Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

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Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

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Das minderjährige Hackergenie sieht sich um. Er ist auf der Suche nach einer bestimmten Person. Ein paar Sekunden später entdeckt er sie auf seinem virtuellen Schirm. Die junge Frau sitzt zusammen mit einer Freundin an einem der kleinen Tischchen. Sie unterhalten sich angeregt. Ihr Outfit ist bunt und eine verwirrende Mischung mehrerer Styles, die genauso wenig zusammenpassen, wie eine Badehose und Schlittschuhe zu einem Fisch.

Man kann davon halten, was man will. Luca findet diesen Stilmix okay, aber er ist sich nicht sicher, ob es ihr auch gefällt. Es passt nicht zu ihrer Persönlichkeit. Doch sich so zu zeigen, ist gerade mal wieder in.

Ihr virtuelles Styling könnte sie jederzeit auf Knopfdruck ändern. Das funktioniert allerdings nur bei jenen, die sich an die Spielregeln halten. Luca tut das nicht. Er sieht die Welt und die Menschen so, wie sie wirklich sind. Die Zielperson ist bei weitem nicht so schlank, wie sie glauben machen möchte. In Wahrheit trägt sie einen grauen Jumpsuit. Das Teil sitzt so eng, dass sie darin wie eine schlecht verpackte Presswurst aussieht. Eigentlich steht er auf wohlproportionierte Frauen. Aber nicht, wenn sie sich so unvorteilhaft kleiden.

Der Italiener ist froh, dass er sie so nicht den ganzen Abend sehen muss. Das würde seinen Plan erschweren. Also schaltet er auf Augmented Reality um. Gleichzeitig aktiviert er ein Spezialprogramm, das ihm bei seinem Vorhaben unterstützen soll.

Damit es jeder mitbekommt, stellt der Barkeeper klirrend zwei Designergläser auf den Tresen. Verziert wie es sich gehört, mit Obststückchen und einem Papierschirmchen. Damit macht sich Luca zu dem Tisch der Damen auf. Mit halb ausgebreiteten Flügeln schreitet er durch den Raum. Die Cocktails hält er wie eine Monstranz vor sich. Er ist sich der Aufmerksamkeit sämtlicher anwesenden Damen sicher. Doch ihm kommt es nur auf Eine an. Gebannt beobachtet sie ihn.

Als die junge Frau erkennt, dass er auf ihren Tisch zusteuert, weiten sich ihre Augen. Beiläufig nimmt Luca die angezeigte Zustandsveränderung in seiner Augmented Reality zur Kenntnis. Puls und Hauttemperatur ihres Gesichts nehmen zu. Status: ‚Interessiert' wird angezeigt. Kein schlechter Start. Er gratuliert sich.

Sie streicht sich mit den Fingern durchs Haar. Ein schüchternes Lächeln. Er setzt sich an den Tisch, ohne zu fragen. Demonstrativ stellt er einen seiner Drinks vor der Dame ab.

»Ein Gruß aus der Hölle von dem Boten Gottes. Extra für dich.«

Ihr Blick wendet sich von dem Mai Tai ab. Sie legt den Kopf schief und sieht Luca von der Seite an. Dazu verzieht sie Augenbrauen und Mund. Ihr Puls wird noch schneller.

»Das kann ich mir nicht leisten«, sagt sie. Das Glas bleibt unberührt stehen. »Ich habe meine Zuckerration für diesen Monat fast aufgebraucht. Bei Alkohol bin ich für zwei Monate im Minus.« Braune Augen versenken sich in schwarze. Luca fesselt ihren Blick. Ihr angezeigter Status steigert sich auf leichte Erregung.

»Nimm ihn und lass mich auch probieren«, drängt die Freundin.

Er wirft einen Blick auf ihre Freundin. Die Brünette ist hübsch aber nicht sein Typ. Der Italiener beugt sich vor und greift nach der Hand der Schwarzhaarigen.

»Du kannst. Das geht auf mein Konto.«

Erschrocken zieht sie ihre Hand zurück. Der Puls sinkt. Die Statusanzeige warnt vor abkühlenden Interesse. Das geht ihr zu schnell, informiert die Dating App. In Gedanken verdreht Luca die Augen. Darauf wäre er auch alleine gekommen. Das Programm empfiehlt ein Kompliment zu machen.

»Du hast wunderschöne Augen«, folgt Luca dem Rat.

Die Frau zögert. Ihr Blick wandert zu dem Glas. Einen echten Mai Tai hatte sie schon lange nicht mehr.

»Übrigens, ich heiße Luca«, stellt er sich vor.

»Klingt italienisch«, kommentiert die Frau. Sie verzichtet darauf, sich vorzustellen. Luca lässt das durchgehen. Er kennt ihren Namen sowieso. Ebenso ihre Vorlieben.

»Ist es auch, Signorina. Warst du schon einmal in Roma?«

Der Engel aus der Hölle nimmt einen großzügigen Schluck von seinem Getränk und lässt sich Zeit, den Genuss vorzuführen.

