Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

Здесь есть возможность читать онлайн «Roy O'Finnigan - Evolution 5.0» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Evolution 5.0: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Evolution 5.0»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

Evolution 5.0 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Evolution 5.0», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ivanna schüttelt den Kopf.

»Harmlos? Das sehe ich nicht so. Sie soll sich gefälligst auf den Unterricht konzentrieren.«

»Komm schon«, beschwichtigt Marek. »Wir haben in der Schule auch geschwätzt. Das ist bei Kindern doch ganz normal.«

Marek registriert, wie seine Frau ihre kirschroten Lippen aufeinanderpresst.

»Du weißt, dass Vilca individuelle Lernprogramme braucht, um ihre Persönlichkeit zu stabilisieren. Jede Abweichung davon ist ein Risiko. Außerdem sind sie viel zu teuer. Wir können nicht erlauben, dass sie ihre kostbare Zeit mit nutzlosem Geplapper und belanglosem Zeug verschwendet«, kontert die Mutter.

Er nimmt einen weiteren Schluck und spürt den einzelnen Geschmacksnoten nach, während der Rebensaft über seine Zunge fließt.

»Schon«, stimmt er zu, »aber unsere Tochter ist keine Maschine. Ab und zu braucht sie auch etwas Zeit für sich und zum Spielen.«

»Spielen?«, fragt Ivanna und stellt ihr Glas auf den Kaminsims. Alles, was unsere Tochter interessiert, ist ihre Karriere als Sängerin. Und wir sollten alles tun, was wir können, um sie darin zu unterstützen.«

Mit ein paar Schritten ist Marek bei seiner Frau. Er stellt sein Glas so nah wie möglich neben ihres.

»Ich bin mir da nicht so sicher. Neben der Schule, dem Gesangsunterricht und Tanzstunden hat sie jetzt schon einen Zehnstundentag.«

»Sie braucht das«, stellt Ivanna trocken fest. Mit verschränkten Armen steht sie ihm gegenüber. Immerhin sind ihre Lippen wieder entspannt, stellt er fest. Marek widersteht dem Drang, sie zu küssen.

»Und jetzt soll noch eine Stunde Aikido dazukommen. Meinst du nicht, dass das allmählich zu viel wird für sie?«, fragt er stattdessen.

»Nein, ganz und gar nicht«, bleibt die Mutter bei ihrer Linie. »Im Gegenteil. Das ist gut für sie. Speziell dieser Kampfsport schult Gleichgewichtssinn und Koordinationsfähigkeiten. Das ist wichtig für ihre Bühnenchoreographie.«

»Da magst du recht haben. Aber trotzdem finde Ich das Alles für ein zwölfjähriges Mädchen ein bisschen viel.« Marek legt die Hände auf die Taille seiner Frau und zieht sie zu sich heran. Sie hält die Arme verschränkt.

Er weiß um seine Wirkung auf Ivanna. Der gut aussehende Genetiker schaut ihr tief in die Augen. Er spürt, wie sie sich etwas lockert.

»Ich weiß nicht«, zögert sie. Trotzdem legt sie ihre Hände auf seine Schultern. Sie zupft an seinem Hemd herum. Marek zieht sie noch fester an sich heran. Er lässt sie seine Muskeln spüren.

»Ich habe ihre Leistungen analysiert. Sie wird auf Dauer bessere Ergebnisse erzielen, wenn wir mehr Freiräume geben. Es braucht gar nicht so viel. Im Wesentlichen kommt es darauf an, dass sie das Gefühl hat, mehr selbst gestalten zu können.«

Noch bevor seine Frau antwortet, sieht er an ihren Augen, dass er sie überzeugt hat.

»Na gut«, lenkt sie ein. »Der Leistungsanalyse kann ich schlecht widersprechen. Vorausgesetzt, sie hält meiner Überprüfung stand. Falls dem so ist, sollten wir ihr Pflichtprogramm kürzen, damit unsere Kleine mehr Zeit für sich bekommt. Meinetwegen können wir ihr auch ihren Tagesablauf etwas flexibler gestalten. Aber das Aikido wird nicht gestrichen. Darauf bestehe ich.«

»Okay«, stimmt Marek zu. »Dann habe ich aber auch eine Bedingung. Die Strafe für den kleinen Scherz mit dem Lernprogramm ist zu hart. Sie hat jetzt zwei Tage ohne Internet hinter sich. Das sollte reichen. Ich denke, sie hat verstanden, dass sie sich in erster Linie selbst schadet, wenn sie die teuren adaptiven Lernprogramme mit falschen Daten füttert.

***

Als Marek das Zimmer seiner Tochter betritt, findet er ein durch und durch gelangweiltes Mädchen. Sie liegt auf dem Bett und starrt an die Decke. Neben ihr liegt ein altes Papierbuch. Geschlossen.

»Was willst du?«, fragt sie mürrisch ohne den Blick von der Decke abzuwenden.

