Achim Kaul - Mord aus kühlem Grund

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Mord aus kühlem Grund: краткое содержание, описание и аннотация

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Zweifel und Zick sind zurück …
Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: «In der Therme ein Toter – das ist doch was für Sie», hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.
Sie werden den beiden gern begegnen – sofern Sie nichts ausgefressen haben

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»Und die haben Sie heute gehört? Sind Sie ganz sicher?«

»So sicher, wie ich Sie und Ihre Assistentin, die sich gerade heranpirscht, nicht sehen kann.« Melzick hatte etwas in der Hand und winkte Zweifel mit fragendem Gesichtsausdruck damit zu. Der gab ihr ein Zeichen, noch etwas zu warten.

»Ich kenne den Song. Ich kann mich gut erinnern«, sagte Zweifel. »Ich weiß bis heute nicht, ob da ein Mann oder eine Frau schreit.« Elvis grinste.

»Deswegen wollte ich nur mit dem großen Boss reden, Herr Kommissar. Oder glauben Sie, irgendeines von Ihren Greenhorns hätte etwas mit ›UmmaGumma‹ anfangen können? Wie gesagt, das muss ’ne ganz spezielle Aufnahme gewesen sein. War irgendwie bearbeitet. Tontechnisch, meine ich. Schlagzeug, E-Gitarre und Synthesizer waren komplett gelöscht. Blieb nur der pure Schrei übrig. Kam übrigens nicht aus allen Lautsprechern. Hat den Eindruck noch verstärkt, dass da gerade was ganz Übles passiert.« Er machte eine Pause, nahm die dunkle Brille ab, fuhr sich mit seiner riesigen Hand über das Gesicht und setzte sie wieder auf. »Wer immer das abgespielt hat, muss eine ganz böse Ader haben, Herr Kommissar, denn jetzt ging es los. Ich habs sofort gespürt, das aufgeregte Gemurmel, die Unruhe, immer mehr Leute, das Gedränge nimmt zu, irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo alle nur noch raus wollten. Ich hab mich nicht gerührt. Ich konnte sie riechen, die Panik. Aber sie hat mich kalt gelassen.«

»Was haben Sie gemacht?«

»Abgewartet. Irgendwann musste das ganze Chaos ja vorbei sein. Jedes Chaos läuft sich irgendwann tot. Also blieb ich liegen und dachte an Eugene.«

»Haben Sie in dem Tumult noch irgendwas heraushören können?« Elvis schüttelte langsam den Kopf.

»Irgendjemand hat sich meine Tasche geschnappt. Was soll’s, dachte ich.« Zweifel nickte Melzick zu, die jetzt nähertrat.

»Wir haben jede Menge Zeug aus dem Becken gefischt, Herr …«, begann sie.

»Elvis, immer noch Elvis«, sagte er und drehte den Kopf in ihre Richtung.

»… Elvis, und wir glauben, dass das Ihnen gehört.« Sie drückte ihm das kleine elektronische Gerät in die Hand, über dessen Funktion sie vorhin gerätselt hatten. Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht.

»Sie haben C-3PO gefunden. Ich bin schon wieder geflasht.« Er hielt das Gerät ans Ohr und schüttelte es leicht hin und her. »Scheint okay zu sein. Wissen Sie, was man damit anstellt, Lady?«, fragte er.

»Sie finden raus, ob Ihr Müsli Traubenkernextrakt enthält, oder Ihr Haarshampoo Zucker oder ob Ihre«, Melzick musterte kurz sein Outfit, »neuen Bikerhosen in Sri Lanka gefertigt wurden.« Elvis ließ sein heiseres Lachen ertönen, dann nickte er.

»Oder ob ich mit meinen Wurstfingern Räuchertofu aus dem Tiefkühlfach gefischt habe.«

»Wie, das ist Ihrer?«, fragte Melzick verdutzt.

»Wenn Sie einen gefunden haben, der bis 17.09. haltbar ist, dann ist das meiner.«

»Scheint ein guter Tag für Sie zu sein«, meinte Zweifel, während Melzick schon wieder verschwunden war. Elvis Miene wurde ernst.

»Gilt das für alle, die heute hier waren, Herr Kommissar?« Zweifel zögerte.

»Nun ja, es gibt zumindest einen, der da anderer Meinung wäre.«

»Exitus?«

»Wir wissen noch gar nichts, außer dass er blond war, kaum dreißig Jahre alt und tot in der Stollensauna lag.« Elvis pfiff leise durch die Zähne.

»In der Ecke bin ich nie gewesen. Ah, vielen Dank, Lady.« Melzick war zurückgekommen und hatte ihm den Räuchertofu in die Hand gedrückt. »Sollten Sie auch mal probieren.«

»Ein veganer Rocker«, sagte Melzick wenig später zu Zweifel, »wie finden Sie das?« Sie hatten sich in Fischlis Büro zurückgezogen, um ungestört reden zu können.

