Brigitte Regitz - Das unsichtbare Tor

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Nur wenige Wochen, nachdem Ida Sommer ihre neue Stelle im Marketing einer großen Damen-und Herren-Oberbekleidungskette angetreten hat, verschwindet ihre Kollegin und gute Freundin Tanja plötzlich. Die Polizei tappt im Dunkeln. Ida macht sich selbst auf die Suche und begibt sich dabei in große Gefahr.

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Nun wies er mit beiden Händen auf die Frau. „Das ist Tanja Beck, die unsere Abteilung für vier Monate, vorerst jedenfalls, verstärken wird. Sie vertritt meine Sekretärin, Frau Barth, die bekanntlich in der vergangenen Woche ihren Mutterschaftsurlaub angetreten hat.“

Ida ging sofort auf sie zu. „Herzlich willkommen. Ich bin Ida Sommer und arbeite seit einem Monat in dieser Abteilung. Heute gebe ich meinen Einstand zusammen mit dem Kollegen Albert Kragen, der seine Beförderung feiert. Den stelle ich Ihnen gleich vor. – Oder sollen wir Du sagen?“

„Klar. Wir sagen Du.“

Ida führte die neue Kollegin herum, stellte ihr einige Kollegen vor, und dann gingen die beiden Frauen ans Büffet. Mit voll beladenen Tellern begaben sie sich anschließend auf dem Gang an einen der Stehtische und stellten bald fest, dass sie einiges gemeinsam hatten. Sie waren im gleichen Alter, Singles, teilten dieselbe Einstellung zu ihrer Arbeit.

Beide wollten für ihr Gehalt gute Leistung abliefern, Tätigkeiten ausüben, die ihnen Freude bereiteten. Immerhin verbrachten sie die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz, und da gab es noch eine Gemeinsamkeit: Sie hatten Arbeitslosigkeit kennen gelernt. Sie wussten genau, wie schlimm es sich anfühlte, nicht gebraucht zu werden, keine Aufgabe zu haben, unfreiwillig in den Tag hinein zu lungern, ohne Ziel.

Als das Büffet recht gerupft aussah und einige Kollegen wie-der an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt waren, ging Ida zu Albert Kragen, der am Fensterbrett lehnte und an seiner Kaffeetasse nippte. Sie lächelte ihn freundlich an und ohne, dass sie es wollte, schoss die Frage aus ihrem Mund: „Gab es eigentlich einen besonderen Grund, Lutz Beyer den Zuschlag für deine Stelle zu geben?“

„Den besten, den man sich denken kann.“

„Wie jetzt?“, starrte Ida den Teamleiter an. Sie konnte sich nicht erklären, wieso sie ihm aus heiterem Himmel diese Frage gestellt hatte und wunderte sich, dass er sie auch noch ohne zu zögern beantwortete.

„Der verstorbene Kollege ging bei Zieher ein und aus, hat ihm jede seiner Arbeiten zur Begutachtung vorgelegt und ihn vor jeder Entscheidung um Rat gefragt. Mehr Loyalität ging nicht.“

Kapitel 3

Zur Überraschung der Belegschaft brachte Tanja Beck wenige Tage später ein Rundschreiben an die Arbeitsplätze, mit dem für fünfzehn Uhr desselben Tages eine Abteilungsversammlung bekannt gegeben wurde. Worum es gehen sollte, ergab sich aus dem Brief nicht, was die Phantasie der Mitarbeiter besonders anheizte. Die Gerüchteküche brodelte. Die Arbeit kam praktisch zum Erliegen.

Die Mitarbeiter versammelten sich weit vor fünfzehn Uhr im Sitzungssaal. Versehen mit vier Mikrofonen stand der Besprechungstisch nicht mehr mittig im Raum, wie bei Idas und Albert Kragens Feier, sondern quer vor einer der Seitenwände. Die Stühle standen wie im Kino in Reihen davor.

Fünf Minuten nach drei erschienen im Gänsemarsch Heinrich Leder, der zweite Geschäftsführer der Shirt-Parade, Klaus Eberhard, Ernst Zieher und eine mittelgroße, schlanke Frau mit brauner Kurzhaarfrisur. Sie nahmen nacheinander hinter dem Besprechungstisch Platz, testeten die Mikrofone, indem sie dagegen klopften, hineinpfiffen und von eins bis drei zählten, was allgemeine Heiterkeit zur Folge hatte und zu immer lauterem Stimmengemurmel führte, bis Heinrich Leder das Wort ergriff.

„Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter. Ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserer Abteilungsversammlung und danke Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen. Es gibt sehr wichtige Neuigkeiten.“

Er machte eine Pause, bis es mucksmäuschenstill war, fuhr dann fort: „Ihr Abteilungsleiter, Herr Eberhard, möchte gern für ein halbes Jahr ins Ausland gehen. Dies ist bereits seit Längerem sein Wunsch. Jetzt endlich können wir ihm diesen Traum erfüllen!“

Erstaunte Rufe unterbrachen die Ansprache: „Das ist doch nicht möglich!“

„Hat der denn in der Vergangenheit Auslandsreisen unternommen?“

„Seine Arbeit ging ihn doch über alles!“

Leder klopfte nachdrücklich ans Mikrofon: „Bitte, meine Damen und Herren, lassen Sie mich fortfahren. Also, jetzt ist gerade der richtige Zeitpunkt gekommen, denn wir konnten Frau Ingeborg Lotte gewinnen, Herrn Eberhard für ein halbes Jahr zu vertreten.“

Mit diesen Worten wies er mit einer Handbewegung zu der Frau neben ihm, die aufstand und mit einem Kopfnicken einen Gruß an die Belegschaft andeutete.

Leder nahm das Wort wieder auf: „Frau Lotte wird uns für sechs Monate von der Unternehmensberatung Querformat zur Verfügung gestellt. Sie hat dort Ethikregeln für Unternehmen erarbeitet, die sie bei der Leitung der Abteilung anwenden wird.“

Erneut unterbrach lautes Stimmengewirr den Vortrag. Leder klopfte ans Mikrofon, fuhr unbeirrt fort: „Sie brauchen sich nicht zu beunruhigen. Sie werden nicht Versuchskaninchen für einen neuen, monströsen Führungsstil. Im Gegenteil. Die Anwendung der von Frau Lotte erarbeiteten Ethikregeln wird zu besserem Betriebsklima, größerer Transparenz und, wie ich hoffe, zu noch mehr Zufriedenheit mit Ihrer Arbeit führen.

Wie ich bereits sagte, Sie brauchen keine Angst zu haben. Nichts wird unkontrolliert ablaufen. Frau Lotte wird Herr Zieher zur Seite stehen, der seit Jahren für die Shirt-Parade im Einsatz ist, ein Mann mit sehr großer Erfahrung, wie Sie wissen ...“

Was immer der zweite Geschäftsführer noch hatte sagen wollen, es ging in dem nun einsetzenden lauten Diskutieren der Mitarbeiter unter. Leder nutzte den Tumult, um die Versammlung für beendet zu erklären, wünschte allseits einen guten Tag. Dass seine Worte nicht gehört wurden, störte ihn nicht. Auf sein Zeichen hin erhoben sich Eberhard, Zieher und Lotte, um aus dem Raum zu marschieren, wie sie gekommen waren.

Kapitel 4

Tanja Beck arbeitete sorgfältig und verfügte über ein großes organisatorisches Talent. Außerdem war sie sehr engagiert, dachte mit, griff bei Streitigkeiten von Mitarbeitern untereinander schlichtend ein. Jeder Vorgesetzte wäre froh über eine solche Mitarbeiterin gewesen, nicht aber Lotte. Die schien Tanja Beck als eine Art Konkurrenz zu betrachten, hatte kein gutes Wort für sie übrig.

Nachdem Tanja zwei Monate in der Shirt-Parade beschäftigt war, fand sie die Kopie eines Schreibens von Lotte an die Personalabteilung auf ihrem Schreibtisch vor, als sie aus der Mittagspause zurückkam.

Darin hieß es: Es gibt Schwierigkeiten mit Frau Beck. Sie führt meine Aufträge nicht aus. Hierzu ein Beispiel: Ich hatte Frau Beck beauftragt, bis heute fünfzehn Uhr eine Liste mit den Seminarbesuchen aller Mitarbeiter während der vergangenen zwei Jahre zu erstellen und mehrmals die Erledigung nachgefragt. Diese hat sie abgelehnt.

Der Fall ist exemplarisch zu sehen. Ich könnte weitere Beispiele nennen. Es gilt festzustellen, dass die Leistung, die Frau Beck seit meinem Dienstantritt vorlegt, schlecht ist.

Ich habe versucht, mit ihr über die Problematik zu reden, um die Ursache hierfür zu finden. Frau Beck ließ mit unverschämten Bemerkungen die Unterredung ins Leere laufen. Als ich sie da-nach noch einmal telefonisch ansprechen wollte, hat sie einfach den Hörer aufgeknallt. Ich halte es für angebracht, Frau Beck abzumahnen und ihren Aushilfsvertrag nicht zu verlängern.

Tanja Beck stand vor ihrem Schreibtisch. Sie vibrierte vor Wut. Was Lotte geschrieben hatte, war eine einzige Lüge, nur wie hätte Tanja das beweisen sollen? Als sie am Tag zuvor aus der Mittagspause in ihr Büro kam, hatte da ein handgeschriebener, gelber Zettel gelegen: Wie besprochen, erwarte ich die Liste, auf der die Seminarbesuche aller Mitarbeiter während der letzten zwei Jahre aufgeführt sind, bis heute fünfzehn Uhr und die Aufstellung über die Arbeitszeiten der Teilzeitkräfte bis morgen zehn Uhr. Lotte

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