Lars Andersson - Jackpot - eine Heidelberger Romanze

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Jackpot - eine Heidelberger Romanze: краткое содержание, описание и аннотация

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Unsere Eltern sind unsere Eltern. Oder doch nicht? Lucy und Theo sind Ende zwanzig und lernen sich in Heidelberg kennen und lieben. Als sie herausfinden, dass sie beide durch eine Samenspende gezeugt worden waren, versuchen sie herauszubekommen, wer ihre wirklichen Väter sind. Das Ergebnis ihrer Nachforschungen bringt sie in große Schwierigkeiten.

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Theo wechselte zum Bauchtrainer und stellte das Gerät auf seine Körpermaße ein. In einem der vielen Monitore des Studios lief gerade eine Wiederholung des Tennis-Fedcup-Finales von Andrea Petkovic gegen Petra Kvitova. Eigentlich interessierte sich Theo nicht besonders für Tennis. Aber wenn Petko spielte, machte er eine Ausnahme. Sie war einfach der Typ Frau, auf den er stand. Ihre unbändige Energie und Entschlossenheit beeindruckten ihn. Und ihr gutgebauter, muskulöser Körper natürlich auch.

Theo hatte seine Füße gerade im Bauchtrainer eingehängt und seinen Oberkörper nach unten abgesenkt, als Andrea Petkovic den Fitness­raum betrat. Da Theo gerade auf dem Rücken lag, stand ihr Bild auf dem Kopf. Irritiert blickte er zum Monitor, so als ob sie von dort verschwunden sein müsste, um im Fitness First aufzutauchen. Nach einem Sekundenbruchteil wurde ihm klar, wie widersinnig das war. Konnte das wirklich Petko sein? Ausgeschlossen war es nicht, schließlich stammte sie aus Darmstadt, keine fünfzig Kilometer von Heidelberg entfernt. Theo zog seinen Oberkörper blitzartig zu einem Situp nach oben, legte die Hände an den Kopf und verdrehte den Oberkörper nach links und rechts. Dieser Bewegungsablauf sollte nach einer Bauchübung aussehen. Tatsächlich versuchte Theo damit, einen besseren Blick auf Petko zu erhaschen, ohne gleich wie ein Stalker vom Gerät zu hopsen.

Nach zwei Oberkörperdrehungen streckte Theo seinen Oberkörper wieder nach unten und betrachtete den Neuankömmling auf dem Kopf stehend. Mit jedem weiteren Situp vervollständigte Theo sein Bild. Nach dem fünften Ablauf war er sicher: das war nicht Petko. Diese Frau sah ihr zwar verdammt ähnlich, aber sie war es nicht. Theo hatte sie noch nie hier gesehen, und er war schon ziemlich lange im Fitness First.

Sie war vielleicht so alt wie er, also Mitte, Ende Zwanzig, und ziemlich groß, Theo schätzte sie auf eins achtzig. Für eine Frau war sie phänomenal muskulös. Nicht in der Art muskulös wie eine Body­builderin, sondern so, dass man ihrem Körper ansah, dass seine Muskeln regelmäßig ihrem Zweck entsprechend eingesetzt wurden. Die Gesichtszüge waren kraftvoll, aber fein. Makeup schien sie nicht nötig zu haben. Die schulterlangen, brünetten Haare hatte sie zu einem Zopf zusammengebunden. Sie trug Shorts und ein enges, pinkfarbenes Running Top. Was für eine Frau!

Theo hatte in der Regel keine Schwierigkeiten, mit Frauen ins Gespräch zu kommen. Er sah nicht schlecht aus und hatte, so sagten zumindest manche, jede Menge Humor. Von seinen ausgedehnten Reisen während seines ziemlich langen Studiums hatte er genügend Geschichten mitgebracht, um seine Bekanntschaften, wenn nötig, einen ganzen Abend lang zu unterhalten.

Er scheute sich auch nicht, gut aussehende Frauen anzusprechen. Bei Blondinen fiel ihm das besonders leicht. Die meisten waren ja auch nicht naturblond, sondern gefärbt. Theo schloss daraus, dass sie einiges dafür taten, um anderen zu gefallen. Deshalb war es leicht, einen Ansatzpunkt für ein Gespräch zu finden. Ein lockerer Spruch über ihr Aussehen fiel ihm immer ein. Und wenn sie darauf an­sprachen, ging alles Weitere wie von selbst.

Diese Frau war anders. Nicht unbedingt, weil sie brünett war. Sondern weil sie eine ungemein selbstsichere Ausstrahlung hatte. Sie schien es nicht nötig zu haben, anderen zu gefallen. Und genau das gefiel ihm. Und genau das machte es so schwer. Theo stellte sich vor, wie er sie ansprechen könnte. Jeder Satz, mit dem er ein Gespräch beginnen würde, erschien ihm plötzlich trivial. Sie würde ihn dafür mit Missachtung bestrafen, und dann war die Chance dahin. Man kann eine Frau nur genau einmal kennenlernen. Und dieses eine Mal wollte Theo auf keinen Fall verpatzen.

