Achim Kaul - Mord aus kühlem Grund

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Mord aus kühlem Grund: краткое содержание, описание и аннотация

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Zweifel und Zick sind zurück …
Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: «In der Therme ein Toter – das ist doch was für Sie», hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.
Sie werden den beiden gern begegnen – sofern Sie nichts ausgefressen haben

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»So etwas hab ich noch nie gehört. Als wenn ein Tier abgeschlachtet wird.«

»Markerschütternd. Ich hab Gänsehaut gekriegt.«

»Wir konnten unseren Jungen gar nicht mehr beruhigen, so eine Angst hat er bekommen.«

»Eine Schweinerei ist das, ich werde mich beschweren.«

»Ein Albtraum, ein richtiger Albtraum. Ein Wunder, dass wir da heil rausgekommen sind.«

»Die Schreie werd’ ich nie vergessen. Die krieg’ ich nie mehr aus meinem Kopf raus.«

»Wir wollten einfach nur raus, nichts wie raus, aber da war kein Durchkommen, die Leute waren wie durchgedreht.«

»Können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn man an so eine Glasscheibe gequetscht wird? Ich war absolut machtlos. Die haben mir die Luft aus den Lungen gequetscht.«

»Mein Mann ist ohnmächtig geworden, und ich bin ja nur ’ne alte Frau. Ich konnt’ ihm nicht helfen. Ich dachte, es ist vorbei. Jetzt ist es vorbei.« Zweifel hob seinen Blick und schaute den Beamten an. Der nickte ernst.

»Es ist unglaublich, dass niemand ernsthaft verletzt wurde.«

»Was ist das für einer, der nur mit mir reden will?«

»Ich führ sie zu ihm.« Melzick stand bereits hinter Zweifel. Sie nahm ihm die Blätter ab.

»Sie haben mir immer noch nicht gesagt, wie Sie von der Sache hier Wind bekommen haben«, sagte Zweifel, während sie dem Beamten folgten.

»Erzähl ich später«, antwortete sie.

»Das hab ich heute schon mal gehört.«

»Versprochen!«

»Hier entlang, Herr Kommissar.« Sie waren in der Massageabteilung angekommen. Hier gab es eine Reihe von kleinen, abgeteilten Räumen, die sich sehr gut für die Befragungen geeignet hatten. Einige Angestellte standen, mit Plastikbechern in der Hand in der Nähe herum, nervös und ratlos und auf irgendwas wartend. Zweifel ignorierte sie. Der Beamte führte ihn und Melzick hinter die Empfangstheke und einen schmalen Gang entlang. Links und rechts die Kabinen waren alle leer. Schließlich blieb er stehen und nickte dem Kommissar zu.

»So, Herr Mayrhubr, ohne ›e‹, hier kommt der ›große Boss‹.« Auf einer Massagebank lag ein Zweizentnerkoloss um die sechzig auf dem Rücken, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Er richtete sich rasch auf und streckte Zweifel eine schwer beringte Pranke entgegen. Bei seinem Anblick blieb Melzick die Spucke weg. Silbergraue Haarmähne bis auf die Schultern, schwarze Sonnenbrille mit runden Gläsern, beidseitig silberne Ohrringe, breites, schwarzes Stirnband, grobkariertes, bis zu den Ellbogen hochgekrempeltes Holzfällerhemd, verblasste Tattoos auf den muskulösen Unterarmen. Auch der Rest der schwarzen Kleidung – Weste mit silbernen Knöpfen und langen Fransen, breiter Gürtel mit großer Silberschnalle, klobige Motorradstiefel – war stilecht. Mit einem Wort: Ein lupenreiner Altrocker.

»Ich habe Sie schon erwartet, Kommissar. Sie sind doch Kommissar?«, ließ er eine angenehme Bassstimme ertönen. Zweifel ergriff seine Hand, die irgendwo zwischen ihnen schwebte.

»Ja, das bin ich. Adam Zweifel.«

»Von A bis Z ein Polizist, das hört man sofort.«

»Das ist meine Assistentin, Melzick.« Der Mann ließ die Hand einfach in der Luft hängen, wo Zweifel sie losgelassen hatte. Sein Gesicht mit den schwarzen Augengläsern blieb unbewegt, bis Melzick zögernd seine Hand ergriff.

»Ah, junge Verstärkung, bin begeistert«, sagte er in seinem ruhigen Ton und hielt ihre Hand für Melzicks Geschmack ein paar Sekunden zu lange fest. »Wie Ihr Kollege schon sagte, ich bin der Mayrhubr und zwar ganz ohne ›e‹. Ist wohl irgendwann im Lauf der Jahrhunderte verlorengegangen. Als Ausgleich hat mein alter Herr meinem Vornamen ein ganz großes ›E‹ verpasst. Von der Stimme her haben Sie das passende Alter, um von selbst darauf zu kommen, Kommissar.« Zweifel tauschte mit Melzick einen amüsierten Blick. Dann räusperte er sich.

