Thomas Helm - Tödliches Finitum

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Auch fünfzehn Jahre nach der «Wende» hält der Kampf um die «Blaue Flamme» an. Brutal und unter Inkaufnahme von Opfern, versuchen verschiedene Kräfte an die brisanten Dokumente zu gelangen. Die inzwischen gesichert im Schließfach einer Bank liegen. Gleichzeitig erfordert ein von überstaatlicher Seite politisch forciertes Großprojekt die Destruktion des Projektes.
Ein Berliner Prominenter, der früher an der Erdgastrasse eine gesellschaftliche Organisation vertrat, wird ermordet. Darum nimmt das LKA die Ermittlungen auf. Hierbei stoßen die Kriminalisten um Hauptkommissarin Fehderlein auf die Verflechtungen alter Stasi-Kader in Rauschgifthandel, Steuerbetrug und Bandenkriminalität im großen Stil.
Darüber hinaus kommen unter seltsamen Umständen die Ehefrauen der Geschäftsführer der «FUSIONA» zu Tode. Zudem kann man durch Recherchen in Frankreich das Verschwinden von zwei Vermissten aufklären. Doch es werden weitere Mitwisser der «Blauen Flamme» beseitigt und letztendlich kommt es zum tödlichen Finale in Berlin-Marzahn.

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In den letzten Monaten war der berufliche Druck, den er sich selbst auferlegt hatte, fast unerträglich geworden.

Zum einen war es die Planung von zwei neuen Projekten gewesen, die ihm im Kopf herumging.

Aber letztendlich wurde ihre Umsetzung in Belgien und Schweden sehr kompliziert. Ein halbes Dutzend Male war er selbst auf die Baustellen geflogen. Um dort die Installation der Software durch seine Leute zu überwachen.

Dass alles verlangte von ihm und den Mitarbeitern viel Kraft und Zeitpotenzial ab.

Nun war es endlich so weit gewesen. Beide Probeläufe konnten ohne Probleme durchgeführt werden. Die Auftraggeber der Projekte hatten vorgestern ihr OK gegeben. Heute Vormittag bestätigte die Bank die Zahlungseingänge für seine Schlussrechnungen.

Zurückgekehrt in seine Penthouse Wohnung setzte sich Biçon im Arbeitszimmer an den Schreibtisch. Er streckte die Arme aus und dehnte sich.

Dann öffnete er wieder die Augen. Für einen kurzen Moment weidete sich an dem imposanten Ausblick, der sich ihm von hier aus auf den Eiffelturm bot.

Gedankenverloren spielte er mit dem Kugelschreiber. Mit der flachen Hand rollte er ihn über das immer noch leere, erste Blatt eines Schreibblocks. Nachdenklich starrte er wieder zum Fenster hinaus. Dann ging er in seinen Gedanken zurück.

Seit den unsäglichen Vorkommnissen in dieser Wohnung war schon weit über ein Jahr vergangen.

Er und Yvonne hatten diese Zeit bewusst verstreichen lassen, ohne nochmals darüber zu sprechen.

Die ersten Wochen nach ihrer Rückkehr aus Bali fand Yvonne des Nachts kaum Schlaf. Am liebsten wäre sie sofort aus dieser Wohnung ausgezogen. Das bekannte sie ihm einmal unter Tränen. Weil ihrer Meinung nach diese Räume für alle Zeiten verflucht sind.

Wenig später legte sich das jedoch. Bald konnte sie, ohne einen Umweg um bestimmte Stellen auf dem Fußboden zu machen den Wohnraum wieder ungehemmt durchqueren. Und sich auch darin aufhalten.

Auf eine unzweideutige für Biçon anfangs nicht unangenehme Weise schien Yvonnes Psyche die schrecklichen Erinnerungen zu kompensieren.

Plötzlich tendierte sie, nach einer langen Phase von ungewohnter Keuschheit, zu gesteigerten sexuellen Begehren. Yvonne entblößte sich spontan in der gemeinsamen Wohnung, indem sie den Rock hochzog. Oder die knappen Jeans herabließ. Das tat sie auch, wenn sie Biçon unangemeldet in seinem Büro aufsuchte. Stets trug sie dabei keinen Slip. Daheim bestand sie sogar darauf, dass er ihr beim Masturbieren zuschaute.

Sie drängte ihn, wenn sich beide in der Öffentlichkeit bewegten mit ihr spontan Örtlichkeiten aufzusuchen, wo er sie ohne Vorbereitung besteigen sollte. Egal ob es eine Toilette in einem Café oder ein Fahrstuhl in einem Hochhaus war. Die Gefahr bei ihrem anstößigen Tun überrascht zu werden musste für sie überall gegeben sein.

Er schwitzte dabei zumeist vor Erregung und Angst. Gelegentlich konnte er seine ansonsten stets kampfbereite Lanze gar nicht in Kampfposition bringen.

Dann griff Yvonne zu, formte sich das Fleisch so, wie sie es brauchte. »Sieh an. Es geht doch, du Waschlappen!«, keuchte sie dabei. Ein fast irres Lächeln leuchtete auf ihrem schönen Gesicht. »Los! Stoß zu, mach’s mir!«

Zum Glück gab sich dieser Zustand mit der Zeit von allein. Wobei eine angestiegene Arbeitsbelastung in Yvonnes Flugunternehmen vermutlich auch eine nicht unerhebliche Rolle dabei spielte.