»Zuerst einmal möchte ich wissen, ob Sie jetzt weiter auf der Suche nach Entspannung sind, Melzick, oder ob ich Sie für ein Seminar anmelden soll.«

»Was für ein Seminar denn?«

»Hilfe, ich hab Urlaub. Überleben ohne zu arbeiten. Intensivkurs.«

»Brauch ich nicht, Chef.«

»Dacht’ ich mir schon.«

»Soll ich mich um diesen Studenten kümmern?«

»Lukas Freun? Kann sein, dass der was mit der Autowerkstatt zu tun hat. Die Werbung kennen Sie doch:

›Freun Sie sich auf Ihr Auto‹.«

»Keine Ahnung. Bringen Sie da immer Ihren Cadillac zur Behandlung hin?«

»Erraten Melzick. Paul Freun freut sich jedes Mal auf mein Auto.«

»Dann wird Lukas Freun wahrscheinlich sein Sohn sein, so oft gibt’s den Namen ja nicht.«

»Fragen Sie ihn bei der Gelegenheit, ob er Leute kennt, die tontechnisch versiert sind.« Melzick schaute ihn fragend an. »Sie haben Elvis ja gehört. Die Schreie sind mehr als vierzig Jahre alt und wurden manipuliert. Genauso übrigens wie die Stimme, die mich heut’ morgen angerufen hat.« Melzick stutzte.

»War es ’ne Kinderstimme?«

»Wie kommen Sie darauf?« Sie zog ihr Handy hervor.

»War es etwa diese Stimme?«, fragte sie und startete eine Voicemail. »In der Therme. Ein Attentat mit Gas. Das ist doch was für Sie«, war zu hören. Als würde ein sechsjähriges Mädchen diese Worte sprechen. Zweifel schaute sie an.

»Dafür braucht’s keine Tontechniker, Chef, da genügt ein tiefer Zug aus einem Heliumballon.«

»Von Ballons hab ich vorerst genug«, sagte er. Sie dachten beide an ihren letzten Fall, bei dem das Opfer aus einem Heißluftballon gestürzt worden war.

»Es war dieselbe Stimme, aber die Ausdrucksweise war etwas anders. Bei mir war von einem Toten die Rede.«

»Wurden Sie auf Ihrer privaten Handynummer angerufen?« Zweifel nickte. »Genau wie bei mir. Bin gespannt, ob die Kollegen rausfinden, von wo die Voicemails kamen.«

»Das werden sie sicher. Ich bezweifle nur, ob uns das weiterhilft, oder würden Sie dafür Ihr eigenes Handy benutzen?«

»Stimmt allerdings. Die Sache fängt schon sehr mysteriös an. Da kennt sich jemand bestens in der Therme aus und hat sich außerdem über uns informiert. Wann wurden Sie angerufen?«

»Etwa zwanzig vor elf.«

»Mein Anruf kam kurz vor elf. Jetzt wissen Sie, warum ich meinen Urlaub verschiebe.«

»Wir wurden beide hierhergelockt, Melzick. Es beunruhigt mich jedes Mal, wenn ich feststellen muss, wie leicht man manipuliert werden kann.«

»Damit ergeben sich erstmal drei einfache Fragen nach dem ›wer‹: Wer hat uns angerufen? Wer hat die Panik ausgelöst? Wer ist der Tote?«

»Und noch eine vierte: Wer ruft Dr. Kälberer an?« Melzick grinste.

»Dienstgradmäßig Ihr Job, Chef. Aber wenn Sie unbedingt …«, sagte sie und hatte ihr Handy schon wieder in der Hand. Sie wusste, dass Ihr Chef und Dr. Kälberer seit langem eine gegenseitige Aversion hegten und pflegten. Zweifel hob abwehrend die Hand und wählte die Nummer des Polizeiarztes.

»Jaaa?«, erklang es gleich darauf langgezogen aus seinem Handy. Der Pathologe meldete sich nie mit seinem Namen. Das war eine seiner enervierenden Angewohnheiten. Zweifel zwang sich zu einem sachlichen Ton.

»Wie weit sind Sie, Dr. Kälberer?«

»Ich bin in der Gerichtsmedizin.« Lange Pause, die der Kommissar zähneknirschend aushielt. »Der Tote übrigens auch«, säuselte Dr. Kälberer. Zweifel hätte am liebsten gefragt, ob die beiden gut miteinander auskämen, verklemmte sich aber im letzten Moment seine sarkastische Ader und schwieg. »Er wurde in einer Sauna entdeckt, nicht wahr? Sie werden über die Todesursache etwas überrascht sein, mein lieber Kommissar.« Dr. Kälberer liebte diese Titulierung. Zweifel hasste sie und noch viel mehr, wie Dr. Kälberer sie aussprach. Er war fest entschlossen, auch die nun folgende Pause schweigend zu überstehen. »Er ist ertränkt worden«, sagte Dr. Kälberer schließlich. Zweifel ließ sich seine Verblüffung nicht anmerken.

»Und wo?«, fragte er stattdessen kurz angebunden.

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