Miriam Lanz - Unter Piraten

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Bei der Überfahrt von Bristol nach Jamaika gerät eine Fregatte in einen Sturm. Die junge, impulsive, intelligente Vollwaise Gwyn geht über Bord.
Von ihrem Onkel, dem Arzt Dr. Steward, getrennt gerät sie auf das Schiff von Blackbeard. Während sich ihr Onkel vor Trauer in Rauschmittel flüchtet, gelingt es Gwyn sich mit Hilfe des Schiffsjungen Ben in der brutalen Welt der Piraten zu behaupten und wittert eine Möglichkeit auch den von Piraten verschuldeten Tod ihrer Eltern zu rächen.

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„Kapitän Bradley, ich muss schon sagen, in der kurzen Zeit, die ich Euch kenne, habe ich festgestellt, Ihr seid ein ewiger Optimist.“ Ein kurzes Lächeln huschte über Gwyns Lippen.

„Nun ja, Miss, besser als immer alles schwarz zu sehen. Euer Lächeln zeigt mir jedoch, dass es keine schlechte Eigenschaft ist. Und vielleicht seht Ihr Euren Onkel schneller wieder als Ihr denkt; wir sind gerade im Moment auf dem direkten Weg nach Kingston.“ Bradleys Euphorie schien von Sekunde zu Sekunde zu zunehmen.

„Und Miss Steward, wenn Ihr Euren Onkel nicht finden solltet, könnt Ihr, wenn wir in Kingston angekommen sind, auch gerne mit mir kommen - zumindest bis sich alles aufgeklärt hat“, bot ihr Bradley, in einem etwas ernsteren Ton, an.

„Vielen Dank, Sir!“, sagte Gwyn, sichtlich überrascht von diesem großzügigen Angebot.

„Ihr wohnt in Kingston?“, fragte sie schließlich.

„Oh ja, Miss. Ich wurde dort geboren und auch meine Kinder werden dort das Licht der Welt erblicken“, erklärte er fröhlich.

„Ihr seid verheiratet?“, fragte Gwyn, noch bevor sie über ihre ungebührliche Formulierung nachdachte. Bradley schmunzelte amüsiert.

„Noch nicht, aber wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich um die Hand meiner angebeteten Flora McCessey anhalten“, erklärte er stolz.

„Dann möchte ich die Erste sein, die Euch gratulieren darf“, entschied das Mädchen spontan.

„Das ist Ehrensache, Miss Steward!“

Bradley hatte es in nur wenigen Minuten geschafft, Gwyn - zumindest für kurze Zeit - auf andere Gedanken zu bringen und dafür war sie ihm sehr dankbar.

Nach dem Essen gingen Bradley und Gwyn an Deck, wo der Kapitän begann, seiner Passagierin die Arbeiten, die an Deck verrichtet wurden, zu erklären oder ihr von Seefahrerlegenden - 'Seemannsgarn' wie Bradley sie nannte - zu erzählen. Er schwärmte von Kingston und der Seefahrt und erzählte ihr, dass er mit neunzehn Jahren nach England zum Studieren geschickt wurde, es sich aber anderes überlegte, und der Handelsmarine beitrat. In der dritten Nacht - Bradley hatte Gwyn mitgeteilt, dass sie am morgigen Tag in Kingston ankommen würden - wurde das Mädchen von Schreien und merkwürdigen Geräuschen geweckt. Es klang als würde Metall auf Metall treffen.

Erschreckt setzte sie sich auf. Fahles Mondlicht schien durch das große Fenster und tauchte den Raum in ein gespenstisches Licht.

'Was ist an Deck nur los?'

Unentschlossen stand sie auf und ging zur Tür. Bevor sie aber die Hand auf die Klinke legte, zögerte sie kurz. Die zum Teil markerschütternden Schreie, die von Deck zu ihr drangen, ließen nichts Gutes vermuten...

Doch ihre Neugier war stärker und siegte schließlich über ihre Ängste.

Wie ein Dieb schlich sie Sekunden später durch die große Kabine. Ihre Augen gewöhnten sich nur sehr langsam an die Dunkelheit und sie ertastete sich den Weg durch die Heckkabine.

Als sie durch die verglasten Fenster der Kabine an Deck spähte, glaubte sie, ihr Herz wäre stehen geblieben. Ihre Hände wurden kalt, sie zitterte und brach in Angstschweiß aus.

Beim Anblick der blutgetränkten Macheten, die im hellen Mondschein leuchteten, spürte sie, dass ihr alle Farbe aus dem Gesicht wich. Sie hatte das beklemmende Gefühl ihre Knie würden unter ihr nachgeben.

Piraten!’

Das fruchtbare Klirren der Macheten und die entsetzlich gellenden Schreie waren zu ohrenbetäubendem Lärm angewachsen.

Direkt vor dem Fenster, an dem sie stand, war ein Mann erschienen.

Gwyn kauerte sich unter dem Fenster zusammen.

