Brigitte Regitz - Das unsichtbare Tor

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Nur wenige Wochen, nachdem Ida Sommer ihre neue Stelle im Marketing einer großen Damen-und Herren-Oberbekleidungskette angetreten hat, verschwindet ihre Kollegin und gute Freundin Tanja plötzlich. Die Polizei tappt im Dunkeln. Ida macht sich selbst auf die Suche und begibt sich dabei in große Gefahr.

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Bereits am Telefon hatte der Mann ihr den Eindruck vermittelt, ein sehr lebhafter Typ zu sein. Das Gefühl verstärkte sich. Sie begann, sich zu entspannen. Ihre innere Unruhe vor dem Unbekannten, das auf sie zukam, ließ merklich nach.

„Kommen Sie in mein Büro. Dort steht Kaffee für Sie bereit“, sagte er, während er vorausging. Er führte Ida in einen großen, holzgetäfelten Raum. Auf dem Filzboden lag ein Perserteppich, alt zwar, aber trotzdem schön. Das Büro roch angenehm nach Wald.

„Setzen Sie sich doch“, sagte Eberhard und hob die Kaffeekanne hoch. Ida nickte zustimmend, obwohl sie gerade erst bei Frau Mittler eine Tasse getrunken hatte. Sie hörte, wie der Regen an die Scheiben prasselte. Da war sie ja gerade noch rechtzeitig in der Shirt-Parade angekommen. Sogar ohne Schirm war sie von zu Hause losgegangen! Das Kopftuch hätte ihre Frisur auf jeden Fall nicht geschützt. Sie wäre hier wie ein begossener Pudel angekommen.

„Willkommen im besten Unternehmen, das weit und breit zu finden ist“, mit diesen Worten hob Eberhard seine Tasse, prostete Ida sozusagen zu. „Wir hatten ja am Telefon ausführlich über die Tätigkeiten gesprochen, die Sie hier erwarten.“

„Ja, das Aufgabengebiet sagt mir absolut zu.“

„Gut. Ich fürchtete schon, Sie hätten es sich womöglich anders überlegt. Wir brauchen Sie so schnell wie möglich. Sie könnten vom nächsten Montag an kommen? Habe ich das richtig in Erinnerung?“

„Ja, genau.“

„Gut, das habe ich so auch der Personalabteilung mitgeteilt. Die schließt mit Ihnen zuerst einen befristeten Aushilfsvertrag ab, danach den richtigen, der den Betriebsrat passieren muss. Bis nächste Woche wäre das nicht zu schaffen.“

Klar konnte Ida sofort anfangen. Sie war ja arbeitslos.

Angesprochen von der recht kleinen Anzeige der Shirt-Parade hatte sie sich deshalb sogar weit weg von Bushausen beworben. Jeden Tag mit dem Zug zu fahren, das würde kein Zuckerschlecken werden. Sie wunderte sich über die Dringlichkeit, mit der ihre Arbeitskraft offenbar erwartet wurde. Jetzt, reichlich spät, fragte sich Ida, worauf sie sich da eigentlich einließ.

Als ob er Gedanken lesen konnte, sagte Eberhard: „Wir mussten einem Mitarbeiter fristlos kündigen. Wir schaffen es nicht ohne ihn.“

Ida schaute den Mann fragend an.

„Ja, das ist der, der vor einigen Tagen tot aufgefunden wurde. Davon haben Sie sicherlich in der Zeitung gelesen. Der Ärmste. Er litt unter enormen privaten Problemen, seit Langem. So ist er wohl zur Ruhe gekommen. Lutz Beyer war sein Name.“

Ida nickte stumm, fragte: „Ich trete also die Nachfolge dieses Mannes an?“

„Ja.“

„Aha. Wie wär’s, wenn Sie mir mein Büro zeigen würden?“

Ida Sommer wurde Assistentin von Gerlinde Alexander, der Leiterin des Teams, das die Dekoration von Schaufenstern und Verkaufsräumen, die Anzeigenwerbung, Zeitungsbeilagen, die Informationsrundschreiben an Stammkunden sowie sonstige verkaufsfördernde Maßnahmen bearbeitete. Die Frau war kräftig und robust, sie arbeitete offenbar gern im Team und löste Probleme, wie sie sagte „pragmatisch“, anstatt ewig darüber zu diskutieren. Sie würden gut miteinander auskommen, das merkte Ida sofort.

An ihrem ersten Arbeitstag fand Ida auf ihrem mausgrauen Schreibtisch einen Schreibblock. Als sie ihn aufschlug, entdeckte sie unten auf den Blättern den Aufdruck: Wer lächelt, hat mehr vom Leben. Sie fand noch ein internes Telefonverzeichnis, Büroklammern und Tesafilm, aber nirgendwo einen Schreibstift. So ging sie in den Keller, zur Materialausgabe, um sich mit Kugelschreibern einzudecken.

