Leo Gold - Ein Umweg über Honolulu

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Melissa ist US-Amerikanerin. Julius ist Deutscher. Beide mögen, verlieben und prüfen einander. Nachdem sie geheiratet haben, offenbaren sich im gemeinsamen Alltag ungeahnte Geheimnisse. Der innere Zustand der jungen Ehe wird zum Widerspruch des äußeren Paradieses Hawaii. Erst ein plötzlich auftretendes Ereignis führt den Umweg über Honolulu zu einem versöhnlichen Ende.

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Pauls erste feste Freundin war weder außerordentlich hübsch, noch intelligent oder charmant. Wie er wartete sie jedoch auf ihre erste feste Beziehung und darum genügte ein Schulausflug, die beiden auf die Spur zu setzen, die darin mündete, wo es sich die beiden erhofften. Mehrere Verabredungen später folgte ein Kuss und die auf ihn folgenden leidenschaftlichen Beteuerungen standen dessen Süße in Nichts nach. Die feste Beziehung feierte Geburtstag.

Pauls Ehrgeiz wirkte sich nun nicht mehr allein im Sport und in der Schule, sondern auch bei seinem neu entdeckten Sexualleben aus. Es verging kaum ein Treffen, das ohne Sex endete. Die Angst von Pauls Freundin, ihn bald wieder zu verlieren, und somit aus dem Kreis ihrer Freundinnen, die alle fest gebunden waren, bei bestimmten Themen ausgeschlossen zu sein, war größer als ihre Unlust, mit Paul bei jeder Begegnung zu schlafen. Darum änderte sich an der Häufigkeit des Beischlafs nichts. Erst drei Jahre später geriet ihr Beziehungsgefüge ins Wanken.

Pauls Freundin begegnete einem jungen Mann in der Stadtbibliothek. Im Unterschied zu Paul musste er keinen Mangel ausgleichen und strahlte Gelassenheit aus. Pauls Freundin verglich ihre neue Bekanntschaft mit Paul. Diesem Vergleich hielt Paul nicht stand. Und weil seine Freundin jung und entscheidungsfreudig war, beendete sie ihre alte Beziehung, nachdem sie sich versichert hatte, dass es ihrer neuen Bekanntschaft ernst mit ihr war. Somit brauchte sie keine Angst mehr zu haben, bei den Gesprächen ihrer Freundinnen über deren Freunde außen vor zu bleiben. Sanft ging sie vor, sie wusste, dass sie auf diesem Weg am ehesten ihr Ziel erreichte. Sie hofierte Pauls Selbstbild, damit er von selbst der Beziehung keine Chance mehr einräumte und aufgab, kompromissbereit Angebote zu machen, die Beziehung wieder aufleben zu lassen. Sie ermöglichte ihm, zu sagen, er habe die Beziehung beendet. Er sollte sein Gesicht nicht verlieren.

Obgleich Paul nach außen hin seine Verletztheit verbergen konnte, tat sie ihm weh. Auf den Schmerz folgte Leere. Die Ablenkungsversuche, die er unternahm, blieben ergebnislos. Er vergrößerte die Leere, indem er sich gegen sie stemmte. Zwischen Weihnachten und Neujahr entfaltete sich die Leere weiter. Die Prüfungen für die Uni waren geschrieben, auch die theoretischen- für die Voltigierlehrerlizenz. Seinem Sport konnte er wegen einer Verletzung nur eingeschränkt nachgehen und das Einkaufen, das normalerweise dazu diente, seine Traurigkeit zu zerstreuen, hatte diese Wirkung verloren. Erschöpft saß Paul eines Tages schon am frühen Abend in seinem Zimmer und wusste nicht, was er mit sich anfangen sollte. Die Leere bedrückte ihn. Paul spürte, belanglos zu sein. Aber auch dieser Abend verging und Paul fasste wieder Mut.

Im Januar des neuen Jahres erhielt Paul einen Anruf der Geschäftsführerin des „Nashviller Horse Club“. Sie sagte ihm in feierlichem Ton, er habe sich gegenüber den anderen Bewerbern behauptet und könne sich freuen, der neue Voltigierlehrer zu sein. Am Telefon musste Paul seine Tränen zurückhalten. Erst als das Telefonat beendet war, weinte er vor Erleichterung.

Es war Zufall, dass Melissa seit ihrem siebten Lebensjahr bei Pauls zukünftigem Arbeitgeber Voltigierunterricht nahm. Damals unterschied sich Melissas Körpergewicht kaum von dem der anderen Mädchen. Aber mit den Jahren fielen ihr wegen ihres zunehmenden Übergewichts die Übungen auf den Pferden schwerer als den anderen, die, von Natur aus schlank, leichtgelenkig die Figuren präsentierten. Doch die Zuverlässigkeit der Pferde, die unbeeindruckt von ihrem Gewicht eine nach der anderen Bahn trabten, und ihre Begeisterung, sich zu bewegen, ließen Melissa zuverlässig an ihrem Lieblingssport festhalten, unabhängig von den erstaunten Blicken und den mokanten Bemerkungen, denen sie mitunter ausgesetzt war.

