltung zu bringen, oder vermittelte auch einmal zwischen dem Spielleiter und ihr, wenn ihre Vorstellungen zu weit auseinanderlagen.

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