Wie die meisten ihrer neuen Kollegen, ließ auch Ida ihre Bürotür offen stehen. Deshalb bekam sie bereits an ihrem zwei-ten Arbeitstag mit, wie der Stellvertreter von Klaus Eberhard, Ernst Zieher, Gerlinde Alexander immer wieder anrief, um irgendetwas zu bemängeln. Einmal hatte er jemanden aus dem Team telefonisch nicht erreicht, beschwerte sich, weil das Telefon ständig unbesetzt sei, ein anderes Mal war irgendwer angeblich nicht freundlich zu ihm gewesen.

Das ist ein richtiger Stänkerer, dachte Ida und hoffte, dass er nur das und kein intriganter Mobber war, der Gerlinde Alexander fertig machen wollte, denn in dem Fall hätte die nette Frau auf die Dauer keine Chance gehabt, hier beruflich zu überleben. Ida zuckte bei dem Gedanken innerlich zusammen, fragte sich einmal mehr, worauf sie sich hier einließ.

Während der folgenden zwei Wochen lernte Ida ihre neuen Kollegen kennen, ließ sich hier und da auf einen Plausch ein. Als sie nicht mehr das Gefühl hatte, als „die Neue“ betrachtet zu werden, begann sie vorsichtig, sich nach ihrem Vorgänger zu erkundigen. Warum die fristlose Kündigung? Wegen oder trotz seiner privaten Probleme? Immerhin galt die Shirt-Parade als sozial eingestellt.

Ida verfügte über eine kameradschaftliche Art, die Gesprächspartnern normalerweise die Befangenheit nahm. In diesem Fall erwies es sich aber als schwieriger, etwas herauszubekommen, als sie es sich vorgestellt hatte. Über den toten Kollegen mochten die Meisten nicht sprechen.

Als Ida einen Monat bei der Shirt-Parade beschäftigt war, erschien eines Morgens Albert Kragen in ihrem Büro, ein etwa fünfzigjähriger, rundlicher Kollege, der beim Auftreten merkwürdig zu federn schien. Er erinnerte an einen Ball auf zwei Beinen. Sein dunkles Haar war bereits etwas schütter, sein Gesicht pausbäckig. Zwei braune, ehrliche Augen schauten daraus hervor. Ida fasste bei der ersten Begegnung sofort Vertrauen zu ihm.

Albert Kragen führte seit einem Monat das Team Statistik, das unter anderem die Verkaufserfolge des Teams erfasste und auswertete, in dem Ida arbeitete. Er sagte, dass er in der folgenden Woche seine Beförderung feiern wollte, und fragte Ida, ob sie zu ihrem Einstand einen ausgeben wollte. Dann könnten sie sich nämlich zusammenzutun.

„Ist ein Abwasch“, meinte er.

„Ja. Ich möchte gern meinen Einstand geben und uns zusammenzutun, ist eine gute Idee“, freute sich Ida. „Sollen wir ein Frühstück ausgeben oder was hast du dir vorgestellt?“

„Ich hatte an ein Frühstück gedacht, damit fängt der Tag gut an, alle sind noch unbelastet und stehen nicht unter Zeitdruck.“

„Das stimmt“, erwiderte Ida, riss ein Blatt von dem Schreib-block ab und schob es über ihren Schreibtisch. „Nimm dir den Besucherstuhl“, forderte sie den Teamleiter auf und schob ihm noch einen Kugelschreiber hinüber. Als der Kollege den Aufdruck auf dem Papier sah, grinste er Ida breit an.

„Lächeln, steht da, lächeln!“, rief Ida heiter.

„Na gut. Das muss ich noch üben. Dann wollen wir mal auf-schreiben, wer was besorgt.“

Als sie fertig waren, faltete Albert Kragen seine Notizen erleichtert mit den Worten zusammen: „So, das wäre geschafft“, lehnte sich entspannt zurück, lächelte Ida zu und fragte freundlich: „Wie gefällt es dir hier nach dem ersten Monat?“

„Ich bin ganz zufrieden“, meinte Ida. „Ich habe mich schnell einarbeiten können, weil mich die Kollegen sehr unterstützt haben, und wie ist es dir in deiner neuen Funktion als Teamleiter ergangen?“

„Na ja, bis jetzt war es schon ganz schön anstrengend. Hin und wieder habe ich bereut, dass ich mich habe breitschlagen lassen, den Job anzunehmen.“

„Ach? Du hast dich darauf gar nicht beworben?“

„Nein. Ich hatte mir den Posten nicht zugetraut und mich deshalb auch nicht beworben, aber als Lutz dann ausfiel ...“

„Lutz Beyer?“

„Ja. Der sollte die Stelle antreten.“

„Ach?“, meinte Ida verblüfft, aber Albert Kragen, der eben noch den Eindruck gemacht hatte, alle Zeit der Welt zu haben, wollte das Thema offenbar nicht vertiefen, erhob sich hastig, sah auf seine Armbanduhr, sagte: „Ich muss jetzt aber“, und eilte aus Idas Büro, ehe sie ihn noch etwas fragen konnte.

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