Miriam Lanz - Unter Piraten

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Bei der Überfahrt von Bristol nach Jamaika gerät eine Fregatte in einen Sturm. Die junge, impulsive, intelligente Vollwaise Gwyn geht über Bord.
Von ihrem Onkel, dem Arzt Dr. Steward, getrennt gerät sie auf das Schiff von Blackbeard. Während sich ihr Onkel vor Trauer in Rauschmittel flüchtet, gelingt es Gwyn sich mit Hilfe des Schiffsjungen Ben in der brutalen Welt der Piraten zu behaupten und wittert eine Möglichkeit auch den von Piraten verschuldeten Tod ihrer Eltern zu rächen.

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Gwyn beobachtete dies mit blankem Entsetzten.

Gefangen in einer Welt aus unbeschreiblicher Angst, die ihre unerbittlich, langen Hände nach ihr ausstreckte, nahm sie um sich herum nichts mehr wahr. Sie konnte einfach nicht glauben, was sie getan hatte.

Nachdem der Pirat zu Boden gefallen war, kreischte Gwyn panisch auf und rannte los. Sie wollte weg! Weg von diesem grässlichen Ort. Sie wollte so viel Abstand zwischen sich und dem Piraten bringen wie möglich. Sie wollte diesem Alptraum entfliehen.

Völlig orientierungslos, lief das Mädchen an Deck.

Erst zu spät wurde ihr bewusst, dass dies ein fataler Fehler gewesen war.

Entsetzt sah sie sich zu allen Seiten um. Neben ihr wurde gerade ein Pirat erstochen. Er fiel zu Boden und sofort stürzten zwei neue Angreifer auf den Seemann, der der Überzahl nach kurzer Wehr unterlag. Gwyn stolperte ziellos einige Schritte nach hinten.

Ich muss weg von hier. Nur weg!

Plötzlich griff jemand nach ihrem Arm. Gwyn erstarrte für einen Moment, bevor sie wild um sich schlug.

"Miss Steward, so beruhigt Euch!" Das Mädchen wirbelte herum. Bradley stand neben ihr.

Er war kaum wieder zu erkennen. Zwar schenkte er ihr für einen flüchtigen Moment ein Lächeln, trug aber ansonsten die ungewohnt ernste, entschlossene Miene eines Soldaten. Der Stoff seiner Uniform, der den linken Arm umschloss, hatte sich dunkelrot gefärbt. Unzählige Blutspritzer waren auf Weste und Rock.

„Kommt, Miss!“, drängte er und zog Gwyn mit sich. „Ihr müsst Euch sofort in Sicherheit bringen. Geht unter Deck, schnell!“ Gwyn ließ sich beinahe willenlos von ihm führen.

„Vorsicht, Käpt´n!“ Nur noch wenige Meter, trennten Gwyn und den Kapitän vor der Luke, die zur Mannschaftsunterkunft führte, als der plötzliche Ausruf Bradley herumwirbeln ließ. Er drückte Gwyn mit aller Gewalt bei Seite. Das Mädchen beobachte mit angehaltenem Atem den Zweikampf. Tatsächlich hatte es den Anschein, als verfolgten alle diesen Kampf.

Das Gefecht dauerte Minuten. Immer wieder bot sich für beide Kämpfer eine Gelegenheit den Gegner zu besiegen, aber dieser konterte und wendete das Blatt.

Je länger sich das Gefecht hinzog, desto unruhiger wurde Gwyn.

Plötzlich schleuderte der Pirat Bradley seine Faust ins Gesicht. Der Kapitän wankte einen Schritt nach hinten und widmete seinem Gegner einen Augenblick nicht seine volle Aufmerksamkeit. Diese eine Sekunde genügte dem Piraten, um ihm seine Machete in den Bauch zu rammen.

Als der Pirat nur einen Augenblick später die Waffe ruckartig wieder aus der Wunde zog, erkannte das Mädchen mit Entsetzten, dass sich die cremefarbene Weste des Kapitäns schlagartig blutrot färbte. Er ließ seine Machete fallen und presste beide Hände auf die Wunde. Der Pirat sah sich, stolz grinsend, um.

Der noch lebende Teil der ‚Mercatoris’ - Besatzung und Gwyn mussten mit ansehen, wie Bradley auf die Knie sank, ehe er schließlich leblos zur Seite kippte.

'Er ist tot! '

Das Mädchen schüttelte ungläubig den Kopf, als sich ihr diese Erkenntnis aufdrängte.

Auf einmal wurde das Schiffsdeck, über das sich während des letzten Gefechtes gespanntes Schweigen gelegt hatte, erneut von lautem Klirren erfüllt.

Die übriggebliebene Besatzung der Handelsfregatte ließ ihre Waffen fallen. Sie ergab sich.

Einige Minuten später war die Mannschaft, Gwyn eingeschlossen, wie eine Schafherde zusammengetrieben worden.

