Sylvi S. - Welche Rolle spielst du?

Здесь есть возможность читать онлайн «Sylvi S. - Welche Rolle spielst du?» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Welche Rolle spielst du?: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Welche Rolle spielst du?»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die junge Schauspielerin Janine Reimer ergattert ihre erste große Rolle in einer neuen Fernsehserie. Es handelt sich dabei jedoch um ein Liebesdrama mit recht freizügigen Szenen. Ihr Serienpartner, mit dem sie intime Szenen drehen muss, ist der attraktive Akteur Leon Schneider. Auch für ihn ist es die erste Hauptrolle im TV, und er fühlt sich etwas unsicher.
Janine, die eine sehr schlechte Erfahrung mit ihrem Exfreund hinter sich, hat Angst, sich zu verlieben. Sie will Leon deshalb loswerden und greift zu einem drastischen Mittel. Die Auswirkungen sind allerdings gravierender als gedacht. Das Chaos am Set ist somit vorprogrammiert und das Produktionsteam steht am Rande eines Nervenzusammenbruchs.
Als Janine ihre Tat bereut und sich mit ihrem Kollegen aussöhnen will, taucht plötzlich dessen Freundin Caro am Set auf. Und diese setzt alles daran setzt, ihre Konkurrentin loszuwerden…
Kann das Fernsehpaar trotz aller Widrigkeiten auch im realen Leben zueinanderfinden, und wird es die Serie überhaupt ins TV schaffen?

Welche Rolle spielst du? — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Welche Rolle spielst du?», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Ich habe mehr Talent, als du glaubst, Mr. Klugscheiß! Ich spiele ein sieben Jahre jüngeres Mädel, und das überzeugend. Ich wette, dazu wärst du gar nicht in der Lage. So hölzern, wie du dich gerade bewegst, agierst du bestimmt mit der Leidenschaft eines Besenstiels. Ich bin sicher, die Leute werden uns niemals als Traumpaar ansehen.”

„Du...du...du...” Leon rang vor Empörung nach Luft und Worten. Am liebsten wäre er gänzlich explodiert. Aber das wäre vielleicht nicht gerade etwas, womit er am ersten Tag glänzen sollte. Nein, wenn er den Job nicht gefährden wollte, musste er seinen Ärger hinunterschlucken und versuchen, sich irgendwie mit dieser Schnepfe zu arrangieren, obwohl ihm schleierhaft war, wie sie halbwegs harmonisieren sollten. Mit ihnen als „Traumpaar” konnte die Serie doch nur ein Reinfall werden.

Janine merkte, dass sie einen Treffer versenkt hatte und dass der Mann neben ihr schwer mit sich zu kämpfen hatte. Er konnte einem fast schon ein wenig leid tun. Aber diesen Gedanken musste sie gleich wieder verscheuchen. Sie war zwar nicht sehr stolz auf ihr Benehmen. Schließlich konnte Leon nichts für sein Aussehen, doch sie wusste nicht, was sie sonst machen sollte, um sich selbst einen Gefallen zu tun.

„So, und das wäre dann Romans Wohnung, oder besser gesagt, sein Liebesnest. Denn im Prinzip ist es nichts anderes”, unterbrach Daniel Meister plötzlich ihre Gedanken. Sie war so vertieft gewesen, dass sie gar nicht gemerkt hatte, wie der gesamte Trupp stehen geblieben war, um sich die erste Kulisse anzuschauen.

„Eigentlich sollte es erst morgen zum Einsatz kommen, aber ich habe mich entschlossen, die Szene, als Sofia das erste Mal diesen Raum betritt, heute schon abdrehen zu lassen. Ich möchte sehen, wie unser wichtigstes Pärchen auf dem Bildschirm wirkt. Das heißt, Leon und Janine werden einen heißen Kuss performen und uns hoffentlich vom Hocker reißen. Davon hängt der Erfolg der Serie ab. Je mehr Funken sprühen, desto begeisterter sind die Leute. Falls wir also keine feuchten Höschen kriegen, muss mehr geübt werden.”

Daniel grinste schief, als hätte er diebische Freude daran, ihm eins reinzuwürgen. Denn nicht anders empfand Leon diesen Vorschlag, obwohl der Gedanke natürlich lächerlich war, da er keinen Sinn machte. Trotzdem fühlte er sich regelrecht überfordert. Er konnte die unverschämte Zicke unmöglich in den nächsten Stunden küssen. So, wie er momentan auf sie zu sprechen war, würde er sie wahrscheinlich nur kräftig auf die Lippe beißen, und das garantiert nicht auf irgendeine erotische Art!

Leon war zudem sauer über Meisters dämlichen Witz. Feuchte Höschen? Na, hoffentlich war das nicht sein fehlgeleiteter Alltagshumor, mit dem er sie nun täglich „beglücken” würde. Obwohl, bei den Frauen kam er offenbar gut an. Leon verstand überhaupt nicht, wie diese über den Ausdruck wie betrunkene Hühner gackern konnten. Aber auch die meisten Männer hatten ein leichtes Schmunzeln im Gesicht. Der einzige, der mindestens genauso entsetzt aus der Wäsche guckte wie er selbst, war das Zickchen. Na, eine Gemeinsamkeit hatten sie wenigstens.

