Ruth Lindemann Möller - Pol-Ethik II

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POL–ETHIK II behandelt in gleicher Weise wie I aktuelle Themen. Die Hauptkonzentration liegt bei den grossen Problemen der Landwirtschaft, unserem Milieu, gesunder Nahrung wie Trinkwasser. Es wird näher auf die verheerende Wirkung von Pestiziden und Herbiziden eingegangen wie auf die unweigerliche Folge von genmanipulierten Pflanzen. Eine Katastrophe! Es wird ebenfalls gegen Handelsabkommen wie TTIP argumentiert.
Der Authorin, Ruth Lindemann Møller, ist es gelungen einen klaren Bogen zu spannen zwischen Ursache–Wirkung, Verursacher–Opfer und die Konsequenzen für unsere Gesundheit, die so eng mit der Erde verknüpft ist. Auch in diesem Buch ist der besondere Humor der Authorin vorhanden.
U.a. dringende, interessante Themen sind Elektrosmog und die sensationelle Erklärung von Kupfermangel, über Bluttests zu Diabetes. Im Nachwort wird wieder eine wichtige Vision gebracht!

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Ja, jetzt fällt dir vielleicht ein, daß wir dann bloß mehr exportieren müssen. Wohin? An arme Länder, die unsere Milchprodukte kaufen sollen und noch dazu ihren eigenen kleinen, sehr verwundbaren Produktionen nicht mehr aufrechterhalten können. Sie sind ja nicht effektiv, nicht konkurrenzfähig. Sie haben wenig Tiere, wenig Bodenertrag, kein Kunstdünger oder nur wenig, da sehr teuer, sie können nicht mithalten. Machen wir die Armen anderswo ärmer durch unser Wahnsinnsdenken: Export, Export! Wo ist unser Ethik-Denken? Leben wir gut auf Kosten anderer? Treiben wir andere hier in dieselbe Situation wie unsere Bauern in Europa? Ist es vielleicht möglich, daß wir ganz schnell umsatteln? Rette, was noch zu retten ist. Sowohl für uns selber, wie für den Rest der Welt.

“Todesspirale“

Ich habe jetzt das Bedürfnis für ein neues Kapitel. Du auch? Mein sonstiger Humor ließ mich im Stich. Hier gibt es nichts zu lachen, obwohl einiges lächerlich ist!

Im vorhergehenden Kapitel habe ich generell geschrieben, übergeordnet. Bewusst habe ich gemieden über einzelne Fälle zu sprechen. Warum? Weil ich sonst sitze und weine, wenn ich all deren Kampf und Qual erneut miterlebe. Du würdest es wahrscheinlich auch nicht aushalten und lieber schnell verdrängen. „Es ist ja immer gut gegangen“. Ja, das ist leicht zu denken. Wann erleben wir, daß es keine Milch im Supermarkt zu kaufen gibt, oder Fleisch aus der Theke. Heute wird das Beliefert werden von der jüngsten Generation als selbstverständlich empfunden. Diese Waren stammen aus den Verkaufsgeschäften, die Verbindung zur Landwirtschaft ist vielen jungen Menschen nicht mehr deutlich (die lila Milchkuh). Die Kriegsgeneration weiß noch genau, um was es geht. Wenn ihr noch Großeltern habt, stellt denen Fragen. Wenn ihr noch eure Eltern habt, redet mit denen über die Kriegs- und Nachkriegszeit. Was war die größte Sorge der Menschen? Sich ausreichend Nahrung zu besorgen! Wie ist es heute an vielen Orten in Afrika?

Wie gut war es, einen Bauernhof zu besitzen oder wenigstens in der Familie Bauern zu haben. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung war reich und konnte mit Geld oder Wertsachen alles kaufen. Wie schnell man vergisst, wie hart die Zeiten waren (besonders Deutschland, Holland). Diese Zeiten wünscht sich wohl niemand zurück. Also vergessen wir alles!

Nein, wir müssen es uns vor Augen führen. Im schlimmsten Fall, in einer neuen Kriegssituation, wie sieht es dann aus? Ich werde ein paar Zahlen aus Dänemark aus der Statistik des landwirtschaftlichen Wissenscenters „Seges“ angeben, um es zu verdeutlichen.

Zahlen reden ihre eigene Sprache:

Dänemark: 1973 gab es 80.000 „Vollzeit“ Bauernbetriebe, in 1993 nur 30.000, in 2002 20.000. Ende 2016, schätzt ein Rapport des Instituts „Landbrugets Ökonomie 2015“, daß nur 10.000 Betriebe übrig bleiben werden.

Wird diese Entwicklung weitergeführt, wo landen wir dann in etwa zehn Jahren? Kannst du das errechnen? Hilfestellung bekommst du dafür in den oben stehenden Zahlen…

Ein dänischer Landwirtschaftsökonom nennt es eine „Todesspirale“. Wir sollten auch bedenken, daß wenn die Bauern mit deren gesamten Familien vom Land wegziehen, dann geht die Kraft des Zusammenhaltens in den Landdistrikten und kleinen Dörfern verloren. Auch hier in Deutschland gilt dasselbe.

Neue, jüngere, fertig ausgebildete Bauern haben nicht das nötige Kapital, um einen eigenen Hof zu kaufen und bekommen auch nicht die nötige Hilfe. Die Höfe werden heute größer und deswegen auch teurer. Nur noch ältere Großbauern, die noch an Expansion glauben, als Teil der Überlebensstrategie, wagen noch zu kaufen oder es wird zunehmend von Investoren, auch ausländischen, wie zum Beispiel von Fonds aufgekauft.

