Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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Kappner trank seinen Kaffee aus. »Denkst du etwa, dass der Knäbelein ein linkes Ding drehen will?«

Steincke überlegte einen Augenblick. Er schüttelte den Kopf und zog die Schultern hoch. »Das hoffe ich nicht! Aber ich rücke ihm, sollte er bis spätestens nächste Woche immer noch nicht gezahlt haben persönlich auf die Bude!«

Kappner nickte ihm zustimmend zu.

Steincke wechselte unvermittelt das Thema. »Sag mal Theo! Wie gehen denn bei euch die Geschäfte? Macht ihr immer noch Catering, jetzt für die ganzen Weihnachtsfeiern in anderen Firmen? Oder am Abend hier im Restaurant?«, fragte er. Dabei deutete er mit einer ausgreifenden Geste in den weihnachtlich dekorierten Gastraum.

Kappner stutzte. Warum hatte der Freund das Thema gewechselt? Fühlte er sich betroffen wegen Knäbeleins seltsamer Zahlungsmoral? Glaubte er sich gelinkt von dem Mann, vor dem er ihn gewarnt hatte? Doch er ging nicht mehr darauf ein. Stattdessen winkte resignierend ab, und stellte das Kaffeegeschirr aufs Tablett. »Man kann nicht nur vom Weihnachtsgeschäft ausgehen. Da läuft es noch ganz gut. Mit Weihnachtsfeiern und so. Aber das Jahr hat noch elf andere Monate. Da geht’s in unseren Restaurants in etwa so wie in unserer Kneipe. Dort hat der Werner der Kneipier auch nicht mehr so viele Gäste wie früher.«

Steincke hob fragend die Brauen. »Du meinst mit »früher« die Zeit vor dem Euro?«

»Ja, genau so geht’s uns mit den beiden Betrieben auch.« Kappner deutet über die Tischreihen hinweg. »Es ist eine Tatsache, dass sich unsere Umsätze in den vergangenen Jahren fast halbiert haben. Aber nicht weil wir in der Qualität nachgelassen hätten. Nein! Das ist sicherlich nicht der Fall.

Steincke beugte sich zu ihm hin. » Eure Kundschaft spart am Essen?«

Kappner nickte und deutete hinüber zur Ausgabereihe. »Nicht nur dabei. Früher packten sich die Mittagsgäste noch ein Getränk und ein Dessert aufs Tablett. Das ist heute bei vielen eben nicht mehr drin. Und statt sie die fein belegten Frühstücksbrötchen hier bei uns kaufen bringt man jetzt wieder Stullen von daheim mit!«

Steincke schob mit dem Finger die Kippe im Ascher herum. »Kann es mir denken. Es liegt am Preis?«

Kappner nickte. »Ja! Unsere Einkaufspreise sind kontinuierlich gestiegen. Wir müssen immer neu kalkulieren, aber leider nicht nach unten. Doch die Einkommen unserer Gäste haben in den vergangenen Jahren nicht zugenommen. Also sparen sie an den Mahlzeiten außer Haus. Wir können froh sein, dass sie dennoch bei uns bleiben. Und nicht stattdessen vorn an der Ecke ’ne Currywurst essen gehen.«

Einen Moment herrschte ein nachdenkliches Schweigen zwischen den Freunden.

Dann hieb Kappner mit der Hand auf Steinckes Schulter. »Nun ja! Die Zeiten sind vorbei, wo wir so viele »Rüben« verdient haben, wie damals an der Trasse. Von dir »fast-Millionär« mal abgesehen. Aber was soll‘s? Jammern gibt ’s nicht bei uns. Lass uns lieber bald mal wieder zusammen etwas trinken gehen!«

Steincke nickte zustimmend. Dabei schaute er überrascht zur Tür, wo soeben die ersten Mittagsgäste hereinkamen. Dann fiel sein Blick auf die großformatige rote Uhr, die oberhalb der Kasse an der Wand hing. Ein Werbegeschenk eines führenden Herstellers von brauner Limonade, wie ihm Kappner mal erklärt hatte. »Ich muss auch wieder los. Er erhob sich und griff nach seinem Mantel. »Also, wir klingeln uns an. Ja?«

Sie reichten sich die Hand und Steincke verließ mit ausgreifenden Schritten das Betriebsrestaurant.

Eine Zwischenbilanz

Die vergangenen Jahre waren, wenn man es von der geschäftlichen Seite aus betrachtete für die »FUSIONA« sehr erfolgreich gewesen.

Ihr Dienstleistungsnetz, insbesondere auf den Gebieten des Objektschutzes und der Sicherheitsdienste lag nunmehr über ganz Deutschland ausgebreitet.

Die Kooperation mit Kuragins Firma bestand weiterhin. Sie war sogar noch ausgebaut worden.

