Brain Fletcher - Die Geschichte der Deutschen in den Vereinigten Staaten

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Die deutschen Auswanderer nach Amerika spielten immer eine bedeutende für die deutsch-amerikanischen Beziehungen aber auch für die Entwicklung des Landes selbst. Denn die Entwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika wurden bis weit ins 20. Jahrhundert hinein auch von deutschen Auswanderern geprägt. Heute schätzt man, dass etwa ein Sechstel der gegenwärtigen Bevölkerung der USA deutsche Vorfahren hat. Bis 1914 verließen rund sieben Millionen Deutsche ihre Heimat in Richtung USA. Die Auswanderung begann mit einzelnen Gruppen im 17. Jahrhundert und setzte sich bis zum Beginn der Massenauswanderung im 19. Jahrhundert fort. Dieses Buch schildert unter aanderem wie und warum Deutsche Aussiedler seit Beginn der Besiedelung Nordamerikas immer wieder ihr Land verließen und welche Rolle sie in ihrer neuen Heimat spielten.

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In den Siedlungen fällt allgemein auf, dass bestimmte Nachnamen überwiegen. Dies lässt darauf schließen, dass ganze Sippen mit ihren Namensträgern von den Erstsiedlungen auszogen. Damit ist auch ihr Genpool mitgewandert. So überwiegt in Lancaster County zu 25 % der Name Stoltzfus/Stoltzfoos, dann kommen die Namen Byler, Fisher, Petersheim, Lapp und King. In LaGrange, Indiana überwiegen Borntrager, Miller und Schrock, in den schweizerdeutschen Siedlungen in Allen County, Adams County, Indiana die Nachnamen Graber, Grabill/Kraybill oder Schwartz.

Missionen der Brüderunität in Nordamerika

Die Herrnhuter Missionare kamen im Jahr 1735 aus Deutschland nach Nordamerika, predigten Widerstand- und Gewaltlosigkeit und bewirkten bei vielen konvertierten Indianern eine bemerkenswerte Veränderung. Man nannte sie Mährische Indianer (engl.: Moravian Indians) und sie wohnten in Dörfern mit Namen wie Salem, Bethlehem oder Gnadenhütten. Dort züchteten sie Pferde und Rinder, kultivierten Obstgärten, bestellten ihre Felder und versammelten sich täglich zum Gottesdienst.

Obwohl die Herrnhuter Missionare zu vielen Stämmen Kontakt hatten, war die Bekehrung der Lenni Lenape ihr wichtigstes Missionsziel. Sie folgten diesem Stamm von Pennsylvania über Ohio und Indiana schließlich nach Kansas. Sie waren außerdem bei den Mahican und Mattabesic in Connecticut und New York und bei den Cherokee in Georgia und Oklahoma tätig. Die Brüderunität hatte in Hinblick auf die Zahl der bekehrten Ureinwohner begrenzten Erfolg, denn es gab nur einige hundert getaufte Indianer pro Missionsstation.

Die relativ geringe Bevölkerungsdichte der Ureinwohner, die verstärkte Wanderung nach Westen, das Gnadenhütten-Massaker im Jahr 1782 und die Präsenz von Alkohol-Verkäufern sind alles Ursachen für die relativ niedrige Zahl an konvertierten Indianern. Trotzdem genossen die Herrnhuter Missionare einen guten Ruf und wurden oft von Häuptlingen verschiedener Stämme aufgesucht, von denen einige den christlichen Glauben annahmen. Um das Jahr 1900 wurde die letzte Indianer-Mission in Nordamerika nach insgesamt über 150 Jahren Tätigkeit geschlossen.

Herrnhuter Brüder gründeten in Pennsylvania die Orte Nazareth (1740), Bethlehem (1741) und Lititz (1756).

Nazareth

Die erste Ansiedlung geht zurück auf eine Gründung von Mitgliedern der Herrnhuter Brüdergemeine – in den Vereinigten Staaten auch als Mährische Indianer bezeichnet – 1740. Unter der Führung des Predigers George Whitefield sollte eine große Siedlung auf einem 20 km² großem Areal entstehen. Aber schlechte Bodenverhältnisse und schlechtes Wetter verzögerten die Errichtung von befestigten Häusern. Erst 1743 kamen die ersten 32 Siedler aus Europa. Dann begann jedoch ein wahrer Strom an Zuzug, vor allem von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der deutschen Siedlungstätigkeit in Pennsylvania.

Bethlehem

Bethlehem wurde am Heiligen Abend des Jahres 1741 von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf benannt. Der Ort wurde als Hauptort der Herrnhuter Brüdergemeine bzw. Brüder-Unität in Nordamerika gegründet. Der Brüderbischof David Nitschmann gilt als Ortsgründer. Bis in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts führten die Einwohner Bethlehems einen gemeinsamen Haushalt um die „Boten“ bzw. Missionare unter den deutschen Einwanderern und Indianern zu unterstützen. Der Ort war bis 1848 geschlossene Siedlung der Herrnhuter und wurde von der Kirchenleitung verwaltet. Es durften nur Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeinde dort wohnen. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) wurde im benachbarten Ort South Bethlehem die Stahlindustrie aufgebaut und gelangte unter dem Namen Bethlehem Steel zu weltweitem Ruf.

