S. N. Stone - Die Grauen Krieger

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Berlin wird von einer Reihe grauenvoller Morde heimgesucht.
Opfer sind Kunsthändler und -sammler, denen wertvolle, sehr alte kirchliche Artefakte entwendet werden.
Natascha wird selbst Zeugin einer der Überfälle der sogenannten «Kunstmörder» und muss miterleben, mit welcher Brutalität die Männer vorgehen und, dass offensichtlich jeder ein potenzielles Opfer werden kann.
Aber da ist noch mehr, etwas Seltsames, etwas Unheimliches, nicht Definierbares geht von den Männern aus und verfolgt Natascha bis in ihre Träume.
Schutz und Halt glaubt sie bei Caleb zu finden mit dem sie eine Liebesbeziehung beginnt.
Der Mann an ihrer Seite ist jedoch nicht der, für den sie ihn hält.
Dunkle, viele Jahrtausende zurückliegende Geheimnisse umgeben ihn, Geheimnisse, die die gesamte Menschheit betreffen.
Ein uraltes Gleichgewicht droht zerstört zu werden.
Um dies zu bewahren, geht Caleb gnadenlos vor.
Natascha stellt eigene Nachforschungen an und kommt den «Kunstmördern» näher als sie denkt.
Welche Rolle spielt die katholische Kirche?

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Eine junge Frau in einem weißen Gewand winkt ihm zu und lacht. Sie rennt ihm entgegen und fällt ihm um den Hals, sie küsst ihn leidenschaftlich. Dunkle Schatten umgeben ihn.

Nochmals änderte sich der Blickwinkel, aus dem Pater Nathan die Szenen sah:

Der Priester trägt die Insignien der Inquisition, er starrt lächelnd auf einen Mann, der vor Schmerzen schreit, während die Flammen nach dem geschundenen Körper greifen.

Ein Mann, der um sein Leben rennt, sein Verfolger holt ihn ein und bricht ihm mit einer schnellen Bewegung das Genick.

Eine wunderhübsche Frau mit strahlend blauen Augen sitzt rittlings auf dem jungen Priester. Ihre Leiber vereinen sich im Schein der Kerzen, die auf dem Altar stehen. Ihre nackten Körper glänzen vor Schweiß. Sie bewegen sich rhythmisch und atmen schwer. Die Frau wirft den Kopf in den Nacken, sie leckt sich verführerisch die Lippen.

Pater Nathan zwang sich aus der Flut der Bilder aufzutauchen. Es fiel ihm schwer. Der junge Priester hielt seinen Geist fest, doch er musste sich lösen sonst würde es gefährlich für ihn werden. Er schaffte es und war erleichtert. So viel Schmerz hatte er nicht erwartet und das war sicher nur ein kleiner Teil von dem, was der andere in sich trug. Nathan war bewusst, dass diese Prozedur nur eine geringe Erleichterung verschaffen würde, aber so konnte den jungen Mann aus der Anderen Ebene wieder herausziehen in die er hineingezogen worden war, weil er seine Fähigkeiten nicht beherrschte. Nicht mehr und noch nicht wieder. Die Abgründe dieser Seele waren so tief, so tief wie vielleicht auch seine Eigenen.

Der junge Priester spürte, wie er an die Oberfläche der Realität gezogen wurde. Er kam zu sich und öffnete die Augen. Schwer atmend und nach Luft ringend saß er da und schaute in das Gesicht eines Fremden.

„Na, bist du wieder unter uns?“

Er kannte die Stimme und als er sich ein wenig gesammelt hatte erkannte er auch den Fremden, Pater Nathan, ein älterer Priester, dem er während seines Studiums begegnet war. Der Junge strich sich mit der Hand über das Gesicht.

„Was ist geschehen?“ Die Worte kamen ihm nur schwer über die Lippen, sein Mund war so trocken. Sein Gegenüber reichte ihm eine kleine Flasche, aus der er vorher selbst noch einen Schluck nahm. Der junge Priester roch daran und setzte sie an den Mund. Er trank und es schmeckte widerlich, er musste würgen.

Nathan lächelte. „Was geschehen ist, fragst du? Nun ich denke darüber müssen wir uns gleich noch in Ruhe unterhalten. Wasch dir das Blut aus dem Gesicht, ich warte unten auf dich.“

Der Ältere erhob sich, nahm seinen Mantel und den Hut und verließ das Zimmer.

Als er die Küche betrat, goss Nathan sich gerade etwas aus seiner Flasche in eine Tasse, die vor ihm stand. Maria verließ den Raum ohne ein Wort. Der junge Priester setzte sich ihm gegenüber und schaute ihn an. Er war nun komplett angezogen und fror nicht mehr. Es ging ihm besser. Sein Kopf hatte aufgehört zu schmerzen und er schien sein inneres Gleichgewicht wieder erlangt zu haben.

„Hübsche Kleine, die du da hast“, stellte der Ältere fest ohne ihn anzusehen.

„Was hast du getan?“ Der jünger ignorierte die Bemerkung, sein Ton war scharf, er wollte eine Erklärung.

„Nun komm mal ein wenig runter, ich habe dir gerade nur einen Gefallen getan.“ Er nahm noch einen Schluck, dann schaute er dem Jungen in die Augen. „Warum bist du Priester geworden?“ Er klang sehr ernst.

