Karin Kehrer - Lilie und Drache

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Kann ein Lied die Macht der Dunkelheit bannen?
Er ist der Oberste Wächter des Lichts – der Letzte eines einst sagenhaften Volkes. Doch sein Herz ist gefangen in der Finsternis. Kann die Liebe ihn vor dem Verderben retten, das in ihm selbst lauert?
Sie war einst mächtig und gefürchtet – doch sie hat einen unheilvollen Bund geschlossen.
Sie ist nur eine gewöhnliche Sterbliche. Doch in ihr ruht die Hoffnung auf die Zukunft der Welten. Ein magisches Pergament gewährt ihr Zutritt in ein fantastisches Reich. Ist sie bereit für die Reise in die Dunkelheit?

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Mark Hanson würde den Hamlet spielen. Und sie würde für seine Kostüme verantwortlich sein. Was für ein Desaster!

Düster starrte sie vor sich hin. Es war unmöglich, Mark noch einmal unter die Augen zu treten, geschweige denn, ihm nahe zu sein, ihn zu berühren. Nicht nach dem, was geschehen war.

Ob er sich noch an sie erinnerte? Es mochte sein, dass er sie vergessen hatte, schließlich bedeutete sie ihm nichts – nur eine von vielen Episoden in seinem Leben. Aber das ihre hatte er völlig aus der Bahn geworfen.

Sie biss sich auf die Lippen, um nicht in Tränen auszubrechen. Warum musste sie auch nur so dumm und leichtgläubig sein! Bitterkeit wallte in ihr auf, ein Gefühl, als müsse sie daran ersticken. Sie stand auf, ging in die winzige Küche, fand eine Tüte Chips und im Kühlschrank eine angebrochene Flasche Chardonnay. Nicht unbedingt das beste Mittel, um ihren Kummer zu bekämpfen, aber es musste genügen. Um die lähmende Stille zu beenden, schaltete sie das Fernsehgerät ein. Dudelsackmusik und Bilder von grünen Hügeln und alten Schlössern faszinierten sie nicht wirklich, aber es war besser als nur dazusitzen und sich düsteren Gedanken hinzugeben. Sie schenkte sich ein Glas Wein ein und trank in großen Schlucken.

Der Alkohol wirkte sofort auf ihren leeren Magen und versetzte sie in eine leichte Betäubung. Geistesabwesend futterte sie die Chips aus der Packung und trank die Flasche leer. Danach wankte sie ins Bett, verkroch sich unter der Decke und dämmerte weg. Und die Finsternis fiel über sie her wie ein hungriges Raubtier.

Kapitel 2

„He Langschläferin!“ Sheilas Stimme riss Carys aus einem wirren Eindruck von Kälte, Dunkelheit und unsagbarer Angst. Sie öffnete die Augen, schloss sie gleich wieder, als das helle Sonnenlicht sie blendete. Sheila hatte rücksichtslos die Vorhänge zurückgezogen und die gleißende Helle, die selbst durch ihre geschlossenen Augenlider drang, brachte ihren Kopf zum Schmerzen. Oder er hatte es schon vorher getan und es wurde ihr nur jetzt in diesem Moment so richtig bewusst.

„Was‘n los?“ Mehr als ein undeutliches Nuscheln brachte sie nicht zustande.

„Ach du liebe Zeit! Du siehst ja grauenvoll aus! Was hast du nur angestellt?“ Sheilas Stimme klang unerfreulich munter, sie war Frühaufsteherin und ein Ausbund an unerschöpflicher Energie.

„Nichts. Mir geht’s nicht gut. Hab Kopfschmerzen.“ Carys zog die Bettdecke über den Kopf, aber das half nicht viel gegen Sheilas Tatendrang.

„Unsinn! Das hab ich dir gestern schon nicht geglaubt. Du hast mir außerdem versprochen, dass wir nach Notting Hill fahren. Schon vergessen?“

Carys stöhnte. Ja, das hatte sie tatsächlich. Normalerweise hätte sie sich auch darauf gefreut. Es gab nichts Schöneres, als an einem Samstag den Portobello Market zu besuchen, in den Menschenmengen unterzutauchen und nach allem möglichen Krimskrams zu stöbern.

„Was war eigentlich gestern wirklich mit dir los?“

Carys öffnete die Augen, nur um sie sofort wieder zu schließen, als sie Sheilas forschenden Blick bemerkte.

„Nichts. Kopfschmerzen. Sagte ich schon.“

„Schon wieder Unsinn. Es war alles in Ordnung bis Derek den Spielplan für die nächste Saison bekanntgab. Was ist so schlimm an Hamlet?“

„Nichts.“ Nur die Tatsache, dass Mark Hanson dabei sein wird.

Sheila zog eine Schnute. „Das glaub ich dir nicht. Aber ich werde dir dein Geheimnis schon aus der Nase ziehen, verlass dich drauf!“ Sie versetzte Carys einen sanften Stoß. „Und nun raus aus den Federn. Sonst versäumen wir das Beste.“

„Und das wäre?“ Carys rappelte sich hoch. In ihrem Kopf klopfte es dumpf und ihr Mund fühlte sich pelzig an. Zu viel billiger Wein.

