Matthias Scheele - Die Festung im Moor

Здесь есть возможность читать онлайн «Matthias Scheele - Die Festung im Moor» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Festung im Moor: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Festung im Moor»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Im 4. Jahrhundert n. Chr. herrschte Valdr als Fürst des germanischen Stammes der Chauken über die reiche Hafenstadt «Fabiranum» und die Wurtensiedlungen, die sich westlich des Herrschersitzes an der Küste erhoben.
Doch schwere Schicksalsschläge sorgten schon bald für einen Machtwechsel, infolge dessen es zu einem Kampf zwischen dem Sohn des Fürsten, Ulfmarr und dessen Wiedersacher Bjorn kam. Wer wird es schaffen die Nachfolge als Fürst anzutreten? Wird der neue Fürst ein würdevoller Nachfolger sein und die harten Zeiten, die auf ihn warten meistern? Und was hat das kleine Mädchen Theda mit den Göttern zu schaffen?

Die Festung im Moor — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Festung im Moor», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Voll gefüllte Vorratskammern, Waffenkammern, Rüstungen, Pferde, Gold, Kleidung, Getreide und sämtlicher Besitz der Römer Fabiranums fielen so den Chauken zu. Und der Reichtum der Stadt hatte sich seither nicht gemindert.

Die Götter hatten es stets gut gemeint mit Valdrs Familie. Seit zweihundert Jahren konnten sie diese Stellung halten. Seit zweihundert Jahren waren es Valdrs Vorfahren gewesen, die in Fabiranum die Macht innehatten und so die Götter wollten, würde diese Macht irgendwann an seinen zweiten Sohn Ulfmarr übergehen. Valdr selbst war bereits sehr alt. Er hatte mindestens fünfzig Winter gesehen, weißes, langes Haar, welches zu einem Zopf zusammengebunden war und einen Bart, der ihm bis zur Brust reichte. Ulfmarr, sein zweiter Sohn war vierundzwanzig Winter alt. Dazu hatte er noch zwei wunderschöne, von den Göttern mit gutem Aussehen gesegnete Töchter. Vighild und Gerdar. zweiundzwanzig und achtzehn Winter alt. Die eine mit blondem, glatten Haar beschenkt, die andere mit rötlichem Haar, welches leichte Wellen schlug. Valdrs Ziel war es stets gewesen seine Söhne zu rechtschaffenen Männern zu erziehen. Der Fürst hatte noch einen jüngeren Bruder. Sein Name war Arnodd. Er war das Oberhaupt der kleinen Wurtensiedlung Fallward, die sich zu Fuß etwa einen halben Tagesmarsch von hier entfernt befand und direkt an der Küste lag. Neben Fallward gab es noch andere kleine Siedlungen entlang der Nordseeküste. Im Falle eines Konflikts konnten schnell Kämpfer aus den anderen Siedlungen herbeigerufen werden und dank der Reichtümer Fabiranums sogar mit Rüstungen und Waffen versorgt werden, was ihnen einen enormen Vorteil gegenüber anderen Stämmen in dieser Region verschaffte.

Doch heute war ein dunkler Tag in Valdrs Leben. Einer seiner Söhne war tot und er vermochte nicht zu sagen, wer daran die Schuld trug. Gab es denn einen Schuldigen? War sein Sohn vielleicht einfach nur wahnsinnig geworden? Oder lag in den Worten Gunnriks, dass Woden ihn verraten hatte, doch ein Funken Wahrheit? Nun, wie dem auch sei. Noch in derselben Nacht stellte er sich an das Feuer seines Wohnhauses, legte sich die Klinge eines Messers in die Hand und schloss diese zu einer Faust, während er mit der anderen Hand das Messer langsam aus seiner Umklammerung zog.

Valdrs Blut tropfte ins Feuer. Entschlossen sah er hinein. >>Bei den Göttern, ich finde heraus, was meinen Sohn zu seiner Tat trieb. Nicht eher werde ich von dieser Welt gehen.<<

Der Traum

Die Nacht danach verlief unruhig. Träumte er? War er wach? Valdr konnte es nicht sagen. Er fand sich inmitten der Moore wieder, in denen er seinen Sohn dem Gott Woden geopfert hatte. Doch etwas war anders. Der Himmel war von tief hängenden, nahezu schwarzen Wolken verhangen und nur das Licht einiger Fackeln entlang der Bohlenwege erhellte die Finsternis. Er sah sich um und entdeckte die von seinem Sohn nieder gebrannten Überreste des Pfahlgötzen. Valdr kniete nieder, um sie zu berühren, In dem Moment hörte der Fürst hinter sich ein Geräusch.

Schnell drehte er sich um und dort war er: Gunnrik. Seine Kehle war durchschnitten und Blut rann Gunnriks Brust hinab. Seine Knie waren zertrümmert, sodass er nur kriechen konnte.

>>Was ist das?. Hexenwerk?.<< entfuhr es Valdr erschreckt, während er langsam zurück wich.

Gunnrik schüttelte den Kopf >>Kein Hexenwerk, Vater. Nur der Versuch dich zu warnen.<<

Konnte das ein Wiedergänger sein?. Ein Wiederauferstandener, der zurückgekehrt war um sich zu rächen und ihn mit zu sich ins Grab zu ziehen?

