Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

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Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

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Der taghelle Platz vor dem Club bietet die perfekte Bühne für solche Auftritte. Das Pärchen fühlt sich von der ausgelassenen Gesellschaft gestört und zieht sich weiter in die Schatten zurück.

»Hast du’s?«, fragt der Zweite seinen Kumpel mit dem IMSI-Catcher.

»Na klar Mann. Bin doch kein Vollidiot«, nickt dieser. »Ich habe alle Drohnen voll korrekt neutralisiert und die SmartComs der Zielpersonen laufen jetzt über unsere Pikozelle.«

»Dann los«, befiehlt der Boss.

Die schnellen Schritte der Sicherheitsstreife bringen den Kies zum Knirschen. Wie üblich besteht das Team aus einem Menschen und einem Roboter als Partner. Breitbeinig platzieren sie sich vor dem Pärchen. Das Surren der Elektromotoren des Androiden erstirbt.

»Guten Abend Herrschaften. Sicherheitsdienst. Legitimieren Sie sich«, befiehlt der Humanoide.

Die frisch Verliebten zucken erschreckt zusammen. Hastig rücken sie ihre Kleidung zurecht. Der Frau schießt die Schamesröte ins Gesicht, was gar nicht so recht zu ihren neongrünen Strähnen passen will. Beide bestätigen mit einer Geste die Abfrage ihrer Identität. Automatisch werden die Daten mit ihren biometrischen Merkmalen abgeglichen.

Der Security Mann stellt eine ernste Miene zur Schau. Er ist groß, kräftig gebaut und hat etwas Militärisches an sich. Der Androide besticht hingegen mit nüchterner Mechanik. Seine humanoiden Züge sind nur angedeutet. Die funktional optimierte Kombination aus Karbonfasern, Hydraulik und Elektromechanik verleiht ihm die Aura einer eigenen Spezies.

»Herr Berger und Frau Müller: Sie wissen, dass sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit verboten sind.«

»Was heißt hier sexuelle Handlungen?«, versucht sich der junge Mann zu verteidigen. »Wir haben uns lediglich geküsst. Außerdem kann man das hier im Schatten wohl kaum Öffentlichkeit nennen«, gibt er sich schlagfertig.

Der Wachdienstler zieht ihn am Arm. »Kommen Sie mal mit da rüber. Sie sind viel zu nahe am Rand des Sicherheitsbereiches. Meine Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass Ihnen nichts passiert.«

Das ertappte Paar folgt dem Rat und besiegelt damit endgültig sein Schicksal. Als sie den Fehler merken, ist es zu spät. Jemand drückt ihnen von hinten einen Stunner ins Genick, und lähmt sie mit einem Elektroschock. Ihre Körper erschlaffen und sinken zu Boden.

Die Maskierten packen zu und ziehen sie in eine Art Unterstand als Sichtschutz vor unliebsamen Aufklärungsdrohnen. Der Boss baut sich vor ihnen auf und stemmt die Hände in die Hüften.

»Also ihr zwei Turteltäubchen es läuft folgendermaßen. Ich will eure Identität. Ihr könnt sie mir freiwillig geben oder ich hole sie mir mit Gewalt. Jeder Versuch, Widerstand zu leisten ist zwecklos. Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, seid ihr vollständig gelähmt. Das wird auch so bleiben, bis ich bekommen habe, was ich will.«

Während er das sagt, nehmen seine Helfer den beiden ihre ViDAs und ihre SmartComs ab. Die beiden Gefangenen blinzeln wütend, weil sie sich nicht wehren können.

Der Boss setzt sich eine der Brillen auf. Automatisch aktiviert sie sich und projiziert Daten auf seine Netzhaut. ‚Identifikation erforderlich' steht dort. Er geht neben Berger in die Hocke und packt ihn am Kragen. Dann zieht er sein Messer und hält es ihm an den Hals.

»Wenn ich gleich deine Lähmung aufhebe, gibst du mir dein Masterpasswort. Versuchst du zu schreien, bist du tot. Hast du mich verstanden?«

Der Boss sieht an Bergers Augen, dass der verstanden hat. Es wird keine Schwierigkeiten geben. Er nickt einem seiner Leute zu und der verpasst dem Gefangenen eine Injektion in den Unterarm. Nach ein paar Sekunden lässt die Lähmung nach.

»Das Passwort«, knurrt der Boss. Gleichzeitig drückt er die Klinge noch fester auf den Hals. Wieder einmal zeigt sein Talent, Leute einzuschüchtern, Wirkung. Berger verrät die Zugangsdaten. Seine Stimme zittert.

