Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Tödliches Finitum: краткое содержание, описание и аннотация

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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Er zog den Schirm des Basecaps in die Stirn, verließ sein Versteck und stellte sich wortlos neben sie.

Sie reagierte nicht auf ihn. Auch nicht, als sie beide in der abwärtsfahrenden Kabine nebeneinanderstanden.

Er konnte sie riechen. Auch ihr Parfum, das ein bisschen zu stark aufgetragen war, drang in seine Nase.

Du hast dich nach dem Nummer mit ihm nicht mal gewaschen, empörte er sich. So viel Zeit sollte doch wohl sein.

Rasch warf er ihr einen Blick zu. Er erblickte die roten Flecken an ihrem Hals und eine sichtliche Unordnung in ihrer ansonsten gepflegten Frisur.

Da hielt der Lift, er ließ sie zuerst aussteigen. Sofort bog er nach links ab und verschwand hinter einer Tür mit der Aufschrift »Nur für Personal«.

Die nächsten Tage verbrachte er mit einer inneren Unruhe.

Neben seiner eigentlichen Arbeit, die ihn derzeit nicht sehr forderte, fühlte er die Nähe seines Ziels. Der Plan war erstellt, die Zeiten festgelegt.

Die zweite Phase konnte beginnen.

Der angestrebte Termin war nun da. Doch alles drohte zu scheitern, noch bevor es begann.

Sein Chef widerrief den Auftrag den er von ihm am Vortag erhalten hatte. Damit aber wäre seine Fahrt in die Stadt hinfällig gewesen!

»Wenn du selbst den Termin wahrnehmen willst«, sagte er zu seinem Boss, »könnte ich dann vielleicht zum Zahnarzt fahren? Mich quält seit gestern so ein blöder Backenzahn!«

Der Chef gab ihm sein OK und er kam noch pünktlich aus der Firma weg.

Wieder hatte er sich mit dem Berufskittel eines Servicetechnikers getarnt, das Basecap tief in die Stirn gezogen. An den Händen trug er heute Gummihandschuhe. So stand er zehn Minuten vor der Zeit im kleinen Wirtschaftsraum der sechsten Etage des Hotels bereit.

Nur eine Zimmerfrau befand sich mitsamt ihrem Wagen am anderen Ende des Ganges.

Die Kroatin und ihr Galan trafen pünktlich ein und verschwanden im gewohnten Zimmer.

Er harrte noch ein Weilchen in dem nach Reinigungsmitteln stinkenden Kämmerchen aus. Dann schaute er auf den Gang hinaus. Niemand war zu sehen. In seiner Kitteltasche ergriff er den Hammer mit dem kurzen Stiel. Dem kam bei seinem Vorhaben eine besondere Rolle zu.

Plötzlich ertönte der leise Gong vom Lift her. Während er in das Kämmerchen zurück huschte, sah er zwei junge Frauen herankommen.

Wortlos gingen sie an der Tür vorbei, hinter der er stand.

Durch deren Spalt sah er, dass sie etwa in der Mitte des Ganges in einem der Hotelzimmer verschwanden.

Von seiner Neugier getrieben schlich er über den Flur. Hin zu Zimmer Sechshundertdreizehn.

Nach einem raschen Blick über die Schulter beugte er sein Ohr zum Türblatt hin.

Er kam jedoch nicht zum Lauschen, wie er es beabsichtigt hatte. Knirschend senkte sich die Klinke. Er sprang zwei Schritte zurück.

Aus der sich öffnenden Tür trat der junge Mann heraus den Rücken ihm zugewandt. »Ich hoffe nur, dass du es nicht bereust!«, rief der unerwartet Aufgetauchte ins Zimmer hinein.

Da traf ihn auch schon sein Hammer am Hinterkopf. Lautlos fiel der Mann zurück in den kleinen Flur vor der Nasszelle.

Obwohl alles viel früher passierte als von ihm veranschlagt, hatte er tadellos reagiert. Er sprang über den am Boden Liegenden hinweg und zerrte ihn ins Zimmer hinein.

Noch während er die Tür zum Gang zudrückte und den Hammer einsteckte schaute er sich im Raum um.

Das fast bodentiefe Fenster, das nach hinten auf den Hof hinausging, stand einen Spaltbreit offen. Lange, weiße Gardinen bewegten sich in einem sanften Luftzug.

Auf der vorderen Kante des ausladenden Doppelbettes saß seine Zielperson. Er starrte kurz auf ihre üppigen, nackten Brüste. Zudem sie trug noch einen roten Slip, Strapse und schwarze Strümpfe. Mit weit aufgerissenen Augen schaute sie zu ihm auf.

»Sie sind Ivanka Baumann?«, fragte er sie mit rauer Stimme.

