Johann Benos - Gelehrte Frauen der Antike - Ein Lexikon

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[1] Durant, Bd. III. China, Japan, S. 241-242

[2] Ebd. S. 243

[3] Ebd. S. 248

3. Fragen zur Gleichberechtigung der Geschlechter

Warum wünschten immer noch einige Männer keine Gleichberechtigung der Frau?

Bereits in der Antike gab es Männer, die gegen die Gleichstellung der Frau kämpften, vor allem gegen die Gleichberechtigung. Warum wollten sie das, und weshalb haben auch heute noch etliche ein Interesse daran, der Hälfte der Menschheit ihre Rechte vorzuenthalten?

1 Konkurrenz. Viele Männer fürchten die weibliche Konkurrenz. Sie wissen, dass sich unter den Frauen genauso viele Hochintelligente befinden wie bei den Männern. Sie haben Angst, verdrängt zu werden. Aber Männer, die so denken, sind entweder nicht sehr intelligent oder zu selbstunsicher. Sie glauben, wenn es weniger Konkurrenz gibt, könnten sie selbst eventuell eine höhere Position in der Gesellschaft beziehen. Dies sprechen sie zwar nicht aus, aber versuchen immer wieder mit unredlichen Mitteln, Frauen möglichst auszuschalten. Sie gönnen z.B. den Frauen keine gute Ausbildung und verbreiten die Meinung, Frauen litten generell unter verschiedenen Handycaps. Angeblich beschäftigen sie sich mehr mit ihrem Aussehen als mit ihrer Arbeit oder seien leicht abzulenken und könnten aufgrund ihrer Emotionen nicht rational arbeiten. Auch beurteilen sie angeblich Mitarbeiter nach ihrem Verhalten und nicht nach ihrem Können etc., etc., und das, obwohl inzwischen bewiesen wurde, dass es sich hier lediglich um Klischees handelt.

2 Machtausüben. Menschen, die sich nicht durchsetzen können, weil sie zu schwach sind oder weil es ihnen an Wissen fehlt, neigen dazu, Schwächere zu unterdrücken. Männer können auf Grund ihrer Muskelkraft, die generell muskelschwächeren Frauen körperlich niederhalten. Körperlich starke Frauen sind selten. Misshandlungen von Frauen und Vergewaltigungen sind hierfür anschauliche Beispiele. Bei letzteren handelt es sich nicht um sexuelle Befriedigung der Männer mit Gewalt, sondern um Machtausüben über die Frau oder wie bei Kriegsvergewaltigungen stellvertretend für ein ganzes Volk. Massenvergewaltigungen finden meistens im Kriegsfall statt. Der Gegner will zeigen, dass er im Besitz der Frauen ist, und die Kinder die geboren werden könnten, seine eigenen seien. So löscht er den Gegner aus. Auch die Durchsetzung des eigenen Willens mit Gewalt, wie ein Diktator spielt eine Rolle. Wenn die Frauen aber gleiche Rechte haben und vom Gesetz geschützt werden, dann können diese Männer keine Macht mehr über sie ausüben. Ähnliches gilt für Päderastie. Hier handelt es sich nicht um eine im engeren Sinne sexuelle Perversion. Auch diese Perversion entsteht auf Grund der Neigung, Macht ausüben zu wollen, aber es nicht wirklich zu können, lediglich gegenüber Schwachen, nämlich Kindern. Wenn aber Frauen auf Grund ihres Könnens hohe Positionen in der Geschäftswelt, also Macht in Politik, Wissenschaft u.a. innehaben, dann wurden und werden sie von fast allen Männern gezwungenermaßen anerkannt, aber man neidet ihr die hohe Position.

3 Angst vor Imageverlust. Gleichberechtigung führt unweigerlich zu einem Umgang von Frauen mit vielen Männern. Der eigene Partner aber befürchtet, dass die Frau ihn mit anderen Männern vergleichen und unter ihnen einen besseren als ihn finden könnte. Aber was heißt hier „besser“? Es gibt bessere bei der Arbeit, zumindest auf einem Teilgebiet oder im Umgang mit andern, jedoch findet nicht jede Frau den gleichen Mann interessant, was auch für einen Mann das Wichtigste ist. Der Partner kann sein Verhalten ändern und „nett“ werden, wenn er wert auf das Urteil seiner Partnerin legt. Also diese Befürchtung ist falsch. Was viele Männer nicht wissen ist, dass die Frau anders mit Menschen umgeht als sie. Der Mann beurteilt andere erstens rational und erst später oder gar nicht emotional. An Frauen sieht er zuerst, ob sie attraktiv sind oder nicht. Die Frau aber urteilt zuerst emotional, ob der andere sympathisch ist oder „nett“, erst dann rational. Auch für ihre Beziehungen, ob oberflächlich oder tief, spielt das Aussehen für die Frau eine geringe Rolle, wichtig ist ihr, dass er sie oder sie ihn sympathisch findet. Hier gibt es gewiss Unterschiede. Nicht jede Frau findet die gleiche Person sympathisch. So wundern sich die Männer, weshalb eine Frau einen nach ihrem Begriff eher hässlichen Mann sympathisch findet und reden dann vom „Mysterium“ Frau.

