Lara Greystone - Unsterblich geliebt

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An ihrem romantischen Lieblingsplatz mitten in der Wildnis wird Lara beinahe zur Beute eines jahrhundertealten Vampirs. Wegen ihres unheilbaren Gehirntumors kurzzeitig gelähmt, ist sie dem geheimnisvollen Fremden hilflos ausgeliefert. Doch statt seinen Hunger an ihr zu stillen, verliert er sein Herz an sie.
Beide gehen ihrer Wege, ohne das Geheimnis des anderen zu kennen. Erst als Lara sich am Ort ihres ersten Treffens von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzen will, entdeckt John sie wieder. Lara erträgt die furchtbaren Folgen des Tumors nicht mehr und springt, ehe John sie erreichen kann.
Es beginnt ein dramatischer Wettlauf. Am Ende sieht John nur noch eine Möglichkeit, um ihr Leben zu retten – doch die verstößt gegen das eiserne Gesetz der Vampire und wird grausam bestraft. Lara wird unfreiwillig in die faszinierende, aber auch gefährliche Welt der Vampire gezogen und ihre zart aufkeimende Liebe wird noch mehr auf die Probe gestellt, als sie zwischen die tödlichen Fronten zweier uralter Mächte gerät …
Erster Teil der abgeschlossenen, zweiteiligen Story von Lara & John innerhalb der Serie «Unsterblich geliebt». Der Titel des zweiten Bandes lautet: «Gefangene aus Liebe».
Neue, korrigierte Auflage des 2013 erschienenen Bandes.

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Sie saß dort in dem Ohrensessel am Kamin, als wäre es ein Thron. Vermutlich aus Gewohnheit, ganz wie in alten Zeiten.

„Das Tribunal hat also dich beauftragt, die Urteilsvollstreckung zu überwachen.“

Seinen schlecht gelaunten Ton würde sie ertragen müssen.

„So ist es, Agnus. Und jetzt setz dich endlich! Du machst mich mit deinem Auf-und-ab-Laufen ganz nervös!“

Widerwillig gehorsam ließ er sich auf den Sessel ihr gegenüber fallen. Ohne ihre Haltung zu verlieren, beugte sich Amalia etwas in seine Richtung vor und ihre Stimme wurde weicher.

„Ich weiß, wie schwer das für dich sein muss.“

„Ach ja?“

Mit einem Ruck stand Amalia sichtlich erzürnt auf und wandte sich dem Feuer zu.

„Als Frau von Arthus, deinem Großvater, war ich jedes Mal dabei, wenn diese Strafe vollstreckt werden musste. Meinst du etwa, ihm sei das leichtgefallen? Wir haben dieses Urteil jedes einzelne Mal gemeinsam, Seite an Seite durchgestanden. Ich kann mich an die gellenden Schreie, die verbrannten Körper und sogar an den Geruch des angebrannten Fleisches noch sehr gut erinnern.“

Er war zu weit gegangen. Manchmal vergaß er, dass sie aus einer Zeit stammte, in der die Sagen der Helden entstanden waren.

„Verzeih mir meine Respektlosigkeit, Amalia. Ich …“

„Vergiss es.“

Sie hob abwehrend die Hand und drehte sich um.

„Was ich sagen wollte, Agnus – John hat gewählt. Er müsste das nicht über sich ergehen lassen. John steht zu seiner Tat und zu den Konsequenzen, aber es ist notwendig und wichtig, dass auch du dazu stehst. Zu unseren Gesetzen. Viele Vampire sind jahrhundertealt. Woran sollten sie sich sonst orientieren? Im Laufe dieser Zeit hat sich alles ständig verändert: die Gesetze der Menschen, ihre Moralvorstellungen, Königreiche, Landesgrenzen, ja sogar die Größe der Welt.“

Damit spielte Amalia auf die Entdeckung Amerikas an.

„Diese Gesetze regeln die Vampirwelt und erleichtern unser Zusammenleben. Wenn du als Anführer der Wächter nicht zu diesen Gesetzen stehst, über deren Einhaltung ihr ja wacht, dann versinken wir bald im Chaos.“

Amalia fixierte ihn mit ihrem Blick, gerade so, als wollte sie ihn damit stärken und Halt geben.

Deshalb war sie hier, nicht wegen einer Moralpredigt.

„Versuch, das zu verstehen, dann fällt es dir leichter.“

Damit wandte sich Amalia von ihm ab und schritt, majestätisch wie immer, zur Tür. Dabei hielt sie einmal kurz inne, ohne sich umzusehen.

„Wenn du willst, kann ich als Beauftragte des Tribunals natürlich auch die Strafe vollstrecken.“

„Nein.“

Wie von selbst erhob er sich und nahm Haltung an.

„Wie du schon sagtest – ich bin ihr Anführer.“

Amalia nickte ihm flüchtig über die Schulter zu.

„Ich finde allein hinaus.“

Die Art ihres Ganges, ihr langes Kleid, das samt Unterrock ebenso wallte wie ihr leicht gelocktes Haar – ihr Abgang wirkte auf Agnus immer noch wie der einer Königin. Er folgte ihr und öffnete in einer höflichen Geste die Tür.

„Amalia?“

„Ja?“

„Danke.“

Sie schenkte ihm ein angedeutetes Nicken.

