Katja Brandis - Feuerblüte III

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Feuerblüte III: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer in Daresh keiner der vier Gilden – Feuer, Wasser, Erde oder Luft – angehört, ist ein Ausgestoßener. Ausgerechnet in Jorak, einen der Gildenlosen, hat sich die rebellische junge Schwertkämpferin Alena verliebt. Sie hilft ihm bei seinem Kampf, anerkannt zu werden. Doch Luft- und Feuer-Gilde stellen Jorak zwei fast unlösbare Aufgaben, und Alena muss um ihr Leben fürchten, als sie durch eine Prophezeiung des Mond-Orakels ins Visier der Mächtigen gerät …

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Am nächsten Tag wanderten sie weiter. Und als die Sonne im Zenith stand, fanden sie die toten Vögel. Aufgeregt flitzte Cchraskar im Unterholz umher. „Hier ist einer, und hier noch einer!“, fauchte er. Überall lagen tote Vögel herum, alle Arten waren darunter, vom Rubinvogel bis zum Quidipa. Sie befanden sich in verschiedenen Stadien der Verwesung. Manche schienen gerade erst gestorben zu sein, andere waren nur noch ein zerfleddertes Bündel Federn und Knochen. Ratlos stupste Alena einen der kleinen Körper mit der Schwertspitze an. „Schwer zu sagen, woran der hier gestorben ist. Gebrochener Flügel, glaube ich.“

„Bei dem hier auch“, rief Jorak, der bekümmert einen toten Gelbfeder-Bussard inspizierte. „Was kann hier passiert sein? Es sieht aus, als wäre er gegen ein Hindernis geflogen. Aber er hätte ja blind sein müssen, um die Bäume nicht zu sehen!“

Verstört setzten sie ihren Weg fort.

***

Rena und Tjeri mussten zu ihrem Haus in Vanamee zurückkehren. Noch immer ging es Rena schlecht, sie fühlte sich schwach und apathisch. Es war, als hätte der Tod ihres Baumes ihren Körper jede Kraft gekostet. Die Heilerin der Erd-Gilde, die sie kommen ließen, zuckte nur die Schultern: „So was dauert, du musst dich eben eine Weile schonen.“ Schlimm fand Rena auch, dass ihr nicht einmal ein Stück Holz von ihrem Baum geblieben war – die übereifrigen Diener der Burg hatten den Stamm schon zu Wagenrädern verarbeitet. Ihre Viveca, zu Wagenrädern!

Tjeri wies alle Ratsuchenden ab, die Rena sprechen wollten. Er brachte ihr einen Trank mit Yerba Nierro ans Bett, betrachtete sie besorgt und strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn. Rena musste die Tasse mit beiden Händen halten, um sie nicht fallenzulassen. „Ich muss irgendetwas unternehmen“, sagte sie.

„Verdammt, Rena, du bist krank.“ Tjeri seufzte. „Außerdem gibt es genug andere Leute, die für Daresh verantwortlich sind.“

„Ja, und?“ Rena dachte nach. „Ich glaube, der erste wichtige Schritt wäre, mehr über die Kinder herauszufinden. Dann können wir uns ja immer noch entscheiden, wie man mit ihnen umgehen sollte.“

Tjeri nickte. „Auf jeden Fall wird es besser sein, bald etwas zu tun ... jetzt kann man sie vielleicht noch lehren, dass sie ihre Macht nicht missbrauchen sollten. Vielleicht kann man sie sogar noch dazu bringen, dass sie sich für das schämen, was sie anderen Menschen angetan haben.“

Rena fröstelte und wickelte sich enger in ihre Decken. „Aber wenn sie verwöhnt und mächtig aufwachsen und schließlich Erwachsene sind ... dann sieht´s böse aus für uns alle.“

Sie beschloss in der kommenden Woche nach Karénovia zu reisen. Dort, in der abgelegenen Gegend am Schnittpunkt dreier Provinzen, waren die Kinder aufgewachsen und entdeckt worden.

Wie erwartet war Tjeri nicht begeistert von ihren Plänen. „Nächste Woche? Brackwasser, ich fürchte, dann müsstest du allein losziehen. Ich habe ein paar wichtige Aufträge.“

„Ich komme schon klar“, versicherte ihm Rena, obwohl ihr beim Gedanken, allein zu reisen, nicht ganz wohl war. Was, wenn sie einen Rückfall hatte?

„Weißt du was – Ruki könnte mit dir kommen“, schlug Tjeri vor. „Er kann mir oder einem anderen deiner Freunde schnell Bescheid geben, falls du in Schwierigkeiten gerätst.“

Rena lächelte. „Gute Idee.“ Ruki, ein Storchenmensch, hatte sie bei ihrer Reise zum Smaragdgarten begleitet. Damals war er ein kleiner, fetter Außenseiter gewesen, den seine Sippe verstoßen hatte. Nach der Reise mit ihr hatte er im Grasmeer neue Gefährten gefunden. Inzwischen war er längst ausgewachsen und arbeitete hin und wieder als fliegender Kundschafter und Bote im Dienst des Rates.