Das bedeutet auch, daß der Boden und die Tierhaltung nicht mehr von Bauern, Eigentumsbauern, sondern von Angestellten beackert und gemolken werden. Dahinter stehen Investoren, sehr oft „Geld-Männer“, die selber keine Ahnung von Landwirtschaft haben, die keine Ehre darin sehen Familienbetriebe weiter zu führen oder Beschützer des Bodens zu sein – denen es nur um knallharte Wirtschaft geht, um zu produzieren nur um des Geldes Willen. Nach den jetzigen Prinzipien „mehr führt zu mehr“ und das unendlich weiter so!

Subventionierung und EU

Immer wieder müssen wir zurückgehen, um herauszufinden, wo es schief ging. Ich denke, daß alle wie ich, den riesen Vorteil in der Nutzung von Maschinen-Kraft in der Landwirtschaft sehen können. Es ist nicht mehr eine so körperlich anstrengende Leistung Bauer zu sein wie früher.

Gehen wir zurück zu meiner Kindheit in den 1960ern. Anfang 1964 kaufte mein Vater seinen ersten Hof. Ein kleiner Hof mit nur einem kleinen, alten Stall, mit einer Seite für Schweinezucht und die andere für Vieh. Pferde hatten wir auch, wie Hühner. Das haben wir in der Familie wie einen Hobbybetrieb angesehen. Wir lebten vom Hotelbetrieb. Schnell wurde es auch meinem Vater klar, daß ein Hof von dieser Größe nicht mehr rentabel war, und er kaufte noch einen doppelt so großen Hof mit neuen Ställen dazu. So wurde es jetzt möglich/nötig in große, neue Maschinen zu investieren. Später in noch größere Maschinen, die sehr teuer waren und dazu führten, daß mein Vater auch bei anderen seinen großen Mähdrescher einsetzen musste, um den abzubezahlen.

Während meiner Zeit im Gymnasium kauften er und meine Mutter dann den dritten Hof. Die beiden anderen Male hat mein Vater ohne Absprache mit meiner Mutter die Höfe gekauft. Meine Mutter musste dafür sorgen, daß der Hotelbetrieb ausreichend einnahm, um die Höfe mitzufinanzieren. Daß er später ohne unser Wissen dabei war einen großen Herrenhof zu kaufen, kam meiner Mutter durch einen Hotel-Stammgast zu Ohren und sie schaffte gerade noch den Kauf zu verhindern. Wie hätte sie es auch, mit noch einem Hof dazu, schaffen sollen alle Rechnungen zu bezahlen – neben der Buchführung für sowohl das Hotel und für die drei anderen Bauernhöfe.

Man muss aber meinem Vater lassen, daß er sehr gut im Ankaufen war. Auch wäre dieser Herrenhof eine tolle Investition gewesen. Später wurde daraus ein Golfplatz mit Hotel. Ich schiebe meine, in der Kindheit selbst erlebten, landwirtschaftlichen Erfahrungen jetzt zur Seite.

Nach näherer Überlegung bin ich nun zu der Auffassung gekommen, daß ich die Landwirtschaft unbedingt in zwei Teile aufteilen muss. Eine Sache ist die Bodenproduktion, die meiner Ansicht nach viel globaler zu betrachten ist als eine Milchproduktion. Warum? Rein praktisch ist das Produkt „Frischmilch“ keine Exportware. Ob wir das als ein EU-Binnenmarktprodukt ansehen sollen, könnten wir noch diskutieren. Aber ich weiß schon, was ich darüber denke.

Frischmilch soll frisch getrunken werden. Wenn die Milch einem weiten Transportweg ausgesetzt wird, muss sie vorher extra Haltbarkeitsprozesse durchgehen, wie Pasteurisierung und Homogenisierung. Je mehr Verarbeitungsprozesse je haltbarer das Produkt, aber dafür wird viel in der Milch zerstört. Das ermöglicht uns nun die Milch, nicht länger so frisch aber haltbar, über größere Abstände zu transportieren und auf ausländische Märkte in der EU zu verkaufen. Nur was ist die Vernunft darin?

Transport kostet Geld und verteuert die Ware. Was ist mit der Eigenproduktion von Milch in dem betroffenen Land? Wenn es sich lohnen sollte, unsere Milch an andere Märkte als die eigene zu verkaufen, müssen unsere Milchpreise zwangsweise unter dem Niveau der anderen Märkte liegen und auch noch die Transportkosten inkludieren. Denken wir bloß gar nicht an Diesel-Verbrauch und Ausstoß und Umweltverschmutzung. Daß diese exportierte Milch noch billiger sein kann, als die lokale frische, ist schwer zu verstehen. Aber einen Grund weiß ich heute:

Vor jetzt ungefähr 15 Jahren kam ich in einen Supermarkt in meinem Heimatort hinein. Es war ein neuer Laden aus einer bekannten deutschen Supermarktkette. Groß war mein Staunen, als ich Milch aus Deutschland vorfand und zu einem sehr günstigen Preis, langzeithaltbar gemacht. Was hat deutsche Milch in einer hauptsächlich bäuerlichen Gegend im Ausland zu suchen? Ich spürte damals den Wahnsinn dabei.

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