Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

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Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

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»Gegen diese Behauptung protestiere ich energisch«, wehrt sich das Lernprogramm. »Ich funktioniere einwandfrei. Ich unterrichte Millionen Schüler. Kein Einziger macht solche Schwierigkeiten wie ihre Tochter, Frau Tomaček.«

Mit der Bemerkung begibt sich das Programm, ohne es zu ahnen, auf gefährliches Terrain. Für Ivanna hat die Integrität der Familie nach außen höchste Priorität. Sie warnt ihn mit einem misstrauischen Blick. »Und wie viele sind dabei mit einem IQ von einhundertachtundsiebzig?«, fragt sie kühl.

Das Programm ist auf solche Herausforderungen bestens vorbereitet.

»Die Intelligenz des Kindes ist nur einer der Faktoren, welche in die individuelle Adaption eingehen. Mit einer theatralischen Geste zaubert er eine Liste in die Luft. »Das sind alle Parameter, die ich berücksichtige«, erklärt er, »und hier die Werte ihrer Tochter auf einer Skala von eins bis zehn ...« Au Backe , schießt es Vilca durch den Kopf, als sie das sieht. Sie weiß, dass sie in Schwierigkeiten ist. Die Werte sind alle falsch. Zwangsweise, denn sie benutzt ein Programm zum besseren Schutz ihrer Privatsphäre. Dummerweise ist das verboten. Dabei hatte sie versehentlich nicht zugelassen, dass das Lernprogramm Daten über sie sammelt. Jetzt muss sie sich schnell etwas einfallen lassen, um zu retten, was noch zu retten ist.

»Die Daten in Ihrer Liste sind irrelevant. Es ist sonnenklar, dass die falsch sind. Die Frage ist doch, wieso Sie die falschen Daten haben«, greift das Mädchen das System an.

»Deine Einstufung basiert auf deinem Verhalten und deinen Lernfortschritten«, kontert das Programm. Der Lehrer blickt streng auf seine Schülerin herab. »Dein ungebührliches Verhalten zeugt von schlechter Erziehung und ist durch nichts gerechtfertigt.«

Wider Erwarten erhält Vilca Unterstützung von ihrer Mutter.

»Was erlauben Sie sich?«, empört sich Ivanna. »Meine Tochter ist bestens erzogen. Der Fehler muss in der Auswertung ihres Verhaltens liegen. Es ist eindeutig ein Problem des Lernprogramms.«

So geht das noch eine Weile hin und her. Zufrieden grinst Vilca in sich hinein. Sie ist sich sicher, dass niemand herausfinden wird, dass alles an ihrem Privatsphärenschutzprogramm liegt. Der Dealer versicherte ihr, dass das Programm nicht aufspürbar ist. Solange sich ihre Mutter mit dem Lernprogramm streitet, bleibt sie die lachende Dritte.

***

»Wieso können wir uns nicht im Rainbow Club für virtuelle Kids treffen?«, textet Miriam.

Vilca seufzt hörbar unter der Bettdecke, wo sie sich vor den Überwachungskameras in ihrem Zimmer versteckt. Langsam tippt sie auf ihrem SmartCom-Bildschirm. Das ist alles andere als ein Smarter Communication Computer. Mit den eingeschränkten Nutzerrechten bleibt ihr nichts anderes übrig als Buchstabe für Buchstabe per Hand einzugeben. So zu kommunizieren ist sie nicht gewohnt.

»Weil ich eine Woche Cybernet-Verbot habe. Ich darf es nur zum Lernen benutzen und jede Abfrage läuft über einen Filter, den meine Eltern kontrollieren. Selbst meine Rechnerleistung haben sie auf das Nötigste reduziert.«

»Oh Mann. Da hast du dir ja was Schönes eingebrockt. Eine Woche. Das ist ja eine Ewigkeit. Deine Eltern sind echt streng. Spätestens nach zwei Tagen würde ich vor Langeweile sterben.«

»Ich bin jetzt schon tot«, textet Vilca zurück. Sie überprüft das verbleibende Datenvolumen. Selbst die paar Bits für die Textnachrichten muss sie umständlich von den erlaubten Anfragen abzweigen. »Zum Glück wissen meine Eltern von diesem uralten Textnachrichtenprogramm nichts. Das stammt aus Zeiten, als man noch Bildschirme und Tastaturen benutzte.

»Komm doch zu mir«, schlägt Miriam vor. »Sag ihnen, dass wir zusammen lernen. Da können sie nicht nein sagen.«

»Schön wärs«, murmelt Vilca. »Habe auch Hausarrest«, antwortet sie kurz.

»Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso du so streng bestraft wurdest. Es war doch nur ein Scherz. Niemanden ist etwas passiert. Das Lehrprogramm ist doch kein Mensch, dessen Gefühle man verletzen kann. Also echt. Deine Eltern übertreiben maßlos.«

Vilca stöhnt. Soll sie es ihrer Freundin sagen oder nicht? Schließlich entscheidet sie sich, ihr Geheimnis mit Miriam zu teilen.

***

Ivanna staunt ihren Mann an. »Woher wusstest du, dass sie ein illegales Programm zum erweiterten Schutz ihrer Privatsphäre benutzt?«, fragt sie ihn.

Marek steht mit dem Rücken zur wandhohen Fensterfront ihres Wohnzimmers. In der Hand hält er ein mundgeblasenes Weinglas, mit dem er eine rubinrote Flüssigkeit schwenkt. Leises Knistern von einem offenen Feuer erfüllt den Raum.

»Von dem Hacker, den ich engagierte über unsere Privatsphäre zu wachen. Du weißt schon, derjenige, der dafür sorgt, dass bestimmte Dinge geheim bleiben, die unbedingt geheim bleiben müssen«, gibt er unumwunden zu.

Ivanna stellt ihr Glas ab, schlägt die Beine übereinander und verschränkt die Arme. Ihre Augenbrauen treffen sich über ihrer Nase.

»Und wann hattest du vor, mir das zu sagen?«, bohrt sie mit frostiger Stimme nach.

Marek lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Die stimmungsvoll gedimmte Beleuchtung wird mit dem Flackern des Feuers verstärkt. Er nimmt einen Schluck aus seinem Glas in der Hoffnung, dass seine Gattin dem Beispiel folgt. Ein bisschen Alkohol kann nicht schaden. Vielleicht löst das ihre Anspannung.

Er vertreibt sich die Zeit, indem er das Aroma seines Weins analysiert. Er riecht Vanille und Zimt. Im Abgang schmeckt er auch die Lakritze heraus. Der Tabak entzieht sich seiner Wahrnehmung. Laut Werbung sollte man ihn riechen.

Eisblaue Augen fixieren ihn von unten herauf. Schließlich greift Ivanna nach ihrem Glas und nippt an dem Wein. Nach kurzer Überlegung entschließt er sich, ihr unumwunden die Wahrheit zu sagen.

»Es erschien mir nicht wichtig genug, dich damit zu behelligen. Du machst aus solchen Dingen immer gleich eine Staatsaffäre.« Obwohl Ivannas Ausdruck sich noch weiter verfinstert, fährt er unbekümmert fort.

»Ich dachte mir, unsere Tochter braucht das Gefühl gewisse Freiräume zu haben. Jeder hat seine kleinen Geheimnisse. Ich wusste ja Bescheid und konnte gegebenenfalls korrigierend eingreifen ...«

»Ach«, höhnt Ivanna eisig. »Das hat ja prima geklappt mit dem Eingreifen. Ich muss dich wohl daran erinnern, dass auf die Benutzung solcher Programme empfindliche Strafen stehen. Da sie noch ein Kind ist, fällt das auf uns zurück.«

Marek nickt beiläufig. Per Augensteuerung dreht er die Heizung höher. Vielleicht entspannt sich seine Frau ja, wenn es wärmer wird. Ein bisschen Kiefernduft aus der Heimatmo-Box kann auch nicht schaden. Für sie beide wird die höhere Heizleistung als stärkeres Feuer in ihrer Augmented Reality übersetzt. Es knistert lauter im Kamin.

»Genau dafür haben wir den Hacker. Der passt auf, dass wir keine Probleme mit den Behörden bekommen.«

Ivanna steht auf, geht zur Feuerstelle und stellt sich mit dem Rücken davor. Wohlig saugt sie die Wärme in sich auf und betrachtet ihren Mann. Der Feuerschein flackert in seinem Gesicht. Hinter ihm die Lichter der Großstadt. Sie weiß, dass fast alles eine Illusion ist. Die Glasfront besteht in Wirklichkeit aus einer Wand mit schlichten Fenstern. Auch der Blick auf die nächtliche Großstadt ist in Wahrheit weitaus weniger spektakulär.

Sie nimmt einen tiefen Schluck von dem edlen Getränk. Um herauszufinden was echt und was virtuell ist, bräuchte sie nur das ViDA abzunehmen. In Mareks Gehirn zu schauen, ob sie ihm trauen kann, ist nicht so einfach.

»Was weißt du noch über unsere Tochter, das du mir verschweigst?«, fragt sie plötzlich.

Der Genetiker zuckt die Schultern.

»Sie benutzt andere verbotene Programme, die aber alle harmlos sind. Zum Beispiel eines, mit dem sie sich heimlich mit Miriam während der Schulstunden unterhalten kann.«

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