Adrian Klahn - Die blinde Passagierin

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Eine blinde Passagierin?
Die Reise aus dem Schattenleben ins Panama des Jahres 1952.
Atemberaubend. Bunt. Verwegen.
Im Bauch eines Frachtschiffes gelingt einem Mädchen mit sonderbarem Aussehen die Flucht vor dem einzigen Menschen, den sie liebt. Dafür muss Fenia nicht nur das Berliner Antiquitätengeschäft namens Seinerzeit zurücklassen, sondern auch der Bitte ihres toten Vaters nachkommen, der in einem Brief etwas schier Unmögliches verlangt.
Nicht nur die lebendige Ladung und Fenias Verfolger treiben sie bis an die Grenzen. Denn sie spürt, weit draußen hinter waghalsigen Abenteuern liegen Antworten und vielleicht auch ein Wunder, das über alles Vorstellbare Hoffnung macht…
–eine Geschichte die Sie nach Hause bringt.

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Also, was hätte sie ohne ihn?

Plötzlich stach ihr Unterleib erneut, doch sie drängte den Schmerz zurück und war Albert in die Bibliothek gefolgt.

„Es ist mir egal wie Du mich behandelst, ich will nur, dass Du mich liebst.“ murmelte sie, sich den Bauch haltend hinter seinem Ohrensessel, in dem er aus einem schweren Schwenker einen Gin trank. Mit einer Handgeste forderte er Credo auf ihre Hand in seine Linke zu legen. Dann küsste er ihren Handrücken und gab zurück:

“Du weißt, dass ich Dich liebe. Und Du weißt, dass Du mich niemals verlassen darfst“.

Krampfartig spannte ihr Unterleib und Credo spürte wie sich Wärme in ihrem Slip ausbreitete. Als ihr Blick nach unten fiel bemerkte sie, wie sich ihre Blue-Jeans im Schritt rot färbte. Dann rannte sie zur näher gelegenen Gästetoilette und schloss sich im Bad ein. Als sie dort auf dem Toilettenbecken saß begann sich der Boden zu bewegen, bis ein innerer Schmerz ihren Kopf nach unten riss, sodass sich ihr Ober- und Unterkörper zusammenfaltete wie ein Klappmesser. Es war als bekäme sie ihre monatliche Blutung aber es schmerzte wie bei einer starken Diarrhö. Alsdann zwang sie eine brennende Qual zu pressen und es war ihr nicht mehr möglich einen stöhnenden Schrei zu unterdrücken.

Ein Blick in die Toilettenschüssel zeigte überall Blut, Gewebeklumpen, etwas Lebloses platschte hinein, immer noch spürte Credo einen kräftigen Harndrang. Nach einigen Sekunden wurde ihr erneut schwindelig. Tränen schossen über die aufgequollenen Augen, als sie von der Klobrille auf den ungeweichten, grünen Badezimmervorleger fiel und für einige Sekunden das Bewusstsein verlor…

Reglos am Boden liegend schoss Credo, wie ein Blitz, die erste Begegnung mit Hillie durch den Kopf.

Bei einer Cocktailparty von Alberts Mentor, Professor Möh, war Credo ihre aufmüpfige Art aufgefallen.

„Wie, Sie mögen die Amerikaner nich´? Kindchen, wärst´e mal 45 hier gewesen, nich uf m Dorf, da hätt´ste die Ami´s jemocht!“

Nur wenige Menschen wagten es derart mit Credos Verlobten zu reden. Umso erstaunlicher war, dass sich Albert diese Plumpheit gefallen ließ. Dass er nicht widersprach. Sie war eine der Frauen die eine gewisse Wirkung auf Menschen hatte, eine der man nur schwer etwas abschlagen konnte. Auch als sie der versammelten Bourgeoisie erklärte, dass Rauchen der Gesundheit schade lachte keiner, wie sonst, wenn einer mit derart zweifelhaften Theorien um die Ecke kam.

Sie wandte sich zu Credo mit einem verschwörerischen Blick und raunte:

“selber schuld, wenn Ihr die andern mit dem Rochen reich macht! Die fahr´n Mercedes und ihr müsst lofen… Na kann ja jeder selber entscheiden.

Aber ick versteh dit. Ist wie mit der Männerwahl; Meistens wissen wir, dass se unjesund is, aber es schmeckt sooo gut…“

Das Lachen der Lobbyisten spukte noch lang durch Credos Erinnerung.

Nachdem ihre Tränen längst getrocknet waren und sie nicht mehr wusste wie viel Zeit sie auf dem Boden der Gästetoilette verbracht hatte, reinigte sie die WC-Schüssel. Anschließend entriegelte Credo die Tür. Noch immer roch man Hillies Parfüm. In der Wohnung war es still. Albert hatte sie wohl in Eile verlassen und im Eifer vergessen, sein gegenüberliegendes Büro zu versperren. Credo kannte sich selbst gut genug, um zu wissen, dass gegen das Hereinbrechen der schonungslosen Realität der vergangenen Stunden nur Ablenkung half, um nicht durchzudrehen.