„John ist ein guter Mann und einer deiner besten Wächter. Ich wünschte, es hätte eine andere Lösung gegeben.“

Alva kam ihm mit nassen Haaren, in Jeans und T‑Shirt entgegen.

„Ist Amalia schon weg? Das ging aber schnell.“

Er hatte das Bedürfnis, sie jetzt einfach nur in seine Arme zu schließen und eine Weile festzuhalten, und das tat er auch. Denn allein sie so im Arm zu halten, gab ihm tief im Inneren Kraft.

Ein Geheimnis, das er niemandem erzählen würde.

„Wann habe ich dir eigentlich das letzte Mal gesagt, dass ich froh bin, dich an meiner Seite zu haben?“

„Das tust du in diesem Augenblick, Agnus, und es fühlt sich wunderbar an.“

In Zukunft würde er das öfter machen …

„Weißt du, was ich nicht verstehe?“, fragte Alva.

„Was?“

„Warum trägt Amalia immer diese mittelalterlichen Kleider?“

„Sie lebt schon so lange, Alva, und alles verändert sich ständig. Doch ich glaube, im Mittelalter hat sich Amalia am wohlsten gefühlt, dort ist sie verankert. Aber weißt du, was ich nicht verstehe?“

„Nein, aber ich bin neugierig!“

„Warum mögt ihr Frauen Amalia so sehr?“

Alva legte ihren Kopf an seine Brust.

„Unsere Mütter und Väter, unsere Geschwister sind alle tot, Agnus. Sie ist für uns so etwas wie eine Großmutter, unsere gute Seele, an die wir uns in manchen Situationen gerne wenden und von ihr einen Rat einholen. Amalia ist unglaublich weise und hat ein sehr warmes, mitfühlendes Herz.“

Warm? Mitfühlend?

„Na ja, dann bin ich wohl nur bis zu ihrer granitharten Schale vorgedrungen. Sie tritt hier immer so auf, als ob …“

Alva unterbrach ihn. „Weißt du, was euer Problem ist?“

Nur ein Problem? Er seufzte, doch Alva streichelte sanft über seine Wange. Auch gut.

„Ihr seid beide geborene Anführer und lebt auf dem gleichen Territorium, deshalb ist euer Verhältnis so schwierig.“

Kapitel 8

Nach all den Jahrhunderten gab es fast nichts mehr, vor dem Agnus Angst hatte – außer um seine Gefährtin. Heute spürte er diese Angst, und zwar davor, dass Alva ihn hassen würde, wenn sie nachher den verbrannten Körper von John vor sich sehen würde.

Durch das UV-blockierende Sichtfenster sah er den armen Kerl in der Mitte des Turms, die Arme stramm ausgestreckt und mit dicken Stahlketten an den gegenüberliegenden Steinwänden befestigt. Auf diese Weise würde das Sonnenlicht jeden Zentimeter seiner Haut erreichen.

Kopf und Lenden waren schon verhüllt, sein nackter Körper bereits schweißgebadet. Kein Wunder angesichts der Höllenqualen, die ihm bevorstanden! Trotzdem hatte John vorher, in seinem Beisein, jedem verboten, die Vollstreckung abzubrechen, auch wenn …

John würde schreien, das wussten sie beide, und am Ende würden ihn allein diese Ketten halten. Doch John hatte darauf bestanden, bei den Wächtern zu bleiben, und das war der einzige Weg.

Gleich stand die Sonne im Zenit und er würde auf Knopfdruck das Deckengewölbe hoch über John öffnen.

Er griff nach dem Gesetzbuch, das in rotem Samt eingeschlagen war, und ließ dabei unauffällig den Blick in die Runde seiner Wächter schweifen.

Keiner ließ sich äußerlich etwas anmerken, aber er wusste, dass das für alle ein harter Augenblick war, und gleich würde es jeden von ihnen ein Stück zerreißen.

Die Hände von Raven waren so fest ineinander verschränkt, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Vermutlich war er drauf und dran, in das Innere des Turms zu stürmen und John loszureißen.

Er hatte mitbekommen, dass John vorher zu Raven gesagt hatte: „Mein Verstoß hat nun mal seinen Preis und du würdest das Gleiche für deine Rose auch tun, oder nicht?“

John musste wohl für diese Lara so viel empfinden, als wäre sie seine Gefährtin. Aber die Regeln waren hart: Ihre Erinnerung an John würde gelöscht werden.

Sein Blick schweifte zu Vinz, der ihm erzählt hatte, wie Arabella in ihrem Quartier wegen der Verbrennung getobt hatte. Sie hätte sogar nach ihm getreten, als Vinz sie davon abhalten wollte, ihm, Agnus, die Augen auszukratzen.

Temperamentvoll wie eine junge Katze, die gute Ara, aber er konnte sie verstehen. Vinz hatte sie wohl am Ende in einen unfreiwilligen Tiefschlaf versetzt und auf ihr Bett gelegt.

Inzwischen hatte Agnus die entsprechende Stelle im Buch der Gesetze aufgeschlagen und begann zu lesen.

„… die Strafe gilt als vollzogen, wenn der bloße, unverhüllte Körper gänzlich von der Sonne versengt ist.“

Faktisch war die Haut schwarz verkohlt, wenn die Deckenluke nach kurzer Zeit wieder geschlossen wurde.

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