Lars Andersson - Jackpot - eine Heidelberger Romanze
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Nach ein paar Minuten ging es ihr langsam besser und das Laufen fiel ihr leichter. Nach zehn Minuten war ihre Maschine auf Touren: Lucy konnte es kaum noch erwarten, bis endlich das Warmlaufen beendet sein und die erste schnelle Intervalleinheit beginnen würde.
***
Theo hatte schon viele Frauen auf dem Laufband gesehen. Die meisten liefen am Anfang viel zu schnell los und wurden dann immer langsamer. Diese Frau lief langsam los – so langsam, dass man fast nebenher hätte gehen können. Das ging minutenlang so. Theo musste zwischendrin immer wieder das Gerät wechseln, um nicht wie ein Affe mit offenem Mund auf das Laufband und den Puma zu starren.
Die Butterfly-Station war ideal. Man saß mit aufrechtem Oberkörper hinter dem Laufband und hatte den Blick genau auf die Beine des Pumas gerichtet. Theo hatte noch nie zuvor so viele Butterflies trainiert. Aber nach fünfmal fünfzehn Wiederholungen wurde es ihm langsam peinlich. Und der Typ von der Hantelbank wollte jetzt auch an die Butterfly-Station. So ein Spanner! Dabei lief der Puma immer noch im Schleichtempo durch sein Revier.
Theo wechselte zur Beinpresse. Die lag allerdings taktisch ziemlich ungünstig. Um das Laufband zu beobachten, musste man den Kopf verdächtig weit verdrehen, und das erschien Theo dann doch etwas zu auffällig. Deshalb verpasste er den Tempowechsel des Pumas: wahrscheinlich hatte er Beute gewittert. Jedenfalls lief er jetzt so schnell, dass Theo ihm höchstens für eine halbe Minute hätte folgen können. Verdammt, von der Butterfly-Station aus hätte Theo jetzt das Muskelrelief an den Waden des Pumas betrachten können, und vielleicht noch mehr. Dieses Vergnügen hatte jetzt der Spanner von der Hantelbank.
Nach vielleicht einer Minute fiel der Puma wieder in seinen Schleichschritt. Das Mens-Health -Model kam nicht auf die Idee, die Butterfly-Station freizumachen. Theo wurde langsam nervös. Und wenn der Typ es schaffte, den Puma abzuschleppen? Bei dem Gedanken begann sich Theos Rücken zu verkrampfen. Plötzlich kamen ihm die 160 Kilo, die er an der Beinpresse eingestellt hatte, unsäglich schwer vor. Nur mit größter Anstrengung bekam er das Gewicht gestemmt. Am liebsten hätte er das Training abgebrochen.
Theo suchte sich eine andere freie Station, von der er besser postiert war. Aber nur die Hantelbank war frei – das war die schlechteste Alternative, weil man während der Übungen eigentlich nur die Decke sah. Lustlos zog Theo zwei Zehn-Kilo-Scheiben von der Hantel, die der muskelbepackte Spanner zuvor aufgelegt hatte. In der Zwischenzeit ging der Puma wieder auf Verfolgungsjagd. Die Schritte klatschten in aberwitziger Frequenz auf das Band, und der Spanner sah genüsslich von seiner Loge aus zu. Theo gab es auf. Er legte sich unter die Hantel und versuchte, sich auf seine Serien zu konzentrieren. Vier mal zehn Wiederholungen hatte er sich vorgenommen.
Beim Beginn der vierten Serie lag die Hantelstange wie Blei auf seiner Brust. Theo hatte den Blick starr an die Decke geheftet und atmete tief ein, um zum ersten Hub anzusetzen. Da tauchte von oben ein Gesicht in seinem Blickfeld auf. Das Gesicht stand auf dem Kopf, aber er erkannte es sofort.
„Bist du öfter hier?“ sagte der Puma.
***
Lucy stoppte das Laufband und stieg vom Gerät ab. Sie war zufrieden mit ihrem ersten Lauftraining seit Wochen. Die Intervalleinheiten hatten ihr richtig Spaß gemacht. Erst bei der letzten Einheit hatte sie gespürt, dass sie etwas außer Form war. Der Puls wollte einfach nicht mehr hochgehen, und dementsprechend brachte sie kein Tempo mehr auf die Piste. Sie hatte ihr Pulver für heute verschossen. Aber für das erste Training nach einer langen Pause war das okay.