4 Angst vor sexuellem Vergleich. Nicht wenige Männer befürchten, dass mit der Gleichberechtigung auch die sexuelle einhergeht. Die sexuelle Partnerschaft mit anderen Männern bringt den sexuellen Vergleich mit sich, glauben die Männer. Diese Männer haben Angst, dass durch den Vergleich ihrer sexuellen Leistungen mit anderen ihre Partnerin eventuell ihre Leistungen minderwertiger findet. Deswegen fordern sie lautstark, dass die Frau aus „religiösen“ oder „moralischen“ Gründen zu Hause bleiben soll. Leider kennen sie die Frauen nicht. Frauen interessiert am Mann mehr sein Verhalten und nicht seine sexuelle Leistung. Wie bereits erwähnt, sucht die Frau ihren Partner nach Sympathie aus. Außerdem wünscht sich die Frau von einem Mann an erster Stelle Zärtlichkeit, und erst nachrangig Penetration. Dies wurde mir von zahlreichen Frauen bestätigt. Sie bekommen leider nur Zärtlichkeit, wenn sie dem Mann Sex geben (charakteristisch äußerte eine Patientin darüber „wir wollen Zärtlichkeit, aber die Kerle wollen immer Sex, was sollen wir denn machen? Wir geben ihn ihnen, auch wenn uns nicht danach ist“). Leider gibt es auch Frauen, die sich so verhalten, wie dies die Männer wünschen d.h. sie bewundern seine Potenz, sein Glied u.a. und bestätigen so das männliche Klischee: „Die Frauen wollen nur das Eine“. In Wirtshausgesprächen der Männer kann man das immer noch hören. Ein Gast hatte behauptet „Frauen hätten nur Sex im Kopf“. Das schürt gewiss Ängste und noch mehr. Deswegen haben die antiken Athener ihre Frauen zu Hause eingesperrt, und in manchen Kulturen ist der Umgang einer Frau mit anderen Männern verboten. Nach Millionen von Jahren des Zusammenlebens verstehen sich Männer und Frauen immer noch nicht.

5 Frau als Männerbesitz. In manchen Kulturen, aber auch in anderen Ländern der Welt betrachten einige Männer die Frauen ihrer engeren Familie als ihren Besitz. Sie sehen in ihrer Ehefrau oder „Freundin“ keinen gleichwertigen und gleichberechtigten Partner - auch wenn sie ihn so nennen – sondern ihren Besitz. Einige von ihnen gehen sogar so weit, dass sie das für sie „minderwertige“ Wesen, wenn es protestiert, misshandeln. Wenn sie von ihrem „Partner“ verlassen werden, bedeutet dies einen Besitzverlust, deswegen suchen sie sich oft von Anfang an schwache Persönlichkeiten aus, die nicht den Mut haben, ihren Peiniger zu verlassen. In manchen Kulturen müssen die Frauen alles ertragen und dürfen ihren Herren nie verlassen, sonst werden sie geächtet. Auch bei „normalen“ Beziehungen sind viele langandauernde Bemühungen, den früheren „Partner“ wieder zurückzugewinnen, obwohl der andere nichts von einem wissen will, nichts anderes als Bemühungen, den „eigenen“ Besitz wiederzubekommen.

6 Vererbung der Gene. Jedes Lebewesen will die Weitervererbung seiner Gene verwirklichen und so die „Unsterblichkeit“ erlangen. Frauen können allerdings ihre Gene theoretlisch nur einmal im Jahr weitergeben, weil sie nur ein Kind pro Jahr bekommen können und dies auch nur bis zu einem gewissen Alter, heute höchstens bis zum 45. Lebensjahr, weil sie ansonsten ihr Leben gefährden würden. Für die Weitergabe ihrer Gene benötigt die Frau nicht viele Männer. Einer würde reichen. Beim Mann ist es allerdings anders. Um immer mehr Gene zu vererben, braucht er mehrere Frauen. Ein Mann kann theoretisch unzählige Kinder von verschiedenen Frauen bekommen. Deswegen halten es einige Befürworter der männlichen Polygamie für richtig, mehrere Frauen zu haben. In der heutigen Gesellschaft denken die meisten beim Sexualverkehr nicht an ihre Gene, sondern ans Vergnügen. Eigentlich braucht der Mann dafür nicht mehrere sexuelle Partner, sondern auch ihm würde eine um Vergnügen zu haben genügen. Die Einschränkung der Frau bzw. ihr Einsperren zu Hause gibt dem Ehemann die relative Gewissheit, dass nur seine Gene vererbt werden und nicht die von Fremden. So unsicher sind die Männer vieler Gesellschaften, dass sie ihren Frauen jede Bewegungsfreiheit nehmen.

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