Achim Kaul - Mord aus kühlem Grund

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Mord aus kühlem Grund: краткое содержание, описание и аннотация

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Zweifel und Zick sind zurück …
Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: «In der Therme ein Toter – das ist doch was für Sie», hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.
Sie werden den beiden gern begegnen – sofern Sie nichts ausgefressen haben

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»Der Betrieb muss sich ganz schnell wieder normalisieren«, sagte Schilling mit Nachdruck.

»Wir müssen herausfinden, wer der Tote ist«, sagte Melzick.

»Die Glaswand muss erneuert werden«, sagte Fischli. Zweifel nickte. Der alte Bademeister beugte sich nach vorn, die Ellbogen auf den Knien. »Glauben Sie, dass das wirklich ein Anschlag war, Herr Kommissar? Ich hab sowas noch nie erlebt. Dieses Chaos, diese Panik, die vielen verzweifelten Menschen, ich …« Er brach ab und senkte den Kopf.

»Im ersten Moment hat es wohl danach ausgesehen«, antwortete Zweifel. »Ich habe vorhin kurz mit meinen Leuten gesprochen und auch mit einem der Ärzte. Sie sind sicher, dass es kein Giftgas war. Wir haben zwei kleine Gasbehälter entdeckt, die in der Eingangshalle unter den Sitzbänken versteckt waren. Es dürfte sich um einigermaßen harmlose Rauchgasgranaten mit Fernzünder handeln. Das sieht mir nicht nach einem Terroranschlag aus.«

»Was ist mit den Türen, die nicht aufgingen? Und die merkwürdigen Durchsagen? Die Stimme kam mir jedenfalls unbekannt vor und ich arbeite hier schon sehr lange«, beharrte Fischli. Zweifel schaute ihn fragend an.

»Dann muss ich aber nochmal auf den Schrei zurückkommen. Waren es nicht zwei Schreie? Ich hatte den Eindruck, dass die Badegäste die nicht als harmlos empfunden haben.« Fischli erwiderte seinen Blick.

»Wenn man alles im Zusammenhang betrachtet, dann waren sie das vielleicht auch nicht.«

»Genau das ist die Frage«, ergänzte Melzick, »Hat dieses ganze Theater mit Schreien, verschlossenen Türen und Rauchgas irgendetwas mit dem Toten zu tun?« Zweifel stand auf und nickte Melzick zu.

»Wir kümmern uns jetzt erstmal um die Zeugen, die Kollegen haben ja schon angefangen.« Er warf Schilling einen Blick zu. »Sie könnten mir später die Innereien der Therme erläutern, also wer wann wofür zuständig ist, und Sie, Herr Fischli, zeigen mir dann sozusagen den Maschinenraum und die Geheimgänge und öffnen mir alle Türen, auf denen ›Zutritt streng verboten‹ steht.« Schilling verzog genervt das Gesicht, Fischli nickte. »Kommen Sie, Melzick, sorgen wir dafür, dass die Menschen das Paradies verlassen dürfen.«

»Wenn der Knebel nur nicht diesen entsetzlich süßen Geschmack hätte«, dachte Moritz Kronberger. Eine Mischung aus Süßholz, Saccharin und Anis. Es würgte ihn in der Kehle. Seine Hände waren auf seinem Rücken mit Klebeband fixiert, das ihm keinen Millimeter Bewegungsspielraum gab. Seine Beine waren oberhalb der Knie und an den Knöcheln auf die gleiche Weise gefesselt. Er lag auf der Seite auf einer alten Matratze. Die Augen hatten sie ihm nicht verbunden. Dennoch hielt er sie die meiste Zeit geschlossen. Er war 14 Jahre alt und er war vorbereitet. Das half ihm, nicht die Nerven zu verlieren. Seit Stunden kämpfte er mit seiner Atmung, zwang sich, den dicken Stoffballen, der in seinem Mund festsaß, zu ignorieren, den Schluckreflex zu kontrollieren. Ihm war sofort klar gewesen, was mit ihm passieren würde, als der rote Wagen neben ihm an der Ampel mit quietschenden Reifen bremste. Als die beiden Männer raussprangen und ihn von seinem Mountainbike rissen. »Also gut«, hatte er bei sich gedacht, »jetzt werde ich also gekidnappt.« Bemerkenswerterweise blieb er äußerst ruhig und gelassen. Seine Kidnapper waren sehr routiniert. Alles lief ab, wie hundert Mal geprobt. Keine Bewegung, kein Wort zu viel. Sein Vater hatte ihn und seinen Bruder seit sie zwölf waren, immer wieder auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sie entführt werden konnten. Er hatte immer von der »Möglichkeit« gesprochen, nie von der »Gefahr«. Systematisch hatte er ihre Verhaltensweisen in einer solchen Situation eingeübt, sie regelrecht gebrieft. Moritz war auf seine Entführung also mindestens so gut vorbereitet, wie seine Entführer.