>>Warum bist du hier? Was soll das?.<< natürlich hatte Valdr Angst, schließlich begegneten Eltern nicht jeden Tag ihrem toten Kind auf diese Weise.

>>Du hast einen Blutschwur geleistet. Nicht zu sterben, bis du herausgefunden hast, was geschehen ist. Ich habe nicht viel Zeit, es ist.....<<

Er wurde brutal unterbrochen, als dicke Wurzeln aus dem Moor schossen, sich um seine Beine wickelten und ihn mit brachialer Gewalt zurück ins Moor zerrten. Valdr versuchte noch nach den Händen seines Sohnes zu greifen, doch die Kraft mit der Gunnrik zurück gezerrt wurde war zu übermenschlich, als dass dem irgendetwas hätte entgegen wirken können.

Alles, was Gunnrik noch ausrufen konnte, bevor er im Moor versank, war eine Warnung. >>Ásgeirr. Nimm dich vor ihm in Acht, er ist.........<< doch da war er versunken.

Valdr hatte nicht viel Zeit über das gerade Geschehene nachzudenken, denn in diesem Moment wurde auch er von zwei gewaltigen Händen gepackt und in die Luft gehoben. Als er sich herum drehte, um zu sehen, wer es war, der ihn mit so viel Kraft festhielt, erschrak er beinahe zu Tode. Es war der Pfahlgötze Wodens, der sich vollständig wiederhergestellt hatte und dem dazu auch noch Arme und Hände gewachsen waren.

>>Oh ihr Götter. Was wollt ihr nur von mir?.<< entfuhr es Valdr panisch, während er versuchte sich gegen den eisernen Griff des Götzen zu wehren.

Als nächstes holte der Götze aus und warf auch Valdr ins Moor. Aber er landete nicht im feuchten Nass, sondern auf seinem eigenen Bett, gerade in dem Moment, als er schweißgebadet aufwachte und bemerkte, dass es eben doch nur ein Traum gewesen war. Langsam ließ er die Decke los, in die er sich angstvoll gekrallt hatte.

Er zog sich etwas über und wickelte sich in seinen Umhang, bevor er nach draußen trat und in den Sternenhimmel sah. Was hatte dieser Traum nur zu bedeuten? Wovor wollte Gunnrik ihn warnen und wer war dieser Ásgeirr? Fragen über Fragen, auf die es keine Antworten gab. Noch nicht. Nachdenklich ging er durch sein Fabiranum, schritt die Wälle entlang und beobachtete die Umgebung, die vom Mondschein erhellt wurde.

Die Festung wirkte, wenn sie vom Mondlicht beschienen wurde immer ein bisschen unheimlich. Wenn die Gassen zwischen den Häusern und Ställen ihre langen Schatten warfen und einem das Gefühl überkam, jene Schatten könnten einen plötzlich packen und ins Nichts ziehen.

Nur ab und zu hörte er die Pferde in den Stallungen, oder die Krieger, die sich auf den Mauern unterhielten, während andere noch in ihren Betten lagen und schnarchten. Nach einer gefühlten Ewigkeit wandelte sich die Farbe des Himmels. Es wurde hell und endlich erhob sich die Sonne im Osten, die den ganzen Himmel, sowie die Festung in sanfte Orange- und Rottöne tauchte. Für diesen Anblick lohnte es sich früh aufzustehen.

Allmählich kehrte wieder Leben ein in Fabiranum. Die ersten Menschen krochen zerknittert aus ihren Betten, machten sich frisch und begaben sich zum Frühmahl. Wie immer gab es nur einfache Kost. Haferbrei, Bier und Wasser.

Beim Frühmahl war es sein Sohn Ulfmarr, der die tiefen Sorgenfalten seines Vaters bemerkte. >>Was ist mit dir, Vater? <<

>>Nichts. Ich frage mich nur, was geschehen ist.<< Valdr rührte mit seinem Holzlöffel im Haferbrei herum. Er hatte keinen wirklichen Hunger. Zu viele Sorgen und Fragen belasteten sein altes Herz.

>>Du kennst nicht zufällig einen Mann mit Namen Ásgeirr? <<

Ulfmarr sah von seinem Essen auf und legte den Holzlöffel beiseite. >>Hm? Nein, nie gehört den Namen. Wer soll das sein<<

>>Ach, wahrscheinlich niemand. Nur ein Name, der mir im Traum einfiel.<< noch immer rührte Valdr appetitlos in seinem Brei herum. Schließlich legte er den Löffel ganz beiseite und trank etwas von dem Bier.

>>Ein Traum?<< fragte Ulfmarr interessiert nach und tat es seinem Vater gleich.

Der Fürst erzählte seinem Sohn von dem Alptraum, den er in der letzten Nacht hatte und gab ihm gegenüber zu, dass ihn dieser sehr verängstigte.

>>Vielleicht solltest du mal diesen Einsiedler bei Fallward aufsuchen. Es gehen Gerüchte um, er habe seherische Kräfte. Möglicherweise hat er ja Antworten.<<

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Festung im Moor»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Festung im Moor» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Festung im Moor»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Festung im Moor» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x