Malte Goosmann - Verscharrt auf Wangerooge

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Verscharrt auf Wangerooge: краткое содержание, описание и аннотация

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Der aus disziplinarischen Gründen auf die Nordseeinsel Wangerooge versetzte Kommissar Petersen steht vor seinem zweiten Fall. Bei Sandauffahrmaßnahmen am Strand der Insel wird die Leiche eines Marinehelfers aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Handelt es sich um ein Opfer von Kriegshandlungen oder steckt etwas anderes hinter dem Tod des jungen Mannes? Schritt für Schritt entwirrt Petersen ein Geflecht von Lügen und Intrigen, die bis in die Gegenwart reichen. Die Ermittlungen in diesem Fall führen weit über die Insel hinaus bis in seine Heimatstadt Bremen. Unvermittelt gerät Petersen selbst in allergrößte Gefahr. Wird es tatsächlich bei einem Toten bleiben und wird er seine ehemalige Kollegin Mona wiedersehen, mit der ihn sehr viel mehr verband als nur Kollegialität?
Für Spannung ist gesorgt.
Geschickt verbindet der Autor die Geschichte der Marinehelfer, die im 2. Weltkrieg auf der Nordseeinsel bei der Luftverteidigung eingesetzt waren, mit aktuellen Geschehnissen auf Wangerooge. Wie auch im ersten Roman gibt es wieder humorvolle Einblicke in das Kneipenleben der Insel und in das Inselmilieu.

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„Gelernt ist gelernt“, sagte Petersen zu Siebelts.

Beide waren zufrieden. Sie mussten jetzt keine Bewachung der Fundstelle organisieren. Die Halle wurde abgeschlossen, die Hallenecke mit Absperrband markiert. Siebelts würde die Kurverwaltung informieren, dass ein Teil der Halle gesperrt war. Mit Rackow zusammen gingen die beiden Polizisten in ihr Revier in der Charlottenstraße. Es musste ein Protokoll angefertigt werden.

Nachdem Rackow die Wache verlassen hatte, orderte Siebelts erst einmal bei seiner Frau Frieda Kaffee und ein paar belegte Brötchen. Beiden Beamten war sichtlich flau im Magen. Petersen machte sich Sorgen um seinen Kollegen, der erst kürzlich nach einem Herzinfarkt und einer mehrwöchiger Reha-Maßnahme den Dienst wieder angetreten hatte.

„Wann kommt eigentlich unsere Verstärkung?“, fragte Petersen.

Siebelts runzelte die Stirn und sah Petersen verärgert an:

„Glaubst du, ich halte das hier nich‘ durch oder was?“

„Nein, natürlich nicht. Aber es wird eine Menge Arbeit auf uns zukommen und da könnten wir schon noch Unterstützung gebrauchen.“

„Nun mach‘ mal nicht in Schwarzmalerei, Lars, das ist kein aktueller Mordfall. Strandleichen hat es hier immer schon gegeben. Du als Großstadtpolizist siehst immer nur Mord und Totschlag. Strandleichen gehören seit ewigen Zeiten zu den Nordseeinseln und nun komm‘ mir nich‘ mit Nordsee ist Mordsee!“

Petersen fing an zu lachen:

„Du kennst dich ja aus, der Film von Hark Bohm mit der Musik von Udo Lindenberg.“

„So genau wusste ich das nicht. Du bist hier anscheinend der Kulturkenner, unser intellektueller Dorfsheriff aus Bremen.“

Beide hatten nicht bemerkt, dass Frieda Siebelts während ihrer Unterhaltung das Dienstzimmer betreten hatte. Die große, schlanke Frau mit dem herben Gesicht war für Petersen das Sinnbild einer Ostfriesin. Ihre blauen Augen funkelten böse:

„So früh raus und ohne Frühstück, das ist nichts mehr für Onno, der klappt mir bald wieder zusammen.“

Bei diesen Worten lief Siebelts rot an:

„Hör auf, das war nur ‘ne Strandleiche, da war nichts Aufregendes dabei, beruhig dich. Lass uns den Korb mit Kaffee und Brötchen hier und lass uns weiter arbeiten.“

„Dafür bin ich euch gut genug“, keifte Frieda Siebelts, „und wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann ich wieder Mutter Theresa am Krankenbett spielen.“

Mit diesen Worten verließ sie wutschnaubend die Wache. Petersen war etwas erschrocken über den Wutausbrauch, hegte aber Sympathie für die Argumente der besorgten Ehefrau.

„Onno, irgendwie hat sie aber Recht. Wir brauchen Unterstützung. Du solltest in Wilhelmshaven anrufen, vielleicht kann der Kollege Haake ja schon früher kommen.“

„Erst mal warten wir ab, ob da wirklich viel Arbeit auf uns zukommt. Erst dann ruf ich an. Nur wegen einer Strandleiche mach‘ ich mich nicht lächerlich.“

In diesem Moment läutete das Telefon. Siebelts nahm ab. Es war Kommissar Wilbert aus Wilhelmshaven. Etwas säuerlich gab Siebelts den Hörer an Petersen weiter:

„Der will mit dir sprechen.“

Mit „Moin Kollege Wilbert“, meldete sich Petersen. Wilbert erwiderte den Gruß, legte dann aber sofort los:

„Also wir wollen aus der Sache nichts Großes machen. Das Spusiteam kommt heute Nachmittag mit dem Polizeikreuzer und nimmt dann mit, was von eurer Leiche übrig geblieben ist. Das wird dann untersucht und dann werden wir wissen, aus welchem Jahrhundert das Skelett ist.“ Wilbert lachte:

„Vielleicht werden Sie ja noch als großer Archäologe in die Geschichte eingehen, der Nordsee-Ötzi von Wangerooge.“

