Malte Goosmann - Verscharrt auf Wangerooge

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Verscharrt auf Wangerooge: краткое содержание, описание и аннотация

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Der aus disziplinarischen Gründen auf die Nordseeinsel Wangerooge versetzte Kommissar Petersen steht vor seinem zweiten Fall. Bei Sandauffahrmaßnahmen am Strand der Insel wird die Leiche eines Marinehelfers aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Handelt es sich um ein Opfer von Kriegshandlungen oder steckt etwas anderes hinter dem Tod des jungen Mannes? Schritt für Schritt entwirrt Petersen ein Geflecht von Lügen und Intrigen, die bis in die Gegenwart reichen. Die Ermittlungen in diesem Fall führen weit über die Insel hinaus bis in seine Heimatstadt Bremen. Unvermittelt gerät Petersen selbst in allergrößte Gefahr. Wird es tatsächlich bei einem Toten bleiben und wird er seine ehemalige Kollegin Mona wiedersehen, mit der ihn sehr viel mehr verband als nur Kollegialität?
Für Spannung ist gesorgt.
Geschickt verbindet der Autor die Geschichte der Marinehelfer, die im 2. Weltkrieg auf der Nordseeinsel bei der Luftverteidigung eingesetzt waren, mit aktuellen Geschehnissen auf Wangerooge. Wie auch im ersten Roman gibt es wieder humorvolle Einblicke in das Kneipenleben der Insel und in das Inselmilieu.

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Der Radlader hupte. Das war das Signal für die Abfahrt. Für Rackow war das alljährliche Sandfahren eine gute Abwechslung im tristen Inselalltag der Vorsaison, zumal er den zusätzlichen Nebenverdienst gut gebrauchen konnte. Beim Überfahren der Buhnen nahm er das Gas weg. Die Dumper mit ihren extrem hohen und dicken Rädern waren nicht gut gefedert. Schon aus Liebe zu seiner Bandscheibe drosselte er an dieser Stelle immer die Geschwindigkeit. Er hatte den Hauptstrand erreicht. Die letzte Fuhre würde er in Höhe Surfkiosk abladen. Gleich daneben, vor der großen Halle, wo die Strandkörbe gelagert wurden, mussten die Dumper dann geparkt werden. Er schaltete in den Rückwärtsgang, der starke Rückscheinwerfer leuchtete auf, damit der Fahrer seine Ladung korrekt platzieren konnte. Die Ladefläche ging hoch und der Sand rutschte auf den Strand. Rackow beobachtete durch den Rückspiegel den Vorgang. Doch irgendetwas war anders. Er meinte ein Metallteil gesehen zu haben und mehrere Unebenheiten im Sand. Mittlerweile war die gesamte Ladung abgekippt worden. Rackow kletterte aus dem hohen Fahrerhaus, ließ aber den Rückscheinwerfer brennen, damit er den Sandhaufen besser begutachten konnte. Zuerst fiel ihm ein verrostetes Metallrohr auf, was wie ein Gewehrlauf aussah. Er zog an dem Rohr und tatsächlich kam ein Gewehr, oder das, was davon übrig geblieben war, zum Vorschein. Rackow wühlte weiter im Sand. Er erschrak aber heftig, als er auch noch einen Totenschädel erblickte. Daneben schienen noch andere Knochenreste zu liegen. Da es noch ziemlich dunkel war und nur der Scheinwerfer die Szenerie aufhellte, hatte das ganze etwas Geisterhaftes. Rackow, der sonst nicht sehr schreckhaft war, fing an zu zittern. Ein leichter Würgereiz stellte sich ein. Er schaute sich um, seine Kollegen waren schon weg. Er hatte die letzte Tour gefahren. Der Fahrer des Radladers war noch weit weg. Rackow atmete tief durch, griff in die Brusttasche seines blauen Overalls nach seinem Handy und wählte 110.

Lars Petersen schreckte auf. Sein Diensthandy machte einen Höllenlärm, das war immer dann der Fall, wenn sich die Leitstelle vom Festland meldete. Jemand auf der Insel musste 110 gewählt haben. Er meldete sich schlaftrunken mit:

„Petersen.“

Der wachhabende Beamte informierte über den eingegangenen Notruf:

„Moin, Herr Kollege, tut mir leid, dass ich Sie wecken muss. Jemand hat angeblich Leichenteile am Strand gefunden. Position Höhe Surfkiosk, der Mann heißt Rackow.“

„Okay, ich kümmere mich drum.“

Petersen stöhnte auf:

„Bitte nicht wieder ‘ne große Sache. Es war so schön ruhig.“

Schnell zog er sich seine Uniform an, nahm den starken Handscheinwerfer mit und schwang sich auf das Dienstfahrrad. Onno Siebelts würde er später informieren, wenn er sich ein Bild von der Lage gemacht hatte. Jens Rackow kannte er von der Knobelrunde beim Magister. Der war eher ein ruhiger Vertreter, nur im Suff etwas aufbrausend. Wenn der ihn jetzt verarschen wollte, dann gäbe es richtig Ärger. Auf der anderen Seite konnte Jens jetzt nicht besoffen sein, denn er gehörte zu den Dumperfahrern, die er heute Nacht gehört hatte.

Petersen erreichte die Promenade, stellte sein Fahrrad vor dem Schwimmbad ab und ging die Treppe zum Strand hinunter. Sofort fiel ihm der helle Lichtschein des Dumpers auf. Neben dem Fahrzeug standen zwei Männer. Einer davon war ohne Zweifel Jens Rackow, den anderen kannte er nicht. Er musste aber auch zu den Sandfahrern gehören, denn der Radlader stand neben dem Dumper. Rackow sah blass aus, der andere Mann wirkte etwas unbeteiligter. Petersen umrundete den Sandhaufen. Rackow sprach ihn sofort an:

„Moin Sheriff, guck dir das mal an!“

Petersen konnte noch nichts Auffälliges erkennen. Er nahm seinen Handscheinwerfer und schaltete ihn ein. Rackow zeigte mit seinem Arm in die Richtung, wo der Schädel lag. Jetzt sah auch Petersen den Totenkopf, daneben lagen einige Knochenteile.

