Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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Indem er endlich den früheren Ostteil der Stadt erreichte, glaubte er sich zuerst auf der verlässlichen Seite. Doch dem war nicht so. Zu vieles hatte man hier inzwischen verändert oder gar völlig neu gebaut.

Schließlich war er froh, dass es zumindest die alten Straßenführungen noch immer gab. Diese mit seinen Erinnerungen übereinstimmten.

Staunend tangierte er den Alexanderplatz, fuhr dann in Richtung Lichtenberg. Auf der Karl-Marx-Allee entlang die noch den alten Namen trug.

Bereits daheim hatte er im Internet ein preisgünstiges Hotel gefunden. Das befand sich nur einige Hundert Meter hinter dem früheren Ministerium.

Plötzlich nach der Brückendurchfahrt am S-Bahnhof »Frankfurter Allee« wallte in ihm eine innere Unruhe auf. In Fahrtrichtung erblickte er die Gebäudefront des ehemaligen Ministeriums.

An der Kreuzung davor angekommen bog er nach links in die Ruschestraße ein. Die auch immer noch so hieß.

Mit wachsendem Erstaunen fuhr er langsam an dem großen Gebäudekomplex entlang. Hier befand sich einst die größte Machtzentrale einer untergegangenen Republik. Die er gemeinsam mit Bruhn Anfang Januar Neunzig zum letzten Mal betreten hatte. Jetzt sah er, dass inzwischen die »Deutsche Bahn« ebenso, wie andere Unternehmen hier ihren Sitz gefunden hatte.

Unvermittelt und sehr intensiv kam ihm die Erkenntnis, wie vergänglich alles im Leben sein kann.

Einst geschaffen für die Ewigkeit, allumfassend und beherrschend. Doch dann vorbei, weg, verschwunden!

Doch nicht vergessen!

Beim Überqueren der nächsten Kreuzung warf er rechter Hand einen raschen Blick in die Normannenstraße. Er fuhr weiter und fand wenige hunderte Meter entfernt das von ihm ausgesuchte Hotel.

In eine freie Lücke parkte er den Wagen und checkte sofort ein.

Lange hielt er sich nicht in seinem Zimmer auf. Von da aus rief er Yvonne auf dem Handy an, um ihr seine Ankunft zu vermelden.

Danach fuhr er nordwärts aus Berlin hinaus ins Städtchen Bernau.

In der Nähe eines Einkaufcenters stellte er den Wagen auf einem Parkplatz ab. Er sondierte die Lage.

Bei einem gemächlichen Bummel führte er zugleich eine Erkundungstour durch. Wobei er den kleinen Laden von Faber fast auf Anhieb entdeckte. Er tippte die Telefonnummer, die auf einem Schild an dessen Ladentür stand, ins Handy ein.

Wenig später schon rief er von seinem Wagen aus den früheren Sicherheitschef an.

»Sicherheitsservice Faber, guten Tag! Womit kann ich Ihnen helfen?« Der Gesuchte meldete sich anscheinend persönlich.

»Guten Tag! Mein Name ist Biçon. Spreche ich mit Monsieur Faber?«

»Jawohl, Faber selbst am Rohr, wo klemmt das Schloss?«

»Monsieur! Ich bin Journalist und arbeite für das französische Fernsehen. Wir bereiten eine Dokumentation vor. Die sich, neben den grandiosen Bauleistungen, auch mit bestimmten Vorfällen an der früheren Erdgastrasse der DDR befasst.«

Einen langen Augenblick herrschte Schweigen. Faber schien zu überlegen, bevor er antwortete.

»Gut. Aber was habe ich damit zu tun?«, entgegnete er.

»Monsieur Faber! Sie sind uns als kompetenter Fachmann für dieses Thema empfohlen worden. Daher wäre ich kurzfristig an einem Gespräch mit Ihnen interessiert!« Biçon hörte Fabers überraschtes Lachen.

»Einverstanden. Wann wollen Sie bei mir vorbei kommen? Heute noch?«

»Nun ja. Ich bin heute zufällig hier in die Stadt Bernau. Ich könnte Sie noch aufsuchen.«

»Gut, von mir aus. Aber um sechs mache ich Feierabend«, entgegnete Faber und legte auf.

Aus seiner Handgelenktasche suchte Biçon einen gefälschten Presseausweis hervor. Den hatte er daheim am Computer auf einer Originalvorlage ohne Aufwand hergestellt.

Er schloss den Wagen ab, ging schräg über den Parkplatz, wo er bei seinem Rundgang ein kleines Café entdeckt hatte.