Denn aufgrund der steigenden Nachfrage wurde der Absatz von Rauschmitteln kontinuierlich erhöht. Damit generierte sich weiterhin die größte Einnahmequelle ihrer gemeinsamen Unternehmungen.

Personelle Veränderungen gab es innerhalb der Firmenleitung nicht. Wenn man davon absah, dass Zernick die Firma seit langer Zeit im Grunde genommen allein führte.

Dieter Baumann war eigentlich nur noch auf dem Papier als Geschäftsführer tätig. Der Krebs hatte ihn schon fast aufgefressen.

Besonders hoffnungslos wurde sein Zustand vor gut drei Monaten. Nachdem seine kostenintensive Gattin in einem skandalträchtigen Vorfall zu Tode gekommen war. Dass sie dabei von ihrem jungen Liebhaber aus dem Fenster geworfen wurde, machte ihm besonders zu schaffen. Seit dem widmete er sich in einem sehr teuren Pflegeheim seiner Krankheit.

Natürlich war Baumann immer noch der alte Kämpfer. Wie lange er seinem tödlichen Feind allerdings noch widerstehen konnte, war höchst ungewiss. Seine ursprünglichen Aufgaben in der gemeinsamen Firma teilten sich seitdem Zernick und Weiler.

Der Not gehorchend mussten die beiden die zusätzliche Belastung auf sich allein nehmen. Denn der stattlichste Anteil am betrieblichen Gesamtumsatz stammte von den Erlösen aus dem Rauschmittelgeschäft. Schon daher konnten sie keinen unbelasteten Dritten in diesen Bereich der Geschäftsführung mit einbeziehen. Wie sich das aber in der Zukunft gestalten sollte, wenn zum Beispiel einer von ihnen beiden auch noch ausfallen würde stand in den Sternen.

Zernick ging inzwischen straff auf sein vom Gesetzgeber festgelegtes Renteneintrittsalter zu. Daher schob er dieses unselige Thema stets weit von sich. Denn wer sollte ihn in der Firma ersetzen?

Darüber hinaus beunruhigte ihn seit einiger Zeit ein anderes Problem.

Waren es nur Zufälle, dass die Ehefrauen seiner Partner innerhalb von nur fünf Jahren zu Tode kamen?

Denn eine vorsätzliche Tötung durch ein Kraftfahrzeug und ein erzwungener Fenstersturz lagen wohl im bedenklichen Bereich der Betrachtung. Auch, wenn beide Vorkommnisse offensichtlich in keinem Zusammenhang standen.

Indem er Weiler und auch Baumann dazu vorsichtig befragte, bekam er eine zweifache Abfuhr. Zu diesen unsäglichen Themen wollten sie sich nicht äußern.

Horst Weiler hatte inzwischen sein unbestreitbares Übergewicht gut stabilisiert. Eine weitere Gewichtszunahme konnte er auf Anraten seines Arztes nur durch eine drastische Veränderung seiner Essgewohnheiten verhindern. Was ihm anfangs sehr schwer fiel. Im Laufe der Zeit fand er sich jedoch mit seinem bitteren Los ab.

Wenn sich seine Tischpartner ein schönes Berliner Eisbein einschoben, begnügte sich Weiler mit einer zarten Hähnchenbrust. Natürlich ohne jede knusprige Panade!

Schon bald nach dem Ableben seiner Frau gestand er sich sein »immer-noch-Mann-sein« erneut ein. »Ich bin letzten Endes nicht ins Kloster gegangen, sagte er irgendwann mal zu Zernick. »Aber nur, wenn mir danach ist, bestelle ich mir für einen Abend telefonisch eine der besten Edelnutten. Die auch hier in der Hauptstadt im Homeservice zu haben sind!«

In der Firma hingegen berieten Zernick und Weiler alles gemeinsam. Vorrangig, was zur Entscheidung und zur Planung anstand.

Die Überhänge aus den »zusätzlichen Einnahmen« investierten sie nach wie vor in teure Immobilien.

Jedes Jahr vermittelte Steincke bis zu drei Rendite- Objekte an Kuragins Firma. Diese Geschäfte liefen ausschließlich über die »NOWYPERM«.

Zernick und Weiler bestanden nach wie vor darauf, dass sie bei allen diesen Transaktionen im Hintergrund blieben. Steinckes Partner war einzig und allein Kuragin.

Doch der Russe selbst war nicht nur älter geworden. Sondern mittels einhundertzehn Kilo Lebendgewicht auch optisch eindrucksvoller. Seine weiteren äußerlichen Veränderungen jedoch waren unerheblich. Sie beschränkten sich auf den Verzicht seines rustikalen Schnauzbartes. Dafür trug er nunmehr eine edle, schmale Brille. Seinen raspelkurzen Haarschnitt behielt er bei. Das Äußere war nach wie vor gepflegt, seine Kleidung wirkte teuer. Inzwischen sprach er ein fast akzentfreies Deutsch.

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