Keine drei Tage später – es war ein windiger, regnerischer Tag – landete jemand vor ihrem Haus. Er schüttelte lautstark seine nassen Federn und hob abwechselnd die Klauenfüße, wenn mal wieder eine Welle den Steg überspülte. „Alles nass, nass, nass!“

„Ruki! Sag bloß, du hast dich immer noch nicht ans Wasser gewöhnt!“ Lachend umarmte Rena ihren alten Freund. Seidig-glatt fühlten sich die großen schwarz-weißen Schwungfedern seiner Arme an, als er sie an sich drückte. Inzwischen überragte er sie und sie musste zu ihm aufblicken, wenn sie ihm ins Gesicht sehen wollte. Wirklich dürr – so wie die anderen Storchenmenschen – war er nie geworden, aber seine Flugmuskeln schienen kräftig genug, das auszugleichen.

„Iich habe eiine Nachricht für diich, Rena“, verkündete er stolz und zog ein Pergament hervor. Neugierig rollte Rena die Nachricht auseinander. Sie war von Alena. Schnell überflog Rena die wenigen Zeilen.

„Sie reisen gerade nach Nerada, dort darf sich Jorak dem Hohen Rat der Luft-Gilde vorstellen“, berichtete Rena ihrem Gefährten. „Ich wünsche ihm so sehr, dass er wirklich von einer Gilde aufgenommen wird!“

„Eher wird der Regen von unten nach oben fallen, fürchte ich“, sagte Tjeri. „Aber ich wünsche ihm auch, dass es klappt. Wenn wir Kinder gehabt hätten, wären sie heute wahrscheinlich in der gleichen Lage wie er.“

Rena verzog das Gesicht. „Ja. Leider denken noch viel zu viele Leute, dass Schlamm rauskommt, wenn sich Erd- und Wassergilde vermischen.“

Sie kannte Alena schon von Kindheit an, ihre Mutter Alix war Renas beste Freundin gewesen. Doch wirklich befreundet waren sie und Alena erst seit einem Winter, seit ihren Erlebnissen in Ekaterin. Auch Tjeri verstand sich gut mit ihr und Jorak. Als die beiden zu Besuch im Seenland gewesen waren, hatte er sie zwar nicht zu einem Bad im See überreden können. Dafür hatte er ihnen ein paar Tricks beigebracht, wie man beim Tauchen länger die Luft anhalten konnte. Also genau das, was jemand wissen musste, der die meiste Zeit in einer Wüste lebte.

Rena war gespannt, wann sie und Alena sich wiedersehen würden. Vielleicht schon bald? Das Schicksal würde es zeigen.

Der Geschichtenerzähler

Alena stieg vorsichtig über einen toten Vogel hinweg, der mitten auf dem Pfad lag, und spähte voraus. „Da hinten wird es heller. Sieht so aus, als wäre der Wald dort zu Ende.“

Kurz darauf brach der Weg ab. Der Anblick, der sich ihnen bot, machte sie stumm vor Staunen. Vor ihnen erstreckte sich ein Wald ganz anderer Art. Die Morgensonne schien durch unzählige, fast durchsichtige Stämme hindurch. „Ein Wald aus Glas“, flüsterte Jorak. „Wunderschön ...“

Alena nickte und sah sich fasziniert um. Dünn waren sie, diese Bäume, lang und gerade wie Lanzen. Nur wenige waren überhaupt so dick wie Alenas Handgelenk, bei dieser Sorte war das Glas leicht trübe. Es gab alle Farbvarianten, von farblos bis zu einem zarten Rosa, Gelb oder Blau. Das Licht brach sich in den Glasstäben, zeichnete eigenartige Linien auf den Boden. So dünn die Gebilde auch waren, sie schienen so hoch zu sein wie normale Bäume. Weit, weit oben konnte man, wenn man genau hinsah, winziges, durchscheinendes Blattwerk erkennen. Seitenäste sah Alena gar keine.

Bei aller Schönheit dieses Waldes – Alena fand ihn auch unheimlich. Sie musste an die Vögel denken, die in dieser Gegend den Tod gefunden hatten. Wahrscheinlich, weil sie die durchscheinenden Stämme nicht gesehen hatten und dagegen geflogen waren. Verletzt hatten sie dann versucht zu fliehen. „Erkennst du irgendeinen Pfad?“, fragte sie Jorak, doch ihr Freund schüttelte den Kopf.

„Fürchte, wir müssen uns einen Weg mitten durch bahnen. Vielleicht sollten wir besser zurückgehen? Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir hier weiterkommen, ohne eine Menge kaputtzumachen. Und das wäre wirklich eine Schande.“

Alena musste ihm recht geben. „Aber zurückzugehen bringt auch nichts, wir würden uns nur verirren. Lass es uns mal mit dem Glaswald versuchen. Wir müssen eben vorsichtig sein.“

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