Roy O'Finnigan - Evolution 5.0

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Führt uns die Evolution geradewegs in eine Sackgasse?
Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit vor dem Scheideweg. Wie geht es mit Homo Sapiens weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Computer-Schnittstelle selbst?
Für den naiven Nerd Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen. Doch da ist auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

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»Also eins muss man dir lassen, Sam, du machst keine halben Sachen.«

»Danke für das Kompliment. Aber verwende bitte hier in dieser Welt mein Pseudonym Cyclone. Wir wollen doch Pauls Erpresser so wenig Informationen wie möglich geben, Autoxa.«

Autoxa nickt, immer noch beeindruckt, wie real sich alles anfühlt. Es riecht sogar nach Wald, die Mischung aus moderndem Holz, Moos und Pilzen. Aus den Tiefen des Gehölzes ruft ein Kuckuck.

»Aber ist der Aufwand nicht übertrieben? In einem einfachen Fichtenwald hätten wir uns doch auch vor Pauls digitalen Überwachern verstecken können.«

Cyclone zuckt mit den Schultern.

»Wichtig ist, dass Urs sich in der realen Welt unverfänglich mit Paul unterhält. Der Erpresser soll sich sicher fühlen, damit er möglichst tief in meinen Wald hineingeht, bevor wir zuschlagen. Vermutlich kommt er aber nicht selbst, sondern schickt ein autonomes Programm. Pauls Erpresser kann seine Opfer sicher nicht selbst rund um die Uhr überwachen.«

»Und du bist sicher, dass das Programm uns zu den Hintermännern führen wird?«

»Ich hoffe es. Auf jeden Fall müssen wir es sicherstellen, damit es nicht entkommt und die Drahtzieher warnt.«

In diesem Moment materialisiert Enola.

»Sie kommen«, warnt sie und deutet mit dem ausgestreckten Arm die Richtung an. Autoxa und Cyclone gehen hinter einem Brombeergebüsch in Deckung.

Aus der angezeigten Richtung nähern sich zwei Gestalten. Eine davon ist Paul. Seine Jeans und Hemd sehen tadellos aus. Zwei Schritte dahinter folgt sein digitaler Bewacher. Cyclone kann sich der Ironie des Avatars nicht entziehen. Er sieht keineswegs aus wie ein Ganove, sondern wie ein Börsen-Yuppie. Genau genommen sieht er aus wie Gordon Gecko in dem Film ‚Wall Street'. Edler Zwirn - kühn koloriert, hellblaues Designerhemd und Hosenträger. Selbstverständlich mit Pomade im Haar.

»Es muss schrecklich sein ständig auf Schritt und Tritt unter Beobachtung zu stehen«, raunt Autoxa.

Cyclone blinzelt. »Komisch, dass du das sagst. Wir werden doch alle ununterbrochen beobachtet.«

Autoxa beißt sich auf die Lippen. Ihr Blick gleitet an Cyclone herab. Sie steht auf Männer mit Muskeln und Sams Avatar stellt sie großzügig zur Schau. Nackter Oberkörper, enganliegende Wildlederhose und Stiefel mit Fransen.

»Wir alle tun etwas dagegen. Nur Paul muss dem hilflos zusehen.«

Aber egal was wir tun, es bleibt immer das ungute Gefühl, dass es nicht genug ist. Cyclone spricht den Gedanken nicht aus, da in diesem Moment Pauls Begleiter befiehlt, stehen zu bleiben.

»Halt. Das gefällt mir nicht.«

Paul zuckt gelangweilt mit den Schultern. »Mir egal. Wegen mir können wir wieder gehen. Meine Idee war es ja nicht, hierher zu kommen.«

Der Börsen-Yuppie wirft einen kritischen Blick auf den Dschungel.

»Gehört diese virtuelle Welt deinem Freund Urs oder diesem Sam?«

»Woher soll ich das wissen?«, patzt Paul.

Die Miene des Begleiters verfinstert sich.

»Nicht in diesem Ton. Du hast erst gestern einen Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens kassiert. Noch einen und du musst zur medizinisch-psychologischen Untersuchung.«

Die Drohung zeigt Wirkung.

»Als ich Urs das letzte Mal sah, war seine digitale Welt nicht annähernd so ausgereift. Er verbringt aber praktisch jede freie Minute mit irgendwelchen virtuellen Spielen. Es kann also durchaus sein, dass das seine neue Spielwelt ist.«

»Von so einem Spiel habe ich noch nie gehört.«

Der Begleiter zögert. Er geht ein Stück den Wald entlang, ein paar Schritte hinein und kehrt dann wieder um. Immer wieder greift er nach Ästen oder streicht über das Laub. Paul wird ungeduldig.