Dort trank er in aller Ruhe einen Milchkaffee und wartete ab. Interessiert durchstöberte er dabei zwei deutsche Tageszeitungen. In beiden Blättern sprang ihm das gleiche Thema ins Auge. »Fenstersturz aus Hotelzimmer. Unfall oder Mord?« Er blätterte weiter.

Kurz vor achtzehn Uhr zahlte er.

Es war bereits dunkel geworden. Faber wollte wohl zum Geschäftsschluss soeben den Laden abschließen als Biçon entschlossen eintrat.

Faber warf einen raschen Blick auf seine Armbanduhr, blickte dann dem Kunden erstaunt entgegen.

»Entschuldigen Sie, Monsieur, dass ich so spät noch komme. Wir haben telefoniert«, sagte Biçon in einem bewusst weichen Französisch.

Der Ladeneigentümer erkannte sofort, dass der Anrufer vom Nachmittag vor ihm stand.

Biçon und Faber waren sich vorher noch nie begegnet.

Aber auf dem Weg hierher hatte sich Biçon mehrfach eine Frage gestellt. Wie sah der Mann wohl aus der seinen toten Bruder gesehen und alle Untersuchungen zu seinem Tode durchgeführt hatte?

Jetzt stand ein großer, hagerer, leicht gebeugter und schon sichtlich ergrauter Mann vor ihm. Er trug einen blau glänzenden Berufsmantel, an dessen Brusttasche ein Schild mit seinem Namen steckte. Der dünne Mantel hing auf seinen Schultern wie über einem Kleiderbügel.

Biçon stellte sich mit dem gefälschten Presseausweis und unter seinem französischen Namen vor. »Da ich bereits in der Nähe war, habe ich mir erlaubt, Monsieur Faber, Sie gleich heute noch zu überfallen. Ça marche?«, begründete er sein überraschendes Erscheinen. Bei diesen Worten lachte er etwas geziert, um den französischen Charmeur ein bisschen heraushängen zu lassen. Dabei sah er sich aufmerksam im Laden um.

Faber schien Biçons simpler Auftritt zu beeindrucken. »Geht schon in Ordnung. Wir setzten uns dort hinüber an den kleinen Tisch«, entgegnete er. Wobei er mit der Hand zu einer Ecke des Ladens deutete.

Aus der Nähe sah Biçon sofort, wie stark Faber von Alkohol und Nikotin bereits gezeichnet war. Er setzte sich an den Tisch, zog ein Diktiergerät aus seinem Jackett und schaute den Deutschen fragend an.

Der nickte zustimmend. »Das können Sie von mir aus verwenden. Einen Augenblick Geduld bitte dann werden wir miteinander schwatzen.«

Daraufhin verschwand er mit einem verschwörerischen Augenzwinkern in einen Nebenraum. Kurz darauf kam er mit eine Flasche Rotwein und zwei Gläsern zurück.

Ächzend ließ er sich gegenüber von Biçon auf einen Stuhl fallen. Wortlos goss er den Wein in das zeitlose Pressglas. Sie stießen an und tranken.

Dann begann der TV-Mann das Gespräch. »Monsieur Faber! Bei »TV-Eins« machen wir eine Dokumentation über den Bau von Erdgastrasse. Durch Bauorganisation der DDR, n'est-cepas?. Ich recherchiere dafür über das Thema »Unfälle und Todesfälle« an der Trasse im Allgemeinen. Aber insbesondere im Ural.

»Da sind Sie bei mir wirklich an der richtigen Adresse!«, warf Faber überrascht ein. Wobei seine Augen plötzlich aufleuchteten. Auch schwang so etwas, wie Stolz in seiner rauchigen Stimme mit. »Ich war damals, das ist schließlich kein Geheimnis Sicherheitschef auf einer Baustelle im Ural. Der Standort hieß Prokowski.«

Biçon spürte bereits nach den wenigen Minuten eines. Fabers Arbeitstag konnte wohl kaum von starker Kundenfrequenz geprägt gewesen sein. Denn er hatte wahrscheinlich schon vor seinem Eintreffen seinen Schrank mit den Alkoholitäten nicht nur einmal aufgesucht.

Nein. Betrunken war Faber keinesfalls aber sehr gesprächig!

Unbeeindruckt brannte er sich eine Zigarette an, plauderte locker über die verschiedensten Unfälle. »Das, was sich damals da draußen in den eisigen oder von glühender Sonne überfluteten Weiten Sibiriens ereignete«, sagte er bedeutungsvoll »das bot uns oft einen schrecklichen Anblick. Doch es waren Vorfälle, die ich gemäß meines Amtes bearbeiten musste!«

Biçon ließ den früheren Sicherheitschef fabulieren, er machte sich keine Notizen, denn das Band lief ja mit.

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