Sie schüttelt den Kopf. Wieder wandert ihr Blick zu dem Glas. Luca weiß, dass verbotene Dinge die junge Frau reizen. Allerdings ist sie auch schüchtern. Deshalb hebt er seine Flügel und schirmt den Tisch vor den Blicken der Gäste ab. Ihre Freundin weiß, was von ihr erwartet wird. Diskret zieht sie sich zurück und verschwindet in der Menge.

Mit einer Geste ermuntert er seine Auserwählte zu trinken. Noch immer kann sie sich nicht entscheiden. Um ihre Hände davon abzuhalten nach dem Glas zu greifen, spielt sie mit ihren Haaren. ‚Mehr Romantik', empfiehlt die Dating App. Gerne greift er den Ratschlag auf.

»Es gibt in Roma noch ein paar Cafés wo man bei Kerzenschein abends draußen sitzen kann, molto romantico«, erklärt Luca. »Frühling ist genau die richtige Zeit dafür. Nicht zu heiß und es duftet überall nach Blumen. Tief in der Nacht, wenn nach und nach die Lichter ausgehen, sieht man sogar Sterne.«

Erneut fängt er ihren Blick mit seinen Augen ein. »Wenn du deine Augmented Reality mit mir teilst, kann ich uns ein bisschen Romantik herbeizaubern. Nur für uns zwei.«

Das zieht. Die Dating App zeigt wieder beschleunigten Puls und zunehmende Erregung. Sie gibt ihm den Code. Er vermeidet tunlichst, eine Reaktion zu zeigen, als er feststellt, dass sie ihm lediglich einen Gastzugang gewährte. Das ist noch nicht die Berechtigungsstufe, die er braucht, aber er zweifelt nicht daran, dass er den Rest auch noch bekommt.

Luca startet ein vorbereitetes Programm. Auf dem Tisch erscheint eine Kerze. Sie flackert und mit ihr tanzen die Schatten. Langsam ändert sich die Umgebung. Als die Umwandlung beendet ist, sitzen die beiden in einem malerischen Café. Allein. Grillen zirpen zu italienischer Musik, die leise im Hintergrund spielt. Die Geräusche des Wiener Nachtcafés sind dank aktiver Geräuschunterdrückung verschwunden.

Lucas Blick geht hoch zum Sternenhimmel. Die junge Frau gibt einen anerkennenden Laut von sich.

»Fantastisch! So etwas habe ich noch nie gesehen«, bewundert sie das Kunstwerk.

Als sie schließlich das Glas greift, weiß der Casanova, dass ihr Herz ihm gehört. Sie nippt zuerst und nimmt dann einen großen Schluck. Die Frau fährt mit der Zunge über ihre Lippen. Sie lässt sich Zeit dabei. Braune Augen versinken in Schwarzen.

Luca tastet vorsichtig nach ihrer Hand. Diesmal lässt sie die Berührung zu. Der Rest ist ein Kinderspiel. Bei ihr zu Hause erhält er einen unbeschränkten Zugang zu ihrer virtuellen Realität. Die romantische Szene mit dem italienischen Café beeindruckte sie dermaßen, dass sie nicht genug davon bekommen kann.

Der Italiener ist mit sich selbst mehr als zufrieden. So sehr er das Zusammensein mit der Frau genießt, für ihn ist sie doch nur ein Mittel zum Zweck. Neben der sexuellen Befriedigung erhält er weit mehr von ihr, als er selbst in seinen kühnsten Träumen zu hoffen wagte.

Er glaubt es anfangs nicht. Aber seine Berechnungen lassen keinen Zweifel. Immer wieder prüfte er sie. Immer wieder gelangte er zum gleichen Ergebnis über den Ablauf zukünftiger Geschehnisse.

Der Zugangscode, den er von der Frau bekam, ist der Ursprung einer unvermeidlichen Ereigniskette. Nur ein kleiner Dominostein, aber einmal angestoßen, werden immer größere fallen.

Es wird Jahre dauern, sein Ziel zu verwirklichen. Doch der Fall des letzten Steins in dieser Kette ist vorherbestimmt. Er wird ihm den Schlüssel zu praktisch unbegrenzter Macht in die Hände spielen.

1 Selbsthilfe

Luca macht halt vor einer Wand. Sie ist blau und erstreckt sich von seinem Standpunkt aus nach links und rechts ins Unendliche. Direkt vor ihm prangt das Logo der Versicherung. Darunter sticht der Iris-Scanner wie ein Zyklopenauge hervor. Er zählt nicht mehr, wie oft er schon den Scanner austricksen wollte. Anfangs hasste er ihn. Mit der Zeit wurde er für ihn der Inbegriff von emotionsloser Bösartigkeit. Aber Gefühle helfen hier nicht weiter. Luca lernte, sie zu kontrollieren. Mittlerweile lässt er den Scanner unter dem gleichen Mangel an Gefühlen leiden.

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