Miriam Lanz - Unter Piraten

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Bei der Überfahrt von Bristol nach Jamaika gerät eine Fregatte in einen Sturm. Die junge, impulsive, intelligente Vollwaise Gwyn geht über Bord.
Von ihrem Onkel, dem Arzt Dr. Steward, getrennt gerät sie auf das Schiff von Blackbeard. Während sich ihr Onkel vor Trauer in Rauschmittel flüchtet, gelingt es Gwyn sich mit Hilfe des Schiffsjungen Ben in der brutalen Welt der Piraten zu behaupten und wittert eine Möglichkeit auch den von Piraten verschuldeten Tod ihrer Eltern zu rächen.

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“Es ist… Nun ich…“ Wilde hob kurz den Kopf. Als er Stewards Gesichtsausdruck bemerkte, senkte er seinen Blick wieder und holte tief Luft: “Sir, ich…ich befürchte, nun….Eure Nichte ist unauffindbar und…ich….befürchte - es tut mir wirklich sehr Leid - sie ist nicht…mehr…auf dem Schiff und…“, der junge Mann verstummte und sah seufzend auf.

Der Arzt hatte seinen Blick in unbestimmte Ferne gerichtet. Kaum merklich schüttelte er den Kopf.

“Nein,…“, Dr. Stewards Lippen bewegten sich, aber kein Laut entrang sich seiner Kehle. Tränen waren ihm in die Augen getreten und verschleierten seine Sicht. Wilde sah ihn für einen Augenblick mitfühlend an, ehe er leise das Zimmer verließ.

Gwyn, oh Gott, mein armes, liebes Kind!’

Dem Arzt rannen ungehemmt Tränen über die Wangen. Sein Körper bebte unter lautlosem Schluchzen. Gwyn konnte, durfte einfach nicht tot sein…

15. Mai im Jahre des Herrn 1713:

„Ich glaub´, sie wacht auf. Geh´ und hol´ den Käpt´n.“

Gwyn nahm die fremde, raue Stimme wie durch einen dichten Nebel wahr. Sie blinzelte. Das grelle Licht zwang sie jedoch die Augen sofort wieder zu schließen.

„Oh, Gott!“, stöhnte sie und rieb sich mit der Hand über die Stirn.

„Wie geht es Euch, Missy?“

Gwyn hielt sich schützend die Hand vor ihr Gesicht, als sie nach dem Ursprung der Stimme suchte. Ein Mann beugte sich über sie. Sein Gesicht war braungebrannt und von tiefen Falten zerfurcht, die ihn stark altern ließen. Seine tiefliegenden, schwarzen Augen, verliehen ihm dennoch ein freundliches Aussehen.

„Es könnte besser sein“, sagte Gwyn matt. Der Mann lächelte.

„Da habt Ihr aber wirklich Glück gehabt, Miss.“ Gwyn konnte dem Mann nicht folgen.

'Wo bin ich hier? Was ist passiert?'

Verwirrt sah sie sich um. Die Kajüte, in der sie sich befand, war ihrer Kabine auf der ‚Ventus’ sehr ähnlich.

„Was meint Ihr, als Ihr sagtet, ich hätte ‚Glück gehabt’?“, fragte sie schließlich.

„Eine vornehme Ausdrucksweise habt Ihr, das muss ich schon sagen.“ Der Mann lächelte erneut.

„Ihr ward ganze zwei Tage ohne Bewusstsein. Der Käpt´n gab die Hoffung schon fast auf“, erklärte er nüchtern

Gwyn sah ihn verwirrt an, erwiderte aber nichts. Nach einer kurzen Weile, in der sich Schweigen über den kleinen Raum gelegt hatte, ergriff Gwyn schließlich wieder das Wort: „Bitte, verzeiht Sir, aber... wo bin ich?“

„Ihr befindet Euch auf der ‚Mercatoris’. Ich bin im übrigen Henry.“

Gwyn nickte abwesend. Ihr Blick schweifte erneut durch den Raum, so als suche sie nach etwas ihr Vertrautem.

In diesem Moment flog die Tür schwungvoll auf und ein Mann trat ein. Er trug eine braune Perücke und einen dunklen Anzug.

„Ah, na endlich, Miss, seid Ihr aufgewacht. Ich bin Robert Bradley.“ Der Mann verbeugte sich tief und überschwänglich vor Gwyn.

„Mein Name ist Gwyneth Steward“, brachte sie ein wenig irritiert heraus.

„Verzeiht Miss, dass ich Euch so angehe, aber was ist Euch zugestoßen?“, fragte der Mann beinahe euphorisch.

Gwyn konnte Bradley im ersten Moment nicht antworten.

Ihre Gedanken schweiften zurück zur 'Ventus'. Der Sturm… sie erschauderte, als sie die Bilder, die sich ihr ins Gedächtnis gebrannt hatten, wieder vor ihrem inneren Auge sah.

Die Wellen, der verletzte Kapitän Wilde, das davonfahrende Schiff, die unbeschreibliche Angst und Ungewissheit…

„Miss, ist alles in Ordnung?“ Die besorgte Frage des Kapitäns holte Gwyn wieder in die Gegenwart zurück.