Die langsamen Laufpausen zwischen den schnellen Einheiten hatte sie genutzt, um sich im Studio umzusehen. Die einbrechende Dämmerung hatte das Fenster vor dem Laufband in einen Spiegel verwandelt, und so konnte sie sehr genau beobachten, was hinter ihr vorging. Es ging zu wie auf einem Basar. Die männlichen Studiobesucher schienen heute allesamt an der Butterfly-Station hinter dem Laufband trainieren zu wollen. Sie war permanent belegt, und immer stand ein Mann daneben und wartete darauf, ans Gerät zu dürfen, während ein anderer trainierte. Allerdings schien das Butterfly-Training heute auch besonders lang zu dauern. Ein extrem muskulöser Typ im tief ausgeschnittenen Shirt ließ sich erst durch rüde Worte des Trainers vom Gerät trennen. Die anderen Männer tigerten wie in einem Käfig hinter dem Laufband herum. Alle gafften immer wieder mehr oder weniger verstohlen zu ihr hinüber.
Nur einer schien sich von dem Trubel nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Er war Lucy gleich beim Betreten des Studios aufgefallen. Eigentlich ein unscheinbarer Typ, mittelgroß, Lucy schätzte ihn auf etwa eins achtzig. Gute Figur, nicht übermäßig muskulös, aber auch kein Hänfling. Dunkelbraune, wellige Haare, die er halblang trug. Eine Frisur, die aus der Zeit gefallen schien und seinen schmalen Kopf umhüllte wie ein Ritterhelm. Aber vor allem große, unglaublich dunkle Augen, die Lucy magisch anzogen. Ausgerechnet dieser Typ schien sich überhaupt nichts aus Lucy zu machen. Während die anderen zappelnd versuchten, irgendwie ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen, absolvierte er völlig gelassen sein Trainingsprogramm. Sie hatte auch schon einen Namen für ihn gefunden. Er war der Profi .
Lucy rieb sich mit einem Handtuch den Nacken trocken. Wo war der Profi geblieben? Beim Auslaufen hatte sie ihn nicht mehr in der Scheibe gespiegelt entdecken können. War er etwa mit dem Training fertig und in den Wellnessbereich gewechselt? Lucy ging dort in der Regel nicht hin, denn die Gafferei war, zumindest in Freiburg, unerträglich gewesen. Für den Profi würde sie diese Regel heute notfalls brechen. Aber nein, da war er! Er hatte sich an der Hantelbank versteckt. Der Typ zog seelenruhig sein Programm durch, statt nach Frauen zu gaffen! Hoffentlich war er nicht schwul.
Lucy hatte nicht besonders viel Übung darin, Männer anzusprechen. Meistens war sie es, die angesprochen wurde. Aber ihr war klar, dass der Profi sie niemals ansprechen würde. Der war viel zu sehr auf sein Training konzentriert. Lucy musste sich etwas einfallen lassen.
Um ein bisschen Zeit zu gewinnen, ging sie an die Sprossenwand und begann mit Dehngymnastik. Das sah nach dem Laufen eigentlich ganz logisch aus. Währenddessen überlegte sie sich, wie sie ein Gespräch mit dem Profi beginnen könnte. Sie schloss ihre Gymnastik ab und ging wie zufällig an der Hantelbank vorbei. Der Profi hatte gerade die Hantel von der Ablage genommen und auf seine Brust abgesenkt.
„Bist du öfter hier?“ fragte Lucy.
Der Profi war sichtlich überrascht. Er konnte gar nicht gleich antworten, schließlich war er gerade dabei gewesen, den ersten Hub vorzubereiten. Er stemmte die Hantel hoch und legte sie auf die Ablage.
„So ein, zweimal die Woche.“
„Was machst du so? Studierst du noch?“
Lucy erschien es, als ob diese Frage dem Profi ein bisschen peinlich wäre.
„Ja, bin aber fast fertig. Und du?“
„Ich mach‘ gerade meinen Vorbereitungsdienst für das Lehramt. Ich hab in Freiburg studiert.“
„Dann bist du neu hier?“
„Ja, genau. Ich wollte dich fragen, ob es hier eine Freizeitgruppe gibt, in der man Volleyball oder Basketball spielen kann.“
„Hm, ja, gibt es auf jeden Fall. Ich kenn ein paar Leute, die regelmäßig Volleyball spielen. Gib mir doch deine Nummer, dann schick ich dir den Kontakt. Ich heiße übrigens Theo.“
„Lucy.“
Lucy hatte ihr Handy im Auto gelassen. Sie diktierte dem Profi ihre Nummer. Er tippte sie gleich in sein Handy ein. Lucy bedankte sich und machte sich auf in Richtung Umkleidekabinen.
Das war doch gar nicht so schlecht gelaufen, dachte sie. Zufrieden machte sie sich auf den Heimweg. Wenn er Interesse an ihr hatte, würde er sich bestimmt melden.
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