»Vorbereitet sein ist das Allerwichtigste«, hatte ihr Vater ihnen in seiner kühlen Art eingeschärft. Für Moritz hatte es sich immer so angehört, als würde er zu seinen Angestellten sprechen. »Egal was man zu euch sagt, lasst euch nicht verunsichern. Geht davon aus, dass das zu dem Plan gehört. Deshalb: Wer vorbereitet ist, kann die Ruhe bewahren. Wer die Ruhe bewahrt, kann überlegen. Wer überlegt, kann überleben.« Wie ein Mantra kamen ihm diese Sätze immer und immer wieder in den Sinn, während er gefesselt und geknebelt auf einer modrigen Matratze in irgendeinem alten Obstkeller auf die nächsten Schritte seiner Entführer wartete.

»Keine Sorge, Dad«, dachte er, »ich bin genauso ruhig wie du.« Sein Vater würde jede Lösegeldforderung erfüllen. Und dann würden alle Beteiligten zufrieden auseinandergehen und die Angelegenheit so schnell wie möglich vergessen. Soweit die Theorie. Sein Bruder und er hatten früh gelernt, wie man Theorien in die Praxis umsetzt. Ihr Vater war ein harter Lehrmeister gewesen. Nur eines würde Moritz Kronberger nie wieder vergessen, dessen war er sicher. Diesen widerlich süßen Geschmack in seinem Mund.

Elias war zwölf Jahre alt. Er wohnte jetzt seit zwei Jahren bei seiner Tante Johanna und seinem Onkel Fred, aber so böse hatte er seinen Onkel noch nicht erlebt.

»Am besten wird es sein, wenn er gar nicht merkt, dass ich da bin«, dachte er und vergrub sich in sein Buch. Ab und zu blätterte er eine Seite um, ohne überhaupt ein Wort gelesen zu haben. Zu sehr war er in Gedanken noch in diesem riesigen Spaßbad. Sein Onkel bremste abrupt ab. Sie steckten in einem Stau fest. Jetzt würde er erst recht wütend sein. Aber zu seiner Überraschung verlor Onkel Fred kein Wort darüber. Vielleicht war sein Vorrat an Ärger aufgebraucht.

»Willst du wat zu futtern, Elias?«, fragte ihn seine Tante und drehte sich zu ihm um. Er schüttelte den Kopf. Sie seufzte.

»Mir fragst du nüscht?«, sagte sein Onkel.

»Dir brauch ick nüscht zu fragen«, gab sie zur Antwort und reichte ihm ein Sandwich, das er brummend entgegennahm.

»Dit scheint wat Größeret zu sin«, sagte er kauend, als sie die Sirenen von mehreren Notarzt- und Krankenwagen näherkommen hörten. Elias schaute gerade aus dem Seitenfenster, als ein Sanitätswagen sich vorsichtig an ihnen vorbeischob. Schlagartig fiel ihm ein, was er am Morgen in der Therme beobachtet hatte. Etwas Sonderbares war dort geschehen. Erst hatte er einen unheimlichen Schrei gehört und kurz darauf noch einen. Irgendwo drinnen in der Therme musste etwas Schlimmes passiert sein. Bald danach hatten zwei Männer in Sanitätswesten auf einer Trage einen Menschen transportiert. Der lag unter einer dunklen Decke. Sie waren vorher mit ihrem Auto ohne Sirene bis an die Stelle gefahren, wo dichte Büsche auf einem grasbewachsenen Erdwall die Sicht auf das Gelände um die Therme versperrten. Elias hatte sich dort auf der Flucht vor seinem Onkel versteckt. Hierher verirrten sich keine Erwachsenen. Er hatte von seinem Versteck aus zugesehen, wie die Männer mit ihren leuchtend orangefarbenen Westen ausgestiegen waren, die hintere Tür geöffnet und die Trage mit dem Mann herausgerollt hatten. Er hatte den Kopf des Mannes erkennen können. Er war blond und er lag bewusstlos unter seiner Decke. So war es Elias wenigstens vorgekommen. Die Männer waren groß und stark gewesen und sie waren rasch gelaufen. Dann hatte er sie kurz aus den Augen verloren, weil er in der anderen Richtung Ausschau nach seinem Onkel gehalten hatte. Dann hatte er sie um eine Ecke des Gebäudes kommen sehen. Sie mussten irgendwie den Zaun überwunden haben, der auf der äußeren Seite des Graswalls das Gelände begrenzte. Sie hatten geschwitzt und ihre Köpfe waren rot gewesen. Der Mann, den sie trugen, war dagegen so komisch weiß im Gesicht gewesen. Das hatte Elias erschreckt. Sie waren dicht an der Gebäudewand entlanggelaufen, ohne sich umzusehen. Dann waren sie in einer schmalen Mauernische verschwunden und Elias hatte sie für ein paar Minuten aus den Augen verloren. Wenig später, gerade als er sein Versteck hatte verlassen wollen, waren die zwei Männer wiederaufgetaucht, aber ohne den Bewusstlosen. Sie hatten es sehr eilig gehabt. Elias hatte sich gerade noch rechtzeitig ducken können. Sie waren mit der Trage, auf der die Decke lag, zu ihrem Auto gerannt. Elias hatte die Sekunden gezählt. Bei zweiundzwanzig war das Auto mit den beiden Männern davongefahren.

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