»Also was ist jetzt? Willst du bei dem Gespräch mit Sam dabei sein oder nicht?«

»Natürlich werde ich dabei sein«, erklärt der Yuppie mit finsterem Blick. »Bilde dir bloß nicht ein, dass ich dich einen Moment aus den Augen lasse. Schon gar nicht bei einem so wichtigen Thema.«

Der Börsen-Yuppie gestikuliert eine Weile bis plötzlich zwei Airbikes sich neben ihm materialisieren. Sie sehen aus wie Motorräder. Es blitzt viel Chrom. Der Rest ist hochglanzlackiert. Eines feuerrot, das andere blau. Anstelle der Räder gibt es ein Triebwerk. Sie schweben in der Luft, als warteten sie darauf bestiegen zu werden.

Er schwingt sich auf das Rote und deutet Paul an, das Blaue zu besteigen. Die Triebwerke heulen auf und langsam schweben sie in den Wald. Erleichtert lässt Cyclone die Luft aus den Lungen. Erst jetzt fällt ihm auf, dass er die ganze Zeit über den Atem anhielt. Das wäre beinahe schiefgegangen. Vielleicht hatte er es mit dem Wald doch etwas übertrieben.

Andererseits rief das den Hacker hinter dem Avatar auf den Plan. Das ist mehr, als er zu hoffen wagte. Als Paul und sein Begleiter weit genug weg sind, zaubert Cyclone zwei weitere Airbikes aus dem Nichts.

Autoxa rümpft die Nase. »Typisch Mann. Du glaubst wirklich, dass ich das Pinke nehme?«

Ohne den Schöpfer der Flugmotorräder eines Blickes zu würdigen, geht sie an ihm vorbei und schwingt sich auf das Schwarze. Grinsend zuckt der Indianer mit den Schultern. Er deutet mit der Hand auf das rosafarbene Gefährt. Eine Geste später prangt eine wilde Drachendame auf dem Triebwerk.

In sicherem Abstand folgen sie Paul und dessen Bewacher in den Wald. Dann öffnet Cyclone ein Fenster in die reale Welt. Sie sehen, wie Urs Paul begrüßt und die zwei es sich mit einem Bier in ihrem Appartement gemütlich machen.

»Worauf wartest du denn?«, erkundigt sich Autoxa. »Lass die Falle zuschnappen.«

Cyclone legt den Finger auf den Mund. Mit der anderen Hand aktiviert er den Ton.

»... schade, ich wollte eigentlich etwas mit Sam besprechen. Wann kommt er denn zurück?«, möchte Paul wissen.

»Er müsste jeden Moment da sein.«, hält sich Urs an den Plan, ihn möglichst lange hinzuhalten. »Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen. Worum geht es denn?«

Paul zögert mit der Antwort. Der Hacker, den nur Paul in seiner Augmented Reality sehen kann, gestikuliert ungeduldig.

»Es geht um sein Angebot, an der Verbesserung der Brainware Schnittstelle mitzuarbeiten. Ich habe darüber nachgedacht. Viele sind daran gescheitert. Als Neurobiologe interessiert mich, ob ihm etwas Neues dazu eingefallen ist.«

Urs braucht seine Freude darüber nicht vorzutäuschen. Sie ist echt. Er beugt sich vor und klatscht ihm auf die Schulter, dass das Echo von den Wänden widerhallt.

»Mensch Paul. Das ist ja toll. Du wirst sehen, das wird dir guttun.«

Paul windet sich.

»Ich habe Gerüchte gehört, dass Sam bereits jetzt einige aufsehenerregende Verbesserungen in sein Virtual Reality Interface eingebaut hat. Weißt du, was genau er gemacht hat?«

»Tut mir leid. Das musst du ihn schon selber fragen.«

»Komm schon«, drängt Paul. »Du und Autoxa ihr benutzt das doch schon für eure Spiele mit World of Cyberdreams. Seitdem seid ihr unschlagbar, das ist nicht fair. Wenn ich bedenke, was die Spielegemeinschaft sagen würde, wenn ...«

»Das reicht«, verkündet Cyclone. »Mach dich bereit, Autoxa. Ich lasse die Falle jetzt zuschnappen. Niemand darf heraus oder hinein. Alles klar?«

Die Chinesin nickt. Der Navajo-Krieger breitet die Arme aus und schnippt mit den Fingern. Auf sein Kommando rücken die Bäume um den Börsen-Yuppie enger zusammen. Ranken weben ihn in ein Netz ein.

»Verdammt, eine Falle«, ruft der Hacker. Er betätigt einen Knopf an seinem Airbike. Zwei Raketen schießen los und sprengen ein Paar Bäume weg. Das Triebwerk heult auf und er jagt davon.

»Hinterher«, kommandiert Cyclone. Doch Autoxa ist bereits unterwegs. Er hat Mühe, den Anschluss zu halten. Es wurmt ihn, dass er schon wieder einer Frau hinterherjagen muss. Mit einem Knurren verjagt er den Gedanken an sein letztes Motorradrennen. Die Sicht beschränkt sich auf wenige Baumreihen. Das beansprucht seine ganze Aufmerksamkeit.

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