Sie nickte heftig, ihre Hände krampften sich um ihr Kleid.

Da bekam er mit, dass das Bett noch gemacht und völlig unberührt war. »Ihr seid noch gar nicht zur Sache gekommen?«, fragte er überrascht und deutete auf den am Boden liegenden Mann.

Sie schüttelte den Kopf. »Nee! Der Arsch hat plötzlich was vom – Schlussmachen gefaselt. Ich wäre ihm zu alt!«, antwortete sie mit einem hart klingenden Akzent.

»Ja! Das Leben hält so einige ungute Überraschungen bereit. Auch für einen Gatten!«, entgegnete er.

Mit einem festen Griff in ihren Nacken wie bei einer Raubkatze zerrte er sie empor. Die andere Hand presste er auf ihren Mund, unterdrückte so ihren Schrei. Mit seinem ganzen, massigen Körper drängte er sie die paar Schritte zum Fenster hin. Dort angekommen schaute er nochmals in ihre vor Schreck starr geweiteten Augen.

»Du büßt es, statt deines Mannes! Wie die anderen Frauen auch!«, flüsterte er ihr ins Ohr.

Dann stieß er sie durch das halb geöffnete Fenster hinaus.

Er stieg über den jungen Mann hinweg, der immer noch bewusstlos zu sein schien. Ein vorsichtiger Blick auf den Flur zeigte ihm, dass sich dort niemand aufhielt.

Mit beherrschten Schritten lief er zum Wirtschaftsaufzug und fuhr mit ihm hinab in die Lieferzone. Kittel und Cape trug er zusammengerollt unterm Arm.

Nach wenigen Minuten erreichte er seinen Wagen, den er in der Seitenstraße geparkt hatte. Indem er auf die Uhlandstraße einbog, kam ihm mit Blaulicht ein Rettungswagen entgegen.

Zwei Tage lang war der Vorfall in den Zeitungen. Bis zu der Meldung, dass man den Sohn des Hoteleigners unter Mordverdacht verhaftet habe. Man fand ihn angeblich in dem Zimmer im sechsten Stock aus dem die Frau gefallen wäre.

Da wusste er Bescheid, warum sich die beiden stets in der Sechshundertdreizehn treffen konnten.

Auf Spurensuche

Der neue »Berliner Hauptbahnhof« befand sich noch im Bau. Biçon verließ daher den Zug bereits am Bahnhof Zoo.

Zwar wusste er, nicht wie lange er in der Stadt bleiben würde, doch mobil wollte er unbedingt sein.

Nachdem er sich an einem Kiosk einen Stadtplan gekauft hatte, trat er aus der Bahnhofshalle heraus. Er schaute sich kurz um und strebte, die Passantenströme durchquerend, einer der Autovermietungen entgegen. Die befanden sich in Sichtweite vom Bahnhof.

Er musste davon ausgehen, dass er sich auf seine Ortskenntnisse aus DDR-Zeiten nicht mehr verlassen konnte. Folglich würde er den Stadtplan wohl brauchen.

Zudem hatten sich damals seine Kenntnisse auch nur auf das frühere Ostberlin beschränkt.

Auf dem Parkplatz der Autovermietung saß er noch einige Augenblicke still im Wagen. Bevor er startete, wollte er sich mit ihm vertraut machen.

Sein Blick fiel dabei aus dem herabgelassenen Fenster. Er schaute auf den dichten Fahrzeugverkehr vorn auf der Straße, Flüchtig betrachtete er die bunte Menge der vorbeiziehenden Fußgänger.

Da verspürte er plötzlich ein flaues Gefühl in der Magengegend. Ungläubig schüttelte er den Kopf und schloss für einen Moment die Augen.

Soeben war ihm bewusst geworden, dass es fast fünfzehn Jahre her war. Dass er gemeinsam mit Führmann an einem kalten Morgen im Januar die damalige Hauptstadt der DDR verlassen hatte.

Jetzt erst war er hierher zurückgekehrt. Um einiges älter und als ein anderer Mensch. Er schüttelte betroffen den Kopf.

So vieles war in diesem aufregenden Abschnitt seines Lebens geschehen. Der so rasch vergangen zu sein schien, wie ein Wimpernschlag.

Biçon atmete mehrfach tief durch und konzentrierte sich nochmals auf den Stadtplan.

Dann startete er beherzt den Wagen.

Zum ersten Mal war er im früheren Westberlin unterwegs.

Daher sah er sich seine Unsicherheiten nach, warf immer wieder einen raschen Blick auf den Stadtplan. Den hatte er neben sich auf den Beifahrersitz gelegt. Dennoch irrten seine Augen stetig umher, suchte bekannt wirkende Anhaltspunkte.

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