Malcom Brady - DER MYTHOS

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War es wirklich Christoph Kolumbus, der Amerika als Erster entdeckt hat? Genau diese Frage stellt sich der deutsche Abenteurer Claudio Guerrero, als er den zunächst recht harmlos erscheinenden Auftrag übernimmt, im peruanischen Urwald nach einer versunkenen Stadt zu suchen. Im Stillen hofft er während seiner Expedition entsprechende Beweise für seine Theorie zu finden. Fast schon zu spät erkennt er, dass ihm eine fanatisch-religiöse Gruppierung, sowie ein skrupelloser kolumbianischer Geschäftsmann auf Schritt und Tritt folgen. Welches Geheimnis verbirgt sich tatsächlich in den verlassenen Ruinen der Wolkenkrieger von Chachapoyas? Welche Rolle spielt die undurchsichtige Sharone Rosenbaum, bei der alle Fäden im Hintergrund zusammenzulaufen scheinen … Ein spannender Abenteuerroman mit geschichtlichem Hintergrund.

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Plötzlich tauchten sie am Horizont des pechschwarzen Ozeans auf. Zuerst waren es nur winzige Punkte, die sich wie eine fata morgana in bizarre Formen verwandelten. Einzelne Maste mit einem Krähennest waren zu erkennen und die quadratischen Segel der kleinen, Phönizier-Flotte flatterten lustlos unter einem sich stetig verfinsternden Abendhimmel.

In gleichmäßigem Rhythmus zogen die Mannschaften weiterhin ihre Ruder durch das leicht aufschäumende Meerwasser. Es herrschte eine angespannte Stille unter den vorwiegend erfahrenen Seeleuten, als nacheinander jedes einzelne der neun Galeereneiner in Sicht kam. Jetzt warteten sie auf das eigentliche Flaggschiff, ohne das man die weite Reise nicht antreten wollte.

Methuastart blickte nach vorn, in eine ungewisse Zukunft, über der sich zu allem Übel auch noch ein heftiger Sturm zusammenbraute. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nicht, dass ihn seine beschwerliche Reise rund um Afrika und dann bis an die Nordküste Brasiliens führen sollte, das schlechtes Wetter die Schiffe voneinander trennen und Krankheiten, Wasserknappheit und Hunger die meisten seiner Gefährten töten und schließlich nur noch ihr Flaggschiff als einziges der zehn Schiffe übrig bleiben und die gesamte Besatzung auf zwölf Männer und drei Frauen zusammengeschmolzen sein würde.

So wurden sie nach vielen Monaten auf See an eine ferne Küste in Südamerika geworfen. Land der Berge, nannte es Methuastart und weihte es als Führer der kleinen, übriggebliebenen Gruppe den Göttern und Göttinnen. Mögen sie ihnen gnädig gestimmt sein, in jenem fremden Land, wo sie weitab von den Kriegen und Zerstörungen die Gemeinde ihrer Vorfahren wieder ansiedeln und ihr wichtigstes Heiligtum bewachen wollten.

Irgendwo im Peruanischen Urwald

Claudio Guerrero lag auf einer primitiven Pritsche aus großflächigen Blättern von Bananenstauden und Palmenzweigen. Sein Körper war fast vollständig von einer Art Schuppenflechte befallen. Zuerst hatten sich unzählige wässrige Bläschen gebildet, die sich dann nach und nach in jene juckenden, wie kleine Knospen aussehenden, Gebilde verwandelten.

Ein schlankes Indiomädchen von Anfang zwanzig tröpfelte unnachlässig eine aus selbst gesammelten Urwaldkräutern hergestellte Tinktur auf die geröteten Stellen seiner hellen Haut. Das löchrige, vergilbte Moskitonetz über seiner Schlafstätte bot ihm wenigstens ein wenig Schutz vor den gierigen Bissen der unzähligen, stechenden Quälgeister. Besonders die nur einen halben Stecknadelkopf winzigen Chitras hatten es richtig in sich. Meist fielen sie in Massen über einen her und drangen dann ohne Vorwarnung direkt in die Haut ihres Opfers ein.

Und wie das brannte! Davon konnte der leidgeplagte Claudio ein Lied singen. Ein rostiger Ventilator, angeschlossen an einer Autobatterie, verursachte ein schauderhaftes, monotones Rasseln. Immerhin vermochte sich Claudio bei jeder Umdrehung an einem mehr oder weniger abkühlenden Luftzug zu erfreuen. Das heißt, wenn sich nicht gerade wieder einmal eines der Rotorblätter in dem verbogenen Metallgehäuse festsetzte und dann von dem Indiomädchen mithilfe eines abgebrochenen Besenstiels wieder angeschoben werden musste.

Bereits vor zwei Tagen hatten Eloivita, das junge Indiomädchen und ihre noch jüngere Schwester den hellhäutigen Fremden mit dem goldenen Haar fast leblos im nahegelegenen Dschungel aufgefunden. Wie vom Himmel gefallen war er einfach so da gelegen, als ob er schlafen würde. Die beiden Mädchen wussten es jedoch sogleich besser. Der eigenartige Mann lag im Delirium eines hohen Fiebers und bedurfte einer umgehenden, speziellen Behandlung. Ohne zu zögern hatten sie Hilfe herbeigeholt und den Fremden in ihre bescheidene Behausung verfrachtet. Eine schon fast hingebungsvolle Führsorge sowie die Behandlung mit dem „Kamm des Affen“, einer einheimischen Heilpflanze aus dem Regenwald hatten zumindest kurzfristig das Fieber senken können.