Petersen konnte hierüber nicht lachen und wunderte sich über den merkwürdigen Humor seines Wilhelmshavener Kollegen. Er vermied es aber, den Leichenfund zu kommentieren. Vielleicht hatten seine Kollegen an der Küste Recht und er überbewertete die Sache mit der Leiche, aber irgendwie spürte er ein merkwürdiges Gefühl in seiner Magengegend. Auf sein Gefühl konnte er sich bisher immer verlassen, nur in puncto Frauen hatte ihn dieses Gefühl häufig im Stich gelassen. Petersen informierte Siebelts über das Gespräch mit Wilbert. Siebelts rief Harm Gerdes von der Freiwilligen Feuerwehr an. Die Beamten der Kriminaltechnik mussten vom Anleger abgeholt werden, da zum Leidwesen der Wangerooger Beamten der Polizei kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung stand. Gerdes sicherte die Hilfe der Feuerwehr zu. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr war kein Problem. Petersen hatte bei seinem letzten Fall dies am eigenen Leib positiv erfahren.

Nach dem nochmaligen Lesen des Protokolls fiel Petersen ein mögliches Versäumnis auf. Zweifelnd sprach er Siebelts an:

„Sag mal, hätten wir nicht noch mal zur vermeintlichen Fundstelle im Osten fahren müssen. Vielleicht liegt da noch was und wenn die wieder anfangen Sand zu fahren, ist es zu spät.“

Onno schüttelte mit dem Kopf:

„Wir haben jetzt Flut, die spült sowieso alles durcheinander. Aber ich ruf mal die Gemeindeverwaltung an, dass Jens oder der Fahrer des Radladers uns noch mal die Fundstelle zeigen, okay?“

Petersen nickte:

„Wenn heute Nachmittag Ebbe ist, können die vielleicht einen von der Spusi mitnehmen.“

„Mook we! Ich ruf mal bei der Gemeinde an.“

Das Einfließen von pattdeutschen Redewendungen durch Onno Siebelts gefiel Petersen. Er hatte noch seine Großeltern in Bremen Platt sprechen hören und war seitdem von dieser Sprache fasziniert. Zu seiner Musiksammlung gehörten auch LPs von Knut Kiesewetter und Fiede Kay, die plattdeutsche Musik machten.

Für 15:00 Uhr war die Ankunft des Polizeikreuzers aus Wilhelmshaven angekündigt. Harm Gerdes stand mit dem roten Rover der Freiwilligen Feuerwehr zur Abholung des Spurensicherungsteams am Anleger bereit. Petersen und Siebelts brachen nach einer kurzen Mittagspause zur Strandkorbhalle auf, wo bereits einige Mitarbeiter der Kurverwaltung auf sie warteten. Petersen steuerte direkt auf Jens Rackow und den Fahrer des Radladers zu. Er nickte beiden freundlich zu:

„Moin ihr beiden, büschen wenig Schlaf heute, aber es hilft ja nichts. Ich hab‘ ‘ne Frage an euch. Findet ihr die Stelle wieder, wo ihr heute Morgen die letzte Fuhre aufgenommen habt?“

Rackow antwortete:

„Ungefähr schon, aber die Flut wird alles verändert haben.“

Petersen nickte:

„Ist mir schon klar, aber ich würde euch bitten, einen der Beamten aus Wilhelmshaven da mal hinzufahren. Geht das?“

„Aye, aye Sir“, antwortete Rackow, der immer mal wieder betonte, dass er auf der Fregatte „Lübeck“ gefahren war. Petersen hatte das mal beim Knobeln im „Störtebeker“ aufgeschnappt.

Er betrat nun die Strandkorbhalle. Die Ecke mit dem Sandhaufen war abgesperrt. Alles schien unberührt, nur die Lichtverhältnisse gefielen ihm nicht.

„Können wir irgendwie mehr Licht in die Ecke bekommen?“, fragte er die Vertreter der Kurverwaltung. Man versprach, einen Scheinwerfer herzuschaffen. Petersen hörte schon das Röhren des Rovers. Harm Gerdes kam mit seinem Fahrzeug vom Strand und fuhr direkt die Auffahrt zur Halle rauf. Die drei Beamten kletterten aus dem Fahrzeug. Mit einem knappen „Moin, moin“ begrüßte man sich. Alle drei Spezialisten waren auch mit dem Fall Dunker auf der Insel befasst gewesen. Die Silberkoffer wurden entladen. Harm Gerdes versprach die persönlichen Sachen in die Pension zu fahren. Die drei inspizierten den Sandhaufen. Einer der Beamten wandte sich an Petersen:

„Wir brauchen so ‘ne Art Sieb für den Sand, könnt‘ ihr das besorgen?“

„Wir haben hier ‘ne Gärtnerei“, schaltete Siebelts sich ein, „ich ruf da mal eben an. Ich hab so ein Ding auf dem Gelände in der Siedlerstraße mal gesehen, glaub‘ ich wenigstens.“ Nachdem Petersen die Beamten kurz über die Auffindsituation informiert hatte, wurde ein Beamter abgeordnet, mit dem Radlader in den Osten der Insel zu fahren. Die anderen schlüpften in ihre weißen Overalls und begannen mit ihrer Arbeit. Nach einer halben Stunde wurde von dem Inhaber der Inselgärtnerei mit dem E-Karren ein Sandsieb herbeigeschafft. Siebelts und Petersen waren mit sich zufrieden. Sie hatten alles Denkbare getan, damit die Kollegen ihre Arbeit optimal verrichten konnten. Es war jetzt etwas Zeit zum Verschnaufen. Petersen tippte Onno Siebelts auf die Schulter:

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