Er verwarf den Gedanken an ein Gespräch und beschränkte sich darauf, sie möglichst unauffällig zu beobachten. Bestimmt war sie schon seit Jahren mit ihrer Jugendliebe glücklich verheiratet. Und dieser Mann küsste ihr jeden Morgen die Füße und bestätigte ihr, dass er sie liebte und immer lieben würde.

Theo beobachtete die Frau aus dem Augenwinkel. Und, wie er beim Seitenblick auf den Typ an der Hantelbank neben ihm feststellte, er war nicht der Einzige. Der Kerl sah aus wie ein Mens-Health -Model und trug ein weit ausgeschnittenes Tanktop, damit ja keiner seiner mühsam erarbeiteten Muskeln verborgen bliebe.

Die Frau hatte den Gang eines Pumas, der sein angestammtes Revier durchstreift. Der Puma kannte hier jeden Grashalm, jeden Fels­vorsprung, jede Wasserstelle. Die anderen Tiere im Revier wurden von ihm entweder geduldet oder getötet. Der Puma ging zum Laufband. Zwei routinierte Handgriffe, schon hatte er seine Einstellungen gewählt und rannte los.

***

Das Studio war viel größer als das in Freiburg. Schon allein der Umkleidebereich war doppelt so groß, aber er roch genauso wie dort: eine Mischung aus Fichtennadelaroma aus dem Wellnessbereich, Schweiß und verschiedener Deodorants schlug ihr entgegen. Lucy zog einen Sport-BH, ein Running-Top und eine weite Shorts an. Ihre Lauf­schuhe waren auch nicht mehr die Jüngsten. Sie beschloss, nächste Woche ein Paar neue zu kaufen.

Im Spiegel sah sie, dass ihre Beine schon mal besser in Form gewesen waren. Immerhin hatte sie nicht zugenommen. Ihre neunundsechzig Kilo hielt sie fast konstant. Wenn sie trainierte, bekam sie mehr Muskeln, und der Fettanteil sank. Sie tröstete sich damit, dass hier ohnehin niemand den Unterschied bemerken würde. Sie kannte außer ihren Seminar­kolleginnen und -kollegen noch niemanden in Heidelberg.

Sie machte sich auf den Weg zum Fitnessraum. Fast nur Männer. Kaum dass sie den Raum betreten hatte, schnellten die ersten Köpfe herum. Die Laufbänder standen ganz hinten, am anderen Ende des Raums. Bis sie dort angekommen war, hatten alle Männer im Raum sie von oben bis unten abgecheckt. Lucy war das gewöhnt. Nicht unbedingt, weil sie wie ein Model aussah: für ein Model war sie einfach zu muskulös. Ihre Beine waren für das Laufen und Springen trainiert, nicht für das Flanieren auf Laufstegen. Wenn sie einen Rock trug, was sie, sooft es ging, vermied, fiel das besonders auf. Sie wirkte dann eher wie ein Schotte in seinem Kilt. In langen Hosen sah sie dagegen einfach nur sportlich aus. Nein, Aufsehen erregte sie vor allem wegen ihrer überdurchschnittlichen Größe, so hatte sie es sich zusammen­gereimt.

Als Schülerin hatte sie sich dafür geschämt und war immer ein wenig gebückt gegangen. Wie gern wäre sie so klein gewesen wie ihre Klassenkameradinnen! Mit den ersten Erfolgen im Sport hatte sich das gelegt, zumal Lucy dort keineswegs die Größte war. Im Gegenteil, der Weg in die Volleyball-Nationalmannschaft blieb ihr unter anderem deshalb verwehrt, weil sie, im Vergleich zur inter­nationalen Konkurrenz, für eine Mittelblockerin einfach zu klein war.

Seit damals hatte sich Lucy angewöhnt, ihre Größe nicht mehr zu verstecken, sondern aufrecht und selbstbewusst zu gehen. Das Laufband war das gleiche Modell wie in Freiburg. Mit zwei Hand­griffen hatte sie ihr Programm gefunden. Sie würde erst einmal fünfzehn Minuten warmlaufen, so wie sie es gelernt hatte, und dann ein paar nicht zu harte Intervalleinheiten einlegen. Zusammen mit dem Auslaufen ein Programm von rund 45 Minuten. Das sollte fürs erste reichen.

Die ersten Minuten waren mühselig. Die Müdigkeit steckte ihr in den Knochen. Sie hatte in der Nacht schlecht geschlafen und heute sehr früh aufstehen müssen. Durch die großen, bis zum Boden reichenden Fensterflächen blickte sie in die beginnende Abenddämmerung. In der Scheibe spiegelte sich das hinter ihr liegende Studio. Sie konnte sehen, dass der Typ im Tanktop, der sie vorhin auf ihrem Weg durch das Studio mit seinen Blicken fast ausgezogen hatte, genau hinter ihr an der Butterfly-Station Platz genommen hatte. Er starrte ihr mit unverhohlener Neugier auf den Hintern.

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