Jochen Schmitt - Rolands Lied

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Das zweite Buch der Serie erzählt die Geschehnisse um die Jahre 777-778 n. Chr.
Es beginnt mit der Reise von Abdaallah ibn Hisham, dem einst der junge Lauro als Sklave gedient hat, nach Paderborn zum Reichstag, um bei den Franken unter dem Karl dem Großen die Unterstützung bei dem Aufstand gegen den Ober-Emir zu erbieten. Hier lernt er den berühmten Helden der Franken – den Markgrafen Roland – kennen.
Parallel zu der Geschichte Abdallah wird auch über Lauro berichtet. Das jetzige Oberhaupt eines Bergdorfes hat die Verantwortung für seine Leute übernommen. Die Sicherheit von Mauren-Überfallen ist gewährleistet, aber der Ruf der Franken eilt voran. Sind die Sorgen berechtigt? Ist das Volk der Basken in Gefahr?

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Hasen, Waldhühner und das andere Niederwild blieben den Damen. Ihre Falkner hielten ihnen die Jagdvögel einsatzbereit. Es gab Spaß ohne Ende. Am ersten Tag ihrer Teilnahme auch auf Kosten der Chassas. Ihre Pferde waren die wilden Bären und Eber nicht gewöhnt, brachen aus und ließen purzeln. Karl riet ihnen, ihre edlen Araberhengste im Korral beim Hof zu belassen. Die Gäule aus seinem Bestand verstanden sich auf Wildschwein und Co. Hatte der Reiter in der ersten Runde versagt, sicherte ein kräftiger Tritt des Pferdes die Beute. Zumindest so lange, bis der Reiter die zweite Runde gewann. Am späten Nachmittag schwankten die Karren hochbeladen zum Hofe. Die ganze Nacht hindurch, bei Fackelschein und Feuern, verarbeiteten Mägde und Sklavinnen die Beute, die nicht schon beim Abendbankett in hungrige Mägen gewandert war. Während des Reichstages herrschte an Karls Hof die Völlerei!

Bei einem dieser Jagdausflüge ging es der Abwechslung halber mal ohne Treiber tief in den Süden. Der Wildbestand in den Wäldern an der Pader hatte sich verringert. Die Hofgesellschaft musste für ihr Vergnügen weiter ausholen. Diesmal eher Picknick-Ausflug denn Hetzjagd. Der Jägermeier hatte eine ausgedehnte, weite Mulde im Wald gefunden. Eine Idylle, lieblich von der Alme durchrauscht. Er kannte seinen Herrn und hatte richtig spekuliert.

„Hier kommt ein Kloster hin!“ rief der Überraschte. Nicht weil er den feierlichen Gesängen der Mönche von Buranon den Weg ebnen wollte. Ein Kloster allein konnte als Stützpunkt einer ausgedehnten Jagd dienen, und dem Königsgefolge Nachtlager und Verköstigung garantieren. Das Jagdschloss war noch nicht erfunden.

Die Würdenträger des Reiches, auf sich selbst ärgerlich, weil durch bequem gemächliches Reisen das Interessanteste versäumt, ließen sich nun eingehend informieren. Die exotischen Mauren in ihrer Prunkkleidung waren ohnehin nicht zu übersehen und fanden stets Beachtung, wo immer sie in Erscheinung traten. Allabendlich zum Beispiel an des Königs Tafel. Wegen des zu kleinen Saales konnte Karl nur weniger als hundert Teilnehmer bewirten lassen. Daher wechselte die Schar der abends geladenen Gäste. Jeder Edelmann und jeder Würdenträger wollte mal dabei gewesen sein. Nur die höchsten Herren des Reiches und Karls engste Regierung - und natürlich die vier maurischen Chassas - nahmen immer teil. Von den Damen war nur die Königin mit ihrem Hofstaat zugelassen.

Vor der Wand gegenüber dem Eingang gab es eine kleine Empore. Auf der saß Karl im Thronsessel. Dadurch schwebte er einen halben Meter höher, als seine Gäste in den Tischreihen vor und unterhalb von ihm. Links von ihm die Königin mit ihren vornehmsten Damen. Rechts von ihm die Großen des Reiches und die Mauren. Vorn, am Rand der Empore, verlief eine niedere durchgehende Tischbank, Couchtischformat. Die trennte sie vom Saal und trug Pokale und Speisen. Davor gab es den einzigen freien Raum, die Bühne für das königliche Reichstagsvergnügen.

Denn nach dem formalen Dinner kam der unterhaltsame Teil. Statt eines Fernsehabends bot Karls Haushofmeier eine Art Varieté´. Eine fast ebenso große Zahl an fahrendem Volk war herbeigeströmt. Es lagerte mit seinen Karren und Zelten, mit Zug- und Reittieren in einem Lager weiter westlich. Die Damen vom horizontalen Gewerbe brauchten nach Kundschaft nicht zu suchen. So wie bei Markgraf Roland blieben die meisten Frauen dem Reichstag fern. Nicht weil dieser ausschließlich eine Männerunterhaltung war. Das war er in der Tat. Die Frauen der Franken kannten weder Gleichberechtigung noch Emanzipation. Bis zur Drucklegung der ersten „Emma“ war es noch weit. Nein, die überwiegende Mehrzahl der Damen in der fränkischen Oberschicht schätzte die umständliche und unkomfortable Reise nicht. Sie verzichteten, blieben daheim und amüsierten sich dort auf ihre Weise!

