Martina Dr. Schäfer - Die Geschichte des Institutes für Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln

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Eine Studie zur Geschichte des Instituts für Ur- und Frühgeschichte zu Köln.
Der erste Teil behandelt die Jahre von 1925 – 1938 unter Herbert Kühn. Wie entwickelte sich die Vorgeschichte von einer eher «geisteswissenschaftlich» orientierten zu einer eher «naturwissenschaftlich» orientierten?
Der zweite Teil behandelt die Zeit von 1938 – 1945 unter Walter Stokar von Neuforn.
In welchem Verhältnis standen Naturwissenschaft und politische Ideologie?
Im dritten Teil wird die Ära Schwabedissen von 1958 – 1985 darfestellt. Welcher Art waren die geistigen, institutionellen und personellen Kontinuitäten nach dem Krieg?

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Aus diesen Bestimmungen ergibt sich die Beschränkung des Zeitraumes der dargestellten Institutsgeschichte auf die Jahre von etwa 1925 bis etwa 1980 (= Ende der «Ära Hermann Schwabedissen»).

Die Schreibweise der Quellen, insbesondere der Akten aus den Jahren 1920 bis 1950, habe ich beibehalten. Weder veränderte ich die Grammatik noch die Orthografie noch sogar eventuelle, offensichtliche Schreibfehler. Auf bedeutsame Tippfehler weise ich hin. Für die Jahre nach 1950 fällt der Rückgang orthografischer Fehler in den Sekretariats- und anderen Akten auf. Ich habe mich auch da bei der Zitation an die damals übliche Orthografie gehalten, die seltenen Fehler ebenfalls beibehalten.

In das Ende der von mir recherchierten Phase fällt der Beginn des «Computerzeitalters», was sich noch einmal sehr entscheidend auf Aussehen und Orthografie der zitierten Quellen auswirkte. Verfügt man für die Jahre zuvor meistens über die sowieso weniger sorgfältig korrigierten Durchschläge der Briefe und Mitteilungen, so fallen diese zum grossen Teil nach Einführung der Computer fort, was zur Folge hat, dass man in den Akten nur mehr die eine Seite der Briefwechsel vorfindet, während man für die Jahre davor oft beide Seiten eines Briefwechsels abgelegt findet.

Ergänzend zur Materialaufnahme über die Archive führte ich eine Reihe freier Interviews mit ehemaligen Studierenden, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Institutes sowie mit verschiedenen Dozenten, Dozentinnen und Laborleitern.

Die Interviews wurden in freier Rede und Gegenrede durchgeführt und nach Notizen sowie dem unmittelbaren Gedächtnisprotokoll niedergeschrieben.

Nach Vorlage dieser Niederschriften wurde ein weiteres, ergänzendes oder korrigierendes Gespräch durchgeführt.

Diese Form der Befragung entsprach den Wünschen der meisten Interviewten, denen ich verschiedene Befragungsmodelle (beispielsweise auch mit Aufnahmegeräten oder an Hand eines vorher festgelegten Fragenkataloges) vorgeschlagen hatte.

Darüber hinaus führte ich mit einigen Probanden Briefwechsel, teilweise gekoppelt mit telefonischen Befragungen. Diesen wurden die gleichen Fragen gestellt, wie den mündlich interviewten und sie erhielten die gleiche Gelegenheit zur korrigierenden Rückkoppelung durch eine Vorlage des Interviewtextes.

Ich möchte an dieser Stelle allen Befragten für ihre Bereitwilligkeit zu cooperieren und für ihr teilweise nicht unerhebliches Engagement danken!

In dieser Weise durchgeführte Interviews gehören in den methodischen Zusammenhang der sogenannten «oral history», wie sie in den Siebzigerjahren, insbesondere in Hinsicht auf die Befragung von zeitgenössischen Zeugen, entwickelt worden ist.

Im Zweifelsfalle – also beispielsweise bei Unsicherheiten bezüglich bestimmter Daten oder anderer harter Fakten – gilt die Regel: Schriftquelle gilt mehr als mündliche Quelle. Beide Quellenarten wurden vor allen Dingen unter dem Aspekt der beschreibenden Darstellung verwendet.

Einen dritten Quellenapparat bildeten die wissenschaftlichen Texte aus der Ur- und Frühgeschichtsforschung, z. B. die Aufsätze und Abhandlungen von Herbert Kühn oder Walter von Stokar zu verschiedenen Themen und Forschungsgebieten.

Neben der Darstellung der ideengeschichtlichen Entwicklung des Faches Ur- und Frühgeschichte, seiner verschiedenen Schwerpunkte, Fragestellungen und methodischen Entwicklungen im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts stand, insbesondere für den ersten Teil meiner Arbeit, der sich mit der Ur- und Frühgeschichte unter dem Nationalsozialismus befasste, die Frage nach der ideologischen Beeinflussung der Ur- und Frühgeschichtsforschung im Vordergrund.

