Ana Dee - Kaltes Herz

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Überarbeitete Neufassung
Julia, eine junge Studentin, hat sich mit Leib und Seele ihrem Berufswunsch verschrieben. Privat läuft es weniger gut, denn sie beweist bei ihrer Partnerwahl meist kein glückliches Händchen. Durch Zufall lernt sie Christian kennen, einen gestandenen, aber auch ziemlich eigensinnigen Mann, der ein seltsames Interesse an ihr hegt.
Anfangs lässt sie sich auf ihn ein, bis sie später eine grausige Entdeckung macht, die sie in Atem hält. Aber damit nicht genug – Julia muss sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen …
Kriminalroman mit mystischen Elementen

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„Hallo? Ist da jemand?“

Eine Treppenstufe knarzte und das Wispern verstummte. Julia zog sich rasch ihre Jeans über und betrat den Flur.

„Was soll denn das? Ich weiß genau, dass Sie hier sind.“

Ein missgelaunter Ton schwang in ihrer Stimme mit und sie humpelte verärgert in Richtung Treppe. Über ihr erklang ein leises Kichern und sofort erinnerte sie sich an die Begegnung vom Vormittag. Geisterte das Mädchen vielleicht auf dem Dachboden herum?

Kaum hatte Julia die Treppe erreicht, fiel ihr etwas direkt vor die Füße. Erschrocken wich sie zurück und klammerte sich am Geländer fest. Jemand hatte einen Ball vom Dachgeschoss in die darunterliegende Etage geworfen und nun hüpfte dieser fröhlich die restlichen Stufen herunter, während Julia einen Heldentod starb. Unten in der Lobby prallte der rote Ball von einer Wand ab und rollte noch ein kleines Stückchen, bevor er neben einem Sessel liegen blieb.

Julia mochte Kinder, gar keine Frage, aber was dieses Mädchen trieb, ging ihr eindeutig zu weit. Um diese Uhrzeit gehörten Kinder ins Bett und daran würde sich auch in hundert Jahren nichts ändern. Verärgert erklomm sie die Stufen zum Dachgeschoss und biss die Zähne fest zusammen. Warum musste sie sich auch ausgerechnet heute den Knöchel verstauchen?

Nachdem sie oben angekommen war, schaute sie sich suchend um. Der Flur im Dachgeschoss war nur spärlich ausgeleuchtet und das Mädchen konnte sich praktisch hinter jeder Nische verbergen. Julia fühlte sich beobachtet und wäre am liebsten umgekehrt. Erneut knarrten die Dielen und ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.

„Warum versteckst du dich vor mir?“

Mit der Zeit machte sich ihre innere Anspannung bemerkbar und Julias Hände zitterten. Zögernd näherte sie sich dem Bereich, der im Lichtschatten lag, und spürte den eigenen Herzschlag. Sie hielt den Atem an und warf einen Blick in die Nische, doch die war leer. Wohin war das Mädchen nur verschwunden?

Obwohl in diesem Bereich keine Gäste untergebracht waren, rüttelte Julia sicherheitshalber an allen Türen, vergebens. Ratlos machte sie kehrt, um wenigstens den Ball in der Lobby an sich zu nehmen. Als sie den Bereich neben den Sesseln absuchte, hörte sie ein lautes Räuspern hinter sich.

„Christian, was machst du denn hier?“, rief sie erstaunt.

„Das Gleiche wollte ich dich gerade fragen.“

„Ich suche den Ball.“

„Du suchst was?“

„Ich suche den Ball von diesem Mädchen.“

„Hast du etwa getrunken? In der Minibar befinden sich doch nur Wasser und Saft.“

„Christian, ich trinke nicht“, erwiderte sie empört. „Jemand hat sich vorhin auf dem Flur herumgetrieben und einen Ball die Treppe heruntergeworfen. Und den suche ich jetzt.“

Christian ging in die Hocke und durchsuchte mit ihr gemeinsam die Lobby „Hier ist nichts.“ Er klopfte sich den Staub von der Hose und wiegte skeptisch seinen Kopf. „Bist du dir wirklich sicher, was du gesehen hast?“

„Du glaubst mir nicht?“ Fassungslos sah sie ihn an. „Weißt du, was ich jetzt zu tun gedenke? Ich fahre nach Hause!“

Sie machte auf dem Absatz kehrt und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht die Treppe hinauf, um ihre Sachen zu holen.

„Tut mir leid Christian, aber für mich war dieser Tag ein einziges Desaster und es besteht garantiert kein Wiederholungsbedarf. Ich wünsche dir eine gute Nacht.“

Ohne ein weiteres Wort zu verschwenden, ließ sie Christian einfach stehen. In der Lobby kam ihr das Küchenpersonal entgegen und grinste wissend, als sie samt Tasche durch die Tür des Schlosshotels nach draußen verschwand.