Melissa, die eine Schwäche für die Schwäche anderer besaß, fand Paul zunächst nicht anziehend. Dies änderte sich, als sie erfuhr, dass Paul momentan keine feste Freundin hatte.

Paul trainierte zunächst die Anfängergruppen der Voltigierschüler, so dass ihn Melissa aus der Ferne beobachten konnte. Als ihre gegenseitigen Blicke einander vertrauten, folgten die ersten Worte. Paul, der einnehmend liebenswürdig war, grüßte Melissa und sie grüßte zurück. Pauls auffällige Ohren taten das ihrige, dass sich Melissas Herz weitete. Und unausgesprochen, in der Intimsphäre ihrer Gedanken, freute sie sich, dass sich Paul, wie sie selbst, körperlich von den anderen unterschied. Diese Gemeinsamkeit erzeugte Loyalität. In Melissas Tagträumen durfte Paul immer öfter die Rolle des Liebhabers übernehmen. Dass er sie auch im wirklichen Leben spielen durfte, initiierte eine Turnierreise, auf der Paul Melissa begleitete. Paul hoffte darauf, dass Melissa ihm half, die Leere loszuwerden, die nach dem Schmerz über seine vergangene Beziehung übrig geblieben war. Den noch prüfenden und abwartenden Stunden während des gemeinsamen Wochenendes reihten sich solche zu Hause in Nashville an, die letztlich Melissa mit glühenden Wangen die Zustimmung zu ihrer ersten festen Beziehung entlockten.

Dank Pauls vorangegangener Beziehung verfügte er über einen Erfahrungsschatz, der ihm jetzt zu Gute kam. Er wusste auch seine Stellung als Voltigierlehrer zu nutzen. Viele seiner Schülerinnen bewunderten ihn. Auch verlieh ihm seine herzliche Art, die immer dann zum Vorschein kam, wenn sein Ehrgeiz in den Hintergrund trat, Aussicht auf Erfolg. Paul musste nicht lange darauf warten, dass seine Eltern Verwandte in New York City besuchten. Er traf Melissa in dem leeren Haus und bemühte sich, ehrgeizig, Melissas sexuelle Lust zu begrüßen, was ihm beim zweiten Mal schließlich gelang. Jetzt hatte Paul eine neue feste Freundin gefunden, mit der er in verlässlicher Regelmäßigkeit schlafen konnte.

Die Beziehung verlief in den ersten Wochen reibungslos. Der eintretende Alltag entblößte die Eigenheiten der beiden aber schneller als gewünscht. Schleichend distanzierten sie sich voneinander, blieben sich körperlich aber nah. Noch genügte der gemeinsame Besuch der Universität und die Leidenschaft für das Voltigieren, damit die Beziehung nach außen hin glücklich wirkte und für ihre Verwandten und Freunde Entwicklungspotenzial besaß. Selbst Paul und zweifellos Melissa sahen sich auf dem Weg, einmal zu heiraten.

Die Streitereien nahmen zu und wurden heftiger. Endeten sie zu Beginn noch in den Armen des anderen, gehörten sie bald als integraler Bestandteil zu ihrer Beziehung. Melissa trug hauptsächlich mit ihrer Eifersucht und ihrem Hass auf Frauen zur Verschärfung des Konfliktes bei. Angesichts dieser Voraussetzungen stand das Verhältnis zwischen Melissa und Pauls Mutter von vornherein unter keinem guten Stern. Dass das Verhältnis zwischen Paul und seiner Mutter zudem ein enges- war, erschwerte die Beziehung des Weiteren. Zur Eskalation geriet die Auseinandersetzung als Pauls Mutter einen Brief von Melissa im Zimmer ihres Sohnes fand. In ihm beklagte sich Melissa über Pauls Mutter. Leider waren sich beide nicht unähnlich, weshalb der Brief Pauls Mutter wütend machte. Sie wollte Melissa nicht mehr in ihrem Haus sehen. Die entstandene Zwietracht zwischen den zwei Frauen weitete sich bald darauf auf die Beziehung von Paul und Melissa aus, die bereits durch Melissas Eifersucht gegenüber anderen jungen Frauen im Voltigierverein und durch Pauls Eigenheiten abgekühlt war.

Beide schliefen täglich miteinander, auch dann noch, als ihnen ihre Liebe abhandengekommen war. Um nicht wieder Gefahr zu laufen, durch das Ende der Beziehung einsam zurückzubleiben, hatte Paul dieses Mal Vorkehrungen getroffen. Nur einen Tag nachdem er Melissa seine Entscheidung, sich von ihr zu trennen, mitgeteilt hatte, begann er die nächste Beziehung. Pikanterweise war seine neue Freundin eine Kommilitonin von Melissa, die sie gut kannte. Damit waren die Heiratspläne Makulatur.

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