Sheila strahlte. „Frühstück in Charlie’s Café, was sonst? Die besten Muffins von London!“

Ihre Freundin wusste genau, dass Carys dieses Café liebte. Der hohe Raum mit dem alten Holzboden und dem zusammengewürfelten Mobiliar strahlte eine altmodische und zugleich lässige Behaglichkeit aus, die ihr gefiel. Und die Muffins dort waren wirklich einzigartig.

Carys gähnte herzhaft und grinste schwach. „Schon überredet. Lass mich nur schnell unter die Dusche gehen, damit ich vorzeigbar bin.“

„Klar, aber beeil dich. Eigentlich wollte ich schon jetzt los.“

„Was? Aber es ist doch erst halb acht! Sag mal, wann bist du eigentlich nach Hause gekommen? Ich habe gar nichts mehr mitgekriegt.“

Über Sheilas hübsches Gesicht flog eine zarte Röte. „Keine Ahnung, ich habe nicht auf die Uhr gesehen. Aber es war gar nicht so spät. Irgendwie war es doch nicht so lustig. Derek hat mich nach Hause gebracht.“

„Derek?“

Sheila wich ihrem Blick aus und fixierte beharrlich den Vorhang. „Naja, du hast mich ja im Stich gelassen.“

„Ja, klar. Tut mir leid.“ Carys senkte schuldbewusst den Kopf. Sheila boxte sachte gegen ihren Arm. „Du wirst mir das noch erklären müssen. Keine Ausreden!“

„Aber nicht jetzt.“ Carys seufzte. „Sonst schaffen wir es nie nach Notting Hill.“

„Schon gut. Verstehe. Ab mit dir unter die Dusche!“

Wenig später ließ Carys das heiße Wasser auf ihren Körper prasseln. Sie fühlte sich danach bedeutend besser und freute sich genau wie Sheila auf ihren Ausflug. Sie fasste ihre langen Locken zu einem Pferdeschwanz zusammen, schlüpfte in Jeans, T-Shirt, Sneakers und zog ihren schwarzen Wollmantel an, drapierte noch einen Schal mit blau-grünem Schottenkaro um den Hals. Zwar schien die Sonne, aber der Wind war um diese Jahreszeit schon empfindlich kalt.

Mit dem Bus würden sie eine gute Stunde brauchen. Leider Zeit genug für ihre Zimmergenossin, sie auszufragen. Aber sie würde sie vertrösten müssen. Auf keinen Fall wollte sie unter all den Leuten über Mark Hanson sprechen.

Es war aber nicht weiter schwierig, Sheila abzulenken. Sie erzählte ihr sämtliche Einzelheiten über den Abend, den Carys versäumt hatte und untermalte ihre Schilderungen mit lebhaften Gesten und viel Kichern, wie es ihre Art war. Dass die Affäre zwischen Valerie Mitchell und Don Peters, Käthchen und Petruchio in der Widerspenstigen Zähmung in der abgelaufenen Saison, nun offiziell war, obwohl beide eigentlich anderweitig gebunden waren. Dass die neue Sekretärin ein Auge auf Derek geworfen hatte, der sie aber ignorierte. Bei der Erwähnung von Dereks Namen wurde Sheila wieder rot und Carys beschlich der Verdacht, dass ihre Kollegin neuerdings für den Spielleiter des Globe Gefühle entwickelt hatte. Was nicht verwunderte, denn Derek war tatsächlich ein netter Kerl. Auch wenn er durchaus verstand, sich durchzusetzen, wirkte er Frauen gegenüber immer ein wenig linkisch und schüchtern. Und er sah ganz gut aus, war aber nicht Carys‘ Typ, auch aus dem Grund, weil sie eher auf Männer stand, die sie körperlich überragten.

Sie ließ Sheila reden und hoffte, sie würde nicht noch einmal das Thema Mark Hanson zur Sprache bringen.

Erleichtert atmete sie auf, als sie den Bus verließen und sog tief die frische Oktoberluft ein. Es war ein wunderschöner Tag, der Himmel wölbte sich blitzblau über ihnen und die Sonne ließ die noblen viktorianischen Villen von Notting Hill strahlen. Im Gegensatz dazu wirkten die zahllosen Verkaufsstände, an denen alles Mögliche angeboten wurde – von Früchten und Gemüse bis über Secondhand-Kleidung, Schmuck, Bildern und Antiquitäten - wie das pralle, bunte Leben.

„Was meinst du? Zuerst Frühstück?“ Sheila strahlte mit der Sonne um die Wette.

„Klar. Ich habe einen Bärenhunger!“

„Na dann los!“

Das kleine Café in der Portobello Road, untergebracht in einem ebenerdigen weißen Gebäude, war bereits ziemlich bevölkert. Aber Sheila entdeckte noch einen winzigen Tisch im Hof in einer Ecke. Carys setzte sich, während ihre Freundin sich in die Schlange an der Theke einreihte, um zu bestellen. Wenig später war sie auch schon da und ließ sich mit einem Seufzer auf den Stuhl fallen.

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