„Also Leon, wie findest du dein neues Reich?” Daniel Meister trat mit ausgebreiteten Armen in das großzügige Bühnenbild. Offenbar war er sehr stolz darüber, mit welcher Fantasie sie Romans Wohnung eingerichtet hatten. Doch Leon dachte nur, dass er sich in so einer Bude privat nicht wohlfühlen würde. Es waren ihm viel zu wenige persönliche Gegenstände vorhanden, wenn man mal von dem riesigen Bild einer nackten Frau absah, das neben dem Schlafzimmer an der Wand hing. Wie die Damen, die das erste Mal die Wohnung betraten, dieses „Schmuckstück“ wohl fanden?

„Es ist sehr funktionell...”, war alles, was Leon dazu einfiel, ohne den Pfad der Diplomatie zu verlassen. Mit dieser Aussage, die aus reiner Verlegenheit entstanden war, hatte er doch irgendwie ins Schwarze getroffen.

„Genau das ist es, Leon! Sofort erkannt. Roman hat sein Zuhause so eingerichtet, das es hauptsächlich dazu dient, seine Eroberungen flachzulegen. Deswegen haben wir vor allem versucht, das Schlafzimmer in Szene zu setzen.”

Mit diesem „In-Szene-Setzen” waren wohl die rote Lampe und der große Spiegel über dem breiten Bett gemeint. Auch die üppigen Kissen aus glänzender Seite und die Rückwand in Schlangenoptik zeigten auf den ersten Blick, um was es hier vornehmlich ging.

Beim Anblick dieser „Zweckeinrichtung” bekam es der braunhaarige Schauspieler fast ein wenig mit der Angst zu tun, ob er überhaupt fähig war, sich in die Rolle dieses Romans zu versetzen. Er war nun alles andere als ein Aufreißer. Mit seinem Selbstbewusstsein haperte es an vielen Ecken und Kanten. Zu allem Überfluss hatte er mit seiner Serienpartnerin, die sich in sein Herz schleichen sollte, schon vor Drehbeginn das Kriegsbeil ausgegraben. Die Chancen, komplett zu versagen, standen also bestens.

„In drei Stunden drehen wir hier unsere erste Szene. Ganz provisorisch, ohne Maske. Es ist mehr ein Test, ob unser Hauptpärchen miteinander harmonisiert und...,” schnitt Leon noch mit. Der Rest von Meisters Worten ging durch das Hämmern in seinem Kopf unter.

Drei Stunden! Das war ja gar nichts. Gut, einige Texte hatten sie schon vorher auswendig lernen müssen. Daran würde es wohl nicht scheitern. Aber ob er sich bis dahin in die Lage versetzt hatte, wie Roman zu denken und zu fühlen, war mehr als fraglich.

Seine Unsicherheit musste auch nach außen dringen, denn Janine schaute ihn merkwürdig an, fast so, als würde sie innerlich grinsen, weil sie wusste, dass er sich überfordert fühlte. Die Kleine machte es ihm aber auch nicht leicht! Wie sollte er denn je so etwas wie sexuelle Leidenschaft in ihrer Gegenwart vortäuschen können, wenn sie ihn ständig in die Stimmung brachte, ihr den Hals einmal kräftig um die eigene Achse drehen zu wollen? Würde Janine in der Serie seine Erzfeindin spielen, würden sie beim Publikum mit Sicherheit viel mehr punkten können.

„Na, Mr. Superakteur, da haben wir wohl ein Problem, nicht wahr?”

Nein, auf diese freche Frage würde er jetzt nicht antworten. Leon riss sich von der Blondine los und versuchte, sich auf den Rest der Gruppe zu konzentrieren. Der folgte inzwischen einem roten Pfeil, auf dem „Natascha & Frank” geschrieben stand. Doch während die anderen schließlich einen mit bunten Stickern beklebten Kühlschrank und mit Details vollgestopfte Schränke begutachteten, tauchten vor Leons geistigen Auge ein halbnackter Roman und eine Sofia auf, die auch nicht viel mehr trug. 3 Stunden noch. 2 Stunden und 51 Minuten, um genau zu sein. Die Uhr tickte gnadenlos gegen ihn. Er musste unbedingt etwas tun, um in Spiellaune zu kommen.

Sein Interesse an dieser Besichtigungstour war auf einmal gänzlich verschwunden. Mit der fadenscheinigen Ausrede, noch einmal seinen Text üben zu müssen, verabschiedete er sich von den anderen und flüchtete in seinen Bungalow, den er vor kurzem auf dem Studiogelände bezogen hatte. Daniel schaute ihm verblüfft hinterher. SOVIEL Text verlangte die erste Szene nun auch wieder nicht.

„Himmel, wie ich dich beneide.” Matthias, der sich neben Janine gestellt hatte, starrte Leon träumerisch auf den Hintern. „Du darfst diesen göttlichen Kerl anfassen.”

Sie konnte es sich nicht wirklich erklären: Aber irgendwie passte es Janine überhaupt nicht, dass ihr Kollege dem anderen Mann so offen hinterher sabberte.

„Vergiss es! Der steht nicht auf Kerle,” knurrte sie schärfer als beabsichtigt. Doch das Grinsen verschwand einfach nicht aus Matthias’ Gesicht.

„Ein Mann kann träumen.” Dem lebensfrohen Schauspieler, der auch im realen Leben homosexuell war, schien diese Feststellung nicht sonderlich aus der Ruhe zu bringen.

Janine grub ihre Fingernägel fest in die Handflächen. Der Schmerz verhinderte, dass ihr die böse Antwort herausrutschte, die ihr schon auf der Zunge gelegen hatte. Nein, mit noch einem Kollegen sollte sie es sich wirklich nicht verscherzen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Welche Rolle spielst du?»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Welche Rolle spielst du?» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Welche Rolle spielst du?»

Обсуждение, отзывы о книге «Welche Rolle spielst du?» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x