Erst danach wird ihm bewusst, was er gerade getan hat. In dem Versuch, die Situation noch zu retten, reißt er seinen ganzen Mut zusammen.

»Damit werden Sie nicht davonkommen.«.

»Aber sicher doch«, gibt sich der Boss gelassen. Trotz der Maske kann man sein herablassendes Grinsen spüren. »Ihr seid nicht die ersten und werdet nicht die letzten sein, deren Identität ich mir angeeignet habe.«

Mit diesen Worten setzt er ihm wieder sein ViDA auf. »Von jetzt an werde ich jeden deiner Schritte überwachen. Wenn du zur Polizei gehst oder irgendjemanden davon erzählst, muss ich leider eines deiner Verbrechen zur Anzeige bringen.«

»Da werden Sie sich schwertun. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen.«

Der Boss schüttelt mitleidig den Kopf.

»Tststs. Wie naiv ihr Digitalbürger doch seid. Dank lückenloser elektronischer Datenverarbeitung und Totalüberwachung kann ich deinen gesamten Lebenslauf neu schreiben. Mal sehen, was wir da so haben. Wie würde dir eine Karriere als Verbrecher gefallen? Schon in der Schule mit Drogen gedealt, Mädchen vergewaltigt, Jugendknast und dann endgültig auf der schiefen Bahn gelandet.«

Berger muss schlucken.

»Das geht allein schon von meiner Persönlichkeit her nicht«, versucht er sich selbst Mut zu machen.

»Ganz im Gegenteil. In deinem Persönlichkeitsprofil steht, dass du zu Gewalt neigst und ein gestörtes Verhältnis zu sozialen Normen und Gesetzen hast. Ist alles schon vorbereitet. Ich brauche nur auf den Knopf zu drücken. Soll ich?«

Der Finger des Datenganoven schwebt über der virtuellen Entertaste.

»Nein, bitte tun Sie das nicht«, keucht Berger. Fieberhaft sucht er nach einem Ausweg. »Geht es um Geld? Ich gebe Ihnen, was Sie wollen.«

Das Grinsen des Bosses wird breiter.

»Natürlich geht es um Geld. Aber deins habe ich doch schon. Keine Sorge, ich nehme nicht alles auf einmal.«

Besorgt schaut Berger zu, wie sich der Dieb an seinem Konto bedient. Dann richtet dieser einen Dauerauftrag ein, der monatlich einen beträchtlichen Teil seines Gehaltes auf ein Konto überweist. Schließlich zaubert er noch einen Vertrag über Datenästhetik aus dem Nichts, den er in Bergers Namen unterzeichnet.

»Es muss ja alles seine Ordnung haben«, erklärt er an Berger gewandt. »Du kannst mir doch nicht einfach so Geld überweisen. Das würde sofort das Finanzamt auf den Plan rufen.«

Zufrieden schließt er alle offenen Dateien mit einer Geste und klopft seinem Opfer auf die Schulter.

»So das hätten wir. Solange du brav weiterarbeitest und mir mein Geld pünktlich überweist, verpflichte ich mich, stets für deine tadellose digitale Präsenz zu sorgen.«

1 Schlachtplan

»Sam, sie rennen mir die Türe ein. Alle wollen deinen Brain-Field-Modulator haben.«

Der Kalifornier betrachtet nachdenklich seinen Freund. Wie gewohnt lümmelt Urs auf seinem Sessel mit den Füßen über der Lehne. Noch immer wirkt der Stuhl deplatziert auf Sams Wiese. Er selbst sitzt im Gras.

»Ich dachte, du findest ihn gar nicht so gut.«

Urs schüttelt den Kopf. »Da musst du mich missverstanden haben. Es ist tausendmal besser als alles, was es so gibt. Natürlich kann man noch das eine oder andere daran verbessern.«

Seine Augen suchen nach einer Reaktion in Sams Gesicht. Wie wird er reagieren? Bloß nicht die Laune verderben, sorgt sich der Berliner. Seinem Erfinderfreund scheint eine möglichst natürliche Gehirn-Computer Schnittstelle unheimlich wichtig zu sein. Wenn man es richtig anstellt, liegt hier die Chance für ein kleines Vermögen.

»Ich weiß nicht so recht. Im Moment ist es ein klobiges Monster und frisst Energie wie ein Schiffsdiesel Anfang des Jahrhunderts. Es kostet viel Zeit und Geld, so etwas produktionsreif zu machen. Lieber arbeite ich an einem neuen Konzept. Ich fürchte, dass der BFM in einer Sackgasse endet.«

Urs runzelt die Stirn.

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