Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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Bereits nach kurzer Zeit fand er die ersten, brauchbaren Notizen. Er notierte die aufgeführten Fakten auf den Schreibblock.

Es verging noch gut eine halbe Stunde, bis er seinen PC hochfuhr, um sogleich ins Netz zu gehen.

Bevor er sich jedoch dort in Zeit und Raum verlor, stand er auf und holte sich spontan einen zweiten Brandy.

Dann ging er zu Werke. Er stieß im Netz auf mehrere Trassenportale und verschiedene Homepages, die sich mit der »Drushba Trasse« und mit der »Erdgastrasse« beschäftigten.

Er war bass erstaunt, wie viele ihm bekannte Namen und alte Verbindungen er dort finden konnte.

In einem der Portale stieß er zudem auf ein besonders großes Bildarchiv. In solche Archive luden die früheren Kumpels schon seit Jahren jene Fotos hoch, die sie irgendwann selbst mal an der Trasse gemacht hatten.

Mit einem falschen Namen meldete er sich auf dem Portal an, um danach sofort Zugriff auf alle Seiten zu bekommen.

Die Fotos wurden an der Drushba-Trasse und den drei Bauabschnitten der Erdgastrasse gemacht. Doch bei seiner Suche halfen ihm die Bildunterschriften ebenso wie die vielen Kommentare.

Schließlich entdeckte er mehrere Fotos von einer Faschingsfeier in Prokowski. Die fand laut den Bildlegenden im Jahre Sechsundachtzig statt.

Die Verbindung des Wortes »Fasching« mit der betreffenden Jahreszahl ließ Biçon sofort aufmerken. Doch so nett und teilweise erheiternd die Bilder auch waren.. Es befand sich keines darunter, das ihm weiterhelfen konnte. Wenn er sich richtig erinnerte war zu dem Zeitpunkt, als diese Fotos gemacht wurden, sein Bruder bereits schon seit Stunden tot!

Nunmehr recht frustriert klickte er sich in der Galerie noch ein paar Bilder weiter. Eigentlich wollte er die Seite wieder verlassen. Doch da entdeckte er noch ein Gruppenfoto, das durch einige Elemente an den Fasching erinnerte. Die kurze Bildunterschrift ließ sein Herz höher schlagen und plötzlich wurde ihm heiß. Eine innere Stimme sagte ihm, dass dieses Bild für ihn ganz wichtig wäre.

»Elferratssitzung, Prokowski Sechsundachtzig« stand dort geschrieben.

Biçon schaltete die Vergrößerung der Bildanzeige hoch. Aufmerksam musterte er die Gesichter der abgebildeten Personengruppe.

Dann brach jäh ein lautes Schluchzen aus seiner Brust. Seine Hände zitterten heftig, als er auf das schwarz-weiße Bild starrte.

Übers ganze Gesicht lachend schaute ihm ein fröhlicher, junger Mann entgegen.

Sein kleiner Bruder Mirko!

Nach dem ersten Aufbranden der Freude und des Schmerzes überzog ihn ein kalter Schauer, als tauchte er in Eiswasser ein. »Mein Gott«, murmelte er. »Mirko lacht hier so unbeschwert und ein paar Stunden später soll er schon tot gewesen sein!« Biçon stützte den Kopf in beide Hände, aus nassen Augen starrte er auf den Monitor. In das ihm immer noch so sehr vertraute Gesicht seines Bruders.

Dann musterte er aufmerksam das gesamte Bild und sah sofort, dass es noch eine weitere Botschaft für ihn enthielt. Hinter seinem Bruder war deutlich ein breit grinsender, dicker Mann zu sehen, der um einiges älter als Mirko zu sein schien. Mit einer besitzergreifenden Geste hatte er seine Hand um die Schulter des Jungen gelegt und ihm seinen Kopf zugeneigt.

In Biçons Kopf herrschte Aufruhr, er schnappte krampfhaft nach Luft. Energisch suchte er sich zu beruhigen, um seine Gedanken sortieren zu können.

Da schoss in ihm plötzlich die Erinnerung an ein Zusammentreffen mit Michael Bruhns hoch.

Damals auf dem Bahnhof Lichtenberg in Berlin war es gewesen. In dem Café äußerte Bruhns der sich einen Tag später »Braun« nennen musste ihm gegenüber einen Verdacht. Er gab ihm sogar den Namen dieses Mannes, der dort auf seiner Baustelle für die »Deutsch-Sowjetische« bezahlt wurde.

War es dieser Typ, der ihm jetzt auf dem Monitor entgegen grinste? Hastig blätterte Biçon durch sein Büchlein. Er war sich sicher, dass er damals in der Nacht vor der Fahrt nach Liechtenstein diesen Namen notiert hatte.