Als Roger Peters seine Augen aufschlug, wusste er nicht, wo er sich befand. Er verspürte nur ein unsagbares Verlangen nach Flüssigkeit. Seine unmittelbare Umgebung kam ihm fremd vor. Als Erstes erspähte er mehrere kleine Bambushütten, die auf Holzpfähle aufgesetzt waren. In ihrem Inneren schien es munter zur Sache zu gehen. Er vernahm das Geschrei von spielenden Kindern und seine Nase füllte sich mit unbekannten Gerüchen. Dazu lauschte er den Klängen von exotischen Vögeln und Insekten. Die Luft war stickig und schwül.

Was ist das nur für eine Hütte? , rätselte er. Außerdem fragte er sich, welcher Tag wohl heute war und welche Uhrzeit, auch wenn diese Daten in seinem Zustand kaum eine Rolle spielten. Als Nächstes fiel sein Blick auf ein halb nacktes Indiomädchen, das sich verlegen von ihm abwandte. Sie wirkte noch sehr jung, hatte ein exotisches Gesicht mit hohen Wangenknochen, große, dunkle Augen und langes, glattes, ja schon fast blau-schwarzes Haar. Wo in aller Welt befand er sich nur und vor allem, wie war er an diesen abgelegenen Ort gekommen?

Plötzlich tauchte ein zweites Mädchen auf. Sie war ein noch jüngeres Abbild der bereits anwesenden Einheimischen. In einer für ihn nicht verständlichen Sprache unterhielten sie sich kurz miteinander. Dann deutete die ältere der beiden auf ihn und das jüngere Mädchen verschwand zunächst über eine provisorische Holzleiter nach unten, um dann kurz darauf mit einem kürbisähnlichen Gefäß in der Hand wieder zurückzukommen. Nun verstand er. Die beiden Indiomädchen wollten ihm etwas zu Trinken bringen. Der undefinierbare Trunk schmeckte scheußlich und Claudio sehnte sich nach einem kühlen Bier aus der Heimat. Immerhin etwas von dem quälenden Durst befreit spürte er jetzt, wie sein Magen rebellierte, während er versuchte, weitere Einzelheiten aus der für ihn so ungewohnten Umgebung wahrzunehmen.

Da war zunächst diese Ein-Raum-Hütte. Sie war mit einer hölzernen Plattform auf vier stabile Pfähle aufgesetzt worden. Einzelne abgetrennte Zimmer gab es nicht. An großen Bambusstämmen, die gleichzeitig den Dachstuhl bildeten, waren Hängematten befestigt. Darüber lagen geflochtene Matten aus tropischem Blätterwerk, und schließlich bildete eine Schicht aus getrocknetem Stroh und Bambus eine sichere Außenhaut zum Schutz vor den oft sintflutartigen Regenfällen hier im Amazonasgebiet. Eine Küche, Toilette oder gar eine Duschgelegenheit war weit und breit nicht zu sehen. Diese mussten irgendwo außerhalb der eigentlichen Wohn- und Schlafräume liegen. Seine Augen gewöhnten sich erst sehr langsam an das helle Tageslicht. Er versuchte sich etwas aufzurichten und konnte so in einiger Entfernung am Horizont die Ausmaße eines Flusses erkennen. Ob es sich dabei um den riesigen Amazonasstrom handelte, vermochte er nicht genau zu sagen. Dann wäre er nicht mehr weit entfernt von Brasilien, oder befand er sich vielleicht schon jenseits der Grenze?

Erst jetzt bemerkte er, dass man ihn bis auf die Unterwäsche seiner Kleidung entledigt hatte, und erschrak heftig, als er an sich herunterschaute: Seine Haut sah fürchterlich aus, schmerzte und juckte überall. Es war fast nicht zum Aushalten. Er wusste nicht, wo er sich zuerst kratzen sollte. Bei der geringsten Bewegung allerdings sprang das ältere der beiden Indiomädchen sofort auf und benetzte seine Wunden mit einer übel riechenden Flüssigkeit. Der Juckreiz ließ auf der Stelle nach und Claudio lehnte sich erleichtert zurück. Voller Neugierde betrachtete er die beiden schüchternen Dschungelschönheiten.

Brasilien kam ihm wieder in den Sinn. Richtig, er war doch bereits in Cruzeiro do Sul gewesen. Langsam löste sich der Nebel aus seinem Gedächtnis: Er war von Pucallpa der Grenzstadt in Peru aus angereist, nachdem er sich dort von seinem Freund Luis verabschiedet hatte. Dann fiel ihm die schöne, mysteriöse Sharone ein und wie sie nach ihrer gemeinsamen Ankunft in Cruzeido do Sul einfach verschwunden war. Er erinnerte sich an sein Hotel, die Bar und das Hotelzimmer mit dem kleinen Balkon. Danach kam nichts mehr, außer einem völligen Filmriss.

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