„Habt ihr was angefasst, Jens?“

Rackow deutete auf die rostigen Gewehrreste.

„Ich hab‘ nur das Rohr hier rausgezogen, weil mir das aufgefallen ist. Normalerweise liegt da nichts im Sand, wenn wir hier abladen.“

„Ist okay, dass dir das überhaupt aufgefallen ist, Kompliment.“

Rackow freute sich über das Lob und langsam kam auch wieder Farbe in sein Gesicht. Er hatte sich eine Zigarette angezündet und deutete wieder auf den Schädel:

„Muss aber schon länger tot sein oder?“

Petersen grinste:

„Darauf kannst du Gift nehmen. Der ist sowas von tot, toter geht’s nicht. Frisch verweste Leichen sehen anders aus.“

„Ist ja gut, keine Einzelheiten, mir reicht das hier.“

Rackow zog an seiner Zigarette. Insgeheim freute sich Petersen. Das war kein aktueller Todesfall, so wie bei Brigitte Dunker im letzten Jahr. Trotzdem musste er natürlich handeln. Er blickte auf seine Uhr, es half nichts. Er würde seinen Kollegen Onno Siebelts aus dem Bett klingeln müssen, auch Wilhelmshaven musste informiert werden. Der Kriminaldauerdienst in Wilhelmshaven versprach, Kommissar Wilbert, der für Tötungsdelikte zuständig war, zu informieren. Ein Spurensicherungsteam würde in jedem Fall losgeschickt werden. Mit Wilbert hatte Petersen nach anfänglichen Schwierigkeiten recht gut zusammengearbeitet. Wilbert hatte auch seine gute Arbeit bei den Vorgesetzten erwähnt, aber der Innensenator in Bremen wollte Petersen trotzdem auf keinen Fall zurückhaben. Die Geschehnisse um das Disziplinarverfahren gegen den Drogenfahnder Lars Petersen hatten zu viel Staub aufgewirbelt und der Senator selbst war in die Schusslinie geraten. Petersen war eben das Bauernopfer gewesen, so empfand er es jedenfalls.

Mittlerweile war auch Siebelts eingetroffen, der kleine gedrungene Mann, mit Bierbauchansatz, hatte offensichtlich Schwierigkeiten sich durch die Sandmassen zu kämpfen. Mit hochrotem Gesicht erreichte er Petersen und Rackow. Der Fahrer des Radladers hatte sich in sein Steuerhaus gesetzt. Man brauchte ihn im Moment nicht.

Siebelts hatte Absperrband mitgebracht. Schnaufend prustete es aus ihm raus, als er den Totenkopf sah:

„‘Nen Arzt, der uns ‘nen Totenschein ausstellt brauchen wir wohl nicht oder?“

„Du bist ja schon gut drauf, heute Morgen“, bemerkte Petersen trocken.

„Tja, ich bin froh, dass das keine aktuelle Leiche ist. Vielleicht ist da jemand vor Jahren von einem Schiff über Bord gegangen und ist schon vor langer Zeit an den Strand geschwemmt worden. Kann doch sein oder?“

Petersen deutete auf die Gewehrreste:

„Sicherlich ist das möglich, aber stutzig macht mich dieses Gewehr hier. Ein Seemann hat doch in der Regel kein Gewehr und ein Mariner läuft doch auch nicht mit einen Gewehr über sein Schiff.“

Rackow, der bei der Marine gedient hatte, schaltete sich ein:

„Da hast du sicherlich Recht, Sheriff und das ist auch kein aktuelles Bundeswehrmodell. Ein G3 ist das sicher nicht.“

Petersen nickte:

„Es hilft nichts, da müssen die Kriminaltechniker ran, aber was machen wir so lange mit unserem Sandhaufen?“

Siebelts runzelte die Stirn:

„Das ist doch keine klassische Auffindsituation. Jens hat doch den Scheiß hier hergefahren. Wir sollten den ganzen Haufen mit dem Radlader in die Halle fahren, da kann dann ja die KTU alles in Ruhe untersuchen, ohne dass ‚Touris‘ hier rumbuddeln.“

Petersen fand den Gedanken überzeugend:

„Wir sollten uns aber in Wilhelmshaven absichern, sonst haben wir wieder den schwarzen Peter.“

Siebelts fand diese Obrigkeitshörigkeit etwas übertrieben. Er wusste aber davon, wie Petersen in Bremen übel mitgespielt worden war und konnte seine Vorsicht nachvollziehen.

Nach kurzem telefonischem Hin und Her gab Wilhelmshaven grünes Licht. Rackow fuhr seinen Dumper langsam in die Parkposition. Der Fahrer des Radladers wurde instruiert, wo er die Ladung Sand hinschütten sollte. Es wurde ihm eingeschärft, den Sandhaufen möglichst original aufzunehmen und langsam in der Strandkorbhalle abzusetzen. Die Einfahrt der Halle war durch einen Anker und eine gelbschwarze Gefahrentonne beschränkt. Rackow betätigte die Elektronik des Hallentores. Langsam schob sich das Hallentor nach oben. Rackow wies dem Fahrer des gelben Radladers eine Ecke in der Halle zu, von der er wusste, dass sie nicht gebraucht wurde. Das Unterfangen gelang, da der Fahrer sich sehr geschickt anstellte.

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