Richtig! Da stand er. »Knäbelein«.

Was hatte ihm Bruhns noch erzählt? Er sagte, dass ihm gegenüber der Sicherheitschef der Baustelle den Verdacht äußerte, es habe sich nicht um einen Selbstmord gehandelt!

Biçon hielt inne, trank einen Schluck vom Brandy.

Natürlich! Diesen früheren Sicherheitschef musste er als Ersten finden. Denn nur der würde ihm die erforderliche Aufklärung geben können!

Sofort begann Biçon im Netz zu recherchieren. Er suchte nach einem Namen. Der mit der Erdgastrasse, dem Standort Prokowski und dem damaligen Generallieferanten in Verbindung gebracht werden konnten. Es gab auch einige Treffer. Mehrere kannte er selbst, doch bei keinem klingelte es bei ihm.

War er in eine Sackgasse geraten?

Aufmerksam blätterte er nochmals sein Büchlein durch. Denn plötzlich war er sicher, dass er damals diesen Namen am gleichen Abend notiert hatte! Nach kurzer Suche stieß er drauf. »Justus Faber«. Jetzt hörte er in seinem Inneren auch wieder die Stimme von Bruhns, wie er in dem Café von Justus Faber gesprochen hatte.

Nunmehr richtig in Fahrt gekommen holte sich Biçon noch einen Brandy. Dann ackerte er weiter durch das Netz.

Und tatsächlich. Er fand Faber.

Der schien noch am Leben zu sein. Schließlich präsentierte er seine Firma auf seiner Homepage. Demnach betrieb er seit Jahren in Bernau bei Berlin ein kleines Einmannunternehmen. Für Sicherheitsanlagen und auch einen Schlüsseldienst bot er an.

Biçon atmete auf und lehnte sich im Sessel zurück. Na, wenn das kein Erfolg war! Jetzt gab es einen konkreten Ansatzpunkt und die Jagd konnte beginnen!

Draußen war es inzwischen dunkel geworden und er hoffte, dass Yvonne bald heimkommen würde.

Zufrieden mit den Ergebnissen seiner Bemühungen stellte er sich wieder ans Fenster. Er verschränkte die Arme vor der Brust und starrte hinaus auf die abendliche, lichterfunkelnde Stadt.

Nun gut dachte er. Ich habe endlich eine erste Spur, die mich zu diesem Fettsack führen könnte. Diesen Teil meines Planes werde ich im Detail jedoch allein ausarbeiten und auch ausführen. Yvonne darf davon nichts erfahren! Zumindest nicht, bis ich es hinter mich gebracht habe. Doch der zweite Teil unseres Vorhabens scheint mir noch komplizierter zu werden.

Wie kann ich nur den Kolja Braun finden? Was hilft mir dabei? Und wo steckt der Typ jetzt überhaupt?

Vor seinem Tode hatte Fuhran darüber nichts verlauten lassen. Dessen ungeachtet war zu erwarten, dass Braun abgetaucht war. Wohl gleich, nachdem sein Chef nicht mehr zurückgekommen war.

Über diese Fragen sinnierend massierte sich Biçon mit der Hand seinen verspannten Nacken.

Plötzlich kam ihm ein Gedanke.

Da gab es doch diese Berliner Firma, die den Bodyguard für Fuhran gestellt hatte. Yvonne fand sie im Netz und dabei tauchte doch der Genosse Weiler auf. Quasi wie der Teufel aus der Kiste! Mann! Die drei Altkader in Berlin müssten doch wissen, wohin sich der Bruhns verkrochen hat!

Hier jedoch drängte sich Biçon eine weitere Überlegung auf.

Oder sollten die drei Altgenossen die »Flamme« inzwischen selber an sich gebracht haben? Weil sie es nicht zulassen wollten, dass Bruhns eine so mächtige Waffe allein besaß? Ja! Genau das war es, was er vorrangig abklären musste!

Augenblicklich fühlte sich Biçon ein wenig beruhigt. Denn plötzlich gab es zwei verheißungsvolle Spuren, denen er folgen konnte.

Überlegt und in Ruhe sollte ich es angehen, sagte er sich. Weil jetzt, wo ich schon so weit in meinen Aktivitäten gekommen bin, jede Hektik völlig fehl am Platze wäre.

Gelassen ging er zum Barschrank und goss sich noch einen »Kleinen« ins Glas.

Da kam Yvonne endlich heim.

Ihre Begrüßung fiel flüchtig aus. Doch nach einem raschen, kalten Abendessen saßen sie sich im großen Wohnraum gegenüber.

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