Gentechnische Pflanzen können nicht nur Herbizid (Pflanzengift) -unempfindlich gemacht werden sondern auch Pestizid, Insektenresistent. Dann redet man von einer „Bt Pflanze“. In dieser sind Gene des Bacillus thurengiensis eingebracht/hineingezüchtet, umfasst also auch den MON 810-Mais. Diese Bt-Pflanzen bilden in allen Teilen der Pflanze ein Gift, das tödlich gegen ihre Fraß-Feinde wirken soll. Haben sie nur auf die Fraß-Feinde diese Wirkung und nicht auch auf andere Insekten? Wie geht es den Bienen, den Schmetterlingen und anderen so lebenswichtigen Insekten dabei?
Wie Studien gezeigt haben, gehen diese Giftstoffe auch unvermeidlich in den Boden hinüber. Wo sollten sie sonst landen? Von der Pflanze in die Luft? (Für einen kleineren Teil gilt dies wirklich). Anschließend enden sie in unseren Gewässern wie auch ungehindert im Grundwasser. Sowohl im Erdboden, Gewässer wie Grundwasser werden lebende Organismen dadurch getötet. Mit welcher Folge?
Werden dann wenigstens die dazu gespritzten Herbizid-Mengen (Gifte), am meisten Glyphosat, bei Gentechnik-Pflanzen vermindert? Dann könnten wir wenigstens da etwas Positives davon haben. Das ist leider nicht der Fall. Die Gentechnik-Pflanzen wurden ja dahin verändert, daß sie auf bestimmte Herbizide/Pestizide resistent, (unempfindlich gegen diese), gemacht wurden. Das hat zur Folge, daß noch kräftiger mit diesen Herbiziden gespritzt werden kann ohne das Saatgut zu schädigen; nur als reine Unkrautvernichtung wird es als noch effektiver betrachtet. Daher kommt wohl die Überzeugung bei einigen, daß es ein „Super Gewinn Ding“ wäre. Nimm doch bitte die „Pferdescheuklappen“ ab und schau dir das gesamte Bild an. Wenn du das klar siehst, wird es dir nicht besser gehen als mir. Die Wahrheit hat Kosten, aber gibt uns auch eine Chance! Eine Chance zu reagieren. Ich füge hier die wichtige Anmerkung bei, daß diese Herbizide genau auf die Genpflanzen abgestimmt wurden und auch von denselben Saatgutfirmen betrieben werden. Ein tolles Geschäftsmodell!
In Nord- und Südamerika ist heute etwa 90 % der Soja-, Mais- und Baumwolleproduktion gentechnisch verändert. Deswegen finden wir auch da die größte Resistenz des Unkrauts. Das passiert nämlich automatisch nach Jahren der Verwendung von diesem Gt Saatgut. Die Natur versucht sich zu schützen. Wie wir wissen, daß Ratten gegenüber herkömmlichen Giften Resistenz aufbauen, geht es nicht anders in der Pflanzenwelt zu. Wohin führt das? Es müssen noch härtere Gifte eingesetzt werden und in höherer Dosis.
Sollten wir jetzt einen unumgänglichen Vertrag mit „denen“ schließen, wovon wir nie mehr zurückkommen können?
Eine englische Studie, unter anderem, schon aus dem Jahr 2002 soll Beweise geführt haben, daß die Vielfalt von Pflanzen und Tieren durch die Anwendung von Gentechnik-Pflanzen stark zurückgeht, auch unter Mitschuld vom Gifteinsatz. (Dies ist von mehreren Seiten bestätigt)
Eine von den Fragen früher lautete: Werden auch in der EU gentechnische Pflanzen angebaut? Die Antwort lautet JA! Eine gentechnisch manipulierte Maissorte von Monsanto, der MON 810 Mais wurde zugelassen; (leider jetzt erfahren, daß es auch ein paar andere Zugelassene gibt.). Ist jedoch in einigen EU-Ländern noch verboten wegen „möglicher“ Umwelt- und Gesundheitsgefahr. Wenn ich jetzt an diese (unser Beispiel aus Kanada) Naturübertragung denke, kann es mir nicht wohl zumute sein zu wissen, daß es schon so nahe dran ist. Wo ist es erlaubt und angebaut und wie bläst der Wind? (Film) „Gone with the Wind“ (Weg mit dem Wind) oder eher „Coming with the Wind“. Ich wünschte, daß ich stark genug „gegen den Wind“ blasen könnte. Hilfst du mir?
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