Wässrig starrte sie also auf die Akten in den Regalen und die Einmach- und Apothekergläser mit Tieren, in einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit. Ihr Blick schwamm auf Alberts Schreibtisch auf dem sich Papierstapel anhäuften, hinter denen auch eine Ultraviolette-Lampe stand. Unter einem Stapel ragte ein gelbliches Stück Tageszeitung hervor auf das vermutlich Kaffee geschüttet worden war. Dort las sie einen Absatz über die ausländische Monsante-Gruppe und die Stellungnahme zum Vorwurf, dass sie Mediziner unterstützte, die in der Vergangenheit Humanexperimente an Kindern durchführten. Ein gewisser Rasa Jahel, vielleicht eine Art Pressesprecher, rechtfertigte sich damit, dass junge Rinder damals wegen zu hoher Anschaffungskosten außer Frage standen und eine freundliche Genehmigung der Oberärzte ausreichte, um einige wenige Versuche, zum Zwecke des Allgemeinwohls natürlich, ausschließlich an Waisen, auszuführen. Die Experimente geschahen im Sinne des Fortschritts und seien somit ethisch akzeptabel. Hauptsächlich allerdings würden nur Versuche an Sterbenden gemacht. In welcher Funktion der sich äußernde in dem Krankenhaus war ließ er aber unbeantwortet.

Einige Herrschaften posierten über dem Artikel, in weißen Kitteln auf einem Schwarzweiß-Foto, neben ihnen der Ost-Berliner Magistrat und im schlechten Hintergrund und dunklem Leder-Trenchcoat ein weiterer Mann in Zivilkleidung, tief hängender Hut, sodass von seinem Gesicht nur das Kinn auszumachen war. Vermutlich war er der Geldgeber.

Credos Blick wanderte weiter auf einen frischen Din A2 Grundriss auf dem Sekretär, mit dem Titel Exklave Steinstücken und der Anmerkung: Abriegelung an Markierungen durch MAD. Obererste Schweigepflicht.

Nachdem Credo sachte eine Mappe mit der Aufschrift Bauprojekte in die Hand genommen hatte, durchblätterte sie diese und stieß auf eine Art Investorenliste. Wieder tauchte der ungewöhnliche Name auf, Rasa Jahel . Ein Name, den sie am Stammtisch immer wieder in Verbindung mit den reichsten Privatiers der Stadt und den Nazis gehört hatte. Menschen die Albert eigentlich verabscheute.

Warum also hatte er Kontakte zu Menschen die er ablehnte? Und was hatte Albert mit Vorhaben des Militärischen Abschirmdienstes zu tun? Mischte er jetzt auch bei militärischen Angelegenheiten mit?

Wieder kam Credo der unglaublich reale Traum der letzten Nacht in den Sinn. Sie zog den Brief ihres Vaters aus der Tasche, den ihr Gewissen unter den Dielen des Antiquariats unmöglich hätte verstauben lassen können. Nachdem sie das Briefchen entfaltete, blickte sie wie ins Nichts, hielt kurz inne und schaute auf. Dann griff sie zur Fluoreszenzlampe hinter dem Stapel. Sie beleuchtete ihn mit dem ultravioletten Licht. Als das Licht in ihrer Hand über den letzten Absatz geglitten war sprang ihr ein Name und beißend gelbe Zahlen entgegen.

Henrika Bartelz

9.41°N, 82.32°W

„…?“

Der Wind erwischte sie kalt im Nacken. Also drehte sie erschrocken um und sah einen wütenden Albert vor sich. Als das Licht zu Boden fiel schlangen sich seine kräftigen Hände um ihren Hals.

„Süße, entschuldige bitte, ich muss mich missverständlich ausgedrückt haben.“ flüsterte er lächelnd. „Es war Dir wohl nicht klar, dass mein Arbeitszimmer für Dich tabu ist. Solch komplexe Themen bereiten jemanden Deines Bildungsstandes nur Kopfschmerzen.“ Und er drückte fester zu, bis Credo die Luft wegblieb.

Es war eigentlich klar was zu tun war. Ihren rechten Arm von oben herab zwischen seine Arme jagen, unter seinem rechten Arm durch, das Handgelenk greifen, mit links seinen Ellenbogen stabilisieren, die Schulter eindrehen, mit Hebelwirkung und einer Drehbewegung des eigenen Rumpfes, den rechten Arm des Gegners aushebeln, seine Schulter eindrehen um seinen Rippen freizulegen und mit dem Knie in die Nieren stoßen. Anschließende Faustkombination oder Flucht.

Wässrig starrte sie in seine durchdringenden, hübschen, blauen Augen und nicht nur ihr Hals schnürte, auch ihr Innerstes war eingefroren und sie fühlte sich wieder wie ein unmündiges Kind.

„Denkst Du tatsächlich Du würdest auch nur ansatzweise was von dem hier verstehen? Glaubst Du, Du bist dem gewachsen, Süße? Hä? Gib acht, sonst steck ich Dich wieder in das verlauste Loch aus dem ich Dich gezogen habe.“

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