картинка 10

Frierend saß Julia im eiskalten Wagen und versuchte mit steifen Fingern den Motor zu starten. Nach mehreren Versuchen sprang er endlich an und sie trat auf das Gaspedal. Langsam rollte das Fahrzeug in Richtung Hauptstraße und sie konnte kaum glauben, wer dort einsam und verloren am Straßenrand stand.

Der eisige Wind zerrte an dem dünnen Kleidchen und wirbelte unbarmherzig durch die blonden Locken. Den verblichenen Ball fest an ihre Brust gepresst blickte das Mädchen dem Fahrzeug mit wehmütigem Blick hinterher.

Umgehend trat Julia auf die Bremse und der Kleinwagen geriet gefährlich ins Schleudern, denn der nächtliche Raureif hatte für einen rutschigen Untergrund gesorgt. Nach einer Schrecksekunde steuerte sie gegen und der Wagen kam zum Stehen. Julia stieg aus und humpelte zurück, um die Kleine mitzunehmen. Doch wie groß war ihr Erstaunen, als sie am Straßenrand nur blätterloses Strauchwerk vorfand. Von dem Mädchen fehlte jede Spur.

War sie einer optischen Täuschung aufgesessen? Oder hatte sie nur gesehen, was sie unbedingt hatte sehen wollen?

Der geschwollene Knöchel schmerzte und sie war völlig übermüdet, es machte keinen Sinn, weiter nach dem Mädchen zu suchen. Julia glitt wieder hinter das Steuer und trat aufs Gas. Sie wollte nur noch weg von hier.

картинка 11

Der schrille Klingelton des Telefons zerriss die Stille. Verschlafen rieb sich Julia die Augen und ein Blick auf den Wecker ließ sie erahnen, wer da am anderen Ende der Leitung mit ihr sprechen wollte. Sie hätte pünktlich um zwölf bei ihren Eltern zum gemeinsamen Mittagessen sein sollen, aber inzwischen war es kurz vor eins.

„Mädchen, wo bleibst du denn? Wir machen uns schon Sorgen.“ Ein vorwurfsvoller Ton schwang in der Stimme ihrer Mutter mit.

„Dir auch einen schönen Sonntag, Mam.“

„Was soll der trotzige Tonfall? Warum bist du nicht gekommen?“

„Ich habe verschlafen, tut mir leid.“

„Das verstehe ich nicht, die Mittagszeit ist doch schon längst vorüber, wie kann man denn da verschlafen?“

„Ich war gestern aus.“

„Warum hast du denn nicht Bescheid gegeben? Dann hätte ich eine Portion weniger gekocht.“

Julia holte tief Luft. „Mam, es war bestimmt keine Absicht.“

„Was ist jetzt, kommst du noch oder soll ich abräumen?“

„Ich setze mich gleich ins Auto und fahre los. Kannst du dich damit arrangieren?“

„Habe ich eine Wahl?“

Julias Eltern machten immer sofort ein Drama daraus, wenn nur eine Kleinigkeit aus dem Ruder lief. Leider gehörte eine fünfminütige Verspätung schon dazu und sie hatte das vorgeschriebene Zeitlimit bereits deutlich überschritten. Dieses Wochenende stand unter keinem guten Stern, aber das nächste würde sicher besser werden.

Auf der Fahrt zu ihren Eltern versuchte Julia, das Erlebte zu verarbeiten. Was hatte es mit diesem mysteriösen Mädchen nur auf sich? Schon bei dem Gedanken an das dünne Sommerkleidchen begann sie zu frösteln. Erneut rief sie sich die unheimliche Geräuschkulisse ins Gedächtnis und wie der Ball allein von Stufe zu Stufe nach unten gehüpft war. Diese Erinnerungen lösten ein unangenehmes Kribbeln in ihrer Bauchgegend aus. Hatten ihr die Sinne vielleicht einen bösen Streich gespielt?

картинка 12

Nachdem Julia den Wagen in der Einfahrt des Elternhauses abgestellt hatte, drückte sie auf die Klingel und vernahm die schlurfenden Schritte ihrer Mutter hinter der Tür.

„Da bist du ja endlich, komm rein.“

Julia zog die Jacke aus und folgte ihrer Mutter ins Esszimmer.

„Hallo Paps, hallo Beatrice.“

Ihre Schwester grinste. „Na, wo hast du dich denn herumgetrieben? Warst du mit dem Herrn von neulich unterwegs?“

Julia warf ihr einen giftigen Blick zu. „Und wo hast du deine neue Liebe gelassen, wenn ich fragen darf?“

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