Erst das Geräusch von zerbrechendem Glas, das wenige Augenblicke später folgte, ließ sie ihre Augen wieder öffnen. Der Mann lehnte schwer an der angesprungenen Scheibe. Plötzlich wurde er zurück gezogen, nur um gleich darauf wieder gegen die Fensterscheibe geworfen zu werden.

Das Glas zersprang und der Mann sackte nach hinten. Eine Hand schlug keine Armeslänge von Gwyn entfernt gegen das raue Holz.

Das Mädchen stieß einen spitzen Schrei aus und presste sich sofort ihre zitternden Hände auf den Mund, um jeden weiteren Laut zu ersticken, bevor er ihre Kehle verlassen konnte.

Wie gelähmt blieb Gwyn an die Wand gekauert und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf die Hand, von dessen Fingern Blut auf den Boden tropfte.

Mit einem Mal wurde die große Kabine in einen gigantischen Schatten getaucht.

Gwyn hob panisch ihren Blick. Ein Pirat stand vor dem zerbrochenem Fenster. Das Mädchen drängte sich noch näher an die Holzwand; ihre grünen Augen fixierten den Mann. Langsam begann der Pirat zu grinsen, wobei er einige Goldzähne enthüllte, die im Mondlicht leuchteten. Dann riss er die Tür der Achterkabine auf. Leise wimmernd schloss Gwyn die Augen.

Wider der Erwartung kam der Mann aber nicht auf sie zu. Als das Mädchen hörte, dass er sich an dem großen Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, zuschaffen machte, öffnete sie ihre Augen wieder.Der Pirat hatte ihr den Rücken zugewandt - er schien sie noch nicht bemerkt zu haben.

Langsam löste sich Gwyn aus ihrer Starre.

'Ich muss hier weg! '

Auf allen Vieren kroch sie zur Tür, wobei sie den Mann nicht aus den Augen ließ.

Sie war keinen Meter mehr vom Türrahmen entfernt, als sich der Pirat plötzlich umdrehte. An seinem Gürtel steckten die Gegenstände, die zuvor auf dem Tisch gelegen hatten.

Im ersten Moment schien er sichtlich verwirrt, dann aber grinste er hämisch.

"Dachtest wohl, du könntest dich verstecken, Rabenaas?“, säuselte er, als er schwerfällig auf sie zukam.

Gwyn ließ den Mann nicht aus den Augen und erhob sich mühevoll. Mit dem Rücken lehnte sie an der Wand.

'Großer Gott!'

Der Pirat hatte seine Machete zum ersten Hieb erhoben. Er war nur noch wenige Schritte von ihr entfernt, als etwas Leuchtendes zu ihrer Linken Gwyns Aufmerksamkeit erlangte - der glänzende Griff des Messer, das den Mann am Fenster getötet hatte.

Wider fest auf den Pirat fixiert, dessen bösartiges Grinsen immer breiter wurde, machte sie einen plötzlichen Satz auf die Leiche zu. So lähmend ihre Angst noch vor wenigen Minuten war, gab sie ihr nun neue Kraft.

Blind tastete sie nach dem Messergriff; ihre zitternden Finger umschlossen schließlich das kalte Metall und zogen das Messer aus der Leiche.

Der Pirat, der sie aus kalten Augen anstarrte, stürzte mit erhobener Waffe auf sie.

"Na warte. Dir werd´ ich helfen."

Instinktiv warf sich das Mädchen auf die Seite und kroch auf allen Vieren hastig aus der Reichweite des Piraten. Ihre Hand hielt das Messer immer noch fest umschlossen.

Die Machete verfehlte ihr Ziel und schlug stattdessen in die Leiche.

Irritiert sah der Pirat hoch, funkelte Gwyn dann aber hasserfüllt an.

Wieder kam er wankend auf sie zu.

'Scheint, betrunken zu sein'

Nichtsdestotrotz richtete sich Gwyn auf und wich ängstlich nach hinten.

Mit dem Rücken stieß sie gegen ein Regal. Sie hörte die Gläser, die darin standen, laut klirren. Gwyn wimmerte. Noch nie hatte sie solche Angst gehabt.

Der Pirat lachte abermals laut und hämisch auf, als er ihre ausweglose Lage begriff.

Als Gwyn seinen rasselnden Atem hören konnte und sie von dem Geruch starken Alkohols umhüllt wurde, richtete sie die blutige Klinge mit zitternder Hand auf den Piraten, der sich bedrohlich über ihr aufgebaut hatte und ein weiteres Mal ausholte.

Beinahe geistesabwesend und ihrem ersten Impuls folgend rammte Gwyn blitzschnell das Messer in den Bauch des Angreifers.

Das Grinsen erstarb auf seinem Gesicht. Ein gewaltiger Blutstrahl schoss aus seiner tödlichen Wunde. Das Messer fiel klirrend in die Blutlache. Der Pirat stöhnte, krümmte sich und sah fast ungläubig auf die Stichwunde ehe er zusammensackte.

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