Des Öfteren kam sie erst spät am Abend heim. Aufgrund von vielen Aufträgen übernahm sie neben ihrer eigentlichen Arbeit auch selbst einige Flüge.

Unabhängig davon, dass der Aufschwung auch in Yvonnes Firma einen positiven Einfluss auf ihre Kontostände zeigte. Er regulierte ihren Libido wieder auf ein bürgerliches für Biçon erträgliches Maß.

Über Weihnachten flogen sie auf die Bahamas. Das Osterfest verbrachten sie schwitzend in Kenia.

So vergingen die Monate. Doch bei ihren abendlichen Gesprächen kamen sie immer öfter auf ein bestimmtes Thema zurück.

»Schatz, wenn wir in den Firmen wieder mehr Luft haben, dann müssen wir uns endlich um das Vorhaben kümmern!«, mahnte Biçon gelegentlich.

Dann lächelte sie. »Klingt gut. »Das Vorhaben«. Du meinst unseren verrückten Plan?«

Er ergriff ihre Hand. »Willst du es nicht mehr anpacken? So wie wir es gemeinsam geplant haben?«

Daraufhin lehnte sie sich an ihn. »Natürlich will ich es. Lass’ uns aber bald beginnen. Nicht, dass wir noch kneifen!«

Nun war es so weit. Heute wollten sie zur Sache kommen. Biçon begann damit, dass er bereits zur Mittagszeit daheim im Arbeitszimmer saß.

Immer wieder ließ er seinen Blick über die von der Sonne überflutete herbstliche Stadt schweifen. Er überlegte, welche Schritte sie zuerst gehen sollten.

Natürlich hatte er in den vergangenen Monaten auch mehrfach über das Ganze nachgedacht. Skizzenhaft entwarf er dabei ihr Vorgehen. Schrieb auch auf, was besonders beachtet werden musste. Grübelte über eventuelle Hindernisse nach.

Zum einen wollte er Kolja Bruhns ausfindig machen, um ihm die Unterlagen zur »Flamme« abzunehmen. Wie er danach mit dem früheren »Kampfgefährten« verfahren würde, dessen war er sich bisher noch nicht schlüssig.

Den Vorrang besaß für ihn jedoch eine andere Intention. Aber wenn er über sie nachdachte, beschlich ihn jedes Mal ein flaues Gefühl.

Daher verlor er bisher zu diesem Thema gegenüber Yvonne auch noch kein Wort. Vor allen, weil er sie derzeit damit nicht belasten wollte.

Denn sollte es ihm gelingen den Mörder seines Bruders ausfindig zu machen dann musste er ihn töten.

Auch, wenn er damit einen geplanten, vorsätzlichen Mord begehen würde! Und genau aus diesem Grunde hielt Biçon diesen Teil seines Vorhabens bisher vor Yvonne geheim. Irgendwann musste er es ihr allerdings sagen. Das konnte er aber erst dann tun, wenn er alle notwendigen Informationen dafür beisammen hatte.

Um sich etwas zu stimulieren, ging Biçon nach nebenan zum Barschrank und holte sich einen großzügig bemessenen Brandy. Alsdann setzte er sich wieder an den Schreibtisch. Er prostete dem Eiffelturm zu und ließ einen großen Schluck des feinen Tropfens langsam in Richtung Magen rinnen.

So wie ihn eine wohlige Wärme durchströmte, begann sein Hirn auf einer anderen Ebene zu arbeiten. Denn genau das brauchte er, um geistig rege zu sein!

Mit dieser selbst gezimmerten Weisheit begründete er gern sein Verlangen nach einem guten Schluck!

Er stellte das Glas beiseite und schlug ein mit hellgrauer Folie eingebundenes, kleines Notizbuch auf. Dieses Büchlein besaß er schon, als er noch den Namen Bauerfeind trug und im Auftrag des MfS in der Ukraine tätig war. Dieses Buch hatte er bei seiner Flucht aus Österreich mit nach Paris gebracht. Gut behütet über alle Jahre hinweg.

Es begab sich zu jener Zeit, als er mit fünf Millionen DM in der Tasche allein in einem kleinen, schäbigen Hotelzimmer in Paris hockte.

Er erinnerte sich genau, wie er damals eine große Flasche billigen Bauernwein öffnete. Das rote Gesöff goss er in ein Zahnputzglas. Dann trank er und nahm dieses Notizbuch zur Hand.

Daraufhin zermarterte er sein Hirn auf der Suche nach Erinnerungen. Nach Dingen, die sich bis zu jenem Tag ereignet hatten, an dem er in Frankreich angekommen war. Alles, was in seinem Schädel gespeichert war, gab er dem Büchlein preis. Namen, Gesichter, auffällige Erlebnisse in der Ukraine, im Ministerium und im Bregenzer Wald

Diese Erinnerungen schrieb er in dieser Nacht fein säuberlich auf. Auch später kritzelte er alles in das Notizbuch, was ihm noch zu seiner Vergangenheit einfiel, was er als »Wichtig« einstufte.

Gedankenversunken blätterte Biçon wahllos durch sein Büchlein, bis er sich schließlich zur Ordnung rief.

»Disziplin bitte!«, herrschte er sich selbst an. »Nun dann schauen wir doch mal was wir über die alten Genossen so alles festgehalten haben«, knurrte er und trank noch einen Schluck.

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