»Na ja, ich vermute mal, zu Ihrem Nachnamen passt Elvis wohl am besten.«

»Ha!«, ließ Mayrhubr einen Schrei los und klatschte in die Hände. »Ich sehe schon, wenn Sie mir die Behauptung gestatten, Herr Kommissar, ich habe es mit Intelligenz zu tun.«

»Dann sind wir ja sozusagen auf Augenhöhe«, entgegnete Zweifel und nickte Melzick zu. Die verstand und verschwand. Elvis grinste und nickte langsam.

»Falls es hier drinnen einen Stuhl gibt, dann setzen Sie sich doch, Herr Kommissar. Ist mir lieber so.« Zweifel schnappte sich einen kleinen Hocker.

»Sie machen einen ziemlich entspannten Eindruck, Herr Mayrhubr.«

»Sagen’s Elvis zu mir. Bei Mayrhubr macht meine Prostata Klimmzüge.«

»Gut, dann also Elvis. Sie hat das Ganze ziemlich kalt gelassen?« Elvis fing an, mit den Fingern der rechten Hand einen langsamen Rhythmus auf seinem Oberschenkel zu trommeln. Er nahm sich Zeit für seine Antwort.

»Hab ich Ihre Assistentin in die Flucht gejagt, Herr Kommissar?«

»Ach wissen Sie, die lässt sich nicht so leicht verscheuchen. Ich denke, sie ist gerade dabei, eine Überraschung für Sie zu organisieren.«

»Ist das so?« Zweifel nickte. »Ich nehme an, Sie haben gerade genickt. Elvis hat gute Antennen, Herr Kommissar und die Signale werden komplett hier oben eingescannt.« Er tippte mit einem enorm dicken Zeigefinger an seine Stirn.

»Was ist passiert und wo waren Sie, als es passierte?«, fragte Zweifel und beugte sich vor. Elvis hörte auf zu trommeln.

»Die Infrarotliegen sind mein Stammplatz. Von dort krieg ich alles am besten mit. Außerdem ist die Bar in Rufweite.«

»Wie ging es los?« Elvis lächelte.

»Mit Pink Floyd fing alles an.«

»Mit Pink Floyd?«

»Ach kommen Sie, Herr Kommissar, Sie werden sich doch an Pink Floyd erinnern.«

»Das schon, aber …«

»Sie haben bei mir einen anderen Musikgeschmack erwartet. Sie gehen nach Äußerlichkeiten. Das ist ein Fehler. Das habe ich mir schon sehr lange abgewöhnt, Herr Kommissar.« Er ließ ein heiseres Lachen hören. »Okay, ist für mich auch ganz easy, seitdem ich auf die visual effects verzichte. Man soll mit Geständnissen sparsam sein, vor allem gegenüber dem Staat, aber Ihnen trau’ ich, daher geb’ ich offen zu, dass Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple meine Heroes sind. Aber eben auch Beethoven. Irgendwann dazwischen hatte ich eine Phase, in der ich voll auf Pink Floyd abgefahren bin.« Zweifel war verwirrt. Wie sollte er mit diesen Informationen umgehen? Wollte Elvis jetzt seine Playlist runterbeten?

»Sie wollen mir damit was sagen?«

»Klar Mann!« Zweifel kratzte sich am Kopf.

»Es könnte sein, dass meine Musikintelligenz dazu aber nicht ausreicht. Geben Sie mir einen Tipp.«

»Ich erzähl’s lieber am Stück«, brummte Elvis und drehte seinen Kopf nach allen Seiten, als wolle er sichergehen, dass niemand mithört. »Den ganzen Vormittag wurde ich zugekleistert mit den Geräuschen die hier so üblich sind: Halblautes Blablabla, Wassergeplätscher, nasse Plattfüße auf nassen Kacheln, das Quietschen der Glastüren, die nach draußen führen, gedämpfter Quark aus den Lautsprechern, ab und zu ein kreischendes Pubertier und dann ein Flash.« Er hatte zwei Finger erhoben, wie zum Schwur. »Gleich darauf ein zweiter.«

»Sie meinen die Schreie? Konnten Sie erkennen, von wo sie kamen?«

»Klar Mann, vom Band.«

»Vom Band? Sie meinen …«

»Muss ’ne ganz spezielle Aufnahme gewesen sein, war aber hundertpro Pink Floyd pur.« Zweifel ließ den Kopf sinken, schloss die Hände um seinen kahlen Schädel und kramte in seinem Musikgedächtnis. Elvis ließ ihm ein paar Minuten Zeit und verschränkte die Holzfällerarme. Dann begann er, ganz leise ein Thema zu brummen. Zweifel hob den Kopf.

»Natürlich! Pink Floyd, 1970 oder so, ›UmmaGumma‹hieß die Platte, da gab es einen Song, in dem es um eine Axt ging.«

»Yes Sir. ›Careful with that axe, Eugene‹. Ganz leise und drohend gesprochen, mit Synthesizer unterlegt, man ist eigentlich ganz relaxed und dann folgen Schreie, die mich damals die ganze Nacht wachgehalten haben.«

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