Salem

Eine bis heute bedeutende und in ihrer Geschichte sehr gut dokumentierte Gemeinde besteht in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina. Salem hat seinen Ursprung im Januar 1753, als Bischof August Gottlieb Spangenberg im Namen der Herrnhuter Brüdergemeine das Gebiet um das Muddy Creek die Wachau - in lateinischer Abwandlung "Wachovia" - nannte. Das Gebiet war umgerechnet etwa 400 km² groß und wurde John Carteret, 2. Earl Granville abgekauft. Am 17. November 1753 kamen die ersten 15 Männer aus Bethlehem (Pennsylvania) in die Gegend, um sie urbar zu machen. Die Ansammlung eher provisorischer Unterkünfte nannten sie Bethabara.

Die ersten Siedlerfamilien trieben Landwirtschaft nach den damals modernsten Methoden. Besonders widmeten sie sich dem Anbau von Heilpflanzen. Ihre präzisen Aufzeichnungen der landwirtschaftlichen Aktivitäten bilden heute eine wertvolle Quelle für die Wissenschaft. Am 6. Januar 1766 begannen die Bauarbeiten für eine planmäßige Ansiedlung, in der eine größere Gruppe von Menschen nach biblischen Prinzipien in der Auslegung der Brüdergemeine leben sollten. Später wurde der Stadt dem Wunsch des verstorbenen Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf folgend der Name Salem (für Frieden) gegeben. Das Dorf wurde 1771 vollendet.

Bis 1856 war Salem ein völlig nach den Regeln der Kirche organisiertes Gemeinwesen. Zu den Zuständigkeiten der Kirche gehörten auch alle Angelegenheiten öffentlicher und wirtschaftlicher Natur. Das gesamte Land gehörte der Kirche und wurde an die Nutzer verpachtet. Erst die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung mit dem Umland, in dem sich eine rasch anwachsende Bevölkerung an anderen Werten orientierte, führte in weltlichen Belangen zu einer Abkehr von den alten Regeln. Selbst der den Mährischen Brüderen ursprünglich eigene Pazifismus fand 1831 mit der Bildung einer eigenen Infanteriekompanie ein Ende.

Heute noch ist ein Teil der ursprünglichen Gebäude als Museumsdorf „Old Salem“, unmittelbar südlich des Stadtzentrums von Winston-Salem gelegen, erhalten und stellt ein beliebtes Touristenziel dar. In zahlreichen Gebäuden wird traditionelles Handwerk aus dem 19. Jahrhundert vorgeführt.

Tunker

Die Tunker oder Schwarzenau Brethren sind eine zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Alexander Mack gegründete pietistisch-täuferische Bewegung, die unter anderem die Taufe Gläubiger durch dreifaches Untertauchen praktiziert. Zum Teil werden sie auch als Schwarzenauer Neutäufer, Dunkers, Dunkards oder German Baptists bezeichnet. Die Bewegung der Tunker besteht heute aus mehreren Brethren Churches im nordamerikanischen Raum.

Aufgrund fehlender politischer Akzeptanz emigrierte 1719 unter der Führung Peter Beckers erstmals eine Gruppe Tunker aus Krefeld ins nordamerikanische Pennsylvanien. Ein Jahr später übersiedelten etwa 40 Familien um Alexander Mack zu Mennoniten ins niederländische Friesland. Von den Niederlanden folgte Alexander Mack 1729 mit etwa 120 Personen der ersten Gruppe nach Pennsylvanien. In den folgenden Jahren übersiedelte nahezu die gesamte Bewegung der Schwarzenauer Brüder nach Nordamerika. Hier kam es jedoch 1728 zu einem Bruch, als sich eine Gruppe unter Führung Johann Conrad Beissels unter dem Namen Siebentägner-Tunker abspaltete, die sich für die Feier des Sabbats am Samstag und zunehmend auch für zölibatäre Ideen aussprach. Im Jahr 1732 gründeten die Siebentägner-Tunker das Ephrata Cloister. Die verbleibende Gemeinde konnte sich dennoch etablieren und weiter ausbreiten. Unter ihnen war auch Johann Christoph Sauer, der 1743 die erste Bibel in deutscher Sprache in Nordamerika druckte. Heute sind die Schwarzenau Brethren in mehreren US-amerikanischen Staaten verbreitet.

Heute gibt es neben der Church of the Brethren mehrere amerikanische Kirchen wie die The Brethren Church, Dunkard Brethren Church oder Fellowship of Grace Brethren Churches, die sich auf die aus Schwarzenau kommenden Tunker berufen. Von den Tunkern stark beeinflusst sind auch die River Mennonites (auch River Brethren), die heute vor allem als Brethren in Christ bekannt sind. Die direkt aus der Bewegung der Tunker entstandenen Kirchen arbeiten heute weltweit in der Brethren World Assembly (Brüder Weltversammlung) zusammen.

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