Die Strohwitwer am Königshofe nutzten die ihnen zugefallene Freiheit. Die genannten anderen „Damen“ auch. Sie warteten vor ihren Zelten auf den regen Zulauf und kassierten.

Die männlichen Artisten hatten es schwerer. Sie mussten erst mal den Haushofmeier von ihrem Wert überzeugen, ehe sie zum Amüsement des Königs geladen, und nach überzeugendem Auftritt entsprechend belohnt wurden. Einige hatten es leichter. Sie trugen einen bekannten Namen als Erzähler oder Sänger von Sagen und Märchen aus Geschichte, Volksmund und Tausendundeiner Nacht. Sie traten in wechselnder Reihenfolge auf und sangen von Troja und Odysseus, von Siegfried und seinem Hausdrachen Kriemhild, vom Krieg im fernen Byzanz zwischen dem dortigen Kaiser der Romäer und dem christenmordenden und -schindenden Islam. Da ließ es sich mal so richtig gruseln und schaudern.

Dieser Erzähler schilderte die Schandtaten des Islam gekonnt lebendig. Er ließ in der Phantasie der Anwesenden den hunderttausendfach im Namen Allahs erlittenen bestialischen Mord an den Männern aufleben, ihre Folterung und Kastrierung. Er beschrieb eingehend die Szenen der brutalen Vergewaltigungen der Frauen und Töchter. Die Beschreibung ihrer anschließenden elenden und jammervollen Märsche in die endgültige Versklavung weckte den Grimm der Franken. Besser hätte auch das bekannte Hetz- und Lügenblatt der größten deutschen Minderheit, der Neandertaler, die Stimmung nicht anheizen können. Die Ironie der Stunde, die Gegenwart der Maurenbotschafter, und dass die Franken im Sachsenland nicht anders gehaust - niemand bemerkte sie. Abdallahs Auftrag war danach erfüllt. Dem Wunsch des Emirs begegnete kein Widerspruch, als der Reichstag sich später diesem Thema zuwandte.

Vergleichsweise ähnlich leicht gelang den Tanzgruppen der Zugang. Die jungen exotischen Sklavinnen, von ihren cleveren Zuhältern und Eigentümern ebenso bunt entkleidet, wie in allen Hautfarben zugegen, entfachten mit erotischen Tänzen die Lüste der Zuschauer, die sie dann später des Nachts in deren Zelten wieder abbauten. Gegen entsprechende Belohnung, natürlich, deren Höhe mehr von ihren nächtlichen Leistungen als vom Auftritt zuvor bestimmt wurde.

Die Gaukler hatten es schwerer. Nur wer mit seinen Künsten im Radschlagen, im Jonglieren oder im Verschlingen von Feuer und Schwert den Haushofmeier überzeugte, kam abends zum Auftritt im Saal und einer Entlohnung.

Den überwältigen Erfolg dieser Gruppe hatte der mit der Tanzbärin. Die ließ er nicht nur vor dem thronenden König tanzen. Sie verneigte sich beim Abgang, senkte ihr mächtiges Haupt vor Karl, und verabschiedete sich von ihm mit einem zierlichen damenhaften Knicks. Sie und ihr Meister mussten nun jeden Abend dabei sein.

Im Anschluss an den ersten Auftritt bekamen die Anwesenden eine Sonderzulage. Der zu dieser späten Stunde vom Wein schon reichlich beflügelte Graf Roland flankte von der Empore, verneigte sich vor der Bärendame und bat sie zum Tanz!

Ein befehlendes Schnippen der Finger in Richtung Musik. Leise gab die Trommel den Takt vor. Zimbel, Laute und Zither fielen ein. Jedenfalls die Urahnen davon. Es entstand die benötigte Geräuschkulisse. Sie entsprach in etwa dem Lärm, den Dieter Bohlen erzeugt, sofern man ihn lässt.

Die wirkte wie elektrisierend auf die Bärin. Sie streckte ihre Klauen aus. Der Graf umschloss sie mit seinen Händen. Artig folgte ihm die Tänzerin und legte mit ihm einen langsamen Reigen, eine Art frühen Walzer aufs Parkett. Lachen, Grölen, und der Beifall donnerte dass die Wände wackelten. So lustig, wie dieser Reichstag im Ausland war noch keiner gewesen, so die allgemeine Meinung danach.

Spannender war die Einlage am folgenden Abend. Wieder der vom Wein beflügelte Roland. Nach emsiger Diskussion mit Abdallah über Vorzüge oder Nachteile von Schwert und Krummsäbel, von Fechtkunst und Finten, forderte er Abdallah zum Schaukampf. König Karl brauchte nicht überredet zu werden. Er ordnete an, dass zwei Schilde und zwei gleichwertige Waffen, ein Trainingsschwert und ein stumpfer Krummsäbel geholt wurden. Denn Turandal, Rolands neues Schwert mit dem grünen Edelstein, hätte Wunden schlagen oder töten können.

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