Dann betrat ein Mann das Deck, der der Besatzung das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Er war ungeheuerlich groß. Gwyn schätzte ihn auf über zwei Meter. Bis auf seine bösartig leuchtenden Augen war sein Gesicht hinter schwarzen Haaren verborgen. Sein Bart, den er zu dicken, fettigen Zöpfen geflochten hatte, bedeckte seine Brust.

Die Kleidung war von Rum und Blut befleckt und wurde an einigen Stellen notdürftig mit Flicken zusammengehalten. Unter seinem Hut und in seinem Bart steckten brennende Lunten.

Blackbeard!

In Bristol hatte Gwyn im Zusammenhang mit ihm oft den Ausdruck ‚ein Teufel in Menschengestalt’ gehört, hatte sich darunter aber nichts vorstellen können. Als sie ihn nun in voller Lebensgröße vor sich stehen sah, erkannte sie, dass diese Beschreibung sehr genau auf diesen berüchtigten Piraten passte.

„So!“, donnerte Blackbeard drohend. Beim Klang seiner Stimme glaubte Gwyn, die Nacht würde noch schwärzer werden.

„Wie ich sehe, seid ihr verfluchten Landratten zur Vernunft gekommen.“ Er spuckte der ‚Mercartoris’ – Besatzung verachtend vor die Füße. Die Piraten lachten.

„Aber ihr habt Glück. Heute habe ich ungewöhnlich gute Laune und stelle euch, schäbiges Pack, vor die Wahl: Entweder ihr werdet Teil meiner Crew und führt fortan ein Leben als Pirat…. oder ihr werdet erfahren, dass man mein Angebot nicht ausschlägt.“

Der Piratenkapitän warf seiner Besatzung einen vielsagenden Blick zu. Die meisten erwiderten ihn mit einem bösartigen Grinsen.

Gwyn hörte einen jungen Matrosen neben sich schlucken.

„Nun…was ist? Ich gebe euch…“, er verstummte und sah sich nach einem Zeitmaß um. Sein Blick fiel auf die große Glasenglocke und die daneben stehende Sanduhr. Die nächste Stunde sollte in wenigen Augenblicken beginnen.

“…bis zum Glasenläuten Zeit“

Gwyns Gedanken überschlugen sich. Es war offensichtlich, was Blackbeard mit seinen letzten Worten gemeint hatte.

Sie wollte nicht sterben! Nicht, nachdem sie die letzten Tage wie durch ein Wunder überlebt hatte. Sie wollte leben! Ganz gleich, welches Leben ihr bevorstand, sie wollte es nicht verlieren.

Ein Leben unter Piraten war allerdings keine einladende Vorstellung. Während Gwyn versuchte ihre Möglichkeiten abzuwägen, fiel ihr Blick auf Kapitän Bradley. Er lag zu Füßen seiner Mörder, kalt und leblos….

So leblos wie mein Onkel’

Bis zu diesem Augenblick hatte Gwyn die leise Hoffnung geschöpft, ihren Onkel wieder zu sehen. Bradley hatte sie durch seine Worte daran glauben lassen. Als sie aber den Kapitän sah, traf sie die schreckliche Realität wie ein Schlag ins Gesicht. All ihre Gedanken kreisten nur noch um diese eine Erkenntnis.

Er ist tot!’

„Nun, was ist? Ich warte nicht gern´.“ Blackbeards donnernde Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Sie wandte den Blick.

Ich will leben!’

Gwyn hatte ihren Entschluss gefasst. Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, holte tief Luft und trat einen Schritt nach vorne. Alle Blicke richteten sich auf sie. Gwyns Knie zitterten.

„Du, Junge?“, rief der Pirat aus.

„Du bist wohl der Einzige mit Verstand. Wie heißt du?“

Gwyn riss bei seiner Frage erschrocken die Augen auf. Daran hatte sie nicht gedacht.

„Ich …ich heiße….“ Der Piratenkapitän sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.

„Wie heißt du?“, fragte er abermals, aber deutlich gereizter. Gwyn schwieg; sie zitterte am ganzen Leib. Blackbeard beäugte sie skeptisch.

„Es reicht mir, Bursche. Ich lasse mich von einem Taugenichts, wie dir, nicht zum Narren halten. Deinen Namen, verdammt!“, brüllte er nach wenigen Augenblicken. Gwyn zuckte zusammen. Wieder fiel ihr Blick auf den toten Kapitän. In diesem Moment schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf.

Ich bin aus dem Wasser gezogen worden. Ich habe überlebt! Ich habe gewonnen. Sieger heißt auf Lateinisch‚Victor’’

„Ich heiße Vic.“

Blackbeard sah sie misstrauisch an.

Oh, bitte, lass ihn nicht bemerkt haben, dass ich ein Mädchen bin. Bitte nicht’

Gwyn wurde gleichzeitig heiß und kalt.

„So…du heißt also Vic?“, fragte der Pirat und musterte sie mit stechenden Augen.

„Ja, mein Name ist Vic“, erwiderte Gwyn. Ihre Stimme war leise aber entschlossen.

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