Der andere schwieg und hielt dem Blick stand, seine Augen funkelten bedrohlich.

„Was hast du mit mir gemacht?“

„Ich habe deiner Seele ein wenig Erleichterung verschafft. Ich habe dir ein wenig Last genommen und dich nebenbei vor dem Wahnsinn gerettet.“

„Was soll das? Was redest du da?“

„Beantworte meine Frage, warum bist du Priester geworden?“ Der Ältere hob die Augenbrauen.

„Es geht dich eigentlich nichts an, aber ich bin Priester geworden, weil ich glaube, dass es meine Bestimmung ist, weil ich Gott dienen will.“

Der Ältere lachte verächtlich auf. „So ein Blödsinn! Ich frage dich nochmals, warum?“

Der junge Mann wurde wütend, er bemühte sich, seinen Zorn zu zügeln.

„Es war sehr nett von dir, dass du mir geholfen hast, aber ich glaube es ist an der Zeit, dass du gehst.“

„Ich werde nicht gehen, ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. Ich werde dir helfen. Beantworte endlich meine Frage! Wir sind uns ähnlicher als du glaubst. Ich weiß, was du bist und ich werde dafür sorgen, dass du verstehst und dein Schicksal annimmst.“

Der Junge verspürte eine große Macht, die von dem Mann ausging und plötzlich hatte er das Gefühl, als müsse er antworten.

„Verdammt!“ Er schlug mit der Faust auf den Tisch und erhob sich. Sein Stuhl fiel krachend um. „Ich bin Priester geworden, weil ich hoffte, es würde was an den Dingen ändern, die mir Tag für Tag und Nacht für Nacht widerfahren. Weil ich es nicht mehr ertragen konnte, Dinge zu sehen, die ich nicht sehen wollte. Dinge zu sehen, die mir das Leben unerträglich machen. Weil ich niemanden mehr manipulieren wollte nur mit der Kraft meines Willens. Weil ich alles, was in mir ist, nicht verstanden habe und es nicht kontrollieren kann. Weil ich dachte, es macht mich normal.“

„Und hat es geholfen?“ Pater Nathan schien unbeeindruckt von dem Ausbruch seines Gegenübers.

„Nein“, antwortete der Junge leise.

Er hob den Stuhl wieder auf, setzte sich und senkte den Blick.

„Du kannst dich nicht vor dir verstecken oder unterdrücken, was du bist, du musst deine Bestimmung erkennen und sie annehmen.“ Der Ältere sprach ruhig.

„Ich werde einen Weg finden ein normales Leben zu führen.“ „Ich habe in deinen Geist geschaut und ich weiß über dich Bescheid aber du musst erkennen und annehmen.“

„Nein, ich weiß, dass es nicht richtig ist.“ Der junge Priester schien fast trotzig.

„Sage mir, dass Du in diesem Leben noch nicht getötet hast und ich akzeptiere, dass du doch nicht der bist, für den ich dich halte.“

Eine Pause entstand. Keiner sagte ein Wort und das einzige Geräusch, das zu hören war, war der Regen, der gegen die Scheiben der Fenster klatschte.

„Das kann ich nicht“, durchbrach der Junge plötzlich die Stille und seine Worte hallten in seinem Kopf wieder.

Pater Nathan lächelte und nickte. „Du bist, was du bist und das kannst du nicht ändern, weder dadurch, dass du ein Mann Gottes wirst noch dadurch, dass du dich vor deinem eigenen Ich verschließt. Wenn du das nicht akzeptierst, wird es dich umbringen.“

„Ich kann es nicht.“ Der Junge flüsterte die Worte.

„Es gibt Leute, die dir helfen können, die sind wie ich“, er machte eine kurze Pause, „die so sind wie du.“

„Alles klar, ich danke dir nochmals für deine Hilfe, aber ich halte es für besser, wenn du jetzt gehst.“ Der Junge hatte genug. Er erhob sich und auch Pater Nathan stand auf und griff nach seinem Mantel. Sie gingen zur Tür, der Ältere drehte sich auf der Schwelle noch einmal um.

„Junge, du weißt, dass du ganz sicher kein Mann Gottes bist und dann musst du auch sehen, dass es für dich keinen anderen Weg gibt als diesen einen. Wir sehen uns.“

Der Pater stellte den Kragen seines Mantels auf, zog sich den Hut tief ins Gesicht und verschwand in die Nacht.

2. Freitag

Natascha musste sich beeilen. Es war schon 19.45 Uhr und eigentlich wollte sie in einer Dreiviertelstunde bei einem absoluten mega Event sein.

Der Kunsthändler und Sammler Jean LeValet hatte sie zu seiner groß angekündigten Ausstellung eingeladen. Sie war gespannt, denn dieser Mann hatte verlauten lassen mit diesem Abend alles je da gewesene zu übertreffen. Er wollte eine weltweit einzigartige Auswahl an fantastischen Stücken einem ausgewählten Publikum präsentieren. So würde er zum größten Sammler und Händler aufsteigen. Tascha glaubte, dass er das schaffen konnte. Im Zuge ihrer momentanen Tätigkeit hatte sie einige Fotografien seiner Stücke sehen können und war gespannt auf den Rest. Der Abend würde sicher vielversprechend werden.

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