„Wie…wie bitte? Ja, ja mir geht es gut“, meinte sie matt.

„Miss was ist Euch zugestoßen, dass Ihr mitten auf dem Meer getrieben seid?“, wiederholte sich Bradley; dieses Mal etwas langsamer.

„Wir gerieten in einen Sturm und…ich fiel über Bord“, nuschelte Gwyn schließlich geistesabwesend.

„Auf welchem Schiff seid Ihr gereist?“, fragte Bradley weiter.

„Auf der ‚Ventus’.“

Als Bradley nach wenigen Minuten alles, was er wissen wollte, in Erfahrung gebracht hatte, richtete er sich zufrieden an Henry, der die ganze Zeit an der Wand direkt neben der Tür gestanden und zugehört hatte.

„Hol` ihr etwas Frisches zum Anziehen.“

Erst als Bradley die Anweisung gegeben hatte, bemerkte Gwyn, dass sie immer noch ihr schlichtes weißes Unterkleid trug und man sie lediglich mit einigen Decken zugedeckt hatte.

„Ja, Sir“, Henry verbeugte sich und verließ den Raum. Lächelnd wandte sich der Kapitän nun wieder dem Mädchen zu.

“Ich bestehe darauf, dass Ihr mit mir zu Abend esst, Miss Steward.“ Gwyn nickte abwesend. Bradley verneigte sich abermals überschwänglich und verließ ebenfalls den Raum.

Kaum war Gwyn alleine, wanderten ihre Gedanken wieder zurück auf die Fregatte. Der Regen…die Schreie…ihr Onkel .

Ihre Gedanken kreisten nur noch um eine Frage: Was war mit ihm passiert? Vor der ersten Welle hatte sie ihn noch an Deck gesehen, danach war er verschwunden….

Oh Gott…er wird doch nicht auch über Bord gefallen sein.’ Der Gedanke trieb ihr Tränen in die Augen.

Großer Gott…bitte mach, dass es ihm gut geht. Bitte mach, dass er auch gerettet worden ist, dass er auch so viel Glück hatte wie ich, bitte, bitte’

Trotz der vielen Decken begann Gwyn zu zittern. Sie schluckte schwer.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Henry trat ein. Über seinem Arm hingen verschiedene Kleidungsstücke.

„So, Miss, “ Er breitete die Stücke vor Gwyn aus.

„Ich habe Euch verschiedene Größen gebracht. Ich hoffe Ihr findet etwas Passendes!“ Henry schien Gwyns derzeitigen Zustand nicht wahrgenommen zu haben - zumindest ging er nicht darauf ein.

„Ruft mich, wenn Ihr fertig seid!“, meinte er schlicht und verließ wieder das Zimmer.

Für einige Sekunden blieb Gwyn regungslos sitzen. Dann aber beschloss sie diese düsteren Gedanken bei Seite zu schieben und betrachtete zur Ablenkung die Kleidungsstücke neugierig.

Verschiedene Kniehosen aus groben braunem Stoff lagen da und Leinenhemden in unterschiedlichen Größen. Gwyn nahm die Hose, die am kleinsten aussah und hielt sie vor sich. Sie seufzte gleichgültig ehe sie sich von ihrem Unterkleid befreite und in die Hose schlüpfte. Während sie diese mit einer Hand festhielt, griff sie mit der anderen nach einem grauverwaschenen Hemd und zog es sich über den Kopf. Nachdem sie sich auch noch eine knielange, dunkelrote Weste übergestreift hatte, sah sie prüfend an sich herab und schob sich eine Haarsträhne hinter das Ohr.

Bevor sie die Hand auf die Klinke setzte, atmete sie noch einmal tief durch, dann trat sie heraus. Henry, der an der entgegengesetzten Wand lehnte, musterte sie mit einem amüsierten Lächeln.

„Ähm, Sir…ich bräuchte...nun ja, die Hose ist etwas breit….und ich bräuchte einen …Gürtel.“ Gwyn spürte, wie ihr Röte ins Gesicht stieg.

„Oh, natürlich Miss. Kommt!“ Das Lächeln des Matrosen wurde immer breiter.

Henry führte sie durch die große Kabine hinaus an Deck, wo Gwyn neugierig von der übrigen Besatzung beobachtet wurde, und blieb schließlich vor der Luke, die zur Mannschaftsunterkunft führte, stehen.

“Nach Euch, Miss.“ Gwyn nickte nur und betrat das Unterdeck - dicht gefolgt von Henry.

Der Raum war ausgesprochen groß. Von der Decke hingen unzählig viele Hängematten und bei jeder Hängematte lag ein großer Seesack.

„Die Mannschaftsunterkunft“, erklärte der Seemann knapp. Gwyn erwiderte nichts und beobachtete den Matrosen, der in einem Seesack herumwühlte, beinahe geistesabwesend. Als er darin aber nicht das Gesuchte fand, ging er zum nächsten.

„Bitte Joe, denk nichts Falsches, ich werd ´s dir später erklären“, flüsterte er kaum hörbar, ehe er sich an den fremden Seesack zu schaffen machte.

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