Marek versucht, seine Tochter mit einem Lächeln aufzuheitern.

»Ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass Dein Cyberspace-Verbot ab sofort aufgehoben ist.«

»Wag‘ es bloß nicht, mich zu verarschen«, brummt Vilca. Die Decke scheint wesentlich interessanter als ihr Vater.

»Nie im Leben«, beteuert Marek und setzt sich zu ihr auf das Bett. »Dafür hat es mich viel zu viel Aufwand gekostet, deine Mutter zu überzeugen.«

Vilca richtet sich überrascht auf.

»Echt, du hast es geschafft, Mama zu überzeugen? Wie?«

Mareks grinst breit und streichelt ihre Wange. »Das, mein Kind, bleibt mein Geheimnis.«

Für Vilca ist die Sache damit noch nicht erledigt.

»Und was ist mit der Software zum Schutz der Privatsphäre?«, fragt sie betont und rechnet mit dem Schlimmsten. Ihr Vater zuckt die Schultern.

»Von mir aus ist das okay. Das macht doch jeder. Nur sollte man so schlau sein, sich nicht dabei erwischen zu lassen.«

»Aber ...«, Vilcas Mund steht offen. Ihr bleibt die Spucke weg.

Marek hebt warnend die Hand. »Wehe du sagst Ivanna, was ich gesagt habe. Nicht ein Sterbenswort!«, unterstreicht er mit dem Zeigefinger. »Sonst ist wieder der Teufel los.«

Er steht auf, um zu gehen. An der Tür angekommen ruft ihn Vilca zurück. Er dreht sich zu ihr um und wird mit einem strahlenden Lächeln beschenkt.

»Danke Papi!«

1 Annäherung

Rob kommt schnell dahinter, dass Vilca einen neuen Tanzpartner hat. Er selbst hatte das auch versucht, gab aber bereits nach ein paar Wochen wieder auf. Ihm fehlt es an Talent und Ausdauer, um regelmäßig mit ihr diesen Sport zu betreiben. Bisher machte er sich über Vilcas Tanzpartner keine großen Gedanken. Bei Sam spürt er, dass etwas anders ist.

Rob ist nicht der Typ, der lange wartet. Kurzerhand stellt er Sam auf dem Uni-Campus zur Rede. Seinem Charakter entsprechend sucht er sich einen passenden Moment, um Sam vor Vilca bloßzustellen. Mit möglichst vielen Zeugen. Einen friedlicheren Ort hätte er sich dafür nicht aussuchen können: Auf der kleinen Wiese stehen Liegen und Bänke im Schatten der alten Linden.

Eine der Liegen ist von Sam belegt. Er geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach. Wie immer ist er darin so versunken, dass er Rob und sein Gefolge erst bemerkt, als der ihn anspricht.

»Sehr mutig von dir, dich auf meine Liege zu legen«, raunzt dieser ihn an.

Sam lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. »Deine Liege? Wo steht das? Gehört wohl eher der Uni.«

Rob baut sich breitbeinig vor Sam auf und verschränkt die Arme.

»Du verstehst wohl nicht, wie das hier läuft. Da du neu bist, erkläre ich es dir. Aber nur einmal. Also sperr deine Indianerohren auf und pass auf.«

Zwischendurch muss selbst jemand wie Rob Luft holen. Geduldig wartet Sam ab. Er ahnt, was kommen wird.

«Das hier ist mein Stammplatz und die anderen Sitzgelegenheiten sind für meine Freunde reserviert.«

Sam wirft einen kurzen Blick auf Vilca. Die bemerkt das und schaut zur Seite. Das nimmt er ihr nicht übel. Sie sind lediglich Tanzpartner. Mit wem sie befreundet ist, geht ihn nichts an.

»Kein Grund, mit mir zu streiten. Es gibt freie Plätze für uns alle. Niemand macht dir etwas streitig.«

»Ich glaube, du hast noch immer nicht verstanden. Für Primitivlinge wie dich gibt es hier keinen Platz. Also verschwinde.«

Sam weiß, dass es keinen Sinn hat nachzugeben. Typen wie Rob geben keine Ruhe, bis man ihnen ihre Grenzen aufzeigt. Obwohl der Campus lückenlos von Kameras und Drohnen überwacht wird, beschließt er das sofort zu erledigen. Was immer die Konsequenzen sind, alles ist besser als sich auf Dauer von ihm belästigen zu lassen.

»Ich denke nicht daran. Ich habe die gleichen Rechte wie jeder andere hier.«

Mehr braucht es nicht um Rob zu provozieren. Mit einem Knurren stürzt er sich auf Sam und versucht ihn von der Liege zu reißen. Doch Sam hat Erfahrung mit solchen Typen. Er rechnete mit einem Angriff: Blitzschnell rollt er sich seitlich von der Liege so, dass die Attacke ins Leere geht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Evolution 5.0»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Evolution 5.0» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Evolution 5.0»

Обсуждение, отзывы о книге «Evolution 5.0» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x