Eine solche Frage ist, auf literaturwissenschaftliche Weise, durch Interpretation der vorliegenden Texte zu beantworten.

Im zweiten Teil meiner Arbeit verschob sich die literaturwissenschaftliche Analyse in Richtung auf die methodischen aber auch ideologischen Auseinandersetzungen zwischen eher restaurativen sowie geisteswissenschaftlichen Richtungen und den naturwissenschaftlichen Methoden und Vorgehensweisen in der Ur- und Frühgeschichtsforschung. Insbesondere für die Auseinandersetzung zwischen naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Schwerpunktsetzung bildete das Kölner Institut ein wichtiges Beispiel.

1.2.2. Zu literatur- und sprachkritischen Analyse wissenschaftlicher Texte

Die sprachkritische Analyse befasst sich nicht so sehr damit, ob ein Text wissenschaftlich richtige Aussagen macht. Sie geht davon aus, dass sowohl richtige als auch falsche Inhalte ideologisch verbrämt werden können.

Die sprachkritische Analyse behandelt zwar wissenschaftliche, belletristische, gesprochene, u. a. Texte gleich. Trotzdem sieht sie die jeweilige Textart auch als Kontext, in dem eine bestimmte sprachliche Wendung, Meinung, Behauptung, rhetorische Floskel auftaucht. Sie fragt nach Intention und gesellschaftlicher Wirksamkeit.

Im Zusammenhang mit der sogenannten «Milojcic-Diskussion» (10.1.3.2.) lässt sich der Unterschied zwischen sprachkritischer und inhaltlicher Analyse eines wissenschaftlichen Textes verdeutlichen. Die Sprachkritik an einem wissenschaftlichen Text hat nicht unbedingt zur Voraussetzung, dass man, über ein übliches Mass an wissenschaftlicher Vorbildung hinaus, fachlich in der jeweiligen Wissenschaft, aus der der Text stammt, geschult ist. Es gehört jedoch zur methodischen Intention meines Ansatzes, dass das Fachwissen, hier bezüglich der Ur- und Frühgeschichte, Instrumentarium der sprachkritischen Analyse ist. Vladimir Milojcics Aufzählung der verschiedenen prähistorischen Methoden (MILOJCIC 1957, 102) wären ein Beispiel dafür. Einem Nichtprähistoriker würde beispielsweise kaum auffallen, dass Vladimir Milojcic das zeitliche Hintereinander des Auftretens der Chronologiemethoden an einer entscheidenden Stelle umgedreht hat.

Da es sich bei meiner Arbeit um eine Studie im Rahmen der Ur- und Frühgeschichte handelt, möchte ich die literaturwissenschaftliche Terminologie mit Hilfe der prähistorischen Terminologie verdeutlichen: Dem «archäologischen Befund» entspricht in der Literatur die Text- oder Quellenart. Beispielsweise: Natur- oder populärwissenschaftliche Abhandlung, Vortrag, Akte, Zeitungsartikel, Gedicht.

Die Summe der Texte eines Autors könnte man als «stratigrafischen Fundort» bezeichnen, der für eine chronologische Abfolge steht. Innerhalb dieser Textsammlung ist eine Analyse der literarischen Entwicklung des Autors/der Autorin von Intereresse, der Vergleich mit zeitgleichen Texten anderer Autorinnen und Autoren, die hermeneutische Interpretation der Intentionen des/der Autors/Autorin u.A.m.

Auf der Ebene des «Fundgegenstandes» kann man e i n e n ausgewählten Text, z. B. Brief, Vorlesung oder Gedicht eines Autors unter den verschiedensten Gesichtspunkten betrachten. Worte, Wendungen, Begriffe eines Autors, einer Autorin bezeichne ich als «Artefakte». Sie sind interessant in Bezug auf die anderen Texte eines Autors, einer Autorin, im Kontext der Texte anderer Autoren, im historischen Verwendungs- und Bedeutungszusammenhang, entymologisch, etc. Die Auswahl einer bestimmten Textart, Quelle, die Arbeit an Begriffen, etc. entspricht der «Probenentnahme». Das setzt aber in diesem Fall schon eine bestimmte Bewertung der jeweiligen Quellenart voraus, diese Auswahl, diese Entscheidung ist in gewisser Weise bereits Teil der Interpretation. Beispielsweise entscheide ich im Vorhinein, eher einen Brief als charakteristisch für die Intentionen eines bestimmten Autors zu sehen als seine Habilitationsschrift, eher seine publizierte Erwiderung auf eine Kritik seiner wissenschaftlichen Auffassungen als seine Darstellung einer Grabung.

Die Text- oder Sprachanalysen können unter bestimmten thematischen Schwerpunkten durchgeführt werden: Eine literaturhistorische Analyse bearbeitet die Herleitung von Texten aus literarischen, wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Traditionen, beispielsweise den Zusammenhang zwischen neuerer Esoterikliteratur der siebziger und Achtzigerjahre und nationalsozialistischen Texten aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